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ProA-Basketball in Dorsten wird realistischer

Nürnberg/Dorsten. Mit einem klaren Votum für eine noch engere Zusammenarbeit mit der Beko BBL beschlossen die Mitglieder der AG 2. Basketball-Bundesliga am Wochenende in Nürnberg die Absenkung der Aufstiegshürden für 2. Bundesliga ProA. Für die BG Dorsten und den BSV Wulfen wird die Tür zur zweithöchsten deutschen Spielklasse nun um ein großes Stück geöffnet, auch wenn die Reform erst mittelfristig in den Planungen der beiden Dorstener Vereine zum Tragen kommen dürfte. Die Vorsitzenden Bruno Kemper und Markus Zöllner begrüßen die Entscheidung der Liga in jedem Fall.

38 von 40 Bundesligisten aus ProA und ProB waren am Wochenende in Nürnberg vertreten und befassten sich schwerpunktmäßig mit den zukünftigen ProA-Standards, der Benennung der Spielgruppen der 2. Bundesliga sowie dem zukünftigen Sitz des Liga-Büros. In allen Bereichen sprach sich die große Mehrheit der Bundesligisten für eine weitere Annäherung an die Beko BBL aus. Für die beiden ProB-Ligisten aus Dorsten und Wulfen sind besonders die neuen ProA-Standards interessant.

Flexiblere Standards

So soll im Bereich der Vorgaben der bislang erforderliche Mindestetat (aktuell 350.000 Euro) durch ein System bestehend aus verpflichtend von allen zu erfüllenden „Basisstandards“ (z. B. Hallenkapazität, Parkettboden) und einem flexiblen Katalog an „Bonusstandards“ (aus den Bereichen Personal, Infrastruktur, Video/PR, VIP und Nachwuchsförderung) ersetzt werden. Die durch die Erfüllung von Bonusstandards zu erzielende Punktzahl steigt dabei perspektivisch an und gewährleistet somit eine positive Entwicklung der ProA-Standorte.

Hansjörg Tamoj, Vorstandsvorsitzender der AG 2. Basketball-Bundesliga, zeigte sich im Anschluss an die Sitzung zufrieden mit dem erzielten Ergebnis: „Insgesamt wurde deutlich, dass unsere Bundesligisten den Vorschlag des Vorstandes mittragen, zum Wohl des Profi-Basketballs in Deutschland so eng wie möglich mit der 1. Bundesliga zu kooperieren. Dies wird geschehen, ohne die Interessen des Deutschen Basketball Bundes zu vernachlässigen. Auch mit dem DBB, der zu 48% an der DJL beteiligt ist, werden wir weiterhin vertrauensvoll zusammen arbeiten.“

Mittelfristiger Effekt

Bei der BG Dorsten ist die Freude über den Beschluss aufgrund der aktuellen sportlichen Situation etwas gedämpft: „Wir waren ganz klar Befürworter dieser Sache und begrüßen die Entscheidung, aber wer gegen den Abstieg spielt, der braucht nicht vom Aufstieg zu reden“, so BG-Chef Bruno Kemper. Kurzfristig gesehen scheint die Reform also ohne Wert, doch wie Kemper bereits verlauten ließ, eröffnet diese Entwicklung der BG in Zukunft ganz neue Perspektiven. Auch Markus Zöllner, Vorsitzender des BSV Wulfen, begrüßt die Entscheidung der Liga, sieht für seinen Verein aber erstmal keine größere Chance auf einen ProA-Start: „Grundsätzlich ist das eine gute Sache, vor allem für die ambitionierten Clubs. Der Gesamt-Etat ist allerdings weiterhin sehr hoch, da ist der BSV weit von entfernt.“

Die Chance, zumindest mittelfristig ProA-Basketball in Dorsten zu sehen, ist in jedem Fall größer geworden. Aktuell liegt das Hauptaugenmerk sowohl bei der BG Dorsten als auch beim BSV Wulfen aber erst einmal auf der laufenden Spielzeit in der 2. Bundesliga ProB.

 
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