Ihr Standort: HomeNewsArchivHerren1-Saison 2012/2013Poole Effekt hat Dorsten geholfen

Poole Effekt hat Dorsten geholfen

Die rund 500 Zuschauer rieben sich verdutzt die Augen, besonders die, die auch am letzten Samstag in der Halle waren. Eine fast identische BG Dorsten Mannschaft besiegt mit einer völlig unterschiedlichen Leistung die Rheinland Versicherungen Hertener Löwen mit 81:70. Blake Poole war die wichtigste Veränderung im Team der BG und er zeigte Präsenz. Er machte zwar nur 9 Punkte, holte aber 14 Rebounds und 3 Steals und riss sein Team emotional mit. Darauf setzte Trainer Torsten Schierenbeck und es ging zu 100% auf.

Der Sieg alleine wäre schon Freude genug, gegen eine doch komplett angetretene Hertener Mannschaft, doch auch die Souveränität gab Anlass zur Hoffnung für die weitere Saison. Chris Jones hütete seit Mittwoch das Bett und trainierte bis zum Spiel gar nicht mehr. Dennoch machte er eines seiner besten Spiele: 20 Punkte, 9 Assists, 6 Rebounds und 5 Steals sprechen eine deutliche Sprache. Christian Marquardt musste sogar ganz im Bett bleiben und auch Gene Hagner war angschlagen. Die Grippewelle schlug auf beiden Seiten zu. Es entwickelte sich dennoch von Beginn an ein sehr intensives und hart umkämpftes Spiel, besonders in der Zone. Die Dorstener konnten fast alle Topscorer der Hertener unter ihrem Schnitt halten, bis auf William Taylor. Der Power Forward kam am Ende auf 25 Punkte. Dennoch kämpfte die Mannschaft hervorragend und lag nur beim 0:2 zurück. Von da an führte die BG mit bis zu 17 Punkten und fuhr den Start-Ziel Sieg ein. Das zweite Viertel war gestern Abend das Paradeviertel. Intensive und variable Verteidigung liessen die Löwen in keinen Rhythmus kommen. Die Offense lief ebenfalls gut, der Halbzeitstand 44:28 war verdient.

Im dritten Viertel versuchte Herten den Druck zu erhöhen, die BG hielt aber Stand. Mit 60:49 ging es in das Schlußviertel, wo die Holsterhausener ihr Spiel konzentriert weiter spielten. In der 37. Minute lag Dorsten immer noch mit 71:58 vorne, die Kräfte besonders auf den kleinen Positionen liessen langsam nach. Kein Wunder, mit nur vier Spielern auf den drei Positionen. Nderim Pelaj stand mit 37 Minuten am längsten auf dem Feld und kämpfte überragend. Herten versuchte am Ende mit taktischen Fouls die Wende zu erzwingen, vergeblich. Der Rest war Erleichterung pur, doch die Freude war nur kurz. Der Sieg hat nur dann einen Wert, wenn Dorsten am nächsten Wochenende in Wolfenbüttel nachlegt.

Viertel: 22:17; 22:11; 16:21; 21:21

 
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