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BG Dorsten unterliegt in Braunschweig

Nino Janoschek im Zweikampf mit Braunschweigs Steven Bennet.  Foto: Felix Hoffmann

Braunschweig. Die BG Dorsten ist mit einer Niederlage in die Rückrunde gestartet. Das Team von Torsten Schierenbeck unterlag am Samstag bei den Spot Up Medien Braunschweig mit 88:102.

Ein trügerisches Gefühl begleitete die BG Dorsten am Samstag auf dem Weg in die Halbzeitpause. Alles war bis dahin viel zu leicht von der Hand gegangen. Schon die Anreise. Kein Stau, keine nennenswerte Baustelle hatte den Tross der BG auf dem Weg nach Niedersachsen gebremst. Und auch auf dem Spielfeld gab es zunächst keine großen Hindernisse. Dabei hatte Braunschweigs Trainer Liviu Calin alle ihm zur Verfügung stehenden Kräfte mobilisiert. Neben den Doppellizenzspielern des Braunschweiger Erstliga-Teams stand ihm mit Steven Bennet erstmals auch der neu verpflichtete zweite US-Amerikaner zur Verfügung. Ganz anders die Situation der BG Dorsten: Trainer Torsten Schierenbeck musste neben Gene Hagner auch auf seinen Leistungsträger Blake Poole verzichten. Der US-Amerikaner ließ in Räuberzivil lässig einen Basketball auf seinen Fingerspitzen tanzen, beobachtete das Geschehen von der Spielerbank aus. Dorsten führte trotz allem nach zwei Mal zehn Minuten mit 48:47.

„Ich hatte wirklich das Gefühl, dass wir etwas reißen können“, erklärte Schierenbeck später. Zumal seinem Team in der ersten Halbzeit nahezu alles gelang. Braunschweigs Fehlversuche hatten dagegen schon längst slapstickhafte Züge angenommen. Dorsten traf aus allen Lagen, Braunschweig scheiterte trotz bester Chancen in Serie.

Doch das Blatt wendete sich in den ersten Minuten des dritten Viertels. Braunschweig startete mit einer 8:0-Serie und befreite sich damit von allen Fesseln. Dorstens Offensive hatte gegen einen nun konsequenter verteidigenderen Gegner zunehmend Probleme. Chris Jones bekam nach seinem Triple-7 in der ersten Halbzeit (Punkte, Rebounds, Assists) eine Doppelbewachung, der er sich bis zum Ende nicht mehr entziehen konnte. Der erneut bärenstarke Gerrit Budde und Nino Janoschek hatten ihren Wirkungskreis mit jeweils vier Fouls selbst stark eingeschränkt. Konstant blieb nur ein prächtig aufgelegter John Cadmus, der mit seinen acht Dreiern und insgesamt 27 Punkten immer wieder für einen Hoffnungsschimmer sorgte.

Dorsten ging mit nur acht Punkten Rückstand ins Schlussviertel (68:76). Und Torsten Schierenbeck versuchte sein Team während einer Auszeit noch einmal in die Spur zu bringen. Sein 90 Sekunden langer Monolog entwickelte in der schwach besuchten Tunica-Halle einen ausgeprägten Raumklang. Doch der verhallte ohne nennenswerte Wirkung.

 
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