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Teilzeiter John Cadmus dreht auf

DORSTEN John Cadmus hat die Nachricht mit Fassung ertragen. Sein rechtes Knie ist dermaßen kaputt, dass Basketball als Leistungssport nicht mehr möglich sein wird. Das wahrscheinliche Karriereende rückt näher, doch Cadmus fühlt sich gerade blendend.

John Cadmus` Knieschaden passt ins Bild einer Saison, in der die BG Dorsten bislang riesige Verletzungsprobleme hatte. Doch seit der Aufbauspieler weniger trainiert, läuft es für ihn in den Spielen hervorragend. (Foto: Pieper)

Vor etwas 18 Monaten musste sich der 27-Jährige der ersten Knieoperation unterziehen. Es folgte sein Engagement bei der BG Dorsten und ein ziemlich gutes erstes Jahr in der Juliushalle. Die Regeneration in der Sommerpause tat sehr gut und die neue Saison begann vielversprechend. Doch dann hatte Cadmus wieder Wasser im Knie. Seine Ärztin stellte zudem eine Beschädigung des Kreuzbandes und des Meniskus` fest. „Sie hat mir dringendst geraten, mit dem Basketball aufzuhören.“
Es folgten Gespräche mit der BG Dorsten. Der Vorstand und auch Trainer Torsten Schierenbeck hatten Verständnis und man einigte sich auf eine pragmatische Lösung: John Cadmus wird bis zum Saisonende bleiben, aber weniger trainieren. Dafür hat der Club dann noch Dominik Wilkins als Ersatz geholt.

Keine Schmerzen mehr

Seitdem er aber weniger trainiert, geht es mit Cadmus wieder aufwärts: „Mein Knie tut nicht mehr weh, dabei nehme ich keine Schmerzmittel mehr. Ohne Schmerzen spiele ich auch natürlich besser Basketball.“ So hat der Aufbauspieler in Braunschweig mit acht Treffern den Saisonrekord in der Dreier-Wertung der 2. Bundesliga Pro B aufgestellt. Auch alle anderen Werte waren zuletzt zufriedenstellend.
Da ist seine Entwicklung anders, als die der Mannschaft, die Cadmus mit Sorge betrachtet: „Es lief zuletzt nicht gut. Das hängt wohl auch mit dem vielen Pech zusammen, dass wir auf der Centerposition gehabt haben. Ich glaube aber fest daran, dass wir die Play-Offs erreichen.“

Langfristig zurück nach Franken

Wie es mit seiner Basketball-Karriere weitergeht, darüber hat sich der Industriekaufmann, der in Duisburg arbeitet, noch keine endgültigen Gedanken gemacht: „Es muss aber etwas sein, wo ich mit zwei- oder dreimal Training pro Woche auskomme. Ich will auch abwarten, wie sich die Sommerpause auf das Knie auswirkt.“
Langfristig zieht es ihn aber zurück in die Heimat nach Franken. Seine Freundin studiert in Würzburg und will Lehrerin werden. Sie zeigt wenig Lust, den Beruf in Nordrhein-Westfalen auszuüben – und auch John Cadmus verspürt keinen großen Drang, im Ruhrgebiet alt zu werden: „Wenn ich mich beruflich weiterentwickelt habe, werde ich wohl wieder zurückgehen.“
Seine basketballerische Zukunft sieht er erst mal auf dem Spielfeld: „An einen Trainerschein habe ich noch nicht gedacht. Ich will jetzt erst mal mit der BG Dorsten in die Play-Offs. Danach werden wir sehen, was passiert.“

 
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