Ihr Standort: HomeNewsArchivBG Dorsten macht sich selbst das Leben schwer

BG Dorsten macht sich selbst das Leben schwer

BG-Coach Torsten Schierenbeck freute sich über den glückliche, aber verdienten Sieg.  Foto: André Elschenbroich

Dorsten. Ein Paradebeispiel der Kategorie „Wie mache ich mir selbst das Leben schwer?“ lieferten die Zweitbundesliga-Basketballer des ProB-Ligisten BG Dorsten bei ihrem knappen 82:78-Sieg über die Gäste vom MTV Herzöge Wolfenbüttel ab.

BG-Trainer Torsten Schierenbeck brachte es nach der Partie im Interview auf den Punkt: „Ich denke wir haben glücklich, aber nicht unverdient gewonnen.“ Wesentlich emotionaler ließ der Hallensprecher nach der Schlusssirene Dampf ab: „Omannomannomann!“ Was wohl so ziemlich genau die Gemütslage der rund 500 Zuschauer traf.

Einen mehr als nervösen Auftakt legten beide Teams auf’s Parkett. Nach etlichen Dorstener Ballverlusten und einem 7:8-Rückstand (5.) sah sich Schierenbeck zur ersten Auszeit genötigt. Auf 16:8 setzte sich die BG danach per Dunking von Nino Janoschek ab (8.), brach aber erneut ein. John Cadmus setzte mit der Viertelsirene einen „Dreier“ zur Dorstener 23:17-Führung nach dem ersten Spielabschnitt.

Weiter leistete sich die BG Fehler in der Offense, zudem blieb die Wurfquote schwach, da viele Schüsse aus bedrängten Positionen genommen werden mussten. Wolfenbüttel glich so auch zum 27:27 aus und Dorsten konnte zur Halbzeitpause lediglich einen hauchdünnen 39:38-Vorsprung behaupten.

Per „Dreier“ brachte Wolfenbüttels Center-Routinier Frank Theis die Gäste mit 45:41 in Front (24.), erneut waren Dorstener Fehlwürfe vorausgegangen. Von jenseits der Drei-Punkte-Linie trafen dann in schöner Folge Chris Jones (21 Punkte/1 Dreier), Gene Hagner und Blake Poole - und Dorsten lag mit 52:46 vorn (26.). Auszeit von MTV-Coach Benjamin Travnizek.

Christian Marquardt erhöhte mit einem Drei-Punkte-Treffer auf 55:48 für Dorsten. Nachdem aber ein Einwurf des Ex-Herteners direkt beim Gegner gelandet war und er in der nächsten Aktion den Ball verlor, konnte Wolfenbüttel auf 54:55 verkürzen (28.) und führte am Ende des dritten Viertels nach einem Fehler in der BG-Defense mit 60:57.

Eine hohe Foulbelastung begann auf Dorstener Seite nun zu greifen. Nach Jones und Philipp Spettmann kassierte auch Janoschek sein viertes Foul (31.). Die BG kam nun aus dem Tritt, das Fehlen von Regisseur Jones, der eine längere Pause auf der Bank erhalten hatte, machte sich bemerkbar. Die „Herzöge“ zogen auf 69:61 (35.) weg - die Partie stand für Dorsten auf der Kippe. Nderim Pelaj (14/4) hielt die BG mit zwei „Dreiern“ jedoch im Spiel, die nun wieder konzentrierter zu Werke ging. Nach einer 78:75-Führung der BG 30 Sekunden vor Schluss setzten die Gäste auf taktische Fouls. Jones, Pelaj und Cadmus behielten an der Linie aber die Nerven – und die BG-Fans feierten Sieg und Team.

 
Zum Anfang

Unsere Sponsoren

Facebook

Besuchen Sie uns auch auf

DBB

Um mehr über den Deutschen Basketball Bund zu erfahren, klicken Sie hier .....

WBV

Weitere Info's zum Westdeutschen Basketball Verband finden Sie hier .....

Regionaliga West

Alle weiteren Informationen zur 1.Regionalliga West finden Sie hier .....

Kreis Emscher-Lippe

Mehr über Basketball im Kreis Emscher-Lippe erfahren Sie hier .....