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Uni-Riesen Leipzig sind schlafende Riesen

Holsterhausen. Die Spannung steigt. Am Samstagabend empfängt die BG Dorsten in der heimischen Juliushalle die Uni-Riesen Leipzig. Sprungball ist um 19:30. Das Hinspiel verloren die Dorstener nur knapp mit 82:85, ein Sieg im ersten Play-off-Spiel der Vereinsgeschichte war greifbar nah, war möglich.

Die Spannung steigt. Am Samstagabend empfängt die BG Dorsten in der heimischen Juliushalle die Uni-Riesen Leipzig. Sprungball ist um 19:30. Das Hinspiel verloren die Dorstener nur knapp mit 82:85, ein Sieg im ersten Play-off-Spiel der Vereinsgeschichte war greifbar nah, war möglich.

Das wollen die Dorstener nun vor eigenem Publikum nachholen, mit einem Sieg das Entscheidungsspiel erzwingen. Und das würde im Fall der Fälle am kommenden Mittwoch wieder in Leipzig stattfinden.

Bei den Uni-Riesen scheint der Name derzeit Programm zu sein. Und das nicht nur, wenn es um die Körpergröße der Basketballer geht. In der örtlichen Presse haben die Uni-Riesen nämlich riesige Ziele formuliert. Noch sind sie die schlafenden Riesen quasi.

In der „Leipziger Internet Zeitung“ steht zum Beispiel, dass der Verein 2016 in der Europaleague spielen möchte. Dr. Werner Scholz, Geschäftsführer der Uni-Riesen hat dieses Vorhaben am Montag, zwei Tage nach dem Sieg gegen die Dorstener also, verkündet. In vier Jahren will der Klub international dabei sein und ein Wörtchen um die Deutsche Meisterschaft mitreden.

Mit Joachim Stumpf und Jonas Vainauskas hat sich Scholz zwei Experten ins Boot geholt, die den Weg auf die europäische Bühne ebnen sollen. Joachim Stumpf, der bei den Uni-Riesen für die Sponsorenakquise zuständig ist, rechnet vor: „Ungefähr 500000 Euro braucht man, um in der ProA eine gute Rolle spielen zu können, eine Million Euro, um den Aufstieg zu schaffen.“ Dazu will der Leipziger Basketballverein europaweit nach Geldgebern suchen.

Vor allem auf die Arbeit von Jonas Vainauskas ruhen in Leipzig die Hoffnungen, dieses ehrgeizige Ziel in die Tat umzusetzen. Der Litauer feiert als Geschäftsführer von Lietuvos Rytas Vilnius den Durchmarsch von der 2. Liga in die europäische Spitze. Mittlerweile ist er zweimaliger Europapokalsieger. Sein Know-how gibt er jetzt an die Uni-Riesen weiter.

Und klappt es sportlich in dieser Saison nicht mit dem Aufstieg, dann will man sie Lizenz notfalls kaufen, wenn eine frei würde. „Natürlich ist es schöner, es sportlich zu schaffen, aber über das Lizenzierungsverfahren ist es auch okay“, wird Stumpf zitiert. Eine Riesen-Idee quasi.

Am Samstag geht es erstmal nach Dorsten.

 
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