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BG Dorsten startet in die Saison

Saisonhöhepunkte werden auch in diesem Jahr die Derbys zwischen der BG Dorsten und dem BSV Wulfen sein.  Foto: Felix Hoffmann

Dorsten. Dorstens Basketballer steigen am Samstag in die mit großer Spannung erwartete Regionalliga-Saison ein. Während sich BG Dorstens Trainer Ivan Rosic bei Google einen Wolf suchte, spürt BSV Wulfens Trainerdebütant Maik Berger ein blindes Teamverständnis. Und was macht die Konkurrenz?

BG Dorsten - Barmer TV
Absteiger gegen Aufsteiger heißt es heute um 19.30 Uhr in der Juliushalle. Und während der Barmer TV bestens informiert in das erste Saisonspiel geht, steht Ivan Rosic noch ziemlich ratlos da. „Ich habe lange versucht etwas rauszubekommen, aber Google hat nicht viel über den Barmer TV ausgespuckt“, sagt Dorstens neuer Trainer. Neben einem zwei Jahre alten Teamfoto ermittelte Rosic zumindest noch den Nachnamen des neuen US-Amerikaners im Team des Barmer TV. „Blackmon, oder so ähnlich“, sagt Rosic und demonstriert damit nicht mehr als gesundes Halbwissen.

Ohnehin kam es dem Trainer in der Vorbereitung nicht so sehr auf den Gegner an. Rosic feilte in der Trainingswoche noch einmal intensiv an den Spielsystemen. Aus seiner Vorfreude macht er keinen Hehl: „Wir haben sehr gut trainiert. Jetzt kann es endlich losgehen. Wir wollen mit unserer Spielweise die Herzen der Zuschauer gewinnen. Denn die werden wir in dieser langen und schweren Saison brauchen“, sagt Rosic.
Erstes Spiel immer das schwerste

Das erste Saisonspiel sei oft das schwierigste. Es komme darauf an, gegen den Barmer TV möglichst schnell zum eigenen Spiel zu finden. „In den letzten Tagen spürt man schon, dass die Nervösität zunimmt. Das darf aber nicht unser Spiel bestimmen“, so Rosic, der zum Auftakt von größeren Verletzungssorgen verschont bleibt. Der Trainer hat alle Mann an Bord. Lediglich Darius Kibildis hatte zuletzt mit einer kleineren Blessur zu kämpfen, konnte erst am Freitag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Rosic macht keinen Hehl daraus, dass gegen den Barmer TV nur ein Sieg zählt: „Diese Regionalliga ist eine Mini-ProB. Neben uns haben vier oder fünf weitere Mannschaften die Ambition aufzusteigen. Da dürfen wir uns vor heimischem Publikum nicht gleich die erste Schlappe erlauben.“

Die Basketballfans kommen bei der BG Dorsten heute übrigens schon ab 15 Uhr auf ihre Kosten. Das erste Spiel des Tages bestreiten die Frauen, die zum Oberliga-Auftakt den ASC Dortmund in der Juliushalle empfangen, im zweiten Spiel des Tages tritt die Männer-Reserve gegen den GV Waltrop II an.


Was macht die Konkurrenz?

BSG Grevenbroich: Die Elefanten aus Grevenbroich gelten als Titelaspirant Nummer 1. Die Mannschaft ist personell top aufgestellt. Schillernste Figur ist US-Amerikaner John Bynum. Der Kalifornier spielte bereits für Grevenbroich, wirbelte in seiner achtjährigen Abwesenheit unter anderem vier Spielzeiten lang in der 1. Bundesliga (BBL). Mit Center Jo Lange verpflichtete der Verein zuletzt einen weiteren Spieler mit BBL-Erfahrung.

Noma Iserlohn: Nach zwei gescheiterten Aufstiegsversuchen nehmen die Iserlohner nun den dritten Anlauf Richtung ProB. Zum topbesetzten Kader gehört mit Orlan Jackman ein aktueller Nationalspieler Englands. Der Kooperationspartner des Erstligisten Phönix Hagen hat auf seiner Import-Position bereits gewechselt. Für JaVon McGee kam Brandon Harris. Gespielt wird in der 1600-Zuschauer fassenden Hemberg-Halle.

UBC Münster: Der UBC hat sich im Schatten der selbst erklärten Aufstiegsanwärter mit klugen Verpflichtungen selbst zum Titelaspiranten gemausert. Zum Team gehören unter anderem die ehemaligen Wulfener Philipp Kappenstein (Foto), Steve Briggs und Romeo Bakoa. In den Testspielen wurde unter anderem Noma Iserlohn 92:78 besiegt.

FC Schalke 04: Die Schalker gelten auch in dieser Saison als Mitfavorit. Allerdings umgibt das Team seit Jahren das Phlegma der Schalker Bundesliga-Fußballer, die seit mehr als einem halben Jahrhundert auf eine Meisterschaft warten. Im Team von Trainer Heiko Skiba stehen mit Jan Letailleur und Nino Janoschek (Foto) ehemalige Dorstener.

TV Salzkotten: Der TV Salzkotten wird in der neuen Saison für die Titelaspiranten das Zünglein an der Waage sein. Nur wer sich beim enorm heimstarken Sälzern durchsetzen kann, darf sich Hoffnungen auf die ProB machen. Aufhorchen ließ vor allem das Testspielergebnis gegen den Bundesligisten und Kooperationspartner Finke Baskets Paderborn. Beim knappen 80:84 fehlte sogar Topscorer Chartrael Hall.

SG Sechtem: Sechtem ist das gallische Dorf in der Basketball-Hochburg um Grevenbroich, Köln, Bonn und Rhöndorf und Leverkusen. Große Sprünge rechnet sich das Team von Trainer Meik Bassen nicht aus. Die erfahrene Mannschaft wird den Topteams der Regionalliga aber vor allem mit seiner Heimstärke zusetzen können. Topspieler der SGS ist der ProA-erfahrene Max „Mac“ Brauer.

BG Hagen: Mit Eddie Seward und Kristofer Speier haben zwei Leistungsträger den Tabellensiebten der Vorsaison verlassen. Auch Benny Rust, Max Kramer und Felix Fuhrmann stehen nicht mehr zur Verfügung. Dafür holten die Hagener den ehemaligen Dorstener Marcus Ligons (Foto). Das selbstformulierte Ziel ist ambitioniert: Platz fünf.

Telekom Baskets Bonn II: Die graue Maus der Liga. Daran ändern auch die magentafarbenen Trikots des Hauptsponsoren nichts. Die zweite Mannschaft steht im Schatten der Bundesliga-Mannschaft und hat nur eine Aufgabe: Junge Spieler aus den Nachwuchs-Bundesligen an höhere Aufgaben im Seniorenbereich heran zu führen. Das gelang in der Vergangenheit gut. In der Vorsaison reichte es zu sieben Siegen und Platz neun.

Giants Düsseldorf: Die Düsseldorfer starten mit einem neuen Trainer in die Saison. Der ehemalige Nationalspieler Gerrit Terdenge wechselt vom Spielfeld an die Seitenlinie und steht nun vor der Herausforderung, die abgewanderten Leistungsträger Markus Hallgrimson, Federico Cozzo und Chris Brown durch deutsche Talente zu kompensieren. Der Club verpflichtete zuletzt den ehemaligen Wulfener Dijon Smith.

BBG Herford: Der wohl stärkste der drei Aufsteiger kommt aus Herford. Der Liganeuling setzt dabei nicht nur auf das Können des US-Amerikaners Alec Williams und des Litauers Dainius Zvinklys. Neu im Team ist der erst 16-jährige Junioren-Nationalspieler Niklas Kiel. Das größte Manko des Teams von Trainer Stefan Schettke, ist gleichzeitig auch die größte Stärke: die jugendliche Unbekümmertheit.

DT Ronsdorf: Nach drei Aufstiegen in Folge treten die Ronsdorfer zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in der Regionalliga an. Trainiert wird das Team vom früheren deutschen Nationalspieler Gordon Geib, der auch aktiv am Spielgeschehen teilnehmen will. Weitere Leistungsträger sind: Michal Twarog, der Zweitliga-erfahrene Rafael Wilczek und US-Amerikaner Zuri Williams.

Barmer TV: Großer Name, aber nur ein kleines Licht in der Regionalliga. Für den Barmer TV wird jeder Punktgewinn ein Schritt Richtung Klassenerhalt sein. Der Meister der zurückliegenden Oberliga-Saison hat mit Abdelhadi Salou einen neuen Trainer verpflichtet, der perspektivisch die eigenen Talente aus der Jugend an die Mannschaft heranführen soll. Selbst formuliertes Ziel ist der Verbleib in der Regionalliga.

 
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