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Dorstens Sixpack schlägt die Herzöge

DORSTEN Die BG Dorsten hat einen riesigen Schritt in Richtung Playoffs und Klassenerhalt in der 2. Bundesliga ProB Nord getan. Am Samstag schlug das Team von Trainer Torsten Schierenbeck die Herzöge Wolfenbüttel mit 91:78 (35:29).

Von wegen Schieflage! Nach dem Sieg über Wolfenbüttel stehen Terry Bryant und Co. im Playoff-Rennen bestens da. (Foto: Pieper)

2. Bundesliga ProB Nord BG Dorsten - Herzöge Wolfenbüttel
91:78 (35:29)


Wie befürchtet konnte die BG nur eine ganz kleine Rotation einsetzen. Tom Lipke wurde wegen seiner Leistenprobleme geschont und so bestritt Torsten Schierenbeck fast die gesamte Spielzeit mit nur sechs Akteuren. Dieser „Sixpack“ lieferte aber eine Energieleistung, die nicht nur den Coach beeindruckte.
Mit 15:6 legte die BG einen fast perfekten Start hin, musste sich aber zur Viertelpause mit einem 15:14 begnügen. Schiernebcek hatte bis dahin mit seiner Startformation durchgespielt, die es gerade einmal auf eine Durchschnittsgröße von 1,86 m brachte. Jetzt brachte er Max Schulze Pals, und der setzte nicht nur wegen seiner 2,01 m neue Impulse und lieferte sein bis dato wohl bestes Spiel im BG-Trikot ab.

„Fast übermenschlich“

Weiterer Garant des Dorstener Sieges war einmal mehr Blake Poole, der unter den Körben eine „fast übermenschliche (Schierenbeck)“ Leistung bot. Auch Gene Hagner bewies, dass er die erhoffte Verstärkung ist, und Terry Bryant und John Cadmus steuerten ebenfalls zuverlässig Punkte bei.
Zur Halbzeitpause sah es bei einer 35:29-Führung gut aus für die BG, doch die bange Frage blieb: Reichen die Kräfte?
Im dritten Viertel stand Wolfenbüttel kurz vor der Wende, führte schon 51:50. Doch die BG mobilisierte noch einmal alle Kräfte und ging mit einer 59›:54-Führung ins Schlussviertel. Wolfenbüttel war damit immer noch in Schlagweite und hätte konditionell eigentlich am längeren Hebel sitzen müssen. Stattdessen sorgte die BG in den Anfangsminuten des letzten Durchgangs für die endgültige Entscheidung.
69:56 hieß es nach 33 Minuten, 75:58 nach 35 – Wolfenbüttels Widerstand war gebrochen. Torsten Schierenbeck bedankte sich in den letzten Minuten noch bei seinen Bankspielern, indem er sie den wichtigen Sieg auf dem Feld feiern ließ, und der erst 15-jährige Jannik Knittel nutzte das sogar noch zu seinen ersten Bundesliga-Punkten.

Klassenerhalt greifbar nah

In der Tabelle hat die BG nun vier Punkte Vorsprung auf die Playdown-Plätze und gegen Wolfenbüttel auch noch den direkten Vergleich sicher. Die Tür zu den Playoffs und dem damit verbundenen Klassenerhalt, sie steht sperrangelweit offen.
Viel Zeit zur Freude bleibt indes nicht: Schon am Mittwoch empfängt Dorsten RSVE Stahnsdorf. 

BG: Poole (21 Punkte, 19 Rebounds, Effektivität: 40), Hagner (17/1), Bryant (16), Cadmus (14/1), Schulze Pals (13), Pelaj (6), Knittel (4), Dunzel, Heit und Oberschachtsiek.

Wolfenbüttel: Owens (12), Nawrocki (11), Jones (21/2), Knopke (7/1), Staebe (8), Schubert (5/1), Adams (4), Hart (6), Cantürk (4).

 
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