Ihr Standort: HomeNewsArchivHerren1-Saison 2012/2013BG Dorsten ohne Fortune von außen

BG Dorsten ohne Fortune von außen

Die Rückkehr nach Dorsten war symptomatisch für den Basketballsonntag der BG: Ungewöhnlich dichter Nebel mit Sichtweiten unter 30 m erschwerten die Fahrt und die Sicht auf die Straße.

In der Heimhalle des RSV Eintracht Stahnsdorf war zwar kein Nebel, man konnte jedoch den Eindruck haben, dass die Holsterhausener den Korb aus der Ferne nicht sahen. Keiner der 20 Wurversuche von der Dreierlinie fand das Ziel in den Korb. Am Ende musste die Mannschaft von Torsten Schierenbeck eine 72:84 Niederlage mit nach Hause nehmen.

Die entspannte Anfahrt mit der Bahn und kleiner Stadtrundfahrt in Berlin waren eigentlich eine perfekte Grundlage für ein gutes Spiel. Die BG startete auch konzentriert  in die Partie gegen einen Tabellenletzten, der aufgrund starker personeller Veränderungen nun ein klarer Play Off Kandidat ist. Das 5:5 nach 4 Minuten ließ alle Hoffnungen offen. In der Folge trafen die Dorstener immer schlechter, während die Brandenburger sehr hochprozentig punkteten. In der Halbfeldverteidigung arbeiteten die Gäste recht konstant auf gutem Niveau, einfache Punkte gab es für den RSV allerdings aus dem Fast Break und mit zweiten Wurfchancen. 17:35 war der Rückstand in der 16. Minute, eine Phase in der die BG kurzfristig auch die offensive Struktur verlor. Jeder wollte das Ruder nun herumreissen, ohne Erfolg. In der Auszeit forderte Schierenbeck seine Mannschaft lautstark auf, wieder auf Teamwork zu setzen. Mit Erfolg, ein 16:2 Lauf brachte sein Team gut eine Minute vor der Pause auf vier Punkte heran. Genau in der Phase hatte man das Gefühl, dass das Spiel kippt. Die Würfe der BG fielen weiterhin nicht in den Korb, trotz guter Wurfauswahl. 27 % Trefferquote in Halbzeit eins sprechen Bände.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt: Das gleiche Bild wie in der ersten Halbzeit. Dorsten erhöhte den Verteidigungsdruck, erspielte sich offensive sehr gute Wurfchancen, traf aber einfach nicht. Die Eintracht traf weiterhin auf einem guten Niveau, die BG kämpfte vorbildlich. Bis zur letzten Minute jagten die Lippestädter die Gastgeber über das ganze Feld, gaben nie auf. Drei Minuten vor Spielende keimte beim 67:75 noch mal Hoffnung auf, doch auf dem Korb lag scheinbar ein Brett. Am Ende musste Schierenbeck einfach anerkennen: „Wir haben alles versucht, wenn wir nicht treffen können wir nicht gewinnen. Bis auf kurze Phasen haben wir auch gut gespielt. Bei normaler Wurfquote von außen wäre das Spiel anders ausgegangen“. Die Statistik unterstreicht diese Einschätzung: Mehr Rebounds, weniger Ballverluste, bessere Freiwurfquote und deutlich mehr Würfe erabeiteten sich die Dorstener. Nur in einer sehr wichtigen Statistik hatten sie das nachsehen, in der Wurfquote. 31,3 stehen 51,7% des RSV gegenüber, eben einfach unterirdisch. Die Einstellung und Moral stimmte, die Trefferquote wird vermutlich auch im nächsten Spiel auf Normalniveau gehen. Das wird in Herten auch nötig sein.

Viertel: 17:26; 16:17; 17:19; 22:22

 
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