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Besart Kelmendi übernimmt die BG

DORSTEN Um beim Namen ganz sicher zu gehen, musste auch Bruno Kemper bei der Vorstellung des neuen Trainers noch einmal auf seinen Zettel schauen: Besart Kelmendi heißt der Mann, der die BG Dorsten zurück in die Erfolgsspur führen soll.

Ein junges Trainerteam für eine junge Mannschaft: Besart Kelmendi und Marsha Owusu Gyamfi. (Foto Große-Geldermann)
 
Den 30-Jährigen hatte bei den Spekulationen seit dem überraschenden Rücktritt von Torsten Schierenbeck wohl niemand auf dem Zettel. Wie auch? Die BG Dorsten ist Kelmendis erste richtige Trainerstation in Deutschland. Zuvor hatte er in seinem Wohnort Bocholt nur Jugendmannschaften betreut.

„Seine fachlichen Qualitäten sind aber unbestritten“, betonte Bruno Kemper bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Kelmendi hat seine A-Lizenz in Kroatien gemacht und später im Kosovo das Team von KB Trepca in der höchsten Liga betreut.

Identifaktion

Seit 2010 lebt der Bürokaufmann in Deutschland. Den Kontakt hatte BG-Kapitän Nderim Pelaj hergestellt, der mit Kelmendi befreundet ist. „Als Nderim ihn uns vorgestellt hat, kannten wir ihn nicht“, sagte Kemper. Das Konzept Kelmendis habe aber alle Beteiligten überzeugt. Zumal die BG Dorsten bei der Trainersuche viel Wert auf Identifaktion mit dem Verein gelegt hat. „Je mehr Nähe, desto besser“, sagte Kemper. Eine Lehre aus dem Fall Schierenbeck, der Kemper und Co. für ein paar Tage in einen Schockzustand gestürzt hatte.
Deshalb setzen die Dorstener auch bei der Besetzung des Co-Trainer-Postens auf eine interne Lösung: Marsha Owusu Gyamfi wird Kelmendi in Zukunft unterstützen, gleichzeitig aber weiterhin die zweite Mannschaft sowie die U16- und U18-Jungs coachen. Zusammen mit dem Sportlichen Leiter Alois Buschmann bildet die A-Lizenz-Inhaberin laut Kemper das „Kompetenzteam“ der BG Dorsten.

Auf junge Spieler setzen

An der Ausrichtung des Vereins ändert sich aber nichts. „Wir werden weiter auf junge Spieler aus den eigenen Reihen setzen“, sagt Buschmann. „Die bleiben – wie man jetzt sieht – nämlich auch, wenn es mal nicht so läuft.“
Mit den Eigengewächsen und einigen Neuverpflichtungen will Kelmendi eine Mannschaft zusammenstellen, die entweder in der 1. Regionalliga um den Aufstieg mitspielen kann oder – wenn die BG doch noch einen Startplatz in der 2. Bundesliga ergattern sollte – in der Pro B mithalten kann. „Dafür werden wir alle hart arbeiten“, versprach Kelmendi.

Bruno Kemper hat nach der nervenaufreibenden Abstiegssaison unterdessen nur einen Wunsch: „Bloß kein Drama mehr.“
 
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