Ihr Standort: HomeNewsArchivHerren1-Saison 2011/2012Viel Lob, aber keine Punkte für die BG Dorsten

Viel Lob, aber keine Punkte für die BG Dorsten

Vechta. Die BG Dorsten hat das Spitzenspiel der 2. Bundesliga ProB verloren. Das Schierenbeck-Team brachte den gastgebenden SC Rasta Vechta am Sonntag zwar an den Rand einer Niederlage, zog aber in der Crunch-Time eines außerordentlich intensiven Spiels mit 94:100 knapp den Kürzeren.

„An einer solchen Niederlage kann man wachsen. Das war ein Schritt nach vorne.“ Torsten Schierenbeck wirkte nach der dramatischen Schlussphase äußerst aufgeräumt. Natürlich war der Trainer der BG Dorsten enttäuscht, dass es in Vechta nicht zu einem Überraschungssieg gereicht hatte. Doch die positiven Aspekte stimmten den 46-Jährigen milde. Die Lockerheit des Dorstener Trainers stand an diesem Sonntag in einem krassen Kontrast zur Gemütsverfassung von Rasta-Coach Pat Elzie. Der US-Amerikaner hatte drei Minuten vor Spielende sein zweites Technisches Foul kassiert und musste die mit 650 Zuschauern gefüllte Sporthalle West verlassen. John Cadmus verwandelte die daraus resultierenden Freiwürfe zum 89:89. Zuvor hatte sich Vechta gleich drei Mal kurz vor dem entscheidenden Schlag gewähnt, doch die BG Dorsten ging nicht in die Knie.

Im ersten Viertel wurde bereits deutlich, was der BG zu schaffen machen würde. Die Würfe fanden nicht in der gewohnten Sicherheit das Ziel. Die ersten fünf Dreierversuche gingen allesamt daneben. Erst der sechste Versuch traf. 21 Sekunden vor dem Ende des ersten Spielabschnitts. Mehr noch: Deon McDuffie wurde dabei gefoult, holte auch noch den Extrapunkt, Sekunden später traf dann auch Nderim Pelaj mit einem Dreier zur ersten Dorstener Führung (22:20). Vechtas Dominanz unter den Körben ließ sich aber nicht wegdiskutieren. 13:8-Rebounds wies die Statistik nach den ersten zehn Minuten aus (zur Halbzeit 24:13).

Im zweiten Viertel konnte sich Vechta erstmals auf bis zu neun Punkte absetzen (32:23), doch beeindrucken ließen sich die Dorstener davon nicht. In den letzten 35 Sekunden vor der Halbzeitpause legte Dorsten durch John Cadmus, Tom Lipke und Blake Poole eine 6:0-Serie zum 42:44-Halbzeitstand hin.

Das dritte Viertel begann aus Dorstener Sicht vielversprechend. Nderim Pelaj brachte die BG mit einem Dreier 48:46 in Führung. Dass Vechta nach 25 Minuten mit sieben Punkten Vorsprung führte (57:50), dämpfte Dorstens Hoffnungen auf einen Sieg aber noch nicht. Blake Poole traf nur drei Minuten später zur Dorstener 68:67-Führung. Dramatisch wurde es im Schlussviertel. Die beiden Mannschaften gaben keinen Quadratzentimeter verloren, auf den Zuschauerrängen brodelte die Spannung ihrem Höhepunkt entgegen. Technische Fouls, ein Trainer, der die Halle verlassen musste. Alles schien auf einen Dorstener Erfolg zu deuten. Doch Schierenbeck brachte es am Ende auf den Punkt: „Was die individuelle Klasse angeht, ist Vechta in dieser Liga konkurrenzlos.“ Und so steckten die Gastgeber auch das Fehlen ihres Headcoaches weg. Für den endgültigen Knock-Out sorgten Flavio Stückemann und Dirk Mähdrich, die mit ihren fünf Punkten einen 99:92-Vorsprung heraus holten. „Wir haben sehr gut gespielt und noch besser gekämpft“, kommentierte Schierenbeck den Spielausgang und fügte als Resümee der Hinrunde an: „Wir haben acht Siege geholt, wer hätte damit schon gerechnet?“

 
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