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BG Dorsten verliert Spiel und Gene Hagner

Gene Hagner verteidigt gegen Hannovers Jan-Peter Prasuhn. Hagner spielte nur wenige Minuten, zog sich dann eine schwere Verletzung zu.  Foto: Felix Hoffmann

Holsterhausen. Dem Krimi gegen Wulfen folgte am Samstag eine Tragikomödie gegen den UBC Hannover. Die BG Dorsten unterlag im ersten Spiel der Abstiegsrunde überdeutlich mit 74:106 (38:57), verlor zudem einen Leistungsträger mit schwerer Verletzung.

„Wenn wir den Rückstand auf neun Punkte verkürzen, gewinnen wir das Spiel“, erklärte ein sichtlich aufgewühlter Alois Buschmann. Den Chef der Jugendabteilung und ehemaligen Trainer der BG Dorsten hatte die Partie spürbar mitgenommen. Buschmann sprach über die heißeste Phase der Begegnung im dritten Spielabschnitt. Die BG Dorsten hatte zwischen der 23. und 27. Minute souverän spielende Hannoveraner noch einmal ernsthaft ins Wanken gebracht. Der UBC führte lange mit mehr als 20 Punkten, profitierte vom frühen Ausscheiden Gene Hagners. Der 29-Jährige hatte sich bereits nach zwei Minuten schwer verletzt und musste mit Verdacht auf Achillessehnenriss ausgewechselt werden. Doch dann kämpfte Dorsten noch einmal mit dem Mute der Verzweiflung.

Auslöser war eine Entscheidung von Schiedsrichter David Mata beim Stand von 43:63. Der Referee hatte nach einem unsportlichen Foul an Blake Poole auf „Schauspiel“ entschieden. Das „Technische“, das Mata daraufhin gegen den US-Amerikaner verhängte, brachte die 350 Zuschauer in der Juliushalle zum Kochen. Die Entscheidung riss die BG Dorsten aber auch aus ihrer Lethargie. Innerhalb von nur vier Minuten schrumpfte Hannovers Vorsprung spürbar. Treibende Kräfte waren kurioserweise nicht die bekannten Größen des Dorstener Teams, sondern Christian Marquardt und Philipp Spettmann. Marquardt riss nun die Verantwortung an sich, glänzte mit guten Zuspielen und präzisen Würfen aus der Distanz. Spettmann legte Hannovers überragenden Jan-Peter Prasuhn an die Kette, kämpfte sich immer wieder mit großen Energieleistungen in die Zone und setzte innerhalb weniger Minuten mit zwei krachenden Dunkings Ausrufezeichen. Hannovers Trainer Michael Mai, der den Großteil des Spiels bis dahin fast regungslos von der Seitenlinie verfolgt hatte, tippelte mittlerweile nervös die Seitenlinie rauf und runter. Spettmanns zweiter Dunking beendete Dorstens Aufholjagd allerdings schlagartig. Der Korb gab unter dem Gewicht des Zwei-Meter-Mannes nach und musste innerhalb einer 15-minütigen Unterbrechung ausgetauscht werden. Zeit, die Hannover nutzte, um sich neu zu sortieren. „Das Momentum war dahin“, bemerkte Schierenbeck später. Zwar kam die BG direkt nach Wiederbeginn bis auf zehn Punkte heran (64:74), doch Hannover erkämpfte sich seine Sicherheit zurück. Das Schlussviertel verkam zum Schaulaufen.

Die Niederlage dämpft Dorstens Hoffnungen auf ein erfolgreiches Abschneiden in der Abstiegsrunde. „Wir müssen jetzt schon beide Spiele gegen Wulfen und Stahnsdorf gewinnen“, sagt Schierenbeck. Dorstens Trainer wird das mit einer neuen Startformation realisieren. Denn an eine baldige Rückkehr des verletzten Gene Hagner schließt der 47-Jährige aus.

Statistik

BG Dorsten - UBC Hannover  74:106 (38:57)
Viertel: 10:23, 28:34, 26:22, 10:27. Dorsten: Hagner, Jones (12 Punkte), Pelaj (15/3 Dreier), Cadmus (3/1), Poole (8), Budde, Janoschek (4), Eller, Marquardt (22/6), Spettmann (9), Wilkins (1). Hannover: Welzel (7/1), Smith (3/1), Cook (27/4), Prasuhn (24/1), Williams (7/1), Mondo (11), Lodders (7/1), Zents (8), Fakuade (11), Yanduka (1). Zuschauer: 350.

 
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