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BG Dorsten besiegt den eigenen Kopf

Holsterhausen. Erleichterung in der Juliushalle: Am Samstag feierte die BG Dorsten beim 92:79 gegen Aufsteiger Citybasket Recklinghausen ihren ersten Saisonsieg und kann zumindest ein wenig aufatmen. Allerdings leistete sich das Team von Torsten Schierenbeck während der spannenden 45 Minuten gleich mehrere Schwächephasen und sorgte erst in der Verlängerung für die Entscheidung.

Von einem Spiel gegen die Citybaskets Recklinghausen und der eigenen Nervosität sprach Thomas Klings wenige Augenblicke vor dem Sprungball. Dass das Nervenflattern die BG beinahe den wichtigen ersten Saisonsieg gekostet hätte, ahnte Dorstens Hallensprecher wohl nicht.

Eine Sekunde Spielzeit stand noch auf der Anzeigentafel, als Recklinghausens Pointguard Patrick Carney beim Stand von 73:70 für Dorsten an die Freiwurflinie ging: Den ersten Freiwurf verwandelte der US-Amerikaner sicher, den zweiten setzte er absichtlich auf den Ring und ermöglichte seinem überragenden Teamkollegen Robert Franklin so den Tip-In zum Ausgleich. Nach kurzer Beratung entschieden die beiden Unparteiischen, dass der Ball Franklins Hand innerhalb der Spielzeit verlassen hatte. 73:73. Verlängerung.

Dort hatte Dorsten nicht nur den besseren Start, sondern auch den längeren Atem. Schnell führten die Hausherren mit 87:77 (43.) und siegten am Ende mit 92:79. „Die Erleichterung im Team ist groß. Wir hatten eigentlich nur uns als Gegner. Der Anfang und das Ende waren gut, den Rest kann man sich sparen“, analysierte BG-Trainer Torsten Schierenbeck.

Beide Teams starteten sichtlich nervös und leisteten sich viele Ballverluste. Unter anderem zwei Dreier von Dorstens Kapitän John Cadmus (24 Punkte) sorgten ab Mitte des ersten Viertels aber für eine 20:12-Führung (8.) der BG. Recklinghausen war zwar spielerisch unterlegen, kämpfte allerdings um jeden Zentimeter Hallenboden. Im zweiten Viertel sahen die gut 450 Zuschauer so insgesamt nur 21 Punkte. Der Faden im Dorstener Spiel war komplett gerissen, viele einfache Chancen blieben ungenutzt. Das 31:30 zur Halbzeit sprach Bände.

In Hälfte zwei konnten sich die Gäste dank Robert Franklin, der am Ende auf 32 Punkte und 20 Rebounds kam, zwischenzeitlich auf 41:33 absetzen (24.). Angetrieben vom starken Christopher Jones, der mit seinen 15 Assists besonders Nino Janoschek und Rickie Crews immer wieder in Szene setzte, riss Dorsten das Ruder nochmals herum und überstand auch die nervenaufreibende Schlussphase.

Am Montag soll Nderim Pelaj nach seinem Zehenbruch nun wieder ins Training einsteigen. Torsten Schierenbeck erhofft sich von der Rückkehr des Flügelspielers einen gewaltigen Schub für sein Team.

 
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