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BG Dorsten hält dem Druck nicht stand

Basketball BG Dorsten (oranges Trikot) vs. RSV Stahnsdorf   Foto: Franz Meinert

Holsterhausen. Der Kampf um die Play Offs ist bei der BG Dorsten nun endgültig zu einem Kampf gegen den Abstieg geworden. Nach einer desaströsen Vorstellung beim 60:98 gegen Schlusslicht RSV Stahnsdorf muss das Team von Torsten Schierenbeck mehr denn je um den Klassenerhalt zittern. Dorstens Trainer wirkte nach dem Debakel sichtlich geschockt.

Nur wenige Sekunden nach der Schlusssirene war das Ergebnis auf der Anzeigetafel der Juliushalle auch schon verschwunden. Einfach ausgeknipst. Doch die 40 Minuten, an deren Ende eine 60:98-Klatsche gegen den Tabellenletzten aus Brandenburg stand, hatten sich bei den Zuschauern und Verantwortlichen tief ins Gedächtnis eingebrannt. Fassungslose Mienen, wohin man auch schaute. „Das war schon sehr, sehr hart“, fehlten Torsten Schierenbeck auch am Morgen nach dem Spiel die Worte, „so wirklich aufarbeiten konnte ich das ganze noch nicht.“ Sein Team hatte auf ganzer Linie versagt, während der BG-Trainer an der Seitenlinie hilflos zusehen musste.

Bereits nach gut einer Minute setzte es den ersten Nackenschlag für die verkrampft spielende BG. Trevon Malone hämmerte einen feinen Pass von Blair Wheadon per Alley Oop in den Ring. Direkt im nächsten Angriff stopfte schließlich RSV-Center Michael Haucke den Ball im Vorbeigehen über Gerrit Budde zum 0:6 aus Sicht der BG in den Dorstener Korb. Erst nach fast vier Minuten gelangen Nderim Pelaj durch einen Dreier die ersten Punkte für die Gastgeber.

Die Verunsicherung im Schierenbeck-Team schien trotzdem minütlich zu steigen. „Der Druck für uns war sehr groß, das konnten einige nicht tragen“, suchte Schierenbeck nach Erklärungen für das, was die BG den rund 350 Zuschauern im zweiten Viertel bot: Der RSV Stahnsdorf rannte um sein Leben und demontierte Pelaj und Co. nach allen Regeln der Kunst. 16 Minuten waren gespielt, als die Gäste mit 46:19 führten. Im Dorstener Publikum machte sich eine Mischung aus Schockstarre, Unverständnis und Verärgerung breit. Die Wörter Debakel und Katastrophe verbreiteten sich wie ein Lauffeuer.

Wie ein Trommelfeuer prasselten dagegen die Stahnsdorfer Dreier auf Dorsten ein. Der RSV warf mit einer Quote von knapp 53 Prozent von jenseits der 6,75 Meter, die BG kam auf knapp 15 Prozent. Und auch sonst war Dorsten nicht in der Lage, selbst offene Würfe zu versenken. „Es kommt immer alles zusammen. Bei uns lief gar nichts, der RSV hat sich in einen Rausch gespielt“, so Schierenbeck, der beim Stand von 24:53 mit seinen Spielern in der Kabine verschwand. An ein Wunder glaubte zu diesem Zeitpunkt kaum einer mehr.

Zwar konnten die Dorstener das dritte Viertel ausgeglichen gestalten (16:18), fingen sich im letzten Viertel aber noch einmal satte 27 Punkte. Besonders RSV-Flügel Yannick Evans (17 Punkte, 100 % Wurfquote) und Niko Schumann mit drei Dreiern in Folge machten die sportliche Demütigung in den Schlussminuten perfekt.

„Wir müssen uns jetzt noch mehr auf uns konzentrieren, alles andere ist momentan egal“, lautete die Durchhalteparole von Torsten Schierenbeck. Das Saisonziel Play Offs hat der 47-Jährige gedanklich schon ad acta gelegt: „Davon müssen wir jetzt nicht mehr reden. Wir können uns fit für die Play Downs machen“. Das ist auch dringend nötig, denn in der derzeitigen Verfassung darf ein Bestehen in der Abstiegsrunde stark angezweifelt werden.

 
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