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Dreierhagel begräbt Hoffnungen der BG Dorsten

Holsterhausen. Eine im Kontrast zur Vorwoche herausragend gute Leistung blieb ohne den verdienten Lohn. Die BG Dorsten begeisterte im Spiel gegen den Tabellenzweiten SC Rist Wedel mit Tempo und Zielstrebigkeit, hatte bis zum Schluss den Sieg vor Augen. Trainer Torsten Schierenbeck ließ der unglücklichen 74:77-Niederlage eine markige Kampfansage folgen.

„Wir holen die nötigen Siege. Wir werden in den Play-offs spielen“, sagte Schierenbeck nach Spielende. Er sprach seine Worte mit Nachdruck in das Mikrofon. Die Botschaft erreichte alle, die 40 Minuten lang mit ihrer Mannschaft mitgefiebert und am Ende das ernüchternde Gefühl der Niederlage verspürt hatten. Woher Schierenbeck die Zuversicht für seine Kampfansage nahm, bedurfte keiner Erklärung. Die hatte die BG Dorsten zuvor auf dem Spielfeld abgeliefert. Vom Start weg hatten die Dorstener den offenen Schlagabtausch gesucht. Ohne Nderim Pelaj, der bereits zum dritten Mal in Folge verletzt passen musste. Ohne Dominik Wilkins, der sich eine Blessur im Abschlusstraining zugezogen hatte. Und ohne angemessene Vorbereitung, weil der Verletztenstand kein angemessenes Training zuließ.

Doch die widrigen Umstände hemmten die BG nicht. Schon im ersten Viertel (20:14) erkämpfte sich der Hausherr dank großer Defensivleistung einen Zehn-Punkte-Vorsprung (20:10). Im zweiten Viertel ließen die Dorstener sogar nur zehn Gegenpunkte zu und erhöhten die Führung zur Pause auf 36:25. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel schien Dorsten von allen guten Geistern verlassen zu sein. Wedel glich nach einem Zwischenspurt zum 40:40 aus, ging wenig später sogar in Führung. Anstatt in Panik auseinander zu fallen, reagierte die BG Dorsten mit Geduld und Cleverness. In den letzten zwei Minuten des dritten Spielabschnitts erkämpfte sich das Team die Führung zurück. Eine kollektive und laut bejubelte Kraftleistung.

Als die BG Dorsten sechs Minuten vor Schluss durch Chris Jones zum 64:57 traf, witterte das Publikum die große Überraschung. Vier Minuten vor dem Ende lag Dorsten immer noch mit sechs Zähler vorne. Doch dann kam der große Auftritt von Wedels Harold Johnston. Der US-Amerikaner brachte sein Team innerhalb von nur 129 Sekunden mit drei Dreiern 73:71 in Führung. Die letzte Dorstener Hoffnung starb, als John Cadmus aus 15 Metern mit der Schluss-Sirene nur den Ring traf. Zur Verlängerung, zum möglichen Glück, fehlten nur Zentimeter.

 
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