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Dorsten nutzt den Poole-Effekt

Christoph Hakenesch (Herten) gegen Blake Poole (Dorsten).  Foto: Felix Hoffmann

Dorsten. Das war ein deutliches Zeichen dafür, dass die BG Dorsten möchte, dass Dorsten auch in der nächsten Saison Standort der 2. Basketball-Bundesliga ProB ist. Im Derby gegen die Hertener Löwen setzte sich das Team von Trainer Torsten Schierenbeck mit 81:70 (44:28) durch und darf nun wieder auf die Teilnahme an den Playoffs und damit den direkten Klassenerhalt hoffen.

Zwei Spieltage stehen nun noch an. Dorsten spielt noch in Wolfenbüttel, erwartet dann zum Abschluss den Nachbarn BSV Wulfen. Viel deutet darauf hin, dass der Sieger dieses Spiels in die Playoffs einzieht, der Verlierer in die Abstiegsrunde muss. Es wird ein wichtiges Spiel und es wird darum gehen, welches Team seine Nerven besser im Griff hat. Gut nur, dass die Dorstener Spieler auch gegen Herten nicht so nervös waren wie ihr 1. Vorsitzender Bruno Kemper.

Kemper hat lange darauf hingearbeitet, dass es in Dorsten, bei seiner „BG“ Männer-Basketball auf Zweitliganiveau gibt. Im nun zweiten Jahr in dieser Liga sah er mit Schrecken, wie das Team nach der Verletzung von Blake Poole immer mehr in den Keller rutschte und Leistungen zeigte, die nicht mehr viel mit 2. Bundesliga zu tun hatten. Gegen Herten feierte Poole sein Comeback. Erst Freitag war er nach Verletzungspause und Heimataufenthalt wieder nach Dorsten zurückgekehrt, begab sich quasi aus dem Flieger auf den Platz. Er richtete ein vormals total verunsichertes Team allein durch seine Anwesenheit auf, führte es zum Sieg und sorgte bei Kemper zumindest zunächst für Entspannung. Der 1. Vorsitzende rief in den ersten beiden Viertel so oft „drei Sekunden, drei Sekunden“ ins Spiel hinein, dass das Schiedsrichterduo nach kurzer Absprache irgendwann sogar wirklich „drei Sekunden“ gegen Hertens Center Christoph Hackenesch pfiff. Angreifende Spieler dürfen keine drei Sekunden in der Zone unter dem Korb stehen. Wobei Kemper schon „störte“ dass Hackenesch überhaupt spielte. Schließlich war er neben Julius Dücker, Yannick Opitz und Tim Schönborn vorher als so „krank“ gemeldet worden, dass er in Dorsten kaum würde spielen können.

Hertens Trainer Dirk Altenbeck aber musste in der Tat mit der Schwierigkeit klar kommen, etliche nicht ganz fitte Spieler auf der Bank zu haben. „Vernünftig trainieren konnten wir nicht, aber die Jungs wollten spielen, wollten sich in den Dienst der Mannschaft stellen. Man hat ja deutlich gesehen, dass sie nicht beim einhundert Prozent waren.“ Bestes Beispiel Hackenesch. Der Center, im Normalfall in der Lage 40 Minuten unentwegt rauf und runter zu rennen, legte diesmal um Luft zu holen oder wieder besser zu bekommen etliche Meter im Spaziergang zurück.

In dieser Form aber konnte er Poole und den diesmal Form verbesserten Dorstenern nicht genug Widerstand entgegensetzten. Schierenbecks Hoffnung auf den Poole-Effekt, also darauf, „dass Poole jeden seiner Mitspieler besser machen wird“, erfüllte sich. Besonders Christopher Jones und Justin Eller zeigten jeweils eins ihrer besten Spiele im Dorstener Trikot.

BG Dorsten - Hertener Löwen 81:70

Dorsten: Hagner (15/1 Dreier), Jones (20/3), Pelaj (14/3), Cadmus (3), Poole (9/1), Budde (4), Janoschek (4), Eller (10/1), Spettmann (2)

Herten: Bowie (12), Schönborn (4), Grote, Sadek (2), Opitz (8/2 Dreier), Hackenesch (12), Dücker (5), Larrieu (2), Taylor (25)

Viertel: 22:17, 22:11, 16:21, 21:21

 
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