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BG Dorsten freut sich auf Leipzig

Gerrit Budde feierte ein gelungenes Comeback. Einen Sieg gab es gegen Vechta aber nicht.

Holsterhausen. Die BG Dorsten hat das letzte Spiel der Ligarunde gegen den SC Rasta Vechta überdeutlich verloren. „Es gibt Mannschaften, die sind einfach besser, das muss man neidlos anerkennen“, kommentierte Torsten Schierenbeck. Der Trainer richtet den Fokus nach vorn. Am Samstag steht in Leipzig das erste Play-off-Spiel an.

Seit 157 Tagen gehört die BG Dorsten zum Kreis der Zweitligisten. Und diese Zeit hat der Club dazu genutzt, seinen Gegnern klar zu machen, dass mit dem Aufsteiger nicht gut Kirschenessen ist. Nur der SC Rist Wedel, die Hertener Löwen und der SC Rasta Vechta konnten sich gegen den Neuling schadlos halten und sowohl Hin- als auch Rückspiel gewinnen. Vechta hatte sich nur im Hinspiel schwer getan und war beim 100:94-Erfolg mit einem blauen Auge davon gekommen. Vielleicht war es auch diese Erfahrung, die den Aufstiegsfavoriten aus Niedersachsen am Samstag vor Überheblichkeiten bewahrte.

Nach 40 Spielminuten stand zumindest ein mehr als souveräner Sieg des Tabellendritten, der den Unterschied zwischen Aufsteiger und Spitzenteam verdeutlichte. Deshalb fiel die Manöverkritik von Schierenbeck auch dezent aus. „Wenn es eine Mannschaft aus der Nordstaffel in die ProA schafft, dann ist das sicher Vechta“, sagte der Trainer und lobte neben der klaren taktischen Linie auch die individuelle Stärke des Gegners.

Die BG Dorsten war gut ins Spiel gekommen und führte nach fünf Minuten mit 11:6. Doch dann zeigte der Gast erstmals seine wahre Stärke. Mit aggressiver Verteidigung, schnellem Passspiel und sicheren Würfen erzielte Vechta bis zur 9. Minute 13 Punkte ohne dabei auch nur einen Zähler der BG Dorsten zulassen zu müssen (19:11).

Etwas ausgeglichener verlief der zweite Spielabschnitt, in dem Vechta seine Führung bis zur Halbzeit dennoch auf zwölf Punkte ausbaute (46:34). „Das Team aus Vechta hat früh damit angefangen, seine Größenvorteile auszuspielen. Wir waren auf unseren großen Positionen schnell in Foulproblemen“, kommentierte Schierenbeck später. So kam es dann im dritten Viertel auch zum Comeback von Gerrit Budde. Das junge Eigengewächs des Vereins, war vielversprechend in die Saison gestartet, fiel dann aber mit einer Schambeinverletzung fast vier Monate aus. In elf Spielminuten kam Budde auf vier Punkte und vier Rebounds. „Ich bin sehr froh, dass Gerrit wieder dabei ist, er ist sehr wichtig für unser Spiel“, so Torsten Schierenbeck.

Die drohende Niederlage ließ sich aber nicht abwenden. Vechta erlaubte sich keine einzige Schwächephase und vergrößerte seinen Vorsprung vor dem Schlussviertel in einer Phase, in der sich Dorstens Flüchtigkeitsfehler häuften, auf 19 Punkte (77:58). Das Spiel schien gelaufen. Doch der Knock-Out kam erst im Schlussviertel. Dorsten hatte sich von 22 Punkten Rückstand (58:80) auf 72:85 (35.) herangekämpft. Erst als Gene Hagner ein umstrittenes Technisches Foul kassierte, das Vechta zu einer 7:0-Serie nutzte, war die aufkeimende Hoffnung auf eine spannende Schlussphase begraben.

Die Enttäuschung über die Niederlage hielt sich bei mehr als 600 Zuschauern in der Juliushalle aber in Grenzen. Die Dorstener Mannschaft ließ sich von ihren Fans für eine gelungene Ligarunde in der Premierensaison feiern. Die gezeigten Leistungen, die Verfassung der Mannschaft sowie die Harmonie zwischen Spielern und Trainer lassen die Dorstener nicht ganz zu unrecht davon träumen, dass auch in den Play-offs Überraschungen möglich sind. Gegner im Achtelfinale sind die Uni-Riesen Leipzig, die in der Südstaffel der 2. Bundesliga ProB mit 15 Siegen aus 22 Spielen den dritten Tabellenplatz belegten. Das erste Spiel beginnt am Samstag um 20.30 Uhr in der Arena Leipzig.

 
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