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Mehr als nur Basketballtraining

Holsterhausen. Seit Jahren trägt die gute Jugendarbeit der BG Dorsten ihre Früchte. Im aktuellen ProB-Kader stehen mit Nderim Pelaj, Gerrit Budde, Philipp Spettmann, Florian Heit und Janik Knittel fünf Akteure aus dem Dorstener Jugendbereich. Damit Coach Torsten Schierenbeck auch in Zukunft Nachwuchskräfte integrieren kann, soll der Jugendbereich der BG nun Schrittweise ausgebaut und optimiert werden.

Es war eine Art Startschuss, als im Zuge der Saisonvorbereitung der neue Perspektivkader der BG im Sommer mit der ersten Herrenmannschaft von Trainer Torsten Schierenbeck trainierte. Die Holsterhausener wollen ihre Jugendarbeit bundesligatauglich machen. „Wir haben uns nach dem Aufstieg der Herren Gedanken gemacht und sind zu dem Entschluss gekommen, dass der Jugendbereich besser aufgestellt werden muss“, erklärt Jugendtrainer Alois Buschmann „da darf man nicht blauäugig sein.“

Daher haben Torsten Schierenbeck, die im Sommer verpflichtete Trainerin Marsha Owusu Gyamfi und Buschmann selbst ein Konzept ausgearbeitet, bei dem es um mehr als Basketballtraining gehen soll. „Wir wollen die Spieler von Anfang an begleiten und die sozialen Kompetenzen fördern, damit sie später Schule, Training und ihren Alltag bewältigen können. Selbst die Ernährung spielt eine Rolle“, beschreibt Buschmann die Grundsätze.

Noch stehen die Bemühungen am Anfang, doch erste Veränderungen sind schon jetzt in der Juliushalle zu sehen: Die BG will in jeder Altersklasse zwei Mannschaften stellen. Dazu sind 20-25 Spieler pro Jahrgang nötig. Zusätzlich wurde ein Perspektivkader ins Leben gerufen. Dort können Talente von der U10 bis zur U18 momentan bis zu zweimal pro Woche unter Torsten Schierenbeck und Alois Buschmann im individuellen Bereich arbeiten. Im nächsten Jahr soll auch Marsha Owusu Gyamfi einige Trainingseinheiten der Talente leiten. „In kleinen Gruppen kann man besser trainieren und die Spieler optimal fördern. Dabei wird jeder gleich behandelt“, so Buschmann über die Vorteile des ambitionierten Projekts.

Neue Wege wollen die Holsterhausener beim Thema Kooperation gehen: Geplant sei laut den BG-Verantwortlichen eine Vernetzung mit Vereinen aus Borken, Haltern, Bottrop und auch dem BSV Wulfen. Abwerben wollen die Dorstener junge Talente aber nicht, versichert Buschmann: „Wir wollen lediglich eine Ausbildungsmöglichkeit bieten.“ Mittelfristig ist eine eigene Mannschaft in der JBBL geplant. Dort sollen hauptsächlich Dorstener U16-Talente per Doppellizenz spielen können.

„Das ist eine riesige Herausforderung für alle, aber wir wollen ein Signal an die Jugend senden. Der Ansporn für die Spieler sollte möglichst groß sein, später in der Bundesliga zu spielen,“ ist Alois Buschmann überzeugt vom Erfolg der Umstrukturierung.

 
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