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BG Dorsten unterliegt bei den Herzögen Wolfenbüttel

 Foto: Felix Hoffmann

Wolfenbüttel. Die Chancen der BG Dorsten auf die Teilnahme an den Play-Offs ist deutlich gesunken. Das Team von Torsten Schierenbeck ist nach der 67:83-Niederlage in Wolfenbüttel auf Schützenhilfe von den Schwelmer Baskets abhängig.

Chris Jones ließ sich auf seinen Platz an der Spielerbank fallen. Der 24-Jährige blickte mit ausdrucksloser Miene ins Leere. In ihm rang eine Mischung aus Erschöpfung und Enttäuschung. Jones hatte alles versucht, blieb aber in vielen Szenen glücklos. Der Aufbauspieler war am Samstag das Sinnbild für den Auftritt der Dorstener Mannschaft in Wolfenbüttel. „Meinem Team kann ich keinen Vorwurf machen, wir haben alles versucht“, kommentierte später auch Torsten Schierenbeck. Die BG Dorsten hatte einen aggressiv verteidigenden und konzentriert spielenden Gegner nie in den Griff bekommen. Schon in den ausgeglichenen Anfangsminuten zeichnete sich Dorstens Achillesferse ab: Chris Jones, Wolfenbüttel und das Schiedsrichtergespann Kerstin Kammann/Marco Brehm passten nicht zusammen. Ein ganz großes Missverständnis. Jones fing sich in Sonderbewachung schnell zwei Fouls, kam offensiv überhaupt nicht zum Zug und wirkte bis zu seinem Ausscheiden (5. Foul) fast schon als Fremdkörper.

Die BG Dorsten war früh dazu gezwungen Würfe aus suboptimalen Lagen zu nehmen. Der Erfolg hielt sich in Grenzen. Wolfenbüttel hatte sich zur Halbzeit so auf 40:28 ab. Mit Beginn der zweiten Halbzeit bekamen die Dorstener einen weiteren Dämpfer. Frank Theis versenkte einen Dreier und vergrößerte den Vorsprung auf 15 Punkte. Doch Dorsten hielt dagegen. Vor allem dank Nderim Pelaj. Der neue Kapitän traf sicher aus der Distanz. Zwei Minuten vor dem Ende war Dorsten auf fünf Punkte heran gekommen und hatte Ballbesitz. Chris Jones rutschte in Wolfenbüttels Zone aus, warf den Ball einem Gegenspieler in die Hände. Trotz eines erneuten Ballgewinns scheiterte auch der zweite Versuch, den Rückstand weiter zu verkürzen. In der Schlussminute zwang Dorsten seinen Gegner mit Fouls an die Freiwurflinie. Doch Wolfenbüttel behielt die Nerven und siegte am Ende verdient.

Dorstens Hoffnungen ruhen nun auf dem abschließenden Derby gegen den BSV Wulfen (Sa., 19.30 Uhr, Juliushalle). Allerdings reicht ein Sieg alleine nicht. Dorsten muss auf einen Erfolg von Meister Schwelm hoffen, der bei den Sixers in Sandersdorf antritt. Gewinnen BG Dorsten und Schwelm kommt es im Kampf um den achten Tabellenplatz zu einem Dreier- (Dorsten, Wulfen, Sixers) oder Vierer-Vergleich (Hannover, Dorsten, Wulfen, Sixers). Die BG Dorsten würde in beiden Fällen als Tabellenachter in die Play-Offs einziehen.

 
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