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BG Dorsten und BSV Wulfen kämpfen im Derby um den Klassenerhalt

Herzöge Wolfenbüttel gegen BG Dorsten. Foto: WAZ, Felix Hoffmann  Foto: Felix Hoffmann

Holsterhausen. Die BG Dorsten und der BSV Wulfen haben es nicht anders gewollt. Beide Mannschaften vergaben in den vergangenen Wochen reihenweise Chancen auf den frühzeitigen Klassenerhalt. Am Samstag kommt es um 19.30 Uhr in der Juliushalle zum großen Showdown. Nach dem Derby wird maximal eine Mannschaft den Verbleib in der 2. Bundesliga ProB feiern, mindestens ein Team muss in die Abstiegsrunde.

Gemessen am sportlichen Wert ist das erste Derby des heutigen Tages nur Pillepalle. Dennoch macht BG Dorstens Bruno Kemper drei Kreuze, dass Schalke gegen Dortmund bereits um 15.30 Uhr gegeneinander antreten. König Fußball wird dem Dorstener Basketball-Derby wohl keine Zuschauer streitig machen. „Die Halle wird voll sein. Wie immer, wenn der BSV kommt“, sagt der Vorsitzende der BG Dorsten. Über 500 Karten haben die Holsterhausener im Vorverkauf abgesetzt, das 150 Tickets umfassende Kontingent des BSV Wulfen ging innerhalb weniger Minuten über die Ladentheke. Die BG erwartet über 1000 Basketballfans und rüstete die Juliushalle bereits am Freitag mit 300 zusätzlichen Stühlen aus.

Sie werden beste Sicht auf die letzte wichtige Entscheidung der Ligarunde bieten. Der Verlierer muss in die Play-Downs. So viel steht fest. Ein Umstand, den Kemper bedauert: „Es ist schade, dass wir uns jetzt so fetzen müssen. Mir hätte es besser gefallen, wenn beide Vereine zu diesem Zeitpunkt bereits den Klassenerhalt sicher gehabt hätten. Das Derby hätte für beide Teams der krönende Abschluss der Saison sein können.“ So aber wird es heute zwangsläufig einen jubelnden Sieger und einen weinenden Verlierer geben.

Die Ausgangslage ist klar: Der BSV Wulfen kann die Play-Offs aus eigener Kraft erreichen. Mit einem Sieg würden die Rot-Weißen die Ligarunde unter Umständen sogar auf dem sechsten Tabellenplatz beenden. Ganz so rosig sind die Aussichten der BG Dorsten im Falle eines Sieges nicht. Das Schierenbeck-Team würde nur dann in das Achtelfinale der Play-Offs einziehen, wenn Spitzenreiter Schwelm in Sandersdorf gewinnt. Dafür könnte die BG Dorsten deutlich besser mit einer Niederlage leben als der Nachbar aus Wulfen. Und das liegt am neuen Modus der Abstiegsrunde, in der jeder der vier beteiligten Mannschaften die Punkte abgezogen werden, die sie gegen Teilnehmer der Play-Offs erzielt haben. Im Wulfener Fall würde da nicht viel übrig bleiben. Der BSV hätte somit zu Beginn der Abstiegsrunde schon vier Punkte Rückstand auf einen der beiden Plätze, die am Ende zum Klassenerhalt reichen. Doppelt bitter wäre eine Wulfener Niederlage, die der BG Dorsten nicht den Sprung in die Play-Offs ermöglicht. Denn dann nähme der BSV Wulfen nur die beiden Punkte mit in die Abstiegsrunde, die das Förster-Team in der vergangenen Woche gegen den RSV Stahnsdorf holte. Neben vier Punkten Rückstand auf den rettenden zweiten Platz der Abstiegsrunde würde auch der direkte Vergleich mit der BG Dorsten (zwei Niederlagen) schwer wiegen. Eventualitäten, die das Nervenkostüm beider Clubs schwer belasten. „Wir Spieler müssen das ausblenden und Leistung bringen“, sagt Nderim Pelaj, Kapitän der BG Dorsten, stellvertretend für alle Beteiligten.

Lesen Sie am Samstag in der gedruckten WAZ:
- Teamvergleich BG Dorsten und BSV Wulfen
- Lehrer fordern Klassenerhalt für beide Teams
- Trainerstimmen zum Derby

 
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