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BG Dorsten feiert verdienten Derbysieg in Wulfen

WULFEN An den letzten Sieg der BG Dorsten in Wulfen erinnern sich nur die wenigsten. Anfang der 80er war es, als der heutige Vorsitzende Bruno Kemper noch selbst das Trikot überstreifte. Am Samstag hatte das lange Warten aber ein Ende, und das völlig zu Recht.

Geschafft! Dieses BG-Team holte den heiß ersehnten Auswärtssieg beim Lokalrivalen. (Foto: Niehuis)

2. Bundesliga ProB Nord BSV Wulfen - BG Dorsten
57:69 (34:29)

Die Dorstener wirkten vor der tollen Kulisse der ausverkauften Gesamtschulhalle geschlossener und ausgeglichener. Trainer Torsten Schierenbeck setzte zwar nur acht Akteure ein, doch diese acht Zahnräder griffen auf dem Feld reibungslos ineinander. Im Aufbau konnte Schierenbeck bedenkenlos Terry Bryant, Nderim Pelaj und Neuzugang Gene Hagner rotieren lassen. Zur Not rutschte auch John Cadmus auf eine der beiden Aufbaupositionen, und wenn es um die nötige Physis unter den Körben ging, hatte der Dorstener Coach mit Blake Poole, Philipp Spettmann und Tom Lipke die passenden Alternativen.

Immer wieder Poole

Poole arbeitete dabei in Angriff und Verteidigung gewohnt zuverlässig. Ob Ballgewinne oder Rebounds – Poole war zur Stelle und setzte immer wieder auch seine Nebenleute ein. Vor allem Philipp Spettmann profitierte davon.
Schwer tat sich die Wulfener Verteidigung auch mit Tom Lipke, der im Hinspiel noch nicht dabei gewesen war. Gegen kleinere Verteidiger setzte er gekonnt seine Athletik und seine Masse ein und kam immer wieder bis zum Wulfener Korb.

Dass die Dorstener trotzdem zur Halbzeit mit 29:34 hinten lagen, lag vor allem an ihrer mauen Trefferquote. Wie schon im Hinspiel schossen sie nach Nderim Pelajs Dreier zum 3:0 (1.) aus der Distanz die Lampen aus und trafen bis zum Seitenwechsel keinen ihrer zwölf weiteren Versuche. Auch von der Freiwurflinie schwächelten die Gäste und trafen nur 6 von 13 Versuchen.

Briggs war kein Faktor

Wulfen hielt in diesen nervösen ersten 20 Minuten mit Einsatz und Defense dagegen, hatte aber schon hier ein klares Manko: Topscorer Steve Briggs kam nicht wie gewohnt zum Zuge. Ganze vier Punkte standen zur Halbzeit auf seinem Konto. Noch hofften die Wulfener Fans aber auf einen ähnlichen Schlussspurt des Amerikaners wie im ersten Duell gegen die BG. Doch daraus wurde nichts.
Wulfen leistete sich ein katastrophales drittes Viertel, verlor den Durchgang 9:24 und lag vor dem Schlussviertel mit 43:53 hinten. Neuzugang Rod Sherman hatte dabei nach guten Szenen vor der Pause einige unglückliche Aktionen, in denen er auf Foulpfiffe der Schiedsrichter hoffte. Doch die blieben aus und Dorsten nutzte seine Chancen auf der Gegenseite nun eiskalt aus.

Zweite Wurfchancen

Die Dorstener suchten ihr Heil nicht mehr so sehr aus der Distanz, sondern punkteten vermehrt in Korbnähe. Wiederholt fischten sich Blake Poole und Philipp Spettmann Offensivrebounds und sicherten ihrem Team so zweite Wurfchancen. So verteidigte die BG ihren Vorsprung aus dem dritten Viertel, und als Terry Bryant 2:26 vor dem Ende trotz Fouls das 67:55 erzielte, schien das bereits die Entscheidung.
Wulfen nahm vor dem fälligen Freiwurf eine Auszeit, um noch einmal Spielzüge für die Schlussphase zu besprechen und doch noch die Wende zu versuchen. Doch als das Spiel weiter ging und Bryant den Freiwurf vergab, landete der Ball nicht beim BSV, sondern – geradezu symptomatisch – bei Blake Poole, der die Kugel zum 69:55 in die Reuse tippte. Das war‘s! Der Rest, war bloßes Herunterspielen der Zeit. Dass Wulfen den direkten Vergleich „rettete“, dürfte am Ende der Punktrunde keine Rolle spielen. Versprach zumindest BG-Coach Torsten Schierenbeck, und damit dürfte er wohl Recht behalten.

BSV:
Smith (17), Hummelt, Hänig, Damm (o.E.), Reuter (4), Mazur (4), Janoschek 810), Bakoa (3/1), Bellscheidt (11/2), Vadder (o.E.), Briggs (5), Sherman (3).

BG:
Dunzel (o.E.), Bryant (10), Pelaj (7(1), Knittel (o.E.), Cadmus (11/1), Schulze Pals (o.E.), Poole (12), Oberschachtsiek (o.E.), Spettmann (12), Heit, Lipke (11), Hagner (6).

Zuschauer: 942 (ausverkauft).

 
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