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Völlig neben den Schuhen

Chris Jones (Dorsten) gegen Darren Hamilton (Schwelm).    Foto: Felix Hoffmann

Schwelm. Der Zeitraum zwischen Mittwoch und Samstag war nicht mehr als eine verlängerte Halbzeitpause: Die BG Dorsten ließ der enttäuschenden Leistung gegen Braunschweig ein Debakel bei den Schwelmer Baskets folgen. Konzept- und inspirationslos ergab sich das Team seinem Schicksal und war am Ende mit dem 72:100 noch bestens bedient.

„Wir haben in den kommenden Wochen noch sehr viel Arbeit vor uns“, sagte Torsten Schierenbeck nach dem Spiel. Dorstens Trainer versuchte seine Emotionen hinter einer versteinerten Miene zu verbergen. Doch selbst das klappte an diesem Samstag nicht. Dieser Basketballabend hatte dem sonst so lebensfrohen Berliner jeden Funken Freude geraubt. Auch sein Trainerkollege Raphael Wilder rang noch damit, die richtigen Schlüsse aus dem Spiel zu ziehen. Angesichts der Leichtigkeit, in der sich sein Team der Aufgabe BG Dorsten entledigt hatte, beschränkte er sich darauf, auf die Euphoriebremse zu treten. Nach dem Sieg in Stahnsdorf traf sein Team auf einen Gegner, der in dieser Verfassung sicher kein Zweitligaformat hatte. „Wir haben neun neue Spieler eingebaut. Und der Start ist erstaunlich gut geglückt“, sagte Wilder. In die Schublade der Meisteranwärter wollte er sich mit seinem Team aber nicht stecken lassen.

Ohnehin war das Spiel weniger von Schwelmer Stärke als von Dorstener Schwäche bestimmt. „Der Gegner war stark“, sagte Schierenbeck. Doch das traf nur auf drei Viertel zu, in denen der Hausherr mit voller Konzentration gespielt hatte. Zum Glück für die BG Dorsten. Denn hätten die Schwelmer vor über 500 Zuschauern bis zur letzten Sekunde Vollgas gegeben, hätte die Dorstener Niederlage wohl epische Ausmaße angenommen.

Nach einer 4:0-Führung stellte sich die BG in die Reihe mit Schwelms Vereinsmaskottchen Erwin. Fortan war der Gast nämlich nur noch schmückendes Beiwerk einer Schwelmer Vorführung, die keinen Nebendarsteller zuließ. Ein 26:10 im ersten Viertel, ein 26:20 im zweiten. Schwelm war schon nach 20 Minuten im Ziel. Der absolute Tiefpunkt folgte im dritten Spielabschnitt, als 39 Punkte zwischen beiden Teams standen (80:41). Dabei war der Blick auf die Anzeigentafel noch erträglich. Viel schlimmer war das tatsächliche Geschehen auf dem Spielfeld. Haarsträubende Fehler im Spielaufbau und in der Verteidigung, Konzeptlosigkeit bei den Offensivbemühungen. Stimmig war am Ende nicht einmal das Ergebnis, weil Schwelm nach 30 Minuten das Basketballspielen einstellte. Dorsten nahm das Angebot an, erzielte 29 Punkte und rettete sich in die Umkleidekabine.

 
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