Ihr Standort: HomeNewsArchivHerren1-Saison 2011/2012Bericht 20.Spieltag - Dorsten überzeugt im Heimspiel

Bericht 20.Spieltag - Dorsten überzeugt im Heimspiel

Allen Widrigkeiten zum Trotz zeigte die BG Dorsten eine überzeugende Leistung gegen die Herzöge Wolfenbüttel und gewann auch das Rückspiel mit 91:78.

Die BG hat damit einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Wolfenbüttel war ein direkter Konkurrent, wird aber wohl mit zwei Siegen weniger und dem verlorenen direkten Vergleich den Aufsteiger nicht mehr einholen können. Mindestens ein Sieg benötigt Dorsten aber noch, um sicher zu sein.
Tom Lipke bekam von Dr. Gerlach kein grünes Licht, er war zwar schon komplett schmerzfrei, ein Restrisiko bestand aber noch. Torsten Schierenbeck entschied, den Flügelspieler nicht spielen zu lassen: „Wir haben noch einige wichtige Spiele, wo wir Tom unbedingt brauchen. Ich habe damit gerechnet, dass er nicht spielt und wir haben uns taktisch auf diese Situation eingestellt. Um so schöner, dass wir auch ohne ihn gewonnen haben.“ In der Tat begann mit Terry Bryant, Gene Hagner, Nderim Pelaj, John Cadmus und Blake Poole eine sehr ungewöhnliche Formation. Taktisch und physisch eine Herausforderung für das Team, mit einer Durchschnittsgröße von 1,86m auf dem Feld. Die Mannschaft begann intensiv zu verteidigen und stellte den Gegner vor ungewohnte Aufgaben. Mit 15:6 legte die BG einen fast perfekten Start hin, ehe sich die Lessingstädter mit einem kleinen Schlußrun zur Viertelpause auf 15:14 heran brachten. Max Schulze Pals kam in die Rotation und brachte mit 2,01 m nicht nur etwas Körpergröße aufs Feld, sondern auch mächtig Energie. Er sollte am Ende sein bestes Spiel im BG Trikot abliefern und nicht unmaßgeblich zum Sieg beitragen. Wolfenbüttel hatte in der Folge große Probleme ihre Centergarde ins Spiel zu bringen. Die Mannschaft spielte taktisch wieder sehr diszipliniert und mit viel Energie. Blake Poole arbeitete fast übermenschlich unter den Brettern und konnte seinen Saisonbestwert von 19 Rebounds zum dritten Mal einstellen. Gene Hagner setzte im zweiten Viertel einige Akzente, nicht nur defensiv. Mit 35:29 gingen die Teams in die Kabinen.
Im dritten Viertel konnte Wolfenbüttel einige einfache Punkte im Fast Break erzielen, da die Holsterhausener einige Fehler in der Offensive machten. Im Halbfeldangriff hingegen verteidigte der Aufsteiger weiterhin auf hohem Niveau. Terry Bryant verteidigte seinen Landsmann Marquis Jones sehr gut, der zwar 21 Punkte erzielte, dafür jedoch 25 Würfe benötigte (28% Trefferquote). Punkt für Punkt kamen die Gäste heran und gingen sogar mit 50:51 in Führung. Das Spiel stand nun auf Messers schneide, die BG verlor jedoch nicht die Nerven. John Cadmus verteidigte den Wolfenbütteler „Mr. Zuverlässig“ Henje Knopke und das mit Erfolg. Das Schlussviertel musste die Entscheidung bringen, beim 59:54 waren die Niedersachsen noch im gut Rennen.
Was jetzt folgte hatten die gut 350 Zuschauer auch noch nicht oft gesehen. Die 6er Rotation der BG hatte nicht etwa konditionelle Probleme, sondern legte noch zwei Schippen rauf. Allen voran Nderim Pelaj, der wie seine Mitspieler wusste, dass es jetzt um alles ging. Der Defensedruck wurde erhöht, in acht Minuten gelangen den Herzögen nur zwei Feldkörbe, insgesamt nur acht Punkte. In der 37. Minute war das Spiel beim Stand von 77:60 entschieden. Schierenbeck wechselte seine Bankspieler Florian Heit und Marco Dunzel ein. In der Folge kamen dann sogar der 15 jährige Janik Knittel und der 16 jährige Leen Oberschachtsiek unter dem Jubel der Fans zu ihren ersten Bundesligaminuten. Beide trainieren seit Saisonbeginn im Kader der ersten Mannschaft mit. Als Knittel dann auch noch seine ersten Punkte per Freiwurf gemacht hat, stand die Halle Kopf. Wolfenbüttel nun auch mit zwei Bankspielern und einer Ganzfeldpresse. Das die Gäste nach dem 83:62 in den letzten drei Minuten 16 Punkte erzielen konnten, störte den BG Trainer herzlich wenig. Zu sehr freute er sich über den souveränen Sieg seiner Mannschaft und dem Auftritt seiner Youngster. Die Freude bei allen war groß, die Tür zu den Play Offs ist sperrangelweit offen. Ex-Trainer Alwis Buschmann freute sich ebenso:    „Eine Topleistung der sechs Spieler, unglaublich was die Jungs heute geleistet haben.“ Lange Zeit zur Freude bleibt nicht, schon am Mittwoch um 20 Uhr ist der RSV Eintracht Stahnsdorf zu Gast.
Poole (21 Punkte); Hagner (17); Bryant (16); Cadmus (14), Schulze Pals (13); Pelaj (6); Knittel (4); Dunzel, Heit und Oberschachtsiek (0)

Viertel: 15:14; 20:15; 24:25; 32:24

 
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