Ihr Standort: HomeNewsArchivHerren1-Saison 2011/2012Dorstener waren leichte Löwenbeute

Dorstener waren leichte Löwenbeute

DORSTEN Was für ein Desaster für die BG Dorsten! Auch wenn Trainer Torsten Schierenbeck immer auf mögliche Leistungseinbrüche hingewiesen hatte, tat das 67:97 im Derby gegen die Hertener Löwen doch sehr weh.

Gegen Hertens Centergarde um Christoph Hackenesch (re.) hatten es John Cadmus (li.) und Co. schwer, zum Korb zu kommen. (Foto: Niehuis)

2. Bundesliga ProB Nord: BG Dorsten - Hertener Löwen 67:95 (32:48)

Nicht eine Sekunde lang hatten die Dorstener nur den Hauch einer Chance, die Gäste unter Kontrolle zu bekommen. Herten war vom Hochball bis zur Schluss-Sirene die bestimmende Mannschaft. Die Löwen waren schneller, konzentrierter, treffsicherer, eben alles, was man braucht, um ein Basketballspiel mit fast 30 Punkten zu gewinnen. Die BG war eine ganz leichte Beute.

Jedes Spiel hat aber auch mehr oder minder auffällige Nebendarsteller. Am Samstag waren das die Unparteiischen Markus Aichele und Andreas Bohn. Sie drückten dem Spiel schon in der ersten Minute ihren Stempel auf. Blake Poole bekam gleich zwei Fouls und konnte dann nur noch mit den Händen in der Hosentasche verteidigen. Auch wenn es nicht spielentscheidend war, waren die Entscheidungen der beiden oft äußerst ärgerlich. Im zweiten Durchgang bekam Schierenbeck zwei technische Fouls und musste aus der Halle. Die Schiedsrichter hatten nicht mitbekommen, dass Herten nach acht Sekunden immer noch in der eigenen Hälfte stand. Eine Kleinigkeit, die beim Coach das Fass aber zum Überlaufen brachte.

Keine Spannung

Die Spannung, die noch am Dienstag das Spiel gegen Schwelm prägte, kam nie auf. Herten führte schnell mit zehn Punkten. Die lange Garde der Löwen hatte unter dem Korb die uneingeschränkte Lufthoheit, zudem saßen auch die Würfe aus der Distanz. 25:13 führten die Gäste nach dem ersten Spielabschnitt und 32:48 hieß es zur Pause.
An eine Wende glaubte keiner der BG-Fans mehr. Zu deutlich war die Tatsache, dass die junge Mannschaft sich nicht zu einer weiteren Glanztat aufraffen würde. Die BG-Fans freuten sich dann schon über Kleinigkeiten, wie Dreier oder ein Dunking. Oft gab es auch Szenenapplaus für besonders gute Aktionen der Hertener, die weiterhin wie aus einem Guss spielten.
Schon nach 24 Minuten betrug der Rückstand 20 Punkte (35:55) und die Differenz wurde immer größer. 31 Punkte waren es Mitte des Schlussviertels. Hertens Coach Boris Kaminski brachte seine jungen Leute. Bei der BG Dorsten kam Marco Dunzel ins Spiel und sammelte viereinhalb Minuten Erfahrung.

Keine Vorwürfe

Trainer Torsten Schierenbeck wollte seiner Mannschaft keine großen Vorwürfe machen: „Das wird in dieser Saison noch ein oder zwei Mal passieren. Wir haben jetzt sechs Siege und drei Niederlagen. Wenn dieses Verhältnis nach 24 Begegnungen auch noch so ist bleibt, dann stehen wir sehr gut da.“

BG: Dunzel, Brynat (22/1), Pelaj (2), Cadmus (9/3), McDuffie (7), Schulze Pals (9), Poole (10), Oberschachtsiek (o.E.), Spettmann (6), Heit, Lipke (2).
Herten: Geier, Daugherty (18/3), Berger (3), Wright (19, Jetullahi, Hartmann (5/1), Hackenesch (19), Marquardt (1), Pechotta (2), Depta, Kittmann (11), Taylor (20/2).

 
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