Ihr Standort: HomeNewsArchivHerren1-Saison 2011/2012Mit Herz und noch mehr Einsatz

Mit Herz und noch mehr Einsatz

Nderim Pelaj (Dorsten). 3. Oktober 2011: SC Rist Wedel gegen BG Dorsten. 2. Bundesliga ProB, Saison 2011/12. Foto: WAZ, Felix Hoffmann

Dorsten.   BG Dorsten empfängt am Samstag den „Platzhirsch im Landkreis“, die Hertener Löwen

BG Dorsten - Hertener LöwenSa., 19.30

Torsten Schierenbeck ist begeistert von seinem neuen Arbeitgeber. In den höchsten Tönen schwärmt der Trainer von der BG Dorsten. Nach acht Spieltagen steht der Aufsteiger auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Bilanz: Sechs Siege, nur zwei Niederlagen. „Mehr als überraschend“, nennt der Trainer das. „Wir haben die Erwartungen bislang weit übertroffen.“

Wir, das sind der Trainer Torsten Schierenbeck und eine Mannschaft, deren Erfolgshunger nicht zu stillen ist. Da ist vor allem Nderim Pelaj, der Co-Kapitän der BG, der Schierenbeck am meisten überrascht. „Seine Entwicklung ist nicht unbedingt überraschend. Aber es ging überraschend schnell“, erklärt der Coach.

Pelaj sei ein Sinnbild für die Mannschaft. Ein Dorstener Eigengewächs, das sich trotz namhafter Zugänge einen Stammplatz erkämpft hat. „Er hat sich in kurzer Zeit von einem reinen Schützen zu einem sehr guten Verteidiger entwickelt“, sagt Schierenbeck.

Pelaj gibt die verbalen Blumen gerne zurück: „Es macht irrsinnig viel Spaß, in der Mannschaft zu trainieren und zu spielen. Alle ziehen an einem Strang und wollen sich verbessern.“

Am Samstagabend sind die Hertener Löwen in der Juliushalle zu Gast. Los geht es um 19.30 Uhr. Schierenbeck freut sich auf das Match, freut sich auf einen attraktiven Gegner. „Die Löwen sind im Landkreis wohl der Platzhirsch“, sagt er und blickt zurück. „Seit Jahren sind sie eines der Topteams der 2. Bundesliga. Der Vorgängerverein spielte Mitte der 90er-Jahre sogar in der 1. Bundesliga.“

Die Gegenwart verrät, dass die Löwen trotz eines guten Spiels am Dienstag gegen den BSV Wulfen hinter der BG Dorsten stehen. Das Team von Trainer Boris Kaminski ist Sechster, Schierenbeck weiß natürlich um die Stärken der Gegner. In akribischer Kleinarbeit analysiert er jedes Team der Liga. An technischem Know-how fehlt es dem Coach nicht.

Er schaut sich die Spiele der Gegner an und schneidet zahlreiche Videosequenzen zusammen. „Ich habe Infos über jeden Spieler in der Liga. Ich weiß, wo die Stärken und Schwächen liegen“, sagt er.

Nach dem Abschlusstraining am Freitagabend trommelt er die Mannschaft noch einmal zusammen, bittet zur Lehrstunde vor dem Fernseher. Schierenbeck erklärt: „Das Gerüst des Teams ist das deutsche Dreieck mit Guard, Forward und Center.“ Besonders großen Respekt hat der Dorstener Trainer vor Vincent Kittmann. „Er ist der Shootingstar der Liga. Er hat unglaublich gute Reboundwerte. Ich würde mich nicht wundern, wenn er zum besten deutschen Spieler der Liga gewählt würde.“

Besonders stark sind die Hertener im Schlussviertel. Das spricht für enorme Konzentrationsstärke und eine gute Kondition. Nach drei recht ausgeglichenen Vierteln zog Herten auch gegen den BSV Wulfen erst im letzten Viertel davon. Hinzu kommt die Auswärtsstärke des Kaminski-Teams. Von den bislang fünf Spielen in fremder Halle gewann Herten vier.

Verzichten müssen die Dorstener wieder auf Gerrit Budde. „Er ist ein wichtiger Faktor in der Rotation unter den Körben“, erklärt Schierenbeck. Der Trainer hofft auf eine volle Juliushalle und auf gute Stimmung wie zuletzt gegen Schwelm. Schierenbeck verspricht: „Die Zuschauer können sich auf eines verlassen. Auf eine mit Herz und noch mehr Einsatz spielende Mannschaft der BG Dorsten.“

 
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