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BG Dorsten kann Serie von Noma Iserlohn nicht brechen

Philipp Spettmann (l.) bremst Iserlohns Fabian Bleck.  Foto: Jessica Rapp

Iserlohn. Die BG Dorsten stand am Samstag kurz davor, die fast zwei Jahre lang währende Heimserie von Noma Iserlohn zu brechen. Das Team von Ivan Rosic musste sich erst nach Verlängerung mit 93:98 geschlagen geben.

„Wir waren ganz nah dran und hätten die Halle als verdienter Sieger verlassen.“ Dorstens Trainer Ivan Rosic wollte die starke Leistung von Noma Iserlohn nicht schmälern, gratulierte brav zum Sieg, ärgerte sich aber auch über die vielen Fehler, die dem greifbar nahen Erfolg im Weg standen. Rosic brauchte keinen Scoutingbogen, um die Defizite seiner Mannschaft abzulesen: 23 Ballverluste. „10 sind okay, vielleicht auch mal 14. Aber 23 geht gar nicht“, erklärte Rosic. Einen Strick daraus drehen, wollte er seiner Mannschaft aber nicht. Das passiere unerfahrenen Mannschaften eben.

Das erklärte einiges, linderte den Ärger über den verpassten Sieg aber nur unzureichend. Denn: Ein einziger dieser Ballverluste weniger hätte Iserlohn richtig weh tun können. Der seit zwei Jahren in Heimspielen ungeschlagene Gastgeber stand von der ersten Minute an unter Druck. Ganz anders als im Pokalspiel, das die BG Dorsten an gleicher Stelle drei Tage zuvor abgeschenkt hatte, um sich auf das wichtigere Meisterschaftsspiel zu fokussieren.

Dorsten dominierte die erste Halbzeit, gewann das erste Viertel mit 22:18, das zweite mit 18:13. „Unsere Taktik ist voll aufgegangen, doch wir haben nach dem Seitenwechsel die große Chance verpasst, den Sack vorzeitig zu zu machen“, erklärte ein bis dahin sehr zufriedener Ivan Rosic. Doch von der 40:31-Halbzeitführung zehrten die Dorstener nur kurz.

Iserlohns Aufholjagd war von Dorstener Fehlern begünstigt. „Wir haben den Gegner in dieser Phase emotional aufgebaut, anstatt ihm die Grenzen aufzuzeigen“, erklärte Rosic. Die BG Dorsten ging mit einem knappen 61:63-Rückstand in ein Schlussviertel, in dem die Führung munter hin und her wechselte. Zwölf Sekunden vor dem Ende hatte die BG Dorsten nicht nur einen Fünf-Punkte-Rückstand aufgeholt (85:85), sondern auch noch Ballbesitz.

Faton Jetullahi spielte die Zeit herunter, fällte dann die falsche Entscheidung. Anstatt unter den Korb zu ziehen, wählte der 19-Jährige den Wurf aus der Distanz. Der ging daneben und beide Mannschaften damit in die Verlängerung. Dass Gerrit Budde, Benjamin Luzolo und Philipp Spettmann mit fünf Fouls längst zum Zuschauen verurteilt waren, machte Dorsten in der „Overtime“ zu schaffen, aber nicht chancenlos. „Auch in dieser Phase haben wir das Spiel offen gehalten“, so Rosic, der seiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprach: „Kämpferisch war das große Klasse.“ Iserlohn nutzte den Vorteil dennoch, kam am Ende zu einem knappen 98:93-Erfolg und verteidigte damit seine imposante Heimserie.

„Wir haben ein tolles Spiel abgeliefert, dass wir nur aufgrund unserer Unerfahrenheit verloren haben. Ein Sieg hätte bei meinen Spielern weitere Energie frei gesetzt, aber ich denke, dass wir auch aus der Niederlage etwas Positives ziehen können“, kommentierte Rosic.

 
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