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BG Dorsten geht gegen Stahnsdorf unter

DORSTEN Es ist in den letzten Wochen schon einige Male schwer gefallen, die hohen Niederlagen der BG Dorsten gegen Mitkonkurrenten angemessen zu beschreiben. Was sich aber am Samstag gegen Stahnsdorf abspielte, war eine völlig neue Dimension des Versagens.

Auch Chris Jones (r.) konnte das Dorstener Spiel nicht lenken. Gerrit Budde (M.) sucht vergeblich eine Anspielstation. (Foto: Pieper)
 
2. Bundesliga ProB Nord  BG Dorsten - RSVE Stahnsdorf
60:98 (24:53)
„Verantwortlich ist der Sportliche Leiter – mit den Konsequenzen leben, das müssen wir,“ sagte ein völlig konsternierter Bruno Kemper nach dem Spiel. Der Vorsitzende hatte schon lange vor der Schluss-Sirene die Halle verlassen und sich ins Geschäftszimmer zurückgezogen. Der Verein habe alles getan, um die besten Voraussetzungen zu schaffen, das Ergebnis sei niederschmetternd.
Trainer Torsten Schierenbeck hatte in den letzten Wochen immer wieder beteuert, dass das Team gut trainiert habe und auch die Neuzugänge bald zur wahren Stärke fänden. Am Samstag war davon aber nicht zu sehen. Gegen den Tabellenletzten brauchte die Mannschaft unbedingt einen Sieg, spielte aber wie gelähmt.
Die Zuschauer waren sich einig, noch nie etwas Ähnliches im Dorstener Leistungssport gesehen zu haben. Die Mannschaft agierte geradezu hilflos und Torsten Schierenbeck fand nicht die Mittel, daran etwas zu ändern.
Die Stahnsdorfer merkten schnell, mit welcher heterogenen Menge sie es da zu tun hatten. Die BG begann mit einigen Fehlwürfen, sodass die Gäste schnell führten. Stahnsdorf führte aber auch, weil die BG nicht verteidigte. Justin Eller erwies sich erneut als zu schwach, um Stahnsdorfs Michael Haucke zu bremsen. Eller spielte nur 23 Minuten und setzte keine Impulse. Stahnsdorf holte 35 Rebounds, die BG Dorsten nur 25.

Albtraum-Viertel

Das zweite Viertel entwickelte sich zum schlimmsten basketballerischen Albtraum. Der Tabellenletzte gewann diesen Abschnitt mit 34:13 und lag zur Pause schon mit 29 Punkten vorn. Die BG Dorsten machte in der zweiten Halbzeit nur ganz kurz den Eindruck, als wolle sie sich noch einmal aufraffen. Sie verlor das dritte Viertel nur 16:18, das war die beste Nachricht des Abends. Im Schlussabschnitt versank die BG wieder in Lethargie und ergab sich ihrem Schicksal.
Dieses Schicksal kann der Abstieg sein. Bei der momentanen Zusammensetzung der Play-Downs, hätte die BG gerade zwei Punkte zum Start der Runde. Die Dorstener haben noch alles selber in der Hand, doch nach dieser sportlichen Bankrotterklärung und den vielen vorangegangen Spielen, sind alle Zweifel berechtigt, dass noch eine Wende zum Besseren stattfinden wird.
BG: Hagner (7/1), Jones (8), Pelaj (12/2), Knittel (o.E.), Cadmus (3), Budde (2), Janoschek (10) Eller (10), Marquardt, Spettmann (8).
RSVE: Malone (17), Schumann (11/3), Neubauer (3), Jorch (5), Haucke (14)MOdersitzki (5), Evans (17), Wheadon (17/3), Grauel (6/2), Greene (4).
 
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