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Poole-Effekt trägt Dorsten zum Sieg

DORSTEN Der Poole-Effekt hat seine Wirkung nicht verfehlt. Der amerikanische Hüne führte die BG Dorsten am Samstag zu einem verdienten 81:70-Sieg über die Hertener Löwen und schürte die Hoffnungen der Fans auf den Klassenerhalt.

Blake Pooles Rückkehr zeigte die erhoffte Wirkung und gab der Mannschaft der BG Dorsten die verlorene Sicherheit zurück. Christoph Hackenesch (r.) und die Hertener Löwen blieben ohne Chance. (Foto: Pieper)

2. Bundesliga ProB Nord BG Dorsten - Hertener Löwen
81:70 (44:28)

Trainer Torsten Schierenbeck würdigte nicht umsonst die positive Ausstrahlung Blake Pooles. Schon die Nennung seines Namen führte zur Verzückung der Dorstener Fans. Der Amerikaner machte auf dem Feld auch gleich klar, dass es mit ihm keinen Larifari-Basketball geben werde. Er holte Rebounds wie eh und je und markierte zudem früh einen Dreier. Sein Markenzeichen, das Double-Double von mindestens zehn Punkten und zehn Rebounds, erreichte er aber nicht, da er relativ früh mit dem vierten Foul auf die Bank musste.
So war es durchaus ein Vorteil, dass die Dorstener mit drei Amerikanern spielen konnten. Justin Eller war zwar nicht so lange auf dem Feld, dafür aber mit zehn Punkten sehr effektiv.

Grippewelle

Hertens Trainer Dirk Altenbeck hatte im Vorfeld des Spiels viel über die Grippewelle gejammert. Vor allem Christoph Hackenesch sollte es schwer erwischt haben. Dafür spielte der Hertener Center aber nicht nur lange (29:14 Minuten), sondern auch gut.
Doch auch Chris Jones‘ Grippe zeigte keine Nachwirkungen. Bei den Dorstenern fehlte nur Christian Marquardt. Auf dem Feld machten alle Aktiven einen äußerst gesunden Eindruck. Die BG Dorsten war gegenüber dem Stahnsdorf-Match nicht wiederzuerkennen. Von der ersten bis zur letzten Sekunde war die Mannschaft hellwach und vom Siegeswillen beseelt. Genauso hat sie in der Vorrunde oft gespielt und war damals auf den vierten Platz geklettert.
Die Hertener lagen in den 40 Minuten nur ein einziges Mal in Front – beim 2:0. Die Gastgeber lagen nach zehn Minuten 22:17 in Führung und bauten diese bis zur 16. Minute auf 35:24 aus. Der 44:28-Pausenstand passte auch zum Spielverlauf.

Keine Nervosität

Im zweiten Durchgang blieb der Vorsprung deutlich, wenngleich immer ein Unbehagen aufkam, sobald die Führung unter zehn Punkte schmolz. Doch die Dorstener wurden im Gegensatz zu den Vorwochen nicht nervös. Stattdessen zeigten sie eine äußerst konsequente Defense, die in diesem Spiel mit Haken und Ösen immer sehr effektiv war.
In der Abstiegsfrage ist nach wie vor nichts entschieden, doch die Hoffnung ist mit Blake Poole zur BG Dorsten zurückgekehrt.

BG: Hagner (15/1), Jones (20/3), Pelaj (14/1), Cadmus (3), Poole (9/1), Budde (4), Janoschek (4), Eller (10/1), Spettmann (2).

Herten: Bowie (12), Schönborn (4), Grote, Sadek (2), Opitz (8/2), Hackenesch (12), Dücker (5), Depta (o.E.), Larrieu (2), Taylor (25).

 
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