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BG Dorsten feiert Poole-Party, Hannover geht unter

Ashanti Cook (Hannover) wird von Gene Hagner (l.) und Blake Poole in die Zange genommen. Foto: Felix Hoffmann

Holsterhausen. Eine wie entfesselt aufspielende BG Dorsten kämpfte sich am Samstag aus dem Formtief. Das Schierenbeck-Team besiegte die UBC Hannover Tigers mit 106:95. Zwei Rückkehrer drückten dem Spiel ihren Stempel auf.

Schon die ersten zwei Spielminuten erzählten am Samstag die Geschichte von den verlorenen Söhnen: Blake Poole brachte Dorsten mit 2:0 in Führung, pflückte dann zwei Rebounds, die Nderim Pelaj zu zwei Dreiern nutzte. 8:0 nach 113 Sekunden! „Ich denke, heute dürfte jedem klar geworden sein, wie wichtig die beiden für uns sind“, sollte Torsten Schierenbeck nach dem Spiel erklären. Die Statistik gab dem Trainer Recht. Blake Poole, erst seit Donnerstag wieder in Deutschland, trug 18 Punkte, 22 Rebounds und fünf Assists zum Dorstener Erfolg bei. Nderim Pelaj spielte sich den ganzen Frust einer sechswöchigen Verletzungspause von der Seele. Das 23-jährige Dorstener Eigengewächs hatte schon zur Halbzeit 20 Punkte auf dem Konto (5 Dreier, 4 Assists).

Beide ließen sich im Spiel gegen Hannover aber nicht auf die blanken Zahlen reduzieren. Poole und Pelaj waren die personifizierte Spielfreude, die auf alle Mitspieler abfärbte und in deren Sog Hannover nie eine echte Siegchance hatte. Poole, der mit donnerndem Applaus begrüßt wurde, verkörperte erneut eine kuriose Mischung aus geschmeidiger Raubkatze und der Kompromisslosigkeit einer Abrissbirne. Der US-Amerikaner drehte nach dem Spiel eine Ehrenrunde durch die Juliushalle, schüttelte fast jedem Besucher die Hand. Der 23-Jährige strahlte eine unbändige Freude aus. Die BG Dorsten hat die Lethargie des verpatzten Saisonstarts abgelegt.

Doch auch das Spiel gegen Hannover hatte Höhen und Tiefen: Die BG führte nach fünf Minuten mit 20:8, ging aber dennoch mit einem Rückstand ins zweite Viertel (28:30). Hannover, ohne seine Schlüsselspieler Jan-Peter Prasuhn und Tyrone Nared angetreten, wehrte sich mit aller Macht. Coach Michael Mai ließ Nderim Pelaj (fünf Dreier in der ersten Halbzeit) an die Kette legen, stellte für Blake Poole eine Sonderbewachung ab. Doch das sollte nicht reichen, um Dorsten entscheidend zu bremsen.

Längst hatten auch die anderen Dorstener Betriebstemperatur erreicht. Dorsten erkämpfte sich im zweiten Viertel die Führung zurück, baute sie zur Halbzeit auf sieben Punkte aus (54:47) und ließ auch im dritten Viertel nicht viel anbrennen (81:70). Hannovers Trainer Michael Mai bezahlte seine permanente Schiedsrichter-Kritik in der 34. Minute mit einem Technischen Foul, Dorsten setzte sich auf 95:77 ab. Doch die Niedersachsen gaben immer noch nicht auf. In den letzten vier Minuten stellte Hannover auf eine aggressive Ganzfeld-Pressverteidigung um. Das setzte die BG zwar unter Druck und sorgte noch einmal für Ergebniskosmetik, konnte den Dorstener Sieg aber nicht mehr gefährden.

 
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