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Dorsten kann Iserlohns Serie nur biegen, nicht brechen

DORSTEN Knapper hätte es nicht sein können: Nur um Haaresbreite schrammten die Herren der BG Dorsten am Samstag daran vorbei, die zweijährige Heimserie von NOMA Iserlohn zu brechen. Erst nach Verlängerung musste sich das Team von Trainer Ivan Rosic am Samstag mit 93:98 geschlagen geben.

1. Regionalliga
NOMA Iserlohn - BG Dorsten
98:93 n.V. (83:83, 31:40)

Dorstens Trainer hatte aus dem Pokalspiel am Mittwoch gegen denselben Gegner seine Lehren gezogen und diese auch seinen Spielern vermittelt. In der ersten Halbzeit bestimmte die BG das Geschehen, führte nach zehn Minuten 18:13 und zur Halbzeitpause mit 40:31.
Iserlohn war überrascht, und Ivan Rosic hatte Recht behalten: Das Mittwochspiel war Mittwoch, am Samstag zählte die deutliche 61:85-Niederlage der BG nicht mehr.

Jugend Tribut gezollt
So gut der Dorstener Coach seinen Spielern das aber auch eingeimpft hatte, einen Faktor konnte er in der Kürze der Zeit nicht verändern: Seine Mannschaft ist und bleibt jung, und dieser Jugend und Unerfahrenheit mussten die Dorstener nach dem Seitenwechsel Tribut zollen.

„Im dritten Viertel haben wir es verpasst, den Sack zu zu machen“, trauerte Rosic der Schwächephase zwischen der 21. und 30. Minute hinterher. „Da haben wir den Sack wieder aufgemacht und Iserlohn ist emotional ins Spiel zurückgekommen.“
32:21 ging das Viertel an die Gastgeber, so dass die BG mit einem 61:63-Rückstand in die letzten zehn Minuten ging.

Hohe Foulbelastung
Hier fingen sich die Dorstener wieder und es entwickelte sich ein Schlagabtausch, in dem keines der beiden Teams vorentscheidend wegziehen konnte. Selbst eine 83:78-Führung 90 Sekunden vor Viertelende reichte Iserlohn nicht. Faton Jetullahi und Konstantin Koev glichen für die BG aus und zwölf Sekunden vor dem Ende hatte Dorsten sogar die Chance zur Sieg bringenden Führung. Doch Faton Jetullahis Dreier-Versuch fand nicht in den Korb und es ging in die Verlängerung.
Hier musste Dorsten dann auch seiner hohen Foulbelastung Tribut zollen. Gerrit Budde hatte es schon in der regulären Spielzeit erwischt, jetzt folgten auch noch Benjamin Luzolo und Faton Jetullahi.

Entscheidend waren in Ivan Rosics Augen vor allem die insgesamt 23 Ballverluste, die sich sein Team leistete: „Viel zu viel.“ Doch Rosic, dessen Stimme im Iserlohner Hexenkessel merklich litt, blickte auch schon wieder nach vorn: „Fünf Punkte sind ein Polster, das man im Rückspiel aufholen kann.“ Und dann ist seine Mannschaft auch schon ein bisschen älter.

BG: Luzolo, Pflüger, Jetullahi (27/6), Knittel (o.E.), Kibildis (6), Oberschachtsiek (o.E.), Budde (6), Watts (27), Koev (13/2), Marquardt (6/1), Spettmann (8), Heit (o.E.).

 
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