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BSV Wulfen unterliegt der BG Dorsten

Gerrit Budde verteidigt gegen Wulfens Hendrik Bellscheidt. Der junge Dorstener lieferte vor großer Derbykulisse eine blitzsaubere Leistung ab.   Foto: Franz Meinert

Barkenberg. Einen verdienten 84:73-Sieg im Lokalderby bei den BSV Münsterland Baskets Wulfen feierten die Zweitliga-Basketballer des ProB-Ligisten BG Dorsten.

Ein freudestrahlender Dorstener Trainer Torsten Schierenbeck nach dem Spiel: „Unsere Marschroute war klar - wir mussten die Wulfener US-Amerikaner stoppen und das ist uns gut gelungen.“

Heimo Förster, sein Pendant auf Wulfener Seite, ging dagegen hart mit seinem Team ins Gericht: „Wirhaben ganz schwach begonnen, sind leblos in Spiel gegangen. Von elf Spielen haben wir acht verloren - das ist eine Katastrophe. Und wenn wir die Rebounds nicht dominieren, machen wir in der Einstellung etwas falsch.“

Mit offensichtlich der richtigen Einstellung gingen dagegen die Dorstener Gäste ins Spiel. Zwar ging Wulfen mit 4:0 in Führung – Philip Günther hatte von der Linie aus getroffen. Treffer aus dem Feld zunächst Fehlanzeige für den BSV, Beleg einer intensiven BG-Verteidigung. Dann ein früher Schock für die BG: US-Center Blake Poole musste mit einer Fußverletzung ausgewechselt werden und blieb den Rest des Spiels auf der Bank (3.) – eine Kernspinuntersuchung am Montag wird Aufschluss über die Schwere der Blessur geben.

Doch seine Dorstener Centerkollegen Philipp Spettmann, Gerrit Budde und Nino Janoschek gaben die Devise aus: Jetzt erst recht! Wobei Janoschek (14 Punkte/4 Rebounds) – der Sticheleien aus dem Wulfener Fan-Block einfach weglächelte – an alter Wirkungsstätte, der nach langer Verletzungspause wieder einsatzfähige Budde (4/7 Rebounds) und Spettmann (2/7) einen enormen kämpferischen Einsatz an den Tag legten. Der „Dreier“ von Nderim Pelaj zur Dorstener 18:8-Führung (6.) veranlasste Förster zur ersten Auszeit. In der die Einspielung des AC/DC-Hits „Highway to hell“ ein wenig wie ein böses Omen klang.

Doch Wulfen fing sich nun, verkürzte über eine Zonenverteidigung auf 22:26 am Ende des ersten Viertels und glich per „Dreier“ des einsatzfreudigen Hendrik Bellscheidt (15/1 Dreier) zur Halbzeitpause zum 39:39 aus. US-Center Aaron Fleetwood brachte Wulfen zwar noch einmal mit 41:39 in Front (21.), die letzte Führung im Spiel. Nach Freiwürfen der Dorstener Gene Hagner und Chris Jones führte die BG zu Beginn des Schlussviertels mit 66:53. Eine hohe Foulbelastung begann nun hüben wie drüben zu greifen. Philipp Mazur verkürzte aus BSV-Sicht noch einmal auf 66:73 (36.), ein offener Schlagabtausch begann. Der „Dreier“ von Anthony Young zum 70:76 (39.) ließ noch einmal Hoffnung beim BSV keimen. Doch Pelaj stellte nach taktischen Fouls mit seinen Freiwürfen zum 82:70 die Weichen endgültig auf BG-Sieg.

 
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