Ihr Standort: HomeNewsArchivHerren1-Saison 2011/2012Bericht 3.Spieltag - Dorsten erwischte einen gebrauchten Tag

Bericht 3.Spieltag - Dorsten erwischte einen gebrauchten Tag

Es gibt Tage im Basketball, die wünscht man sich möglichst selten. Das sind die Tage an denen einfach kein Wurf fallen will und man seine Höchstleistung nicht abrufen kann. Kommt dann noch ein Gegner ins Spiel, der sein Leistungsvermögen abruft dann nimmt das Spiel einen solchen Verlauf wie gestern in Wedel. Der SC Rist Wedel schlägt die BG Dorsten mit 79:65.
Die Dorstener waren nach der Anfahrt noch gar nicht richtig auf dem Feld, da mussten sie schon einem Rückstand hinterher laufen (0:5, 2. Minute und 7:20, 6. Minute). Dorsten ohne Max Schulze Pals und mit einem seit einigen Tagen erkälteten Philipp Spettmann, war nicht so frisch wie die 12 Wedeler. Die machten erwartungsgemäß viel Druck und spielten 40 Minuten Zonenverteidigung. Nach anfänglichen Problemen gegen die Zone, bekamen die Gäste aber immer mehr offene Würfe. Die fanden allerdings sehr selten ihr Ziel (25% im ersten Viertel) und im Gegenzug schalteten die Gäste schnell um und punkteten hochprozentig aus allen Lagen (65%, davon 67% Dreier). Im zweiten Viertel das gleiche Bild, Wedel hält die Trefferquote, Dorsten ohne Fortune. Wedel’s Trainer Özhan Gürel blieb verständlicher bei der Zonenverteidigung und sein Team ging mit einem sicheren 50:30 in die Kabine.
Die Halbzeitbesprechung dauerte einige Zeit, es gab einiges zu besprechen. Dorsten kam motiviert aus der Kabine, doch gleich der erste freie Wurf verfehlte sein Ziel und Wedel punktete im Gegenzug. Die BG rackerte redlich doch Rist punktete: 36:65 in der 25. Minute ließen auch den größten Optimisten nicht mehr an eine Trendwende glauben. Marco Dunzel und Florian Heit bekamen in der Folge viel Spielzeit und der angeschlagene Spettmann wurde geschont. Beide machten einen sehr guten Job. Die Mannschaft zeigte Moral und kämpfte verbissen weiter. Sie hatten sowenig Ballverluste wie noch nie in der Saison, hatten mehr Würfe, auch bei den Rebounds waren sie fast gleichauf mit den körperlich überlegenen Schleswig-Holsteinern (36:40). Nur in der entscheidenden Statistik lagen sie weit hinten, der Wurfquote (32% zu 51%). Wedel wechselte durch, von der Bank kommt aber z.B. auch ein Ex-Erstligacenter Peter Huber-Saffer (208 cm). Das letzte Viertel konnten die Holsterhausener sogar klar gewinnen (19:6), dichter als 12 Punkte kamen sie aber nicht mehr heran.
Trainer Torsten Schierenbeck analysierte die Sache nüchtern: „Wir haben heute anfänglich nicht diszipliniert gespielt und zudem schlecht getroffen. Wedel hingegen hat sehr gut gespielt. Wir sind eine junge Mannschaft und müssen aus solchen Spielen lernen. Durch die zwei Siege haben wir natürlich Hoffnungen bei uns geweckt. Wenn uns aber jemand gesagt hätte, dass wir nach drei Spielen zwei Siege haben, hätten wir wohl ungläubig geguckt. Wir sind auf dem richtigen Weg und der ist nun mal auch steinig.“

Viertel: 14:27; 16:23; 16:23; 19:6

Poole (19 P.; 13 Rb; 4 Ass.: 3 Steals); Bryant (11 P.; 4 Rb; 3 Ass.); Cadmus (8 P.; 5 Rb); Pelaj (6 P.; 4 Rb); Heit (6 P., 4 Rb); Dunzel (5 P.); Spettmann (5P.; 3 Rb); Mc Duffie (3 P.; 3 Ass); Budde (2 P.; 3 Rb.)

 
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