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BG Dorsten und BSV Wulfen kämpfen um Sieg im vierten Derby

Derbynator: BG Dorstens Kapitän Nderim Pelaj lässt sich von zahlreichen Verletzungen nicht abhalten. Der Dreierspezialist brennt auf das vielleicht alles entscheidende Duell mit dem BSV Wulfen.  Foto: Frank Samaga

Holsterhausen. Über den Spruch von Dieter Hecking kann Nderim Pelaj nur lachen. Der Trainer hatte vor wenigen Monaten nach einem ruppig verlaufenen Spiel in der Fußball-Bundesliga erklärt: „Das ist halt ein Männersport. Wir spielen nicht Basketball.“ Der Kapitän der BG Dorsten weiß es besser und sein Körper erzählt eine Geschichte davon.

„Den Witz vom körperlosen Sport hört man immer wieder. Meistens von absoluten Laien“, sagt Nderim Pelaj. Der 24-Jährige hat erfahren, dass Basketball auch Schmerz bedeuten kann. Und nicht nur, weil ihm eine Schmerzmittel-Allergie die Einnahme lindernder Medikamente verbietet. In dieser Saison erwischte es ihn besonders hart. Eine ganze Reihe an fiesen Verletzungen ziehen sich wie ein Roter Faden durch Pelajs Spielzeit. Erstmals erwischte es ihn in der Vorbereitung. Gegen den ProA-Ligisten SC Rasta Vechta stieß er mit dem Fuß eines Gegenspielers zusammen, brach sich dabei den großen Zeh des rechten Fußes. Drei Wochen Pause. Es folgten eine Bänderverletzung am rechten Fuß und eine Oberschenkel-Zerrung links.

Vor dem letzten Spiel der Ligarunde gegen den BSV Wulfen brach sich Pelaj dann im Training den großen Zeh des linken Fußes. Für die BG Dorsten ging es damals um die Play-Off-Teilnahme. Das Team im Stich zu lassen, kam für Pelaj nicht in Frage. Der Fuß wurde durch Teamarzt Dr. Bernd Gerlach örtlich betäubt. Der Dreierspezialist steuerte dann 18 Punkte zum knappen 75:74-Erfolg nach Verlängerung bei. „Aus medizinischer Sicht war das nicht ganz unbedenklich, aber immer noch vertretbar“, sagt Pelaj. Der Dauergast in Arztpraxen und Krankenhäusern ist längst geübt im kleinen Ein-mal-Eins der Sportmedizin.

Der Dorstener ist sich über seine Rolle innerhalb der Mannschaft im Klaren. Trainer Torsten Schierenbeck ernannte in zu Beginn der Saison zum Kapitän. „Nderim ist ein absoluter Teamplayer. 100 Prozent verlässlich, loyal und immer bis in die Haarspitzen motiviert. Ein starker Charakter“, erklärt Schierenbeck.

Das soll auch heute nicht anders sein. Pelaj fühlt sich fit für das Derby (19.30 Uhr, Juliushalle) und ist bereit noch ein weiteres Mal über die Schmerzgrenze hinaus zu gehen. Dass sich zum Zeh-Bruch in den letzten beiden Spielen eine Rippenprellung und eine Kapselverletzung am linken Zeigefinger gesellten, quittiert Pelaj mit einem Lächeln und einem Wink Richtung Dieter Hecking: „Basketball ist eben auch Männersport.“

 
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