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BG Dorsten schliddert in die Krise

DORSTEN Die BG Dorsten schliddert so langsam aber sicher in in eine Krise. Die Niederlage in Recklinghausen war nicht nur die dritte in Folge, sondern auch über weite Strecken ein richtiges Debakel.

Christian Marquardt (r.) und Gerrit Budde beim Versuch, Recklinghausens Topscorer Robert Franklin zu stoppen. (Foto: Meike Holz)

2. Bundesliga ProB Nord  Citybasket RE - BG Dorsten
90:69 (37:34)


Rund 800 Zuschauer saßen auf der Tribüne der Vestischen Arena und warteten auf ein spannendes Derby. Das Match hielt aber nur wenig von dem, was es versprochen hatte. In der ersten Halbzeit war es nicht gut und in der zweiten Halbzeit nicht spannend.

Die Dorstener hatten sich eigentlich gute Chancen auf einen Sieg ausgerechnet. Doch diese bekamen schon am Freitagabend einen Dämpfer. Nderim Pelaj hatte sich im Training eine Zerrung im Oberschenkel zugezogen, und nach dem Aufwärmen war seine Zuschauerrolle beschlossene Sache.

Gespannt waren die Fans auf Justin Eller. Der neue Center kam aber in eine nicht funktionierende Mannschaft, eine schlechte Voraussetzung für eine gute Premiere. Eller hatte einige gute Szenen, aber auch einige nicht so gute.
Beide Teams zeigten im ersten Durchgang ein Basketballspiel mit grausigen Szenen. Vor allem im Abschluss überboten sich die Teams in Dilettantismus. Die Zuschauer stöhnten in kurzen regelmäßigen Abständen, weil die Spieler hundertprozentige Chancen nicht verwerteten. So hieß es nach zehn Minuten 15:14 für die Gastgeber. Im zweiten Abschnitt führte die BG schon mit sieben Punkten, lag durch einen Treffer in der letzten Sekunde aber zur Pause 34:37 hinten.
Zum Entsetzen der vielen mitgereisten Dorstener Fans, blieb die Trefferquote der BG Dorsten weiter jenseits von Gut und Böse. Die Citybaskets trafen nun aber, wie man es von einer ProB-Mannschaft erwarten kann. In nicht einmal vier Minuten lagen die Recklinghäuser mit zehn Punkten vorn.
Die BG Dorsten war vollkommen durch den Wind und leistete sich Fehler, die zum Schämen geeignet waren. Es gab Ballverluste bei Einwürfen, Fehlpässe auf kurze Distanz und weiterhin landeten auch die einfachsten Bälle nicht im Korb.
In ganz kurzer Zeit spielten sich die Recklinghäuser einen sehr komfortablem Vorsprung heraus, der im vierten Viertel sogar auf 31 Punkte wuchs. Die BG Dorsten zerfiel unterdessen in ihre Einzelteile. John Cadmus, Gene Hagner und Chris Jones verloren komplett den Überblick und auch auf den langen Positionen passierte nichts mehr. Die Defense stellte phasenweise ihre Arbeit ein, sodass Recklinghausens Robert Franklin ohne große Anstrengung zum Topscorer avancierte.
Die BG Dorsten war froh, dass das Grauen irgendwann ein Ende hatte. Coach Torsten Schierenbeck saß auch noch lange ziemlich ratlos auf der Bank. Er hat nun die Aufgabe, die Mannschaft wieder auf Vordermann zu bringen. Das Abrutschen auf einen Play-Down-Platz geht nämlich ganz schnell, zumal nun der direkte Vergleich gegen Recklinghausen verloren ist.

Citybasket: McDuffie (9), Carney (3/1), Wolff (o.E.), Bruns (5/1), Leithner (11/2), Franklin (26), Steed (19), Germana (10), Bregulla (3/1), Werner.

BG: Hagner (9/1), Jones (16/3), Pelaj (o.E.), Knittel (o.E.), Cadmus (14/3), Budde (10, Janoschek (2), Eller (11), Marquardt (3/1), Spettmann (2), Wilkins (2).

 
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