24.03.- Eine schwere Geburt

Dorsten quält sich zum Sieg
Es war angerichtet in der KIA Baumann Arena. Die Halle war aufgrund der Bundesligapause gut gefüllt. Das große Thema unter den Zuschauern war das bevorstehende Pokalfinale. Doch für Franjo Lukenda und sein Team hieß es, den Fokus auf den Ligaalltag zu legen, denn mit den AOK Ballers Ibbenbüren kam keine Laufkundschaft.
Sein Team fand gegen dezimierte Gäste stark in die Partie. Zwei Dreier von Mike Nwabuzor und ein Korbleger von Lyuben Paskov sorgten schnell für eine 8:5 Führung, die durch die ebenfalls stark aufspielenden Jonas Peters, Willi Köhler und Nderim Pelaj zum Viertelende auf 30:13 ausgebaut wurde. Im zweiten Viertel ließ Dorsten nicht nach und die Zuschauer konnten beim Stand von 44:20 die höchste Führung des Spiels bejubeln. Nach dem Motto "geht's dem Bauern zu gut" verloren die Spieler der BG Dorsten im weiteren Verlauf an Körperspannung und Unkonzentriertheiten schlichen sich ein. Viele unnötige Ballverluste waren die Folge. Ibbenbüren gewann schließlich das zweite Viertel mit 25:18. Mit einer auf +10 geschrumpften Führung zur Halbzeit beim Stand von 48:38 ging Franjo Lukenda mit Sorgenfalten in die Kabine. Er stellte sein Team neu ein.
Anfang des dritten Viertels sah es zunächst nicht so aus, als ob seine Worte Gehör gefunden hatten. Ibbenbüren startete mit einem 5:0 Lauf und Lukenda musste bereits nach 45 Sekunden im dritten Viertel eine Auszeit nehmen. Diese Auszeit wirkte - langsam aber sicher stellte sich seine Mannschaft auf den Gegner ein und konnte das dritte Viertel mit 24:19 gewinnen. Das letzte Viertel gestaltete sich ausgeglichen, wobei die Fehlerquote dennoch weiter hoch blieb. Dorsten gewann das letzte Viertel mit 25:24 und am Ende mit 97:81 das Spiel.
Schön geht sicherlich anders. Aber schlecht spielen und dennoch gewinnen, das zeichnet ein Top Team auch aus. Der Trainer nach dem Spiel: „Selten habe ich mich bei einem ungefährdeten Sieg so geärgert wie heute. Eigentlich müssen wir das Spiel mit 30-40 nach Hause bringen, aber wir haben es uns selbst schwer gemacht. 20 Ballverluste und die meisten davon unnötig. Das passiert, wenn man nach dem ersten Viertel denkt, dass das Spiel bereits gelaufen ist. Das darf uns nicht wieder passieren. Wir haben noch vier Spiele und in denen verlange ich absolute Konzentration.“

#WhateverItTakes, #Finals2019

BG Dorsten vs. AOK Ballers Ibbenbüren 97:81 (30:13, 18:25, 24:19, 25:24)
Topscorer:
BG Dorsten: Nwabuzor 28, Paskov 20
AOK Ballers Ibbenbüren: Zemhoute 28, Romello 20

 
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