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BG Dorsten unterliegt trotz guter Leistung

Holsterhausen. Eine BG Dorsten auf Notstrom heizte dem Spitzenreiter lange ein. Das Team von Torsten Schierenbeck kompensierte das Fehlen dreier Stammkräfte am Samstag mit Teamgeist und großer Disziplin. Die Überraschung blieb dennoch aus. Die Schwelmer Baskets setzten sich mit 83:63 durch.

Blake Poole schickte vor Spielbeginn das „V“ für Victory, den Siegergruß Richtung Publikum. Der US-Amerikaner, der sich im Spiel gegen den BSV Wulfen am operierten Mittelfuß verletzt hatte, wurde offiziell verabschiedet. Seine Geste wurde zum Symbol für die folgenden Spielminuten: Keine Schwäche zeigen, nicht aufgeben und immer an die eigene Stärke glauben. Diese Botschaft verinnerlichten Pooles Mitspieler im Duell mit dem haushohen Favoriten aus Schwelm. Das Spiel ging letztlich verloren, doch das schmälerte den positiven Gesamteindruck nicht. Denn die BG Dorsten hatte nicht allein den Ausfall des US-Amerikaners zu verkraften. Auch Dominik Wilkins war nach einer Trainingsverletzung zum Zuschauen verdammt. Nach vier Spielminuten nahm neben ihm ein frustrierter Nderim Pelaj Platz. Dorstens Dreierspezialist hatte sich am ohnehin lädierten Knöchel des rechten Fußes verletzt, konnte nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Ausfälle, die der BG weh taten, die dem Gegner das Leben aber nicht leichter machten.

Schwelm führte mit 4:0 und glaubte einige Sekunden lang daran, die Siegpunkte im Schongang einsammeln zu können. Doch da hatte sich der Tabellenführer getäuscht. Dorsten legte eine 8:0-Serie hin. Die Führung wurde auf bis zu acht Punkte ausgebaut und bis in die Anfangsphase des dritten Viertels verteidigt. Die ohnehin schon grauen und lichten Haare von Schwelms Trainer Raphael Wilder verloren in dieser Phase weiter an Glanz und Spannkraft. Das Spiel der BG Dorsten nervte ihn und seine Mannschaft spürbar. Besonders das erste Viertel, in dem der Spitzenreiter nur zu 13 Punkten kam kostete den Trainer die anfängliche Gelassenheit.

Kaufen konnte sich die BG Dorsten am Ende dafür nichts, weil die Kraft nur für 30 Minuten reichte. Diese halbe Stunde aber begeisterte 800 Zuschauer und Trainer Torsten Schierenbeck: „Wir haben heute gegen die besten Center der Liga gespielt und ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir defensiv schon einmal so stark waren. Das Team hat damit bestätigt, was die Trainingseinheiten über Weihnachten andeuteten. Wir haben in der Defensive einen großen Schritt nach vorn gemacht.“ Verantwortlich dafür waren vor allem Gerrit Budde und Philipp Spettmann, die ihre ansteigende Formkurve erneut unterstrichen. Immer besser ins Spiel findet zudem Nino Janoschek. Dorsten dominierte eine Halbzeit lang das Geschehen unter den Körben.

Natürlich fuchste Dorstens Trainer die Niederlage, allerdings fand er diesmal – im Gegensatz zum enttäuschenden Hinspiel – nur lobende Worte für sein Team: „Die Mannschaft musste ein hohes Tempo gehen. Dass nach einer halben Stunde die Kraft nachlassen würde, zumal drei wichtige Spieler fehlten, war klar.“

 
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