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BG Dorsten besiegt Hertener Löwen

Holsterhausen. Mit Blake Poole ist auch der Erfolg zur BG Dorsten zurückgekehrt. Der US-Amerikaner führte den vom Abstieg bedrohten Zweitligisten am Samstag zu einem hochverdienten 81:70-Erfolg über den Tabellendritten Hertener Löwen. 500 Zuschauer feierten im Anschluss an ein mitreißendes Spiel aber nicht nur ihren Publikumsliebling.

„Noch zwei Siege einfahren, den Klassenerhalt feiern und Blake für mindestens drei Jahre fest unter Vertrag nehmen.“ Torsten Schierenbeck umriss in kurzen Worten die nahen Ziele der BG Dorsten. Der Trainer lachte zwar, scherzte aber nicht. „Blake ist fantastisch. Der Junge ist erst am Freitag in Deutschland gelandet, hat aber gespielt, als hätte er nie etwas anderes als unser Trikot getragen.“

In der Tat hatte Poole ganz wesentlichen Einfluss auf den Ausgang des Spiels. Und das nicht nur mit neun Punkten, 14 Rebounds, drei Ballgewinnen und drei Assists. Viel interessanter für Schierenbeck war eine andere Beobachtung. Und zwar Pooles Wirkung auf den Rest der Mannschaft: Denn die spielte an der Seite des US-Amerikaners in einer Leichtigkeit auf, die ihr schon vor vielen Wochen abhanden gekommen war.

Fotostrecke: BG bezwingt Hertener Löwen

So war es mehr als erstaunlich, dass gerade der zuletzt formschwache Chris Jones sein vielleicht bestes Saisonspiel ablieferte. Der Einsatz des US-Amerikaners stand bis kurz vor Spielbeginn auf der Kippe. Grippegeschwächt trieb er druckvoll das Dorstener Spiel an, stellte Hertens Verteidigung mit guten Dribblings und Zuspielen immer wieder vor Probleme. Eine enorme Leistungssteigerung zeigte auch Justin Eller. Der US-Amerikaner blühte regelrecht auf. Weil Poole die Aufgabe unter den Körben übernahm, konzentrierte er sich auf seine Stärken. Immer wieder fand er die Lücken der Hertener Verteidigung und zog zielstrebig in die Zone.

Herten hatte dem Dorstener Spiel zwar viel Einsatz entgegen zu stellen, blieb aber von der ersten bis zur letzten Minute blass. Ein einziges Mal führten die Löwen – nach 33 Sekunden mit 2:0. Dorstens Initiative zeigte schnell Wirkung. Bis zu neun Punkte betrug der Vorsprung schon im ersten Viertel, das mit 22:17 endete. Bis zur Halbzeit ließ Dorstens aggressive Verteidigung nur elf weitere Punkte zu (44:28). Doch entschieden war das Spiel noch nicht. Herten wehrte sich heftig, verkürzte den Rückstand in der Schlussminute noch einmal auf sechs Punkte (70:76). Angst um die so wichtigen Siegpunkte musste sich Schierenbeck aber nicht mehr machen. Sein Team glänzte bis zur letzten Sekunde mit voller Konzentration.

 
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