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Erstes WBV-Pokalfinale steigt in Dorsten

DORSTEN Die Zeiten, in denen der Damenbasketball bei der BG Dorsten die Nummer eins war und die Juliushalle füllte, liegen schon ein paar Jahre zurück. Das erste Endspiel um den WBV-Pokal ist dafür nur ein weiterer Beweis.

Birthe Kemper konnte wegen Knieproblemen seit knapp zwei Wochen nicht trainieren. Ihr Einsatz entscheidet sich erst kurzfristig. (Foto: Lücke)
 
WBV-Pokalfinale, 1. Spiel  BG Dorsten - TSV Hagen
Mi. 20.30 Uhr, Juliushalle.

Ein „Riesending“ werde es wohl nicht, meint Lena Kemper auf die Frage, ob außerhalb der Mannschaft Aufregung zu spüren sei vor diesem doch nicht alltäglichen Spiel. „Es geht halt alles ein wenig unter, weil momentan bei den Herren alles außer der Spur ist“, sieht die Flügelspielerin die Prioritäten klar verteilt.

Schwierige Terminplanung

Dass das Spiel in Dorsten auf einen Trainingstag und nicht aufs Wochenende gelegt wurde, hat ebenfalls mit den Zweitliga-Herren der BG zu tun. Weil Damentrainer Gene Hagner eigentlich dort am Ball ist, wurde ein Tag gewählt, an dem er trainingsfrei hat. Bei der Ansetzung war zudem noch unklar, wann und wo die Dorstener Herren in Sachen Play-Offs oder Play-Downs unterwegs sein würden. Der Mittwoch schien deshalb die beste Option – bis Hagner sich an der Achillessehne verletzte und dies die Überlegungen überflüssig machte. Doch da war das Finale schon angesetzt.
Ein weiterer Faktor waren die Osterferien, denen auch der TSV Hagen Rechnung trug. Auch Endspiel Nummer zwei in Hagen findet so am 8. April an einem Wochentag statt.
Den Spielerinnen ist es aber letztlich egal, wann die Spiele stattfinden. „Wir sind uns alle einig: Jetzt, wo wir das Finale erreicht haben, wollen wir uns auch so gut wie möglich verkaufen“, erklärt Lena Kemper und räumt ein, dass dieses Finale für sie durchaus schon etwas Besonderes ist: „Man ist schon ein wenig nervös.“

BG hat keinen Druck

Dabei können die Dorstenerinnen ohne großen Druck in die Partien gehen. In der Liga verloren sie beide Duelle mit den Hagenerinnen deutlich. Zuhause mit 47:66, in Hagen mit 83:39. „Wir sind klarer Underdog und haben nichts zu verlieren“, sieht es Lena Kemper positiv.
Die personellen Voraussetzungen für eine Überraschung sind allerdings wie so oft in dieser Saison schlecht. Alex Weiner ist im Urlaub und fehlt definitiv, Birthe Kemper hat wegen Knieproblemen seit zwei Wochen nicht trainiert und ihr Einsatz ist fraglich. Dafür ist aber Anne Koerdt wieder dabei.
 
Keine Verlängerung

Im WBV-Pokal werden die Ergebnisse von Hin- und Rückspiel zu einem Gesamtergebnis addiert. Endet Spiel eins unentschieden, gibt es daher keine Verlängerung. Die gibt es erst, wenn die Gesamtsumme beider Spiele ein Remis ergibt, also zum Beispiel, wenn Team A das erste Spiel mit fünf Punkten verliert und das zweite mit fünf gewinnt.
Bei den Herren steht der WBV-Pokalsieger bereits fest. Im Finale gegen die SG Sechtem sicherte sich der UBC Münster mit Trainer Philipp Kappenstein sowie den Ex-Wulfenern Romeo Bakoa und Stefan Arndt mit zwei Siegen (91:90 und 91:87) den Pokalsieg.
 
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