Ihr Standort: HomeTeamsHerren 1 - 1.RegionalligaSaison 2011/12

 

Saison 2011/12 - 2.Bundesliga Pro B

Das Team

 

 

Nr.NamePos.GeborenNationGrößeBisherige Vereine
#4 Dunzel, Marco  2 26.06.94 GER  186 cm BG Dorsten (eigene Jugend)
#5 Bryant, Terry  1,2 16.07.85 USA  185 cm BG Dorsten, Hagen Haspe, Southeastern Louisiana University
#6 Pelaj, Nderim  1,2 09.11.88 GER  182 cm BG Dorsten (eigene Jugend)
#7 Knittel, Janik  2,3 20.05.96 GER  184 cm BG Dorsten (eigene Jugend)
#8 Cadmus, John  2,3 26.08.85 GER  183 cm BG Dorsten, Gotha, Crailsheim, Herzogenaurach, Nürnberg
#10 Budde, Gerrit  4,5 15.03.89 GER  203 cm BG Dorsten (eigene Jugend)
#11 Schulze Pals, Max  3,4 27.03.90 GER  202 cm BG Dorsten, TV Werne, UBC Münster, Phoenix Hagen
#12 Poole, Blake  5 06.12.88 USA  195 cm BG Dorsten, St. Martin´s College NCAA 2
#13 Oberschachtsiek, Leen  4,5 20.02.95 GER  190 cm BG Dorsten (eigene Jugend)
#14 Spettmann, Philipp  4,5 22.03.91 GER  200 cm BG Dorsten, ETB Essen
#15 Heit, Florian  4,5 25.11.89 GER  204 cm BG Dorsten (eigene Jugend)
#16 Lipke, Tom 3 12.04.86 GER  193 cm BV Chemnitz 99
#17 Hagner, Gene 1,2 06.09.83 GER  189 cm BG Illertal-Weißenhorn
       
Coach Schierenbeck, Torsten  
Teamarzt Dr. Gerlach, Bernd
Physiotherapeut  Wetzel-Sanders, Christian

 

ZugängevonAbgängenach
Poole, Blake St. Martin´s College NCAA 2 Rathjen, Sebastian Bochum AstroStars
Cadmus, John OETTINGER Rockets Gotha Kühlborn, Jonas ASC Theresianum Mainz
Schulze Pals, Max TV Werne Chlebna, Rouven BSV Wulfen - 2.Mannschaft
Spettmann, Philipp ETB Wohnbau Baskets Kemper, Bennet BG Dorsten - 2.Mannschaft
Lipke, Tom BV Chemnitz 99 Neugebauer, Dennis Karriereende
Hagner, Gene BG Illertal-Weißenhorn Ligons, Marcus Hagen-Haspe
    Kordyaka, Bastian FC Schalke 04
    Eißing, Paul BG Dorsten - 2.Mannschaft

 

Die Play-Off

RundeDatumUhrzeitSpielpaarungErgebnis
1 Sa 03.03.12 20:30 Uhr Uni-Riesen Leipzig - 1.Herren 85 : 82
1 Sa 10.03.12 19:30 Uhr 1.Herren - Uni-Riesen Leipzig 67 : 74
 

Die Abschlusstabelle

PlatzTeamGespieltSNPunkte
1 UBC Hannover Tigers 24 19 5 38
2 Rheinland Versicherungen Hertener Löwen 24 17 7 34
3 SC RASTA Vechta 24 17 7 34
4 Spot Up Medien Baskets Braunschweig 24 16 8 32
5 Schwelmer Baskets 24 15 9 30
6 BG Dorsten 24 14 10 28
7 SC Rist Wedel 24 11 13 22
8 RSVE Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf 24 11 13 22
9 BSV Westmünsterland Baskets Wulfen 24 10 14 20
10 Herzöge Wolfenbüttel 24 10 14

20

11 Bayer Giants Leverkusen 24 8 16 16
12 ALBA Berlin 24 6 18 12
13 SSV Lok Bernau 24 2 22 4
 

Die Spielergebnisse

S-TagS-Nr.DatumUhrzeitSpielpaarungErgebnis
1 2006 Do 22.09.11 19:30 Uhr Baskets Braunschweig - 1.Herren 81 : 83
2 2008 Sa 01.10.11 19:30 Uhr 1.Herren- SSV Lok Bernau 91 : 72
3 2018 Mo 03.10.11 17:30 Uhr SC Rist Wedel - 1.Herren 79 : 65
4 2022 Sa 08.10.11 19:30 Uhr 1.Herren - BSV Wulfen 62 : 75
5 2030     spielfrei  
12 2078 Di 18.10.11 19:30 Uhr RSV Eintracht Stahnsdorf - 1.Herren 82 : 100
6 2036 Sa 22.10.11 19:30 Uhr 1.Herren - UBC Hannover Tigers 90 : 83
7 2048 Sa 29.10.11 17:00 Uhr Herzöge Wolfenbüttel - 1.Herren 78 : 87
13 2085 Di 01.11.11 18:00 Uhr 1.Herren - Schwelmer Baskets 100 : 95 n.V.
8 2050 Sa 05.11.11 19:30 Uhr 1.Herren - Hertener Löwen 67 : 95
9 2060 Sa 12.11.11 15:00 Uhr ALBA Berlin - 1.Herren 71 : 93
10 2064 So 20.11.11 18:00 Uhr 1.Herren - Bayer Giants Leverkusen 82 : 75
11 2072 So 27.11.11 17:00 Uhr SC RASTA Vechta - 1.Herren 100 : 94
14 2097 Sa 03.12.11 19:30 Uhr 1.Herren - Baskets Braunschweig 77 : 84
15 2099 Sa 10.12.11 22:00 Uhr SSV Lok Bernau - 1.Herren 97 : 90
16 2109 Sa 17.12.11 19:00 Uhr 1.Herren - SC Rist Wedel 83 : 87
17 2113 Sa 07.01.12 20:00 Uhr BSV Wulfen - 1.Herren 57 : 69
18 2121     spielfrei  
19 2127 Sa 21.01.12 19:00 Uhr UBC Hannover Tigers - 1.Herren 100 : 92
20 2139 Sa 28.01.12 19:30 Uhr 1.Herren - Herzöge Wolfenbüttel 91 : 78
25 2169 Mi 01.02.12 20:00 Uhr 1.Herren - RSV Eintracht Stahnsdorf 67 : 63
21 2141 Sa 04.02.12 19:30 Uhr Hertener Löwen - 1.Herren 94 : 90 n.V.
22 2151 Sa 11.02.12 19:30 Uhr 1.Herren - ALBA Berlin 86 : 65
26 2176 Mi 15.02.12 20:00 Uhr Schwelmer Baskets - 1.Herren 85 : 91
23 2155 So 19.02.12 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen - 1.Herren 63 : 68
24 2163 Sa 25.02.12 19:30 Uhr 1.Herren - SC Rasta Vechta
81 : 102
 
 
Bericht 2.Spieltag - Play-Off - Dorsten hat Urlaub

Preseinfo BG Dorsten - 11.03.2012

In einem echten Play Off Fight musste sich die BG Dorsten den Uni Riesen Leipzig mit 67:74 geschlagen geben. Die erste Saison in der zweiten Bundesliga endet für den Aufsteiger abrupt.

Kämpferisch überzeugt der Neuling in dem Spiel wieder auf ganzer Linie, in einigen Spielphasen agierte die BG aber viel zu überhastet. Entsprechend schwach war die Trefferquote aus dem Feld von nicht einmal 38% und bei den Dreipunktwürfen von knapp 19%. Bei den Freiwürfen sah es mit 56% nicht sehr viel besser aus. „Wir waren in der Offensive nicht abgezockt genug. Dort haben wir keine Normalform abgerufen“ meinte ein sichtlich enttäuschter Torsten Schierenbeck nach dem Spiel. Fügt aber direkt im Anschluss hinzu: „Dennoch hat die Mannschaft in dieser Saison komplett überzeugt. Ich bin stolz auf meine Jungs!“. Leipzig hingegen mit einem Play Off erfahrenen Team machte in den wichtigen Phasen die Punkte. Der Tabellendritte aus dem Süden trifft in der nächsten Runde nun auf die Hertener Löwen.

Von Beginn an stand der Play Off Neuling unter Druck. Leipzig mit viel Biss und viel Druck. Die Holsterhausener ihrerseits auch mit viel Defensedruck, kamen besser ins Spiel als in Leipzig. 12:11 in der 7. Minute ließen einige Hoffnungen bei den fast 700 Zuschauern aufkeimen, sie sollten das erwartet spannende Spiel erleben. Trotzdem gingen die Sachsen mit einem 14:20 in die erste Viertelpause. Im 2.Viertel erwischten die auch wieder den besseren Start, 16:24 aus Dorstener Sicht. Entschlossen kämpften sich Terry Bryant und Co wieder zurück, über ein 33:33 (20.) ging es mit 33:36 in die Halbzeitpause.

Aus dieser kamen die Uni Riesen deutlich konzentrierter heraus. In der 23. Minute war der Rückstand zweistellig (37:48), die BG verlor kurzzeitig ihre Linie. Den Liganeuling zeichnet in dieser Saison aber unter anderem aus, dass sie sich nie aufgeben. Der spielerische Glanz einiger Spiele in dieser Saison fehlte gestern Abend zwar, es ging ja schließlich um alles. Beim 50:55 in der letzten Viertelpause schöpften alle noch einmal Hoffnung. Als Blake Poole dann in der 31. Minute die 56:55 Führung zurückholte, stand die Halle Kopf. Nicht wenige in der Halle dachten nun an die Wende, Leipzig behielt jedoch kühlen Kopf. Drei Minuten vor Spielende (61:63) war immer noch alles möglich, das dritte und entscheidende Spiel in Leipzig zum Greifen nahe. Im Angriff der Lippestädter war weiterhin der Wurm drin, die Wende blieb aus. Die Zuschauer gaben dem Team dennoch Standing Ovations, eine mehr als erfolgreiche Saison ging zu Ende. Der BG Vorsitzende Bruno Kemper nahm das Mikrofon und bedankte sich bei allen für diese tolle Saison. Trotz der Niederlage war er mit der Entwicklung und dem Ergebnis der Saison sehr zufrieden: „In der nächsten Saison greifen wir wieder an“ ging es über die Hallenlautsprecher und die Halle applaudierte lautstark. In der Tat machte diese Saison Lust auf mehr.

Im Hintergrund laufen die Gespräche mit Spielern und Sponsoren seit geraumer Zeit auf Hochtouren. Die Spieler haben jetzt erst einmal verdienten Urlaub, für die Verantwortlichen beginnt spätestens jetzt die intensive Vorbereitung auf die kommende Saison. Die startet am 3.10. 2012 und nach momentanem Stand der Dinge wird man viele Gesichter wieder sehen.

Die BG Dorsten bedankt sich bei allen Helfern und Sponsoren für die Unterstützung, ohne diese wäre eine so erfolgreiche Saison nicht möglich gewesen.

Vorbericht - Spiel 2 Play-Off - Dorsten will noch keinen Urlaub

Preseinfo BG Dorsten - 08.03.2012

Die BG Dorsten möchte die Play Off Serie gegen die Uni-Riesen Leipzig am Samstag in der Juliusstraße unbedingt ausgleichen. Schon im ersten Spiel hatte der Aufsteiger die Chance auf den Sieg, musste sich aber denkbar knapp mit 82:85 geschlagen geben.

Im Heimspiel geht es jetzt um alles oder nichts. Im Falle einer Niederlage ist die Saison beendet, im Falle des Sieges, kommt es am kommenden Mittwoch zu einem endgültigen Entscheidungsspiel in Leipzig. Spannung ist somit garantiert.

Die Mannschaft ist sich einig, dass noch keiner in die Saisonpause will. Die Intensität im Training ist hoch wie selten zuvor, alle haben das Spiel vor Augen. Zu Beginn der Trainingswoche lud Trainer Torsten Schierenbeck zu einer ausführlichen Mannschaftsbesprechung und zeigte entsprechende Videosequenzen vom letzten Spiel. Die Marschroute wurde festgelegt, die Mannschaft hat sich eingeschworen. Immer wieder wurde an den Kleinigkeiten gearbeitet, die den Sieg gekostet haben. „Wir wollen von Beginn an unsere Offensive kontrollieren und Leipzig die Möglichkeit zum Fast Break nehmen“ so Schierenbeck zu den Vorgaben. Alle Spieler sind fit, die Erkältungen und Blessuren der Trainingswoche vor dem ersten Spiel vergessen. Dieses „Do or Die“-Spiel ist für viele, gerade für die jüngeren Spieler, eine neue Situation. Gefragt ist nun mentale Stärke und sehr, sehr viel Einsatzwille. In einigen sehr wichtigen Spielen der Saison hat das Team schon bewiesen, dass es dazu fähig ist.

In der Verteidigung ist es der BG gelungen die Leistungsträger zu kontrollieren und innerhalb oder unterhalb ihrer Durchschnittswerte zu halten. Bei Richard Fröhlich ist das nicht gelungen, er machte sein bestes Saisonspiel und erzielte 21 Punkte anstatt sonst durchschnittlich 7. „Da werden wir etwas konzentrierter und konsequenter verteidigen müssen“ so der BG Coach. Im Hinspiel hat die Verteidigung gegen die anderen Leistungsträger ganz gut funktioniert. Am Wochenende muss die Mannschaft aber wieder auf Lamar Morinia (15,4 Punkte je Spiel), Monyea Pratt (15,3 und 7,6 Rebounds), Ralph Schirmer (12,2 P. und 6,3 Rb.), Kai-Uwe Kranz (11,9 P. und 46% Dreierquote= Ligabestwert) und Walter Simon (10,3) achten.

In dem Spiel wird mit Sicherheit einiges zu sehen sein: Leidenschaft, Intensität, Spannung und hoffentlich ein Sieg der Heimmannschaft. Eine volle Halle mit guter Stimmung könnte dem Team helfen.

Bericht 1.Spieltag - Play-Off - Dorsten verpasst die Überraschung

Preseinfo BG Dorsten - 26.02.2012

Es war angerichtet in der Arena Leipzig: Eine wunderschöne Arena, über 1000 Zuschauer, ein tolles Rahmenprogramm und ein bis in die Schlußphase spannendes Spiel. Das nennt man dann Play Offs, wenn dann auch noch mit sehr hoher Intensität um den Sieg gekämpft wird und der Aufsteiger BG Dorsten weiterhin für viel Furore sorgt.

Gut acht Sekunden vor dem Spielende besprachen die Dorstener in der Auszeit den finalen Spielzug, beim Spielstand von 82:85. Der klappte jedoch nicht wie gewünscht, der „Dreier“ wurde geblockt und die Uni-Riesen Leipzig gewannen das Spiel. Große Enttäuschung beim Aufsteiger, nicht über die gezeigte Leistung, sondern über die vergebene Chance das Spiel zu „stehlen“.

Dorsten brauchte etwas um in das Spiel zu kommen, besonders in der Offensive. Im ersten Viertel stotterte der Motor ganz gewaltig, Nderim Pelaj hielt die Gäste mit drei Dreiern im Spiel. Im Gegenzug traf Leipzig hochprozentig, vor allem Richard Fröhlich, der in der ersten Hälfte ohne Fehlwurf blieb (6/6) und sein bestes Saisonspiel machte. Im zweiten Viertel das gleiche Bild, der Aufsteiger mit Phasen, die viel zu überhastet abgeschlossen wurden. Das Resultat war ein 29:38 in der 16. Minute. Mit einem Kraftakt kämpften sich die Lippestädter auf ein 40:44 zur Halbzeit heran.

In der zweiten Halbzeit konnte sich kein Team absetzen, die Führung wechselte 10 mal, ebenso oft stand es unentschieden. In der 38. Minute lagen die Dorstener mit 82:80 in Führung, Leipzig aber auch hochkonzentriert mit den erfolgreicheren Aktionen.

„Wir haben es versäumt einen Grundstein in der ersten Halbzeit zu legen. Wir hätten mit viel mehr Disziplin und Struktur spielen müssen, das was uns eigentlich auszeichnet. In der zweiten Halbzeit waren die guten Phasen deutlich mehr. Wir hatten die Chance zu gewinnen, obwohl wir offensiv nicht gut waren. Dennoch haben wir defensiv sehr viel richtig gemacht und wir haben wie immer überragende Moral und Einsatz gezeigt. Die Serie ist noch lange nicht zu Ende“ gibt sich Trainer Torsten Schierenbeck kämpferisch.

Die Mannschaft um Kapitän John Cadmus wurde im Vorfeld als klarer Außenseiter gesehen, im Spiel war kein Leistungsunterschied zu sehen. Der Tabellendritte aus Leipzig gewann am Ende glücklich, aber nicht unverdient das erste Play Off Spiel. Dorsten denkt noch lange nicht ans aufgeben, sie wollen ein Entscheidungsspiel erzwingen. Am kommenden Samstag wollen die Holsterhausener im Heimspiel ausgleichen, hoffentlich auch mit viel Unterstützung von den Zuschauern. Verdient hätte es diese Mannschaft allemal, ein drittes Spiel und eine volle Halle.

Bryant (20 Punkte), Lipke (16), Pelaj (14), Poole (12), Cadmus und Hagner (je 8), Budde (4), Schulze Pals und Heit

Viertel: 20:25, 20:19, 21:21, 21:20; Endstand 82:85

Vorbericht - Spiel 1 Play-Off - Let’s “Play Off” Dorsten

Preseinfo BG Dorsten - 02.03.2012

Der Aufsteiger BG Dorsten gilt wohl als eine der positiven Überraschungen in ihrer Premierensaison in der 2. Bundesliga. Die Play Offs hat die  Mannschaft souverän erreicht und nun kann man völlig befreit aufspielen. Das Saisonziel ist mehr als erreicht, das Team könnte sich entspannt zurücklegen und den Moment geniessen.

Das sieht Trainer Torsten Schierenbeck und seine Mannschaft allerdings anders: „Die Jungs sind sehr motiviert und konzentriert, alle wollen die gute Saison mit einer guten Leistung in den Play Offs abschließen“.

In der ersten Runde warten die ambitionierten Uni Riesen Leipzig auf die Holsterhausener. Leipzig schloss die Hauptrunde als Tabellenzdritter ab, punktgleich mit dem Zweiten. Sie haben ihr Saisonziel, mindestens Platz vier, auch erreicht, wollen aber in die zweite Play Off Runde einziehen. Mittelfristig wird der Aufstieg in die Pro A angestrebt. Die Halle ist in jedem Fall Pro A tauglich, sie spielen in der Arena Leipzig. Die beiden US Amerikaner Lamar Morinia und Monyea Pratt sind die offensiven Stützen ihres Teams. Sie erzielen mehr als 30 Punkte je Spiel, geben aber auch zusammen fast 10 Assists. Kai Uwe Kranz ist einer der besten Dreipunktwerfer der Liga, mit einer überragenden Trefferquote von über 46%. Walter Simon, Richard Fröhlich und Ralph Schirmer sind die „Big Men“ der Sachsen. Fünf Spieler von Trainer Dimitris Polychroniadis punkten im Schnitt zweistellig.

Eine ganz schwere Aufgabe für die BG Dorsten, die aufgrund der schlechteren Platzierung zuerst auswärts antreten muß. In der Serie „Best of three“ ist die Mannschaft weiter, die zwei Siege erzielt. Am 10.03. findet das Rückspiel in der Juliusstraße statt, ein eventuelles drittes Spiel wäre am 14.03. in Leipzig. „Eine Runde zu überstehen wäre ein Riesen-Erfolg. Wir wollen versuchen, in jedem Spiel unsere Bestleistung abzurufen und sehen, was dann geht. Ich habe meinen Urlaub für Ende April geplant“ sagt Schierenbeck mit einem Augenzwinkern. Das wäre das Ende der gesamten Play Offs und nach den Finalspielen, wo beide Finalisten den Aufstieg schon in der Tasche haben. Favoriten auf dieses Spiel dürften Gotha und Vechta sein, mal sehen, wer von den beiden Teams seiner Rolle gerecht wird.

Samstag Mittag tritt die Mannschaft die fast 500 km lange  Fahrt an. Erkältungsbedingt konnte die Mannschaft zwar nicht wie geplant komplett traineren, zum Spiel werden bis auf Phillip Spettmann und Marco Dunzel alle dabei sein. Die daheimgebliebenen Dorstener werden wie immer am „Liveticker“ mitfiebern, ehe hoffentlich viele Zuschauer zur Play Off Heimpremiere in die Juliusstraße kommen.

Bericht 24.Spieltag - Dorsten unterliegt Vechta

Preseinfo BG Dorsten - 26.02.2012

Die BG Dorsten musste sich Rasta Vechta mit 81:102 geschlagen geben. Der Grund für die deutliche Niederlage war dabei keine so schlechte Leistung der Gastgeber, vielmehr eine hervorragende Leistung des Aufstiegsaspiranten.

Die begannen von Beginn an sehr aggressiv und schnell, der Aufsteiger hat nach gutem Start (11:6, 5.Minute) Probleme mit der Spielweise. Die Saison verlief für Vechta dabei etwas wechselhaft, in den letzten Spielen nahm das Team von Pat Elzie allerdings mächtig Fahrt auf. Die hochkarätig besetzte Mannschaft spielte all ihre Erfahrung aus.

Die Holsterhausener steckten nie auf und nahmen mit zunehmender Spieldauer den Kampf an. Die mit 550 Zuschauern sehr gut gefühlte Halle unterstützte das Team wie immer hervorragend. Das erste Viertel bestimmten die Niedersachsen und konnten ihre Größenvorteile konsequent nutzen. Mit 16:22 ging es in das zweite Viertel, wo sich das Bild vorerst nicht änderte. Vechta mit vielen leichten Punkten, vor allem aus Fast Break Situationen. Dorsten musste sich jeden Wurf erarbeiten und hatte zudem auch noch etwas Wurfpech: Ganze 34% der Würfe fanden in der ersten Halbzeit ihr Ziel. Mit einem 34:46 ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, sehr zur Freude der Zuschauer. Die Lippestädter konnten nicht verkürzen, zudem hatte man Foulprobleme auf den großen Positionen. Blake Poole und auch Florian Heit arbeiteten unermüdlich in der Innenverteidigung, Fouls waren vorprogramiert. Es kam zu dem vielumjubelten Comeback von Gerrit Budde, der seine viermonatige Verletzungspause beendet hat. Man merkte ihm die Spielfreude an, er „ackerte“ wieder vorbildlich. Offensiv lief es jetzt etwas besser, Tom Lipke, Gene Hagner und Blake Poole kamen ins Rollen. 47 Punkte in der zweiten Halbzeit sind ein sehr guter Wert. In der Verteidigung agierte die Mannschaft von Torsten Schierenbeck nicht so bissig wie gewohnt. Besonders in der Verteidigung Eins gegen Eins war es gegen die individuell starken „Rastaner“ hatten Bryant und Co ihre Mühe. „Wir konnten gestern nicht zu 100% unsere Leistung abrufen, das aber gegen einen sehr gut aufspielenden Gegner. Gegen ein Team wie Vechta müssen wir aber am Limit spielen, um eine Chance zu haben. Wir haben eine tolle Hauptrunde gespielt, alle unsere Ziele mehr als erreicht und die Mannschaft hat sich hervorragend entwickelt“ zeigt sich der BG Coach insgesamt sehr zufrieden. Mit einem 7:0 Lauf bis zur 35. Minute (72:85), ließ noch mal Hoffnung auf ein einstelliges Ergebnis aufkommen. Ein Foul mit anschließendem technischen Foul machte die Hoffnung zu nichte und am Ende fiel die Niederlage doch deutlich aus. Vechta verdiente sehr verdient und scheint seiner Aufstiegs-Favoritenrolle gerecht zu werden. Die BG Mannschaft bekam zu recht reichlich Applaus, wohl nicht so sehr für dieses Spiel, sondern eher für die tolle Saison. Die ist jetzt nicht einmal zu Ende, sondern läuft am kommenden Samstag weiter. Dorsten muß dabei nach Leipzig reisen, das Rückspiel findet dann am 10.03.2012 um 19:30 in der Juliusstraße statt.

Hagner und Lipke (je 17 Punkte); Poole (16); Bryant (10); Cadmus (9); Pelaj (6); Budde (4); Heit (2); Schulze Pals (0); Knittel und Oberschachtsiek

Viertel: 16:22, 18:24, 24:31, 23:25

Vorbericht 24.Spieltag - Vechta zu Gast Dorsten

Preseinfo BG Dorsten - 22.02.2012

Zum letzten Spiel der Hauptrunde ist der Top Favorit auf den Aufstieg Rasta Vechta zu Gast in der Juliusstraße in Dorsten. Der Spielbeginn ist wie immer 19:30, diesmal jedoch in allen Hallen der zweiten Bundesliga.

Vechta hat im Falle eines Sieges noch eine Chance auf den 2. Tabellenplatz. Die Holsterhausener gehen bei einem Sieg als Fünfter in die Play Offs. Im Hinspiel verloren die Dorstener nach einem großartigen Kampf erst in der Schlußphase mit 94:100.

Die Qualität der Einzelspieler ist längst auf Pro A Niveau, da wo die Mannschaft in diesem Jahr auch hin will. Der erfahrene Trainer Pat Elzie kann dabei jetzt schon fast unter Profi Bedingungen trainieren. Es ist alles in Vorbereitung, die vereinseigene Halle befindet sich im Bau und soll rechtzeitig zur neuen Saison fertig werden. Sie fasst 1700 Zuschauer und kann wohl auch auf BBL Standard gebracht werden. Visionen und Ziele, die der sympathische Verein aus der 30.000 Einwohner Stadt konsequent verfolgt. Die Saison verlief für die Niedersachsen aber nicht so glatt, wie es viele vermutet hätten. In den letzten Spielen nehmen die Rastaner jedoch wieder Fahrt auf, es geht für sie in die entscheidende Phase. Mit zuletzt drei Siegen gegen Leverkusen, Braunschweig und am Sonntag in Stahnsdorf sind sie wieder in der Spur.

Die BG Dorsten kann aber ebenfalls mit drei Siegen in Folge selbstbewußt in das Spiel gehen. Eine herausragende Saison endet für den Aufsteiger jedoch nicht, sondern Mannschaft und Zuschauer dürfen auf die Play Off Spiele gespannt sein. Am 10.03. um 19:30 findet in jedem Fall die Premiere in Dorsten statt. Eine Erfahrung, die kaum einer der Spieler bisher gemacht hat, sich aber alle darauf freuen. Die Motivation sich in den Play Offs teuer zu verkaufen ist hoch, anders sind die zuletzt sehr guten Leistungen nicht zu erklären. Die Mannschaft steckt alle Verletzungen scheinbar unbeeindruckt weg und löst die Ausfälle taktisch sehr gut. Zudem ist das Team trotz kurzer Rotation physisch immer noch Topfit. Die Trainingswoche in Vorbereitung auf das Spiel lief leider alles andere als optimal. Nderim Pelaj und Marco Dunzel konnten die ersten Einheiten aus gesundheitlichen Gründen nicht trainieren, werden aber hoffentlich spielen können. Florian Heit stieg ebenfalls erst Ende der Woche wieder ein, wird jedoch mit Maske spielen können. Philipp Spettman hat zwar keinen Gips mehr, kann aber noch nicht spielen. Ein Comeback, zumindest ein kurzes, könnte es für Gerrit Budde geben, der seit zwei Wochen sein Trainingspensum stetig gesteigert hat. Die Mannschaft ist heiß auf das Spiel, das der Test für die erste Play Off Begegnung ist. Da muss man sich auch gegen ein besser platziertes Team behaupten. Wer genau das sein wird, weiß man recht zügig nach Spielende.


Bericht 23.Spieltag - Dorsten verspielt fast den Sieg

Preseinfo BG Dorsten - 20.02.2012

Die BG Dorsten hatte das Auswärtsspiel beim Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen über drei Viertel vollkommen unter Kontrolle, zitterte sich dann aber zum 68:63 Sieg.

Es war kein Spiel auf hohem Niveau und lebte am Ende eher von der Spannung. Dorsten fährt den 14. Saisonsieg ein und belegt weiterhin den überragenden 5. Tabellenplatz.

Die BG begann bei den heimstarken Leverkusenern mit viel Einsatz und vor allem defensiv taktisch sehr diszipliniert. Es galt das beste Dreipunkte-Team der Liga und den erfolgreichsten Dreipunktwerfer der Liga, Matthias Goddek zu verteidigen. Beides gelang, Goddek traf nicht einen „Dreier“, erzielte insgesamt nur 2 Punkte. In der Verteidung lief es von Beginn gut, ganze 21 Punkte hatten die Giants zur Halbzeit auf ihrem Konto. Die BG musste wieder einmal  mit kleiner Rotation spielen, Florian Heit brach sich beim Training am Freitag die Nase und muss ca. eine Woche pausieren. Es mutete schon merkwürdig an, fast die gesamt „lange Garde“ der BG in zivil auf der Bank zu sehen. Heit, Spettmann und Budde fehlen an allen Ecken und Enden. Tom Lipke und Max Schulze Pals mussten neben Blake Poole wieder auf der „4er“ Position spielen. Seit Wochen löst die Mannschaft diese Probleme hervorragend. In der Offensive lief es hingegen nicht ganz so gut, viele vermeidlich leichte Punkte liessen Cadmus+Co liegen. Dennoch war das 35:21 zur Halbzeit mehr als verdient.

Im dritten Viertel erhöhte Leverkusen den Druck merklich, die Holsterhausener ließen sich nur kurzfristig davon irritieren. Beim Stand von 53:23 in der 29.Spielminute schien die Vorentscheidung gefallen. Es kam aber alles anders, Bayer weiter mit Druck und wechselnder Verteidigung. Der Aufsteiger verlor etwas den Faden und hatte zudem auch etwas Pech beim Abschluß. Einige Würfe guckten schon in den Korb ohne hinein zu fallen. Es fehlte auch die Spannung, so dass Leverkusen Punkt für Punkt aufholte. Ein 18:2 Lauf brachte Bayer auf einen Punkt heran (58:57) ehe Dorsten wieder auf 64:57 wegzog (39. Minute). Durch zwei Dreier verkürzte Leverkusen noch mal auf 64:63, ehe Terry Bryant rund acht Sekunden vor Spielende zum 66:63 traf. Auszeit der Gastgeber, BG Coach Torsten Schierenbeck entschied sich für sehr aggressive Verteidigung, im Zweifel taktische Fouls, da sie noch nicht die Mannschaftsfoulgrenze erreicht hatten. Blake Poole antizipierte sehr gut und „stahl“ den Paß aus dem Einwurf. Er zog alleine zum Korb und schloß per krachendem Dunking zum 68:65 Endstand ab. „Wir haben uns am Ende noch mal konzentriert und den Sieg erkämpft. Leverkusen hat mit viel Energie ein sensationales Comeback gestartet“, so ein erleichterter BG Coach.


BG Dorsten verlängert Vertrag mit Torsten Schierenbeck

Preseinfo BG Dorsten - 19.02.2012

Erwartungsgemäß und jetzt auch amtlich: Die BG Dorsten hat Ihren Vertrag mit Trainer Torsten Schierenbeck auf unbestimmte Zeit verlängert.

Torsten Schierenbeck war in der vergangenen Saison aus Berlin zur BG Dorsten gekommen. Man einigte sich damals auf ein zunächst einjähriges Engagement. Lange bevor dieses Jahr jetzt abgelaufen ist, waren sich sowohl die BG Dorsten als auch Torsten Schierenbeck einig, den Weg in eine erfolgreiche Zukunft jetzt gemeinsam weiter zu gehen. Das ist sicherlich keine Überraschung nach der mehr als erfolgreichen ersten Saison in der 2. Bundesliga. Auch wenn die Saison noch nicht abgeschlossen ist – die Weichen für die Zukunft sind jetzt gestellt!

Die Verhandlungsgespräche waren wieder sehr kurz. Verein und Trainer sind in der letzten Saison „weiter zusammen gewachsen“. Es gibt keinerlei unterschiedliche Auffassungen zwischen beiden. Das überträgt sich sicherlich, wie in der laufenden Saison zu sehen, auch auf die Mannschaft. Alle Spieler fühlen sich bei der BG Dorsten wohl. Nach dieser wichtigen, aber logischen Personalentscheidung wird Torsten Schierenbeck jetzt weiter daran arbeiten, eine schlagkräftige Mannschaft für die nächste Saison zusammen zu stellen. Erste Gespräche hat es mit den Spielern bereits gegeben und erste Entscheidungen werden sicherlich in Kürze fallen.

Die BG Dorsten freut sich auf eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft. Torsten Schierenbeck legt weiterhin Wert darauf, junge Spieler in den Kader einzubauen. Viele kommen, wie bekannt, aus der eigenen BG Jugend und haben teilweise in diesem Jahr eine überragende Saison gespielt (Nderim Pelay, Philipp Spettmann, Gerrit Budde u.a). In Zusammenarbeit mit Alois Buschmann wird dieses Konzept in Zukunft noch intensiver gefördert.

Vorbericht 23.Spieltag - Leverkusen beendet Dorstens englische Woche

Preseinfo BG Dorsten - 17.02.2012

Am Sonntag um 16 Uhr tritt die BG Dorsten zu ihrem letzten Auswärtsspiel der Hauptrunde beim Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen an.

Die BG beendet damit eine höchst erfolgreiche englische Woche mit bisher zwei Siegen. Es wurde nicht nur der Klassenerhalt gesichert, sondern sogar die Play Offs erreicht. Im schlechtesten Fall können die Holsterhausener auf einen sechsten Tabellenplatz landen und das sogar mit einem positiven Sieg-Niederlagen Verhältnis. Eine hervorragende Leistung des Aufsteigers, die wohl zu Beginn der Saison kaum einer erwartet hat. Nicht wenige Experten sahen die BG als klaren Play Down Kandidaten. Das sich die Mannschaft um die beiden Kapitäne John Cadmus und Nderim Pelaj nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen wollen, hat sie am Mittwoch beim Auswärtssieg in Schwelm gezeigt. Das Team kann die letzten Spiele frei aufspielen und sich auf die Play Offs freuen.

Leverkusen hingegen hat die Play Offs verpasst, aber noch eine geringe Chance auf den neunten Platz. Ansonsten müßten sie in den Play Downs mit zwei Siegen den Klassenerhalt sichern. Am Mittwoch verloren die Achim Kuczmann Schützlinge beim Tabellenletzten Bernau und verspielten eine große Chance auf den direkten Klassenerhalt. Die Giants sind ein sehr ausgeglichenes Team, gleich sechs Spieler punkten im Schnitt zweistellig. Zudem wirft das Team sehr gerne von jenseits der Dreipunktelinie: Mehr als 30 Versuche stehen pro Spiel zu Buche, Ligabestwert. Im Hinspiel setzte sich Dorsten in einem hart umkämpften Spiel erst durch ein starkes Schlußviertel mit 82:75 durch. Bayer spielt in  der heimischen Smidt-Arena deutlich erfolgreicher und konnte sechs ihrer acht Siege dort feiern.

Die BG Dorsten Mannschaft hatte am Donnerstag trainingsfrei und bereitet sich Freitag und Samstag auf das letzte Auswärtsspiel vor. Es sind alle Spieler an Bord und voll motiviert. Mit einer aggressiven Verteidigung und kontrollierter Offensive kann man den Sieg gegen die heimstarken Giants holen. Nachlässigkeiten wird ein motivierter Gegner aber wohl bestrafen. Diese zeigten die Holsterhausener in der Saison allerdings sehr selten, deshalb dürfen sich die Zuschauer auf ein spannendes und sehr intensives Spiel freuen.

Vorbericht 26.Spieltag - Dorsten zum Wochenspiel nach Schwelm

Preseinfo BG Dorsten - 14.02.2012

In den verbleibenden drei Spielen der Hauptrunde in der 2. Bundesliga geht es für die bereits als Play Off Teilnehmer feststehende BG Dorsten um die Platzierung. Im schlechtesten Fall startet der Aufsteiger von Platz acht und muss gegen Tabellenführer aus dem Süden antreten.

„Platz sechs oder sieben können wir erreichen, das ist unser realistisches Ziel“, so BG Trainer Torsten Schierenbeck. Theoretisch ist auch noch Platz fünf möglich. Es würde aber nichts an der Tatsache ändern, dass die BG zuerst auswärts antreten muß. Außerdem müsste man am kommenden Mittwoch um 20 Uhr die Schwelmer Baskets in heimischer Halle besiegen.

Das heimstärkste Team der Liga verlor aber bisher nur einmal gegen Vechta im Oktober. In den letzten beiden Heimspielen fertigte man die beiden Topteams Hannover (101:89) und Herten (109:69 !!!) regelrecht ab. Nach einigen Spielerwechseln und Verletzungsproblemen hat Coach Raffi Wilder nun offensichtlich die richtige Mischung gefunden. Die beiden US Amerikaner Jason Smith uind Jason Holmes steuern im Schnitt über 40 Punkte bei. Der dritte Amerikaner Alexander Starr punktet mit 11,4 Punkten auch zweistellig. Die große Garde Kristofer Speyer (9,9), Julius Dücker (9,5) und Max Dohmen (9,3) rangieren kurz dahinter. Max Kramer (5,8) und Dominik Malinowski ergänzen die Rotation. Im Hinspiel konnten die Holsterhausener die Baskets in einem ihrer besten Spiele mit 100:95 nach Verlängerung besiegen.
Hochmotiviert wird die Mannschaft um Kapitän John Cadmus aber trotzdem in das Spiel gehen. Die vorzeitige Play Off Teilnahme nimmt jeglichen Druck vom Team. Eine Schrecksekunde gab es im Training für die Mannschaft, als Terry Bryant mit dem Kopf mit einem Mitspieler heftig zusammen stieß und auf dem Boden blieb. Anschließend klagte er über sehr starke Rückenschmerzen, so dass der Notarzt den sympathischen Point Guard fixiert ins Krankenhaus brachte. Er wurde komplett gecheckt und nach einer Weile waren auch die Schmerzen wieder weg, so dass er in die Hände von Trainer Torsten Schierenbeck entlassen wurde. Sollten heute keine Schmerzen auftreten kann er auch spielen. Bis auf Marco Dunzel, der aus schulischen Gründen passen muß, sind alle gesunden Spieler an Bord. Die Mannschaft braucht eine hundertprozentige Einstellung und Leistung um in Schwelm bestehen zu können. Allerdings hat die Mannschaft in der laufenden Saison bereits des Öfteren gezeigt, dass sie mit seinen Aufgaben wächst.

Bericht 21.Spieltag - BG Dorsten ist in den Play Offs

Preseinfo BG Dorsten - 12.02.2012

Der Aufsteiger BG Dorsten hat sein Saisonziel, den Klassenerhalt, durch einen souveränen 86:65 Sieg gegen Alba Berlin 2 vorzeitig erreicht. Zur Belohnung dürfen sich die Holsterhausener zusätzlich noch auf die Play Offs freuen.

Die Gäste mussten sind allerdings ohne ihre beiden Topscorer Lucca Staiger und Joey Ney auskommen. Zu Beginn merkte man das den jungen Berlinern nicht an, sie spielten völlig befreit auf. Die Lippestädter begannen sehr verhalten, es fehlte der Mannschaft in der Phase an der letzten Konsequenz. Den Albatrossen war es egal, sie setzten sich Punkt für Punkt ab (15:21 in der 8.Minute). „Wir waren zu Beginn des Spiels nicht konzentriert genug in der Verteidung. Es fehlte der letzte Biss“, so BG Trainer Torsten Schierenbeck. Mit zunehmender Spieldauer sollte es jedoch besser werden, die Verteidigung nun etwas aggressiver und auch in der Offensive wurde konsequenter agiert. Tom Lipke konnte wieder auflaufen und brauchte etwas Anlaufzeit, genauso wie Terry Bryant, der grippegeschwächt ins Spiel ging. Nderim Pelaj zog sein Team zu Beginn vor allem defensiv mit, zusammen mit Gene Hagner. Letzterer hat sich sehr gut ins Team integriert, ist nicht nur defensiv eine Bank, sondern überzeugt inzwischen auch offensiv durchweg. Die BG bekam das Spiel nun unter Kontrolle, eine 45:36 Führung zur Halbzeit war die logische Folge.

Die Mannschaft kam deutlich konzentrierter auf das Feld, die Play Off Teilnahme war in greifbarer Nähe. John Cadmus und Blake Poole wieder in der Verteidigung mit einer souverän konstanten Leistung. Max Schulze Pals im vierten Spiel hintereinander mit einer guten Leistung, machte es den Berlinern schwer die Angriffe der Gastgeber zu stoppen. Zwischenzeitlich war dann noch Pelaj wie entfesselt, drei Dreier in drei Minuten und die über 350 Zuschauer waren aus dem Häuschen. Die Vorentscheidung fiel in der 28. Minute als die Dorstener mit 64:40 in Führung lagen.

Die Berliner liessen sich aber nicht hängen, vor allem Sebastian Fülle und Centerhüne Cem Dinc arbeiteten unaufhörlich. Die BG in der Folge nicht mehr mit der allerletzten Konsequenz, dennoch überaus kontrolliert. Teilweise gab es auch tolle Spielzüge zu sehen, 24 Assists wirft das Scouting auch nicht häufig aus. Florian Heit und Marco Dunzel bekamen noch ihre verdienten Einsatzzeiten und durften am Ende den Sieg und die Ovationen des Publikums mit entgegen nehmen. Die Freude über den nun endgültig feststehenden Klassenerhalt und als Sahnehäubchen noch die Play Off Teilnahme war groß. „Ich freue mich riesig auf die Play Offs“ meinte Pelaj, „die Mannschaft hat richtig hart dafür gearbeitet und nun können wir ohne Druck aufspielen“. Mit Druck ist der Aufsteiger in seiner Premierensaison in der 2. Bundesliga aber bisher immer sehr gut klar gekommen. Verdient hat die Mannschaft und der Verein die nun sichere zweite Saison in der Bundesliga in jedem Fall. Viel Zeit zur Freude bleibt leider nicht, die englische Woche geht am Mittwoch in Schwelm weiter und endet am Sonntag in Leverkusen. Die Play Offs beginnen dann am 03.03.2012 mit einem Auswärtsspiel.

Bryant, Poole und Hagner (je 15 Punkte), Pelaj (14); Schulze Pals (13), Lipke (12), Cadmus (2), Dunzel und Heit


Vorbericht 22.Spieltag - Alba Berlin kommt nach Dorsten

Preseinfo BG Dorsten - 09.02.2012

Am Samstag zur Prime Time um 19:30 kommt es in der 2. Bundesliga zur Begegnung BG Dorsten gegen Alba Berlin 2. Das sogenannte „Farmteam“, also die Ausbildungsmannschaft des vielfachen deutschen Meisters kommt in die Juliusstraße.

Es werden Doppellizenzspieler zu sehen sein, die auch in der 1. Bundesliga spielen können. Sebastian Fülle, Mauricio Marin, Can-Jonathan Kleiner, Leon Tolksdorf und Alexander Blessig sind die Spieler, die als BBL Perspektivspieler gesehen werden. Mit Lucca Staiger und Joey Ney kommen sogar zwei Spieler, die schon jetzt regelmäßig Einsatzzeiten in der Bundesliga bekommen. Zudem steht mit Tobias Grauel ein Pro A erfahrener Flügel im Team, mit Cem Dinc ein 2,10 m großer Center, der schon in der Türkei spielte. Erstmalig verpflichteten sie mit Darren Stackhouse einen US Amerikaner auf der Position des Power Forwards. Ergänzt durch einige junge und hungrige Ergänzungsspieler und es ist eine Mannschaft, die zuletzt den Top Favoriten Vechta geschlagen hat. Lok Bernau wurde ebenso klar besiegt, dennoch sind die Play Offs oder der rettende neunte Tabellenplatz in den restlichen vier Spiel nur noch theoretisch zu erreichen. Eine Verbesserung der Platzierung ist aber allemal noch möglich. Das Hinspiel in Berlin gewann die BG 93:71, damals sogar ohne Gerrit Budde und Tom Lipke. Die Mannschaft hat sich seitdem aber entwickelt und wird sich für das Hinspielergebnis wohl gerne revanchieren wollen.

Budde wird vermutlich auch an diesem Wochenende nicht mitspielen, obwohl er in dieser Woche wieder in das Training eingestiegen ist. Er trainiert dabei allerdings noch nicht zu 100% mit dem Team, sondern absolviert ein Einzelprogramm von Trainer Torsten Schierenbeck. Tom Lipke wird vermutlich spielen können, es war somit die richtige Entscheidung ihn in Herten nicht mehr einzusetzen. Terry Bryant lag die Woche mit Grippe im Bett, wird aber wohl auflaufen können. Die Woche lief in der Vorbereitung somit alles andere als optimal, wenn aber alle spielen können sieht es für einen Sieg nicht schlecht aus. Eine gute Leistung wie in Herten sollten die Holsterhausener aber schon abrufen, um gegen die aufstrebenden Berliner den Sieg in Dorsten zu behalten. Ein Sieg, der den theoritschen schon erreichten Klassenerhalt vermutlich auch praktisch sichern würde.

Bericht 21.Spieltag - Dorstens grandioser Kampf wird nicht belohnt

Preseinfo BG Dorsten - 05.02.2012

Es wird wohl keiner der über 800 Zuschauer sein Kommen bereut haben und beide Teams bekamen zu recht stehende Ovation für dieses mitreißende Basketballspiel am Samstag Abend.

Mit viel Pech verlor der Aufsteiger BG Dorsten  beim Tabellenzweiten Hertener Löwen mit 90:94 nach Verlängerung. Die mehr als 100 mitgereisten Dorstener Fans sahen besonders in der zweiten Halbzeit eine überragend kämpfende Mannschaft und unterstützten ihr Team lautstark. Ein hart umkämpftes, faires Spiel mit einem sehr fairen Publikum, ein Derby wie man es gerne sieht.

Dorsten ging sehr aggressiv in das Spiel, man sah den Willen sich für die Hinspiel-Klatsche zu rehabilitieren. Herten zeigte aber auch gleich zu Beginn, weshalb sie seit nunmehr sechs Spielen in Folge ungeschlagen sind. Sie nutzten jede Chance zum schnellen Angriff und schlossen konsequent ab. Bei der BG hingegen lief es zu Beginn in der Offensive noch nicht so rund. Die Folge war ein 16:25 Rückstand nach 10 Minuten. Im zweiten Viertel, trotz deutlich konzentrierterer Abschlüsse, verringerte er sich nicht großartig. Mit 39:46 ging es in die Kabine.

Trainer Torsten Schierenbeck fand offensichtlich die richtigen Worte, ein 10:2 Lauf glich nicht nur die Partie aus, sondern zwang Hertens Trainer zu frühen Auszeit. In der Folge fingen sich die Gastgeber aber wieder und legten etwas vor. John Cadmus brachte in der brenzligen Phase sein Team mit zwei Dreiern in Folge zurück ins Spiel. Das Schlußviertel musste beim Stand von 63:64 die Entscheidung bringen. Zum Leidwesen von Schierenbeck hatte Tom Lipke im dritten Viertel wieder Probleme mit der Leiste. Dieser, bis dahin mit einer hervorragenden Partie, wollte unbedingt weiterspielen. Physio Christian Sanders hatte Bedenken für einen weieteren Einsatz. Schierenbeck schloß sich seiner Meinung an, um Schlimmeres zu verhindern. Trotzdem legte die Mannschaft noch mal eine Schippe rauf und bestimmte das letzte Viertel. Punkt für Punkt setzte sich die BG ab, beim Stand von 80:73 durch einen Nderim Pelaj Dreier in der 39. Minute schien die Partie entschieden. Blake Poole bekam in der Phase sein fünftes Foul und Herten forcierte nun erfolgreich das Innenspiel. Beim Stand von 81:82 rund 20 Sekunden vor Spielende nahm Schierenbeck die Auszeit und besprach den letzten Spielzug. Der funktionierte auch und Gene Hagner ging an die Linie. Eiskalt verwandelt er beide Freiwürfe zum 83:82 fünf Sekunden vor Spielende. Ein langer Pass, Maik Berger bekam den Ball und zog zum Korb. Ein Pfiff und Berger bekam zwei Freiwürfe, von den er nur einen verwandelte. Die Verlängerung musste entscheiden. Herten begann mit einem 6:0 Lauf und brachte die Vorentscheidung. Dorsten gab zwar nicht auf, Pelaj verkürzte mit zwei Dreiern zum zwischenzeitlichen 90:92. Der Favorit spielte in der Folge seine Routine aus.

Kittmann und Nixon erzielten am Ende zusammen 62 der 94 Punkte, bei der BG punkteten gleich fünf Spieler zweistellig. Dorsten gewann überraschenderweise das Reboundduell, bei der Trefferquote hingegen lag der kleine aber entscheidende Vorteil für die Löwen. Die am Ende etwas bessere Wurfauswahl und Geduld machte den Unterschied und Herten gewann das Spiel zwar glücklich, in keinem Fall aber unverdient. In der Pressekonferenz nach dem Spiel meinte Herten’s Trainer Boris Kaminski nicht zu unrecht: „Beim Basketball gibt es nun mal kein unentschieden, das wäre heute wohl das gerechteste Ergebnis“. Schierenbeck sah es ähnlich: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben über weite Strecken hervorragend gespielt und wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Wir hätten uns und unsere tollen Zuschauern gerne mit einem Sieg belohnt. Glückwunsch an Herten für den Sieg und ihre tolle Serie“, so ein enttäuschter aber mit der Leistung seiner Mannschaft zufriedener BG Trainer.

Wie sich diese Mannschaft trotz aller Widrigkeiten immer wieder präsentiert, lässt für die Zukunft viel Gutes hoffen. In der nächsten Woche ist dann Alba Berlin in der Juliusstraße zu Gast.

Cadmus (18 Punkte), Pelaj (17), Lipke (16), Poole (14), Bryant (13), Hagner und Schulze Pals (je 6), Heit (0), Dunzel und Oberschachtsiek

Viertel: 16:25, 23:21, 24:18, 20:19, 7:11

 Dorsten 26 Fouls; Herten 18 Fouls


Vorbericht 21.Spieltag - Dorsten zum Lokalderby

Preseinfo BG Dorsten - 03.02.2012

Das Ende der ersten (von zwei) englischen Woche im Jahr 2012 bildet das Lokalderby bei den Hertener Löwen. Am Samstag um 19:30 findet das Spiel in der Gesamtschule Herten, Fritz-Erler-Str. 2 statt.

Im Hinspiel haben die Löwen der BG überhaupt keine Chance gelassen und mit 95:67 gewonnen. Die Holsterhausener wollen sich für ihre schlechteste Saisonleistung rehabilitieren und werden versuchen anders aufzutreten. Einfach ist diese Aufgabe in Anbetracht der Stärke des Gegners nicht.

Zu Beginn des Jahres tauschte Herten einen ihrer drei US Amerikaner und zogen mit Zamal Nixon offensichtlich genau den Richtigen. Der katapultierte sich in den Kategorien Punkte (23,8) und Korbvorlagen (7,0) pro Spiel an die Spitze der gesamten Liga. Mit dem 23 jährige Pointguard gewannen sie alle fünf Spiele, unter anderem gegen den Top-Favoriten aus Vechta. Seine beiden Landsmänner Joshua Taylor und Raymond Wright steuern 24 Punkte je Partie bei. Eine sensationelle Saison legt Vincent Kittmann aufs Parkett. Er erzielt nicht nur über 16 Punkte, sondern ist mit über 9 Rebounds der beste Rebounder seines Teams. Er übertrifft damit den wohl konstantesten deutschen Center der Liga Christoph Hackenesch (12,8 P. und 6,4 Rb). Komplettiert wird die Rotation durch die Routiniers auf der Guardposition Maik Berger (10,1 P) und Jonas Hartmann (3,3 P.), sowie den Youngster Christian Marquardt (4,4 P.). Es ist das dritte Heimspiel innerhalb einer Woche für die Löwen. Vechta (98:81) und Wedel (95:84) wurden dabei sicher geschlagen. Trainer Boris Kaminski kämpft mit seinem Team um die Tabellenspitze und somit die bestmögliche Ausgangsposition für die Play Offs. Dann sind sie wieder ein ganz heißer Kandidat auf den Aufstieg in die Pro A.

Die BG Dorsten ist in diesem Spiel klarer Außenseiter, nicht nur wegen des Hinspielergebnisses. Die Mannschaft wird sich aber nach den zwei wichtigen Siegen in Folge nicht kampflos ergeben, sondern ihre Außenseiterchance nutzen. Die wird wohl wieder in der Verteidigung liegen, dort arbeitete das Team in den letzten beiden Spielen sehr gut. In der Offensive braucht man eine bessere Leistung als gegen Stahnsdorf um das Spiel lange offen zu halten. Viel Zeit zur Vorbereitung haben die Dorstener dabei nicht. Die Trainingseinheiten konnten auch nicht so intensiv wie gewohnt gestaltet werden, seit dem Spiel letzten Samstag hatten hatte die Mannschaft nur den Sonntag frei. Gelingt es der Mannschaft geduldiger und effektiver zu punkten, wäre eine Riesenüberraschung im Bereich des Möglichen.

Bericht 25.Spieltag - Dorsten erzwingt wichtigen Sieg

Preseinfo BG Dorsten - 02.02.2012

Es war kein schönes Spiel, eher zerfahren, dennoch bringt der 67:63 Sieg der BG Dorsten über den RSV Eintracht Stahnsdorf die Holsterhausener einen ganz großen Schritt in Richtung Play Offs.

In einer Mannschaftssitzung kurz vor der Saison legten die Dorstener 11 Siege als Ziel fest. Bei der Festlegung stand im Vordergrund, dass diese wohl für den Klassenerhalt reichen werden. Rechnerisch ist es zwar noch möglich, dass die BG in die Play Downs rutscht, praktisch aber mehr als unwahrscheinlich. Die Dorstener feierten zwar den Sieg, mehr aber auch nicht.

Dorsten begann wieder mit einer kleinen Aufstellung und aggressiver Verteidigung. Die Nervosität war beiden Teams doch anzumerken. Die Gästen mussten auf den Topscorer Keoni Watson und Kapitän Tim Modersitzki verzichten, bei Dorsten wie gehabt Gerrit Budde und Philipp Spettmann in zivil auf der Bank. Ballverluste und schlechte Würfe en masse bekamen die gut 350 Zuschauer zu sehen. Erst nach rund fünf Minuten konnte sich die BG etwas absetzen. Stahnsdorf gelang es auch in der Folge nicht, ihre Größenvorteile gewinnbringend einzubringen. Michael Haucke (2,10m), Oliver Mackeldanz (2,11m) und Tobias Lange (2,07m) konnten zusammen nur 17 Punkte erzielen und 13 Rebounds holen. Einen Wert, den Blake Poole fast alleine erreichte: Er erzielte 14 Punkte und holte 16 Rebounds. Zudem hatte er noch 6 Assists und 5 Steals und war mit knapp 1,95m der größte Spieler unter dem Korb des Aufsteigers. Im zweiten Viertel waren die Dorstener die ganze Zeit in Führung, ohne offensiv zu überzeugen. Einige schlechte Entscheidungen und Nachlässigkeiten beim Abschluss machten aus einer fünf Punkte Führung einen vier Punkte Rückstand. Einen Fast Break nach dem anderen liefen die Brandenburger. Schierenbeck war sauer und wurde in der Auszeit kurz vor der Halbzeit richtig laut. Genützt hat es kurzfristig nichts, mit 32:36 ging es in die Kabinen.

Die Mannschaft kam deutlich konzentrierter aufs Feld, die Punkte machte allerdings zuerst der RSV. Bei 34:40 startete der Gastgeber einen 8:0 Lauf und übernahm die Führung. Das Spiel wurde nun immer intensiver, ohne jedoch an Qualität zu gewinnen. Kampf pur, keiner wollte in Rückstand geraten. Das Schlussviertel musste beim Stand von 53:51 die Entscheidung bringen. Spielerisch wurde es zwar nicht besser, aber spannend. Dorsten nun hellwach, lag 4:30 vor Spielende mit 59:53 in Führung. Drei Ballverluste in Folge brachten nicht nur die Zuschauer an den Rande der Verzweiflung. Als Stahnsdorf in der 39. Minute ausglich und 1:18 vor Ende sogar mit 59:61 führte, schien die Partie gekippt. Wie so oft in der Saison kann die Mannschaft in der Schlussphase noch eine Schippe rauflegen. Terry Bryant der bis dato noch nicht so richtig seinen Rhythmus fand, wurde gefoult und verwandelte beide. Den direkten Einwurf „stealte“ der Point Guard und verwandelte selber zur 63:61 Führung. Die Halle stand Kopf. Gute Teamdefense und daraus resultierend ein Steal von Poole brachte den erneuten Ballbesitz, der allerdings nicht genutzt wurde. Kapitän John Cadmus rettete den schon verloren geglaubten Ball mit sehr viel Einsatz und Geschick. Der Einwurf kam zu Nderim Pelaj, Stahnsdorf mit dem taktischen Foul, noch 10 Sekunden. Pelaj gewohnt sicher, macht beide rein. Die Randberliner schließen den Gegenzug schnell erfolgreich ab. Der folgende Einwurf kommt zu Bryant, das taktische Foul 2,4 Sekunden vor Spielende. Bryant verwandelt beide, der wichtige Sieg war unter Dach und Fach. „Wir haben in der Offensive wirklich nicht gut gespielt. Wir haben uns den Sieg erzwungen und verdient gewonnen. Solche schlechten Spiele muss auch gewinnen“, so der Kommentar des BG Headcoaches.

Der Focus liegt nun auf den restlichen Spielen, Torsten Schierenbeck will auch keine Nachlässigkeiten tolerieren: „Wir dürfen jetzt auf keinen Fall die Konzentration verlieren. Um 100% sicher zu sein brauchen wir noch einen Sieg. Außerdem können wir uns in den letzten Spielen noch eine gute Ausgangsposition erarbeiten“. Samstag geht es zum Derby nach Herten.

Vorbericht 25.Spieltag - Englische Woche für die BG Dorsten

Preseinfo BG Dorsten - 31.01.2012

Es geht Schlag auf Schlag für die BG Dorsten in den entscheidenden Wochen. Ehe man am Samstag zum Lokalderby nach Herten fährt, gastiert der RSV Eintracht Stahnsdorf am Mittwoch in der Juliusstraße. Spielbeginn gegen die Eintracht ist um 20 Uhr.

Das Hinspiel im Oktober gewannen die Holsterhausener nach einer Pelaj-Gala überraschend deutlich mit 100:82. Dorsten hat mit dem 91:78 Sieg am vergangenen Samstag die Tür für den Klassenerhalt weit aufgestoßen. Sie können mit einem Sieg den Tabellennachbarn aus Brandenburg hinter sich lassen und einen halben Schritt durch die Tür machen. Für BG Trainer Torsten Schierenbeck ist der RSV keine Unbekannte: Er war der Vorgänger des jetzigen Coaches Vladimir Pastushenko und führte die Mannschaft im Jahr 2003 in die Regionalliga. Ein Vorteil bringt ihm das jedoch nicht, aus der damaligen Aufstiegsmannschaft ist heute kein Spieler mehr dabei.
Die Stahnsdorfer werden mit einer gehörigen Portion Wut nach Dorsten reisen, da sie in Wedel recht deutlich mit 56:78 verloren haben. Die Randberliner haben nach Weihnachten einen ihrer drei US Amerikaner ausgetauscht, Akeem Bennett heißt der neue Pointguard. Der athletische Guard absolvierte vier Spiele und erzielte bisher 9 Punkte je Partie. Er kam für Brenton Butler, der in den USA bleiben wollte. Mit Keoni Watson (20,9 Punkte) und Thomas Schoeps (16,2) hat der RSV zwei der besten Guards der Liga in ihren Reihen. Kellen Williams ist nicht nur ihr Top Rebounder (10,5) sondern steuert auch 17,3 Punkte bei. Der vierte Spieler, der zweistellig punktet ist Yannick Evans mit 10,9, der sogar über Erfahrung in der 1. Bundesliga verfügt. Centerhüne Michael Haucke (2,10 m) ist nach langer Verletzung wieder zurück und findet immer besser ins Spiel. Der 21 jährige Oliver Mackeldanz (2,11 m) hat ihn aber in der Zwischenzeit recht gut vertreten (8,9 P. und 7,2 Rb).
Die BG Dorsten kann sehr wahrscheinlich auf den Einsatz von Tom Lipke bauen. Am Montag stieg der Flügelspieler wieder in das Training ein. Endgültige Sicherheit bringt das Abschlusstraining am heutigen Dienstag. Die Mannschaft trainiert sehr konzentriert, alle wissen um die Bedeutung der nächsten Spiele. Das Ziel Play Offs beflügelt Mannschaft und Trainer und setzt Energien frei. Sollte das Team den Schwung und die Energie des letzten Spiels mitnehmen können, ist ein Sieg gegen die Gäste aus Stahnsdorf gut möglich.

ProB-Spieler des Spieltages: Blake Poole

Preseinfo Die junge Liga - 30.01.2012

Blake Poole war der herausragende Spieler des zurückliegenden 20. Spieltages in der ProB Nord.

Der 23-jährige US-Center steuerte zum 91:78 (35:29)-Erfolg der BG Dorsten gegen die Herzöge Wolfenbüttel 21 Punkte sowie 19 Rebounds bei und „garnierte“ diese Spitzenleistung, die sich am Ende in einem Effizienzwert von 40 manifestierte, auch noch mit vier Assists. Herzlichen Glückwunsch!

Bericht 20.Spieltag - Dorsten überzeugt im Heimspiel

Preseinfo BG Dorsten - 29.01.2012

Allen Widrigkeiten zum Trotz zeigte die BG Dorsten eine überzeugende Leistung gegen die Herzöge Wolfenbüttel und gewann auch das Rückspiel mit 91:78.

Die BG hat damit einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Wolfenbüttel war ein direkter Konkurrent, wird aber wohl mit zwei Siegen weniger und dem verlorenen direkten Vergleich den Aufsteiger nicht mehr einholen können. Mindestens ein Sieg benötigt Dorsten aber noch, um sicher zu sein.
Tom Lipke bekam von Dr. Gerlach kein grünes Licht, er war zwar schon komplett schmerzfrei, ein Restrisiko bestand aber noch. Torsten Schierenbeck entschied, den Flügelspieler nicht spielen zu lassen: „Wir haben noch einige wichtige Spiele, wo wir Tom unbedingt brauchen. Ich habe damit gerechnet, dass er nicht spielt und wir haben uns taktisch auf diese Situation eingestellt. Um so schöner, dass wir auch ohne ihn gewonnen haben.“ In der Tat begann mit Terry Bryant, Gene Hagner, Nderim Pelaj, John Cadmus und Blake Poole eine sehr ungewöhnliche Formation. Taktisch und physisch eine Herausforderung für das Team, mit einer Durchschnittsgröße von 1,86m auf dem Feld. Die Mannschaft begann intensiv zu verteidigen und stellte den Gegner vor ungewohnte Aufgaben. Mit 15:6 legte die BG einen fast perfekten Start hin, ehe sich die Lessingstädter mit einem kleinen Schlußrun zur Viertelpause auf 15:14 heran brachten. Max Schulze Pals kam in die Rotation und brachte mit 2,01 m nicht nur etwas Körpergröße aufs Feld, sondern auch mächtig Energie. Er sollte am Ende sein bestes Spiel im BG Trikot abliefern und nicht unmaßgeblich zum Sieg beitragen. Wolfenbüttel hatte in der Folge große Probleme ihre Centergarde ins Spiel zu bringen. Die Mannschaft spielte taktisch wieder sehr diszipliniert und mit viel Energie. Blake Poole arbeitete fast übermenschlich unter den Brettern und konnte seinen Saisonbestwert von 19 Rebounds zum dritten Mal einstellen. Gene Hagner setzte im zweiten Viertel einige Akzente, nicht nur defensiv. Mit 35:29 gingen die Teams in die Kabinen.
Im dritten Viertel konnte Wolfenbüttel einige einfache Punkte im Fast Break erzielen, da die Holsterhausener einige Fehler in der Offensive machten. Im Halbfeldangriff hingegen verteidigte der Aufsteiger weiterhin auf hohem Niveau. Terry Bryant verteidigte seinen Landsmann Marquis Jones sehr gut, der zwar 21 Punkte erzielte, dafür jedoch 25 Würfe benötigte (28% Trefferquote). Punkt für Punkt kamen die Gäste heran und gingen sogar mit 50:51 in Führung. Das Spiel stand nun auf Messers schneide, die BG verlor jedoch nicht die Nerven. John Cadmus verteidigte den Wolfenbütteler „Mr. Zuverlässig“ Henje Knopke und das mit Erfolg. Das Schlussviertel musste die Entscheidung bringen, beim 59:54 waren die Niedersachsen noch im gut Rennen.
Was jetzt folgte hatten die gut 350 Zuschauer auch noch nicht oft gesehen. Die 6er Rotation der BG hatte nicht etwa konditionelle Probleme, sondern legte noch zwei Schippen rauf. Allen voran Nderim Pelaj, der wie seine Mitspieler wusste, dass es jetzt um alles ging. Der Defensedruck wurde erhöht, in acht Minuten gelangen den Herzögen nur zwei Feldkörbe, insgesamt nur acht Punkte. In der 37. Minute war das Spiel beim Stand von 77:60 entschieden. Schierenbeck wechselte seine Bankspieler Florian Heit und Marco Dunzel ein. In der Folge kamen dann sogar der 15 jährige Janik Knittel und der 16 jährige Leen Oberschachtsiek unter dem Jubel der Fans zu ihren ersten Bundesligaminuten. Beide trainieren seit Saisonbeginn im Kader der ersten Mannschaft mit. Als Knittel dann auch noch seine ersten Punkte per Freiwurf gemacht hat, stand die Halle Kopf. Wolfenbüttel nun auch mit zwei Bankspielern und einer Ganzfeldpresse. Das die Gäste nach dem 83:62 in den letzten drei Minuten 16 Punkte erzielen konnten, störte den BG Trainer herzlich wenig. Zu sehr freute er sich über den souveränen Sieg seiner Mannschaft und dem Auftritt seiner Youngster. Die Freude bei allen war groß, die Tür zu den Play Offs ist sperrangelweit offen. Ex-Trainer Alwis Buschmann freute sich ebenso:    „Eine Topleistung der sechs Spieler, unglaublich was die Jungs heute geleistet haben.“ Lange Zeit zur Freude bleibt nicht, schon am Mittwoch um 20 Uhr ist der RSV Eintracht Stahnsdorf zu Gast.
Poole (21 Punkte); Hagner (17); Bryant (16); Cadmus (14), Schulze Pals (13); Pelaj (6); Knittel (4); Dunzel, Heit und Oberschachtsiek (0)

Viertel: 15:14; 20:15; 24:25; 32:24

Vorbericht 20.Spieltag - Dorsten hat adligen Besuch

Preseinfo BG Dorsten - 26.01.2012

Die BG Dorsten empfängt am Samstag um 19:30 Uhr die Herzöge Wolfenbüttel in der Juliusstraße. Es ist eine Begegnung zweier Teams, die um den Einzug in die Play Offs kämpfen. Die Lessingstädter belegen den 8. Platz (8 Siege/10 Niederlagen), während die Holsterhausener den 7. Platz (9 Siege/8 Niederlagen) belegen. Das Hinspiel in Niedersachsen gewann die BG nach einer guten ersten Halbzeit mit 87:78.

Wolfenbüttel hat in der Zwischenzeit mit Marquis Jones einen neuen US Amerikaner auf der Aufbauposition verpflichtet. Der konnte auch gleich die Aufgabe des Punktelieferanten übernehmen und erzielt 18,4 Punkte, gibt 3,6 Assists und hat 2,1 Ballgewinne pro Spiel. Mit etwas Abstand folgt der zweite US Spieler Reginald Owens (12,4 P.). Das 26 jährige Wolfenbütteler „Urgestein“ Henje Knopke ist seit Jahren die Konstante im Team und liefert auch dieses Jahr 10,8 Punkte ab. Mit Dennis Nawrocki (10,1) haben sie einen weiteren Spieler, der zweistellig punktet. Stephen Schubert (9,4), Nils Staebe (8,1) und der dritte US Amerikaner George Hart (8,0) sind nahe an dieser Marke. Es ist genau diese Ausgeglichenheit, die diese Mannschaft von Trainer Benjamin Travnizek so gefährlich macht. Die Herzöge konnten des öfteren auch auswärts überzeugen und sogar die Topteams Vechta und Herten in deren Hallen schlagen. Zuletzt gab es jedoch zwei Niederlagen in Leverkusen (71:79) und zu Hause gegen Vechta (78:91).
Die Sorgenfalten auf der Stirn von BG Trainer Torsten Schierenbeck werden tiefer, was nicht an der sportlichen Situation liegt, sondern „lediglich“ an der personellen. Gerrit Budde und Philipp Spettmann werden beide bis Saisonende nicht spielen können, der Einsatz von Tom Lipke entscheidet sich kurz vor dem Spiel. Die Leistenzerrung verheilt gut, ein zu früher Einsatz wäre jedoch fatal. Sollte die Verletzung erneut aufbrechen, wäre wohl auch für ihn die Saison beendet. Ziel ist es, den Hamburger bis zum nächsten Mittwoch zum Stahnsdorfspiel fit zu bekommen. Sollten Mannschaftsarzt Dr. Bernd Gerlach und Physiotherapeut Christian Wetzel-Sanders einen früheren Einsatz befürworten, wäre das allerdings eine große Hilfe. Alle anderen Spieler sind fit und wollen an die gute Leistung der zweiten Halbzeit in Hannover anknüpfen. Eine konzentrierte Verteidigung und viel Geduld gegen die mit sehr viel Zonenverteidigung agierenden Herzöge machen einen Sieg möglich. Trotz der personellen Situation will die BG das Spiel gewinnen und einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Saisonende für Spettmann in Dorsten

Preseinfo BG Dorsten - 24.01.2012

Für den 20 jährigen Power Forward Philipp Spettmann der BG Dorsten ist die Saison vorzeitig beendet.
Die Untersuchung seiner Verletzung aus dem Hannoverspiel ergab eine Knochenabsplitterung am Fußgelenk. Die Prognose der Heilungsdauer lautet mindestens sechs Wochen. „Im Play Off Halbfinale wäre ich wieder dabei“ meinte das sympathische Dorstener Eigengewächs mit einem Augenzwinkern. Der Starter der BG ist im Spiel am Samstag nach einem (erfolgreichen) auf dem Fuß des Gegenspielers gelandet. Eine fast schon klassische Situation beim Basketball. Der 2 Meter Mann stand durchschnittlich fast 20 Minuten auf dem Feld, erzielte 6,1 Punkte und holte 3,4 Rebounds in seiner Premierensaison in der Pro B. Seine große Stärke liegt in der Verteidigung, wo er den „Big Men“ des Gegners das Leben schwer macht. Die BG wünscht Philipp gute Besserung!
Trainer Torsten Schierenbeck gehen langsam die Alternativen auf der Position aus: Mit Gerrit Budde, Tom Lipke und nun Philipp Spettman stehen drei wichtige Spieler für die kommenden entscheidenden Spiele nicht zur Verfügung. Das Training im 5 gegen 5 ist momentan auch unmöglich, da Nachwuchsspieler Janik Knittel sich am Wochenende ebenso verletzt hat. Bei Tom Lipke besteht wenigstens die Chance auf eine baldige Rückkehr.

Bericht 19.Spieltag - BG Dorsten mit zwei Gesichtern

Preseinfo BG Dorsten - 22.01.2012

Das Auswärtsspiel der BG Dorsten beim Tabellenführer UBC Hannover hatte für den Aufsteiger zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten.

In der ersten Halbzeit bekam die Mannschaft von Trainer Torsten Schierenbeck kein Bein aufs Parkett. In der zweiten Halbzeit hätten sie das Spiel mit ein wenig Fortune noch drehen können.
Die schlechte Nachricht bekam die Mannschaft beim Abschlusstraining am Freitag, wo Tom Lipke sich erneut an die Leiste fasste und vom Feld humpelte. Somit war klar, dass er am Samstag seinem Team nicht helfen konnten. Ein nicht zu ersetzender Verlust, besonders gegen die recht kleinen, dafür sehr schnellen Niedersachsen. Die BG kam trotzdem gut ins Spiel, bis zum 13:13 in der 6. Minute schien die Welt noch in Ordnung. Im Anschluss leisteten sich die Holsterhausener viel zu viele Fehler (11 Ballverluste in Halbzeit eins) und auch in der Verteidigung fehlte die nötige Konsequenz. Punkt für Punkt setzten sich die Gastgeber ab. „Wir waren einfach zu lieb in der Verteidigung“ kommentierte Kapitän John Cadmus die erste Halbzeit. Hannover aggressiv und konsequent, zudem hatten sie sehr viele einfache Körbe durch Fast Breaks. Zu allem Unglück verletzte sich Philipp Spettmann im zweiten Viertel stark am Knöchel und konnte nicht mehr spielen. Max Schulze Pals musste nun auf die Position 4 rücken, ebenso wie Florian Heit. Letzterer hatte schnell Foulprobleme, obwohl er sich sehr gut in das Spiel einfügte. Mit einem deutlichen 37:57 gingen die Mannschaften in die Kabine.
Die zweite Halbzeit begann jedoch zunächst wie die erste endete: Überhastete Aktionen auf der einen und Punkte auf der anderen Seite. In der 24. Minute beim Stand von 37:67 schien die Partie gelaufen. Schierenbeck nahm die Auszeit und nun wurde es laut. Die Mannschaft bekam mehr als deutliche Worte zu hören und es zeigte Wirkung. Ein 17:2 Lauf (54:69, 27. Minute) deutete an, dass Dorsten noch lebt. Hannovers Coach Michael Mai brachte kurzzeitig zwar seine Bankspieler, wechselte aber schnell wieder zurück. Der Dorstener Druck blieb nun hoch und die Teams in der Folge auf Augenhöhe. Es zeigte sich nun das Gesicht, was die Dorstener in dieser Saison auszeichnet. Blake Poole kämpfte unter den Körben noch härter, 19 Rebounds standen am Ende auf seinem Konto. Die Guards Nderim Pelaj, John Cadmus. Terry Bryant und Gene Hagner legten auch noch eine Schippe drauf. Sie gingen jetzt eindeutig ans Limit. Die Zuschauer in der ausverkauften Halle war zwischenzeitlich merklich ruhiger, es war spannend. Der UBC zwar immer noch mit 13-14 Punkten in Führung, mussten aber nun deutlich härter für ihre Würfe arbeiten. In der 35. Minute (75:85) war die Chance auf die Wende groß. Eine gute Verteidigung brachte einen Korbleger für die BG, der ging jedoch knapp daneben. Der offene Dreier im nächsten Angriff ebenso. Zwei Szenen, die den Gastgeber im Erfolgsfall mächtig unter Druck gebracht hätten. Die Souveränität des UBC aus der ersten Halbzeit war längst dahin. In der Folge fingen sie sich jedoch wieder und zeigten weshalb sie der Tabellenführer der 2. Bundesliga sind. Mit 92:100 ging das Spiel verloren. „Wir haben das Spiel ganz klar in der ersten Hälfte verloren. Hannover war dort immer einen Tick wacher. Wir werden die erste Halbzeit genau analysieren müssen und uns auf die nun folgenden wichtigen Spiele vorbereiten“ meinte Schierenbeck nach dem Spiel. In Anbetracht der Verletzungen von Lipke und Spettmann ist der Trainer und die medizinische Abteilung um diese Aufgabe nicht zu beneiden. Die Mannschaft wird vermutlich, wie schon öfter in dieser Saison, die richtige Antwort auf diese schwierige Situation haben.

Bryant (22 Punkte); Poole (18); Pelaj (17); Cadmus und Hagner (je 10); Spettmann (8); Heit (7); Schulze Pals und Dunzel

Vorbericht 19.Spieltag - Dorsten beim Tabellenführer in Hannover

Preseinfo BG Dorsten - 19.01.2012

Die BG Dorsten spielt am kommenden Samstag beim Tabellenführer UBC Hannover. Dieser behauptete am letzten Wochenende beim ärgsten Konkurrenten Rasta Vechta mit einem klaren 97:86 Sieg den Platz an der Sonne.

Die BG hatte am vergangenen Wochenende spielfrei, was dem Spielplan mit ungerader Teilnehmerzahl geschuldet ist. Es geht jetzt in die heiße Phase der Saison, Dorsten möchte möglichst schnell die nötigen zwei bis drei Siege für den Klassenerhalt einsammeln. Am Besten soll es Platz acht oder besser sein, dann dürften die Holsterhausener die Play Offs als „Belohnung“ spielen. Der neunte Platz würde zwar auch für den Klassenerhalt reichen, bedeutet aber das Saisonende.
Für den UBC hingegen geht es darum die Spitzenposition zu verteidigen, um in den Play Offs immer das Heimrecht im dritten und entscheidenden Spiel zu haben. Das Hinspiel gewann Dorsten in einer hochklassigen Partie mit 90:83. Es war die erste Niederlage, für die bis dahin ungeschlagenen Niedersachsen. Die Mannschaft des US amerikanischen Trainers Michael Mai ist die beste Offensivmannschaft der gesamten Liga: Knapp 93 Punkte erzielt der UBC im Schnitt. Der Kanadier Jacob Doerksen steuert mehr als 22 Punkte bei und ist zweitbester Scorer der gesamten Liga. Der amerikanische Aufbauspieler Richard Williams ist ihm mit 17 Punkten dicht auf den Fersen, zudem ist er mit 6 Assists je Spiel zweitbester Passgeber der Liga. Jan-Peter Prasuhn mit knapp 16 Punkten und der Deutsch-Kanadier Stephen Janzen mit 14 Punkten sind die weiteren Offensivwaffen. Der Amerikaner Maurice Williams soll vor allem seinem Namensvetter Entlastung bringen, der Deutsch-Amerikaner Ray Smith und das Nachwuchstalent Tobias Welzel ergänzen die Rotation. Letzterer lieferte vorletzte Woche beim 115:63 Kantersieg gegen Leverkusen mit 19 Punkten seine bisherige Bestleistung ab.
Die BG Dorsten möchte natürlich den Überraschungserfolg aus dem Hinspiel wiederholen, muss dazu mindestens an die sehr gute Defensivleistung bei dem Derbysieg gegen Wulfen anknüpfen. Es wird viel darauf ankommen, wie man die geballte Offensivpower, besonders im eins gegen eins stoppen kann. An der defensiven Abstimmung wurde in den letzten Einheiten intensiv gearbeitet. Es galt unter anderem Gene Hagner weiter zu integrieren, der schon in Wulfen gezeigt hat, dass er eine echte Verstärkung für das Team ist. Ein Trainingsspiel gegen die NBBL Mannschaft der Metropol Baskets Ruhr unter der Woche brachte ein wenig Spielpraxis. Die Vorgabe den Gegner unter 50 Punkte zu halten, wurde klar erfüllt. Das Zusammenspiel wird stetig besser, alle Spieler sind heiß auf die letzte Saisonphase: „Wir wollen unbedingt in die Play Offs, dafür geben wir alles“ gibt das Dorstener Eigengewächs Nderim Pelaj die Stimmung im Team wieder. Der 23 jährige Shooting Guard ist einer der Überraschungen im Team der Holsterhausener. Er ist nicht nur der dritterfolgreichste Dreiwerfer der gesamten Liga, sondern inzwischen auch einer der besten Verteidiger auf seiner Position. Pelaj hat sich stetig gesteigert und ist nicht unmaßgeblich am Erfolg des Aufsteigers beteiligt. Leichtere Blessuren bei Pelaj und Tom Lipke werden die beiden wahrscheinlich nicht am spielen hindern.
Ohne Druck und mit hoher Motivation reist die Mannschaft nach Niedersachsen. Die Mannschaft ist ja besonders gegen die Topteams der Liga zur Höchstform aufgelaufen, vielleicht ist ja eine weitere faustdicke Überraschung möglich.

Bericht 17.Spieltag - Befreiungsschlag für Dorsten-ausgerechnet im Derby

Preseinfo BG Dorsten - 07.01.2012

Die BG Dorsten gewann, nach zuletzt vier Niederlagen in Folge, beim Dorstener Vorortclub BSV Münsterland Baskets Wulfen souverän 69:57 und kommt dem Klassenerhalt einen Schritt näher. Die Wulfener hingegen müssen nach nur einem Sieg aus den letzten acht Spielen um die Play Offs bangen.

Was wurde nicht alles geschrieben vor dem Derby: Auf der Wulfener Seite konnte man sogar lesen, dass die BG mit ihren Profis aus ganz Deutschland 2x täglich trainierte. Die Holsterhausener haben ebenso wie die Münsterland Baskets drei Profis, bei den Baskets sind es die drei Amerikaner. Im 12er Kader der BG stehen sogar sieben Spieler aus der eigenen Jugend. Die Spielanteile der „eigenen“ Spieler bei der BG belaufen sich auf durchschnittlich fast 78 Minuten, die der in Wulfen ausgebildeten Spieler knapp 5 Minuten.
Wie immer liegt die Wahrheit aber auf dem Platz und da sah es zunächst nach einem zweiten Derbysieg in der 2. Bundesliga für den Gastgeber aus. Die Verteidigung des Aufsteigers agierte zwar von Beginn an auf hohem Niveau, die Wulfener Systeme waren gescoutet und die Mannschaft gut darauf eingestellt. In der Offensive hingegen war noch reichlich Sand im Getriebe. Die Nervosität war den Schierenbeck Schützlingen, in der bis auf den letzten Platz gefüllten Gesamtschulhalle, anzumerken. Taktisch spielten sie sehr diszipliniert, trafen aber die offenen Würfe innen und außen nicht. Das Resultat war ein 10:17 nach dem ersten Viertel.
Das zweite Viertel begann ebenso wie das erste endete, die BG fand den offenen Spieler wurde gefoult und durfte an die Freiwurflinie. Dort jedoch das gleiche Bild, denn nur drei von sechs Freiwürfen fanden das Ziel in den ersten beiden Minuten. Auf die Verteidigung war weiterhin verlass, auch Neuzugang Gene Hagner fügte sich nahtlos ein und erwies sich nach nur drei Trainingseinheiten mit dem Team als die gewünschte Verstärkung. Nderim Pelaj meldete Topscorer Steve Briggs komplett ab, insgesamt kam Briggs auf 5 Punkte. Dennoch lag der BSV mit 12:20 vorne, ihre höchste Führung in diesem Spiel. Ein 8:0 Lauf glich das Spiel in der 18. Minute aus, Dorsten aber weiterhin mit Abschlußschwächen. 31% Trefferquote in Halbzeit eins war zu wenig, um das Spiel zu kontrollieren. Mit einem 29:34 gingen die Teams in die Kabinen. BG Trainer Torsten Schierenbeck forderte seine Spieler auf den Verteidigungsdruck aufrecht zu erhalten. „Wir haben sehr diszipliniert gespielt in der ersten Halbzeit, nur im Abschluß waren wir zu nachlässig. Wir wollten in der zweiten Halbzeit die gute Defense aufrecht erhalten und aggressiver den Korb attackieren. Und das mit mehr Körperspannung“ so die Anweisungen des Trainers.
Es waren offensichtlich die richtigen Worte, die Mannschaft biss sich in das Spiel. Punkt für Punkt kämpften sie sich heran, glichen in der 24. Minute aus. In der Spielminute 27 lag der Liganeuling mit 46:40 in Führung und sollte diese Führung nicht mehr abgeben. Blake Poole und Philipp Spettmann arbeiten hervorragend in der Zone. Spettmann mit dem besten Saisonspiel war zugleich Topscorer seines Teams. John Cadmus traf wieder einmal die wichtigen Würfe und Terry Bryant führte sein Team diszipliniert. Tom Lipke war nicht nur zweitbester Rebounder, sondern sorgte immer für Gefahr in Korbnähe. Die BG Dorsten spielte nun sehr souverän, die vielen Dorstener Zuschauer trieben ihr Team frenetisch an. Mit einem 53:43 ging es in den Schlußabschnitt.
Der BSV gab nie auf, fand jedoch auch im Schlußabschnitt keine Möglichkeiten die Verteidigung der BG zu überraschen. Die Dorstener Zuschauer wiegten sich aber noch nicht in Sicherheit. Den meisten war noch das Hinspiel präsent, als die BG seinerzeit am Ende nur noch 5 Spieler zur Verfügung hatte und 3 Minuten vor Schluß förmlich einbrachen. Am gestrigen Samstag hatte keiner das Gefühl, das einwöchige Athletiktraining nach Weihnachten hat sich ausgezahlt. Spätestens in der 38. Minute beim Stand von 69:55 war die Messe gelesen und die Dorstener Zuschauer feierten den Sieg lautstark. Das am Ende der direkte Vergleich leichtfertig verspielt wurde, störte keinen mehr in der jubelnden Masse. „Auswärtssieg, Auswärtssieg….“ hallte es durch die Wulfener Sporthalle und eine spontane kleine Feier im Clubheim „Tip In“ gab es auch noch. „Eine taktische Meisterleistung meiner Mannschaft in der 2. Halbzeit. Der Sieg gegen einen direkten Konkurenten um den Klassenerhalt ist sehr wichtig. Nur noch zwei Siege trennen uns von unserem großen Ziel“ äußert sich Schierenbeck nach dem Spiel zufrieden.
In der kommenden Woche ist die BG spielfrei, ehe man am 21.1.2012 zum Tabellenführer nach Hannover reist.

Spettmann und Poole (je 12 Punkte); Cadmus und Lipke (je 11 P.); Bryant (10); Pelaj (7); Hagner (6); Heit (0); Schulze Pals, Dunzel, Oberschachtsiek und Knittel n.g.

Viertel: 10:17; 19:17; 24:9; 16:14

Vorbericht 17.Spieltag - Lokalderby in Dorsten

Preseinfo BG Dorsten - 06.01.2012

Das Basketballjahr 2012 beginnt für die BG Dorsten mit dem Lokalderby beim BSV Wulfen. Am Samstag, den 7.1.2012 um 20 Uhr ist Spielbeginn in der Gesamtschule Wulfen. Etliche Dorstener Zuschauer werden die Mannschaft in der ausverkauften Halle unterstützen.

Der BSV Wulfen hat eine turbulente Zeit hinter sich und musste den Rücktritt von Headcoach Thorsten Morzuch hinnehmen. Co-Trainer Sebastian Borgmann bekam das Vertrauen des Vereins und übernahm die Mannschaft. Ein Sieg und drei Niederlagen stehen auf dem Konto des 29 jährigen Borkener. Beim letzten Spiel in 2011 überzeugte der BSV jeodch mit einer guten Leistung beim Topfavoriten in Vechta. Mit 66:72 schrammten sie knapp an einer großen Überraschung vorbei. Derzeit liegt Wulfen mit sieben Siegen und  acht Niederlagen nur einen Sieg hinter der BG auf dem angestrebten Play Off Platz Im Falle eines Sieges würde Wulfen an den Holsterhausenern vorbeiziehen. Um die Play Off Teilnahme zu sichern verpflichtete man noch einen dritten US Amerikaner. Der 24 jährige Pointguard Rodriguez Sherman soll für die nötigen Pausen des Topscorers Steve Briggs sorgen. Der nur 1,77m große Wirbelwind Briggs spielt im zweiten Jahr beim BSV und ist auch diese Saison mit durchschnittlich 19,9 Punkten wieder der beste Scorer seines Teams. Zweitbester Punktesammler ist der zweite Amerikaner ist Dijon Smith mit 14,5 Punkten und 9 Rebounds je Spiel. Der Hagener Thomas Reuter (9,3), der Ex-Dorstener Nino Janoschek (7,7) und der aus Grevenbroich gekommene Hendrik Bellscheid (6,5) sind die weiteren Leistungträger.
Das Hinspiel gewann der BSV nach einem spannenden Spiel in der Schlußphase souverän mit 75:62. Die Wulfener sind besonders in heimischer Halle schwer zu schlagen, eine zusätzliche Herausforderung für den „Underdog“.
Die Pause war für den Liganeuling gold wert, alle Spieler konnten sich regenerieren und kleine Blessuren ausheilen. „Wir spielten und trainierten in den letzten Wochen vor der Pause am Limit. Die Jungs mussten echt beissen. Die Pause und die Verpflichtung von Gene werden uns sehr helfen“, so Schierenbeck. Die Mannschaft arbeitete in der vergangenen Woche vornehmlich an der Athletik. Die laufende Woche wurde vor allem an dem Mannschaftsspiel gearbeitet und an der Integration von Gene Hagner. Am Montag testeten die Holsterhausener, da noch ohne Hagner, gegen den Pro A Ligisten Wohnbau Baskets Essen. Es war noch mächtig Sand im Getriebe bei der BG, besonders in der 1. Halbzeit. In der zweiten Halbzeit wurde die Abstimmung in der Verteidigung besser und auch die Systeme klappten häufiger. Mit 68:83 verloren die klassentieferen Dorstener zwar das Spiel, machten aber einen großen Schritt bei der taktischen Abstimmung.
Insgesamt ist die Mannschaft für die nächsten Aufgaben gut gerüstet. In Wulfen wird das Team all ihre Stärken ausspielen müssen, um einen Sieg mit nach Hause zu nehmen.

BG Dorsten verstärkt sich mit Gene Hagner

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 02.01.2012

DORSTEN Die BG Dorsten ist bei der Suche nach einem Pointguard fündig geworden: Der 28-jährige Gene Hagner schließt die Lücke auf der Position. Hagner wird am heutigen Montag ins Training einsteigen und sich mit der Mannschaft auf das Spiel in Wulfen vorbereiten.

Gene Hagner kommt aus Weißenhorn nach Dorsten. (Foto: Die Junge Liga)

Der 1,89 m große Aufbauspieler ist Deutscher und verfügt über einige Erfahrung in der 2. Bundesliga, unter anderem in Freiburg, Nürnberg und zuletzt in Weißenhorn. Dort erzielte er in rund 17 Minuten durchschnittlicher Spielzeit 4,6 Punkte und holte 2,4 Rebounds. Der gelernte Erzieher ist ein sehr guter Verteidiger. BG-Trainer Torsten Schierenbeck hatte Hagner schon vor der Saison in der engeren Auswahl. Mit der Verpflichtung entspannt sich der personelle Engpass bei den Holsterhausenern deutlich.

Gene Hagner verstärkt die BG Dorsten

Preseinfo BG Dorsten - 02.01.2012

Die BG Dorsten ist bei der Suche nach einem Point Guard fündig geworden: Der 28 jährige Gene Hagner schließt die Lücke auf der Position.

Hagner wird am heutigen Montag in das Training einsteigen und sich mit der Mannschaft auf das Spiel in Wulfen vorbereiten.
Der 1,89 m große Aufbauspieler verfügt über einige Erfahrung in der 2. Bundesliga, unter anderem in Freiburg, Nürnberg und zuletzt in Weißenhorn. Dort erzielte er in rund 17 Minuten durchschnittlicher Spielzeit 4,6 Punkte und holte 2,4 Rebounds. Der gelernte Erzieher ist ein sehr guter Verteidiger. BG Trainer Torsten Schierenbeck hatte Hagner schon vor der Saison in der engeren Auswahl. Mit der Verpflichtung entspannt sich der personelle Engpass bei den Holsterhausenern deutlich.

Dorsten wieder im Training

Preseinfo BG Dorsten - 01.01.2012

Neun Spiele sind in der regulären Saison noch zu absolvieren, mindestens drei Siege benötigt der Aufsteiger für den sicheren Klassenerhalt.

Damit das Team bestmöglich darauf vorbereitet ist, bat Trainer Torsten Schierenbeck am 27.12. wieder zum Training. Die Mannschaft war komplett, Blake Poole kam Dienstag quasi direkt vom Flugzeug in die Halle. Sein Landsmann Terry Bryant war schon morgens in Dorsten. Einzig der geplante Neuzugang Steffen Harvey war, wie vermeldet, nicht in der Halle.
Alle Spieler waren gut erholt und arbeiteten hart, in den überwiegend mit Athletik gefüllten Einheiten. Jeden Abend und zwei mal sogar vormittags stand die Mannschaft in der Halle. Die letzte Einheit des Jahres fand am 30.12. in der Petrinumhalle statt, da die Juliushalle belegt war. Sechs harte Einheiten liegen hinter Nderim Pelaj und Co, am Donnerstag abend stand zudem noch ein festliches Essen mit dem Vorstand auf dem Programm. In lockerer Runde ließ man das erfolgreiche Jahr 2011 mit gutem Essen gemeinsam ausklingen. Das das Jahr erfolgreich war ist unbestritten: Neben dem Aufstieg in die 2. Bundesliga präsentiert sich der Neuling hervorragend in der neuen Liga. Acht Siege stehen schon auf der Habenseite, der Klassenerhalt ist zum Greifen nahe.
In der kommenden Woche testet die BG dann noch mal gegen den Pro A Ligisten aus Essen. Am 7.1.2012 startet dann das Basketballjahr 2012 mit dem Lokalderby in Wulfen.
Die BG Dorsten wünscht allen Mitgliedern und Freunden des Vereins ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr.

BG Dorsten löst Vertrag mit Aufbauspieler Steffen Harvey

waz.de - Lokalsport - 28.12.2011 - Bastian Rosenkranz

Dorsten. Schlechte Neuigkeiten flatterten am Dienstagmorgen in das Postfach von BG-Coach Thorsten Schierenbeck. Der Deutsch-Amerikaner Steffen Harvey, der erst am vergangenen Montag verpflichtet worden war, wird in der Rückrunde nicht für den ProB-Ligisten auflaufen.

Die Verantwortlichen der BG lösten den Vertrag am Dienstag auf, nachdem ihnen Harvey mitgeteilt hatte, dass er in absehbarer Zeit nicht nach Dorsten kommen kann. Als Gründe dafür gab der in Portland geborene 25-Jährige einen schweren Krankheitsfall in der Familie an. Schierenbeck zeigte Verständnis dafür, stellte aber auch klar, auf Grund der angespannten Personalsituation nicht so lange auf den Deutsch-Amerikaner warten zu können.

Harvey, der letzte Saison in der 2. Bundesliga ProA für den UBC Hannover auf Körbejagd ging, hatte sich dort den Ruf eines hervorragenden Verteidigers erworben. In Punkto Zuverlässigkeit schien der 25-Jährige jedoch nicht den besten Eindruck hinterlassen zu haben. Vor dem Derby am 7. Januar bleibt die Personaldecke der Holsterhausener also weiter dünn, auf der Suche nach Alternativen scheint man aber bereits fündig geworden zu sein. Erste Gespräche verliefen vielversprechend, der Verein will bald Vollzug melden. Ob der Neuzugang nach einer Woche Vorbereitung sofort eingreifen kann, ist allerdings fraglich.

Aufbauspieler Steffen Harvey verstärkt die BG Dorsten

waz.de - Lokalsport - 20.12.2011 - Rouven Chlebna

Holsterhausen. Die BG Dorsten hat wie bereits angekündigt auf die abrupte Trennung von Deon McDuffie reagiert und einen neuen Aufbauspieler verpflichtet. Steffen Harvey wird ab sofort das BG-Trikot tragen und am 28. Dezember zum Team von BG-Trainer Torsten Schierenbeck stoßen.

„Ich kenne ihn schon länger und bin überzeugt, dass er eine große Verstärkung für uns sein wird. Mit der Verpflichtung bekommen wir etwas mehr Entlastung für die anderen Spieler im Team“, zeigte sich Schierenbeck erfreut über die Verpflichtung des Deutsch-Amerikaners, der somit dank der deutschen Staatsangehörigkeit uneingeschränkt einsetzbar ist. Vor allem in der Verteidigung erhofft sich die BG einiges von ihrem neuen Pointguard. Der 25-Jährige, der gebürtig aus Portland kommt, gilt als hervorragender Verteidiger und zeichnet sich durch eine exzellente Spielübersicht aus. Auch mit Schwierigkeiten bei der Eingewöhnung dürfte nicht zu rechnen sein, da der 1,83 Meter große Neuzugang bereits über Deutschland-Erfahrung verfügt.

Während der Saison 2009/2010 ging Harvey in der Regionalliga Nord für Magdeburg auf Korbjagd, wo ihn BG- Trainer Torsten Schierenbeck kennenlernte. In der Hinrunde der Saison 2010/2011 stand er zudem im Kader des ProA-Ligisten UBC Hannover, beendete die Saison allerdings in der semiprofessionellen Liga IBL in den USA. Zuletzt war der Absolvent der Pacific University in Portland zwar vereinslos, hielt sich aber selbstständig fit. „Ich denke, dass sein Fitnesszustand okay sein wird“, so Schierenbeck, der keine Zweifel hat, dass der Neuling zum Derby im Januar in Topform ist, um mit der BG erfolgreich ins Jahr 2012 zu starten.

Harvey verstärkt die BG

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 20.12.2011

DORSTEN Am Montag wollte BG-Trainer Torsten Schierenbeck noch keinen Namen nennen. Doch dann kam der unterschriebene Vertrag des angekündigten Neuzugangs in Dorsten an. Damit war es offiziell: Steffen Wilfried Harvey verstärkt den Pro-B-Ligisten nach der Weihnachtspause.

Steffen Harvey (r.) zu seiner Zeit in Magdeburg. (Foto: Eroll Popova)

Die BG Dorsten reagiert damit wie angekündigt auf den überraschenden Weggang von Deon McDuffie. Eine Notlösung sei Harvey aber nicht, betonte Schierenbeck. „Ich hatte schon vor der Saison Kontakt zu ihm. Wenn er in Topform ist, wird er uns schnell weiterhelfen.“ Von Vorteil ist auch, dass Harvey die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Der 25-jährige US-Amerikaner, der in Portland (Oregon) geboren ist, kann somit uneingeschränkt eingesetzt werden.
Basketballerisch gilt der Point Guard als hervorragender Verteidiger und Spieler mit viel Übersicht. Der 1,83 m große Aufbauspieler verfügt bereits über Erfahrungen in Deutschland. Er spielte in der Saison 2009/2010 in der Regionalliga Nord in Magdeburg, wo Schierenbeck ihn kennenlernte. In der Hinrunde der vergangenen Saison lief er für den Pro-A-Ligisten UBC Hannover auf und beendete die Saison in der semiprofessionellen Liga IBL in den USA. Harvey hat an der Warner Pacific University in Portland „Business Management“ studiert.
In den letzten Monaten stand er bei keinem Verein unter Vertrag, hat sich nach eigenen Angaben aber selbst fit gehalten. Harvey wird am 27. Dezember in Dorsten eintreffen und – und darf sich laut Schierenbeck auf ein hohes Trainingspensum einstellen: „Ich habe ihm gesagt, dass ich hohe Anforderungen habe. In der Zeit bis zum Ligastart werde ich ihn schon in eine gute Verfassung bekommen."

Steffen Harvey verstärkt BG Dorsten

Preseinfo BG Dorsten - 20.12.2011

Die BG Dorsten verstärkt sich mit dem Point Guard Steffen Harvey.

Der 25 jährige in Portland (Oregon) geborene Amerikaner verfügt über die deutsche Staatsangehörigkeit und kann somit uneingeschränkt eingesetzt werden. Die BG reagiert damit wie angekündigt auf den überraschenden Weggang von Deon McDuffie. Harvey wird am 28.12. in Dorsten eintreffen und zur Mannschaft stoßen.

Der 1,83 m große Aufbauspieler verfügt bereits über Erfahrungen in Deutschland. Er spielte in der Saison 2009/2010 in der Regionalliga Nord in Magdeburg, wo ihn BG Trainer Torsten Schierenbeck kennenlernte. In der Hinrunde der Saison 2010/2011 lief er für den ProA Ligisten UBC Hannover auf und beendete die Saison in der semiprofessionellen Liga IBL in den USA.

Harvey hat an der Warner Pacific University in Portland „Business Management“ studiert. Seine Freizeit verbringt er gerne mit seiner Familie und seinen Freunden oder in seiner Kirchengemeinde. Basketballerisch gilt der Guard als hervorragender Verteidiger und ein Spieler mit viel Übersicht. Das genau braucht die BG um erfolgreich in das Jahr 2012 zu starten.

BG Dorsten patzt gegen Wedel

waz.de - Lokalsport - 18.12.2011 - Felix Hoffmann

Holsterhausen. Bei der anschließenden Weihnachtsfeier hatten Trainer, Spieler und Fans der BG Dorsten die Gelegenheit, sich die Partie gegen den SC Rist Wedel schön zu trinken. Das sollte trotz aller Bemühungen nicht gelingen. Zu tief saß am Samstag der Frust über die vierte Niederlage in Folge.

83:87 stand auf den Anzeigentafeln der Juliushalle. Fünf Punkte fehlten zu einem erfolgreichen Jahresabschluss. Den hatten alle Beteiligten nach den Niederlagen gegen Bernau, Braunschweig und Vechta herbeigesehnt. Am Willen oder am Einsatz scheiterte es nicht. Im Vergleich zur Vorwoche spielte die BG Dorsten deutlich stärker. Aber das reichte am Samstag nicht. „Meine Mannschaft braucht ganz dringend eine Pause. Die letzten Wochen haben enorme Kraft gekostet. Wir waren körperlich und geistig nicht auf der Höhe“, kommentierte Torsten Schierenbeck nach Spielende. Der Trainer der BG Dorsten verbrachte eine freudlose Weihnachtsfeier im Clubheim, richtete den Blick aber dennoch optimistisch nach vorne: „Die Pause ist zwar nur ein paar Tage lang, aber das wird uns helfen.“ Auch die momentan prekäre Trainings- und Personalsituation wird sich über Weihnachten verbessern. Am 27. Dezember will der Club den angekündigten Neuzugang präsentieren: einen Deutsch-Amerikaner mit ProA-Erfahrung, der auf den Positionen 1 und 2 zum Einsatz kommen soll. Viel mehr wollte der Trainer auch am Samstag nicht verraten. Nur soviel: „Dieser Spieler wird der Mannschaft nicht nur mehr Breite geben.“

Mit ihrer Sechser-Rotation stieß die BG Dorsten am Samstag an ihre Grenzen. Zwar hatten die Holsterhausener das Spiel gegen Wedel über weite Strecken im Griff, in der entscheidenden Spielphase war der Gegner aber schlicht frischer und gedankenschneller. Die BG Dorsten fand nur schwer ins Spiel. Darüber konnte auch die 21:19-Führung nach zehn Minuten nicht hinwegtäuschen. Einzig Terry Bryant hatte keine Anlaufprobleme. Der US-Amerikaner sammelte im ersten Viertel bereits 14 Punkte, zog die ungeteilte Aufmerksamkeit der Gäste auf sich. Seine Mitspieler tauten erst im zweiten Viertel auf. „Wir hätten bis zur Halbzeit schon die Zeichen auf Sieg stellen können. Wir hatten die Chance auf zehn und mehr Punkte davon zu ziehen“, sagte Schierenbeck. Vor allem auch dank einer grandiosen Vorstellung von Blake Poole. Dorstens Center glänzte mit überragender Defense-Arbeit, holte in den zweiten zehn Minuten acht Punkte und zehn Rebounds. Doch anstatt einer klaren Dorstener Führung lagen beide Teams zur Halbzeit nahezu gleich auf (36:35).

Die Schlussphase eines ausgeglichenen dritten Viertels brachte Dorsten dann in Schwierigkeiten. Der glücklose Max Schulze Pals vergab einen Wurf aus der Halbdistanz, Wedels Florian Moysich schnappte sich den Rebound und markierte auf der Gegenseite das 61:57 für Wedel. Die Führung war bis zu diesem Zeitpunkt 19 Mal hin und her gewechselt. Dabei hatte sich die BG einmal kurz auf sechs Punkte, Wedel auf eben diese vier Punkte absetzen können.

Als Wedel das Schlussviertel mit zwei Korberfolgen zur 65:57-Führung begann, war klar, dass Dorstens Wille nicht reichen würde, um noch einmal die Wende einzuleiten. Es fehlte einfach die Kraft.

Dorsten trifft gegen Wedel zu schlecht

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 18.12.2011 - Ralf Weihrauch

DORSTEN Die BG Dorsten hat auch das letzte Spiel des Jahres verloren. Beim 83:87 gegen Rist Wedel haben zum einen basketballerische, aber nicht zuletzt auch personelle Dinge eine Rolle gespielt.

Philipp Spettmann (M.) und Terry Bryant (li.) zeigten vollen Einsatz, doch am Ende fehlte den Dorstenern auch die Kraft. (Foto: Pieper)

2. Bundesliga ProB Nord : BG Dorsten - SC Rist Wedel 83:87 (36:35)

Die Norddeutschen waren mit zwölf Spielern nach Dorsten gekommen, die alle gespielt haben. Acht von ihnen sogar im zweistelligen Minutenbereich. Die BG hatte nur zehn Spieler auf dem Bogen, zwei von ihnen spielten gar nicht, und Florian Heit hatte nur einen zweiminütigen Einsatz. Die Last war also nur auf sieben Akteure verteilt.
Terry Bryant bekam am Samstag keine einzige Pause, und so war es verständlich, dass er in der Schlussphase keine richtigen Akzente mehr setzte. Nderim Pelaj, der am letzten Wochenende noch über 30 Punkte machte, traf nun keinen Möbelwagen, musste aber wie auch Blake Poole und John Cadmus über 30 Minuten spielen. Da ist es schon nachvollziehbar, dass die Luft irgendwann ausgeht. Eine weitere Rolle spielten vor allem im letzten Viertel die immensen Größenvorteile der Gäste.

Schwache Trefferquote

Allerdings wäre trotzdem ein Sieg möglich gewesen, denn die Dorstener haben sich mit einer miserablen Trefferquote aus dem Spiel gebracht. Mit 40 Fehlwürfen, 22 in der ersten und 18 in der zweiten Halbzeit, leistet ein Team schon fahrlässige Beihilfe zum Sieg des Gegners. Dazu kamen noch acht vergebene Freiwürfe. Bei einer Niederlage von vier Punkten ist das mehr als ärgerlich.
Auch wenn es oft an spielerischer Qualität mangelte, war die Partie immer spannend. Im ersten Viertel wechselte die Führung häufig. Über 21:19 (10.) gelang der BG ein 25:19. Die vielen vergebenen Chancen ließen die Gäste aber bis zu Pause wieder auf 36:35 herankommen. Die Dorstener konnten auch kein Kapital daraus schlagen, dass einige Wedeler schon früh drei Fouls hatten. Deren Coach Özhan Gürel verfügte über genügend Optionen, um über diese Unannehmlichkeiten hinwegzusehen.

Fans hofften lange

Die Dorstener Fans hatten auch im dritten Spielabschnitt genügend Anlass, an einen Sieg der BG zu glauben. Die Partie war weiter ausgeglichen, und als John Cadmus zwei Dreier in Folge zum 51:50 versenkte, war die Stimmung bestens.
Doch dann setzten die Gäste zum entscheidenden Zwischenspurt an. Unterstützt durch die Dorstener Konzentrationsmängel im Abschluss gingen die Wedeler nicht nur mit einem 61:57 in den letzten Abschnitt, sondern lagen in der 33. Minute schon 69:59 vorn. Diesen Vorsprung verwalteten sie gegen eine Dorstener Mannschaft, die die Größenunterschiede nicht mehr durch Tempo und Spielvarianten ausgleichen konnte. Das Team braucht jetzt eine Pause und auch den angekündigten neuen Spieler. 

BG: Dunzel (o.E.), Bryant (24/12), Pelaj (8(1), KNittel (o.E.), cadmus (22/5), Schulze Pals (2), Poole (14), Spettmann (2), Heit, Lipke (11).

Wedel: Moysich (19/3), Johnston (12/1), Akpinar, Lühring (2), Gausa (8), Pettaway (16), Böke (16), Duah (2), Parohl (5), Huber-Saffer ((7), Laatzen, Stielow.

Zuschauer: 450.

Bericht 16.Spieltag - BG Dorsten mit unnötiger Niederlage

Preseinfo BG Dorsten - 11.12.2011

Mit einer unnötigen 83:87 Niederlage gegen den SC Rist Wedel geht der Aufsteiger BG Dorsten in das neue Jahr.

In fast allen Statistiken waren die Holsterhausener besser als die Gäste, nur eben in einer nicht: Der Trefferquote. Nur 30 von 70 (!!!) Würfen fanden ihr Ziel, was einer Quote von 42,9 % entspricht. Wedel hingegen mit überdurchschnittlichen 59,7 % und sie gewannen das Spiel.

Die BG begann dabei hochkonzentriert, kontrollierte die erste Halbzeit und lag immer ein paar Punkte vorne. Die körperlich deutlich überlegenen Randhamburger nutzten ihre Vorteile im Innenspiel, das Reboundduell gewann der Gastgeber dennoch. In der Verteidigung präsentierte sich die Mannschaft deutlich besser als noch gegen Bernau. In der Offensive ließ man zu viele leichte Punkte in eigener Halle liegen und versäumte es sich abzusetzen. Mit einer hauchdünnen 36:35 Führung ging es in die Kabinen. BG Trainer Torsten Schierenbeck bemängelte dort auch nur die Abschlussschwäche seiner Spieler.

Die sollte leider auch in Halbzeit nicht wesentlich besser werden. Wedel stellte auf Zonenverteidigung um, konnte die BG damit jedoch nicht wie im Hinspiel aus dem Rhythmus bringen. Viele offene Würfe entstanden aus dem geduldigen Passspiel, leider blieb die Trefferquote im Keller. In der Defensive schlich sich mit zunehmender Spieldauer auch der eine oder Fehler ein. Die momentane Rotation ist beim Liganeuling einfach zu klein. Im Training konnte das Team zuletzt nicht mehr im 5-5 trainieren, trotz Jugendspielern. Wedel setzte sich in der Folge nach und nach mit 10 Punkten ab. Dorsten gab wie immer nicht auf, sondern kämpfte sich wieder heran ohne jedoch das Spiel noch kippen zu können. Rist spielte das Spiel nun clever herunter und gewann am Ende nicht unverdient.

„Die Mannschaft hat noch mal alles gegeben und hervorragend gekämpft. Die Jungs sind fertig und die Pause kommt uns wie gerufen. Wir haben Tolles geleistet in der bisherigen Saison, trotz der zuletzt unbefriedigenden Ergebnisse. Ich habe von Anfang an gewusst, dass es für unsere junge Mannschaft ein harter Kampf um die Play Offs werden wird. Ich bin mir dennoch sicher, dass wir es mit dieser charakterstarken Mannschaft schaffen werden“,  resümiert Schierenbeck die bisherige Saison.

Bis zum 26.12. hat die Mannschaft frei, am 27.12. Abends wird dann das erste Mal wieder trainiert, mit Blake Poole und Terry Bryant, die aus ihrem Heimaturlaub zurück kommen. Zweimal täglich wird die Mannschaft in der Woche trainieren. Ein Testspiel gegen den Pro A Ligisten Essen absolvieren und sich gut auf das erste Spiel in 2012 in Wulfen vorbereiten.


Dorsten möchte siegen und feiern

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 16.12.2011 - Ralf Weihrauch

DORSTEN Das letzte Spiel des Jahres hat für die BG Dorsten vielleicht schon vorentscheidenden Charakter für die Play-Offs. Doch selbst wenn nicht, wäre ein Sieg gegen Rist Wedel am Samstag um 19 Uhr schon sehr wichtig für das Wohlbefinden.

Philipp Spettmann und Co. wollen die Weihnachtsparty der BG mit einem Sieg einläuten. (Foto: Niehuis)

2. Bundesliga ProB Nord BG Dorsten – SC Rist Wedel
Sa. 19 Uhr, Juliushalle.

Ausgangslage: Die Dorstener haben die letzten drei Spiele verloren. Besonders die Niederlage beim abgeschlagenen Tabellenletzten Bernau hat Trainer Torsten Schierenbeck gewurmt. Die Pleite bei seinem Ex-Team hat für eine sehr ernste Stimmung beim Training gesorgt.
Die Übungseinheiten verliefen aber nicht optimal. Terry Bryant klagte über Schmerzen an der Ferse und konnte gar nicht trainieren. Auch Marco Dunzel musste passen, sodass kein Fünf-gegen Fünf-Spiel möglich war und einige Angriffs-Varianten nicht geübt werden konnten. Auch einige andere Leistungsträger haben ihre Probleme und sind nicht hundertprozentig fit.
Die Gastgeber würden ihrem Ziel, die Play-Downs zu vermeiden, mit einem Sieg schon ein großes Stück näher kommen. Dann hätte die BG vier Siege Vorsprung auf die Giants aus Leverkusen und man könnte das nächste Ziel in Angriff nehmen, nämlich den neunten Platz zu vermeiden, der das frühe Saisonende bedeutete.
Torsten Schierenbeck will immer noch nicht den Namen des Neuzugangs bekannt geben. Die mündlichen Vereinbarungen seien zwar getroffen, der Vertrag ist aber noch nicht zurück in Dorsten.
Die Wedeler hatten am letzten Wochenende die Rastas aus Vechta am Rande einer Niederlage. Erst ein Korb in den Schluss-Sekunden besiegelte die Niederlage der Norddeutschen. Die Gäste stellen eine hoch gewachsene Mannschaft. Herausragend sind vor allem die beiden Amerikaner Anthony Pattaway und Augustus Johnson. Aus dem Hinspiel weiß die BG nur zu gut, wie stark die Wedeler auftrumpfen können, wenn man sie lässt.

Torsten Schierenbeck: „Wir möchten feiern – und das geht am besten mit einem Sieg. Bis dahin ist es aber ein weiter Weg. Wir spielen aus bekannten Gründen noch mit einer sehr kleinen Rotation. Das kostet viel Kraft und braucht eine Menge Konzentration. Die Jungs haben sich eine Winterpause verdient. Die zehn Tage ohne Training und Spiel sind nötig, aber auch schnell genug vorbei. Im neuen Jahr spielen wir dann mit einem neuen Spieler und neuem Schwung.“

Vorbericht 16.Spieltag - Dorsten bittet zum Weihnachtsspiel

Preseinfo BG Dorsten - 16.12.2011

Der SC Rist Wedel ist am Samstag zum letzten Spiel des Jahres 2011 in Dorsten zu Gast. Spielbeginn ist eine halbe Stunde früher als gewöhnlich um 19 Uhr, natürlich in der Juliusstraße. Die Dorstener verloren das Hinspiel klar mit 65:79 und brennen auf Wiedergutmachung. Der Stachel der Niederlage in Bernau sitzt auch noch tief und man möchte nach zuletzt 3 Niederlagen in Folge unbedingt mit einem Sieg in die kurze Weihnachtspause.

Gleiches gilt aber auch für die Rand-Hamburger, die mit vier Niederlagen in Folge nach Holsterhausen reisen. Am vergangenen Wochenende gab es eine bittere 87:89 Niederlage in den Schlusssekunden gegen Vechta. Es wurde dabei eine 17 Punkte Führung verspielt. In der Woche zuvor verloren die Schützlinge von Özhan Gürel in Leverkusen mit 81:85 nach Verlängerung. Gegen Hannover (89:102) und Wolfenbüttel (75:92) gab es deutlichere Niederlagen. Mit fünf Siegen und zehn Niederlagen kämpfen die Schleswig-Holsteiner um den Einzug in die Play Offs. Das Potential hat die Mannschaft allemal, die eine gute Mischung aus sehr jungen Talenten und erfahrenen Spielern hat. Die meiste Erfahrung hat „Mr. 2. Bundesliga“ Mac-Davis Duah. Der 35 jährige Hamburger Guard hat schon einige Jahre in der zweiten Liga auf dem Buckel und gilt als exzellenter Verteidiger. Am beeindruckendsten ist aber wohl die Centergarde: Peter Huber-Saffer (208cm), Fabian Böke (208cm), Fabian Lüring (210cm) und nicht zuletzt der US Amerikaner Anthony Pattaway (203cm) bilden den wohl größten „Frontcourt“ der Liga. Letzterer ist mit 18,8 Punkten und 7,9 Rebounds bester Scorer im Team. Es ist also nicht verwunderlich, dass die Innenspieler mit 45 Punkten je Spiel die Hauptlast der Offensive tragen. Hinzu kommen auf der Flügelposition mit Marc Nagora (203cm) und Tim Parohl (200cm) noch weitere zwei Meter Spieler hinzu. Von außen ist der zweite US Amerikaner August „Augie“ Johnston mit 17,5 Punkten besonders gefährlich. Kay Gausa unterstützt ihn von mit 7,8 und absolvierte im Hinspiel gegen Dorsten mit 16 Punkten sein bestes Saisonspiel.
Die BG Dorsten sehnt die Weihnachtsferien herbei, viele Blessuren und Verletzungen rufen nach Pause. Ein Training im 5-5 war in dieser Woche nicht möglich, nicht gerade ein Vorteil. Terry Bryant (Fersenprobleme), John Cadmus (Knie), Florian Heit (Magen-Darm), Marco Dunzel (Rücken), Leen Oberschachtsiek (Hand), sowie der langzeitverletzte Gerrit Budde konnten nur eingeschränkt bis gar nicht trainieren. Die Winterpause kommt dem Aufsteiger somit wie gerufen. Die Mannschaft musste sich zudem einiges von Trainer Torsten Schierenbeck anhören, der überhaupt nicht mit dem Defensivverhalten in Bernau zufrieden war. Die Trainingswoche verlief für das Team deutlich spaßfreier als gewöhnlich, die Spieler haben den Hinweis ihres Trainers verstanden. „Wir haben in Bernau unter unseren Möglichkeiten gespielt und hätten uns viel mehr reinhängen müssen. Das ist sehr ärgerlich, wenn man deshalb ein Spiel verliert. Gegen Wedel werden wir ganz anders auftreten, dass hat sich die Mannschaft vorgenommen und auch schon im Training gezeigt. Torsten hat die Schrauben zurecht ganz schön angezogen“ so ein selbstkritischer Co-Kapitän Nderim Pelaj. Es wird vermutlich ein Spiel mit hoher Intensität und viel Kampf, beide Teams wollen und brauchen den Sieg.
Im Anschluss wird dann im Tip In der Jahresabschluss gefeiert, hoffentlich mit einem Sieg.

Bericht 15.Spieltag - Dorsten verliert Mitternachtsspiel

Preseinfo BG Dorsten - 11.12.2011

Hängende Köpfe und tiefe Enttäuschung war der gesamten Mannschaft kurz vor 24 Uhr anzusehen. Die BG Dorsten verlor beim bisher sieglosen SSV Lok Bernau mit 90:97.

Offensiv wussten die Holsterhausener dabei über weite Strecken durchaus zu gefallen, in der Verteidigung hingegen kam nur selten in einen Rhythmus. Immer wenn die Mannschaft von Trainer Torsten Schierenbeck konzentriert und aggressiv verteidigte, kam die Lok gehörig ins Stottern. Leider gelang es nicht, über einen längeren Zeitraum die Intensität aufrecht zu erhalten. Der Gastgeber spielte zudem nicht wie ein Tabellenletzter, sondern couragiert und mit hoher Trefferquote. In der ersten Halbzeit lag die Quote der Brandenburger bei sagenhaften 77%, Dorsten enttäuschte mit 55% aber auch nicht. Die hohe Quote lag nicht zuletzt an einigen Fehlern in der Verteidigung, individuell und als Team. Der 48:55 Halbzeitstand spricht Bände.

In der 2. Halbzeit war es wieder ein Auf und Ab, auch für die mitgereisten Zuschauer der BG. Zwischendurch glich Dorsten mit 64:64 aus, ging kurz danach sogar in Führung, alle dachten an die Wende. Bernau blieb jedoch diesmal unbeeindruckt, die beiden besten Spieler des Gastgebers, Sebastian Trzcionka und Jemale Jones, trieben ihr Team unermüdlich an. Im letzten Viertel lag Bernau mit bereits mit 15 Punkten in Führung, der berühmte Sack schien zu. Dorsten nun mit dem Mute der Verzweiflung kam in der Schlussminute bis auf drei Punkte heran. Den nächsten Ballbesitz zum möglichen Ausgleich schloss der Gast aber überhastet ab und musste nun in Anbetracht der knappen Zeit mit taktischen Foul agieren. Die brachten nicht die gewünschte Wende, sondern die dritte Niederlage in Folge. „Wir haben gegen die beiden Topteams gut gespielt und gegen Bernau defensiv schwach. Es ist nun mal bei einer recht jungen Mannschaft so: Zwei Schritte vor, dann wieder einer zurück. Wir brauchen viel Geduld und viel Training, um die gewünschte Konstanz zu erreichen. Wir verlieren unser Saisonziel nicht aus dem Auge“, so ein gefasster aber enttäuschter BG Trainer.

Bryant (25), Pelaj (31), Cadmus (4), Schulze Pals (4), Poole (16), Spettmann (5), Heit, Lipke (5).

BG Dorsten: Schöne Bescherung

waz.de - Lokalsport - 11.12.2011 - Felix Hoffmann

Bernau. Ein vorweihnachtliches Geschenk für die Bedürftigen, aber keine Geste der Nächstenliebe: Die BG Dorsten sorgte am Samstag unfreiwillig für die Überraschung des 15. Spieltags. Die Holsterhausener bescherten dem abgeschlagenen Tabellenletzten SSV Lok Bernau den ersten Saisonsieg. Die BG unterlag mit 90:97 (48:55).

Das Logbuch des Aufsteigers ist um einen bemerkenswerten Eintrag reicher. Dort findet sich neben dem Sieg gegen den Tabellenführer Hannover jetzt auch eine Niederlage gegen den Tabellenletzten, der zuvor 14 Spiele in Folge verloren hatte. Gegensätze, die das Dilemma des Liganeulings aufzeigen. Auf der einen Seite Euphorie, spielerische Klasse, Unbekümmertheit. Auf der anderen Seite aber auch fehlende Erfahrung, jugendlicher Leichtsinn und Selbstüberschätzung. Torsten Schierenbeck bereitet das noch keine Kopfschmerzen. Der Trainer kennt die Spielregeln. „Da müssen die Jungs jetzt durch“, sagte der 46-Jährige am Samstag.

Immerhin scheint es seinen Spielern nicht an Einsicht zu fehlen. „Das war reine Einstellungssache. Wir haben dicke Fehler gemacht. Am meisten aber bin ich von mir selbst enttäuscht“, kommentierte beispielsweise Tom Lipke selbstkritisch die Niederlage. Der 25-Jährige hatte in den Spielen zuvor noch blitzsaubere Leistungen abgeliefert, enttäuschte in Bernau aber wie die meisten seiner Mitspieler. Der Spieler, dem die Niederlage wohl am meisten weh tat, war Nderim Pelaj. 31 Punkte hatte das Eigengewächs der BG Dorsten erzielt, eine fantastische Vorstellung abgeliefert. Er hätte sich verdientermaßen als Matchwinner feiern lassen können. Doch anstatt individueller Klasse gab am Ende das Kollektiv den Ausschlag. Und das war auf Bernauer Seite entschlossener. „Freuen konnte ich mich natürlich nicht“, sagte Pelaj, „aber wir gewinnen und verlieren als Mannschaft. Wir haben in der ersten Halbzeit 55 Punkte zugelassen, konnten in der Verteidigung nicht überzeugen. Wir haben aber auch wieder dazu gelernt und wir werden eine Reaktion zeigen.“

Diese Einstellung ist auch der Grund dafür, dass bei der BG Dorsten nach drei Niederlagen in Folge noch niemand von einer sportlichen Krise spricht. „Die Mannschaft ist in der Entwicklung, da wird es immer wieder positive und negative Ausschläge geben. Aber die Richtung stimmt, wir sind auf dem richtigen Weg.“, so Schierenbeck.

Dass die Partie in Bernau nicht zu einem Spaziergang werden würde, zeichnete sich bereits früh ab. Der Gastgeber drückte vor 300 Zuschauern mächtig aufs Tempo, lieferte sich mit der BG einen offenen Schlagabtausch. 28:28 stand es nach zehn Minuten. Die BG hatte nicht einmal den Versuch unternommen, das Tempo zu verschleppen, oder die Defensive zu stärken. Bis zur Halbzeit mussten die Dorstener dann ein erstes sportliches Tal durchwandern. Bernau setzte sich zwischenzeitlich bis auf 13 Punkte ab. Erst in den letzten Sekunden vor dem Seitenwechsel verkürzten die Dorstener den Rückstand auf sieben Zähler (48:55).

In der zweiten Halbzeit sah es dann so aus, als könnte Dorsten das Blatt noch einmal wenden. Tom Lipke sorgte nach 26 Minuten mit einem Freiwurf für den Ausgleich (64:64), Philipp Spettmann wenig später sogar für die Führung. Die Hoffnungen auf den Sieg schwanden dann in den ersten Minuten des Schlussviertels. Während Bernau drei Dreier in Serie verwandelte, häuften sich auf Dorstener Seite die Fehler. Fünf Minuten vor dem Ende lag die BG 15 Punkte zurück. Ein 14:2-Schluss-Spurt bis zum 90:93 (40.) ließ Bernau noch einmal kurz zittern, mehr aber auch nicht.

Dorsten verliert Mitternachtsball in Bernau

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 11.12.2011 - Ralf Weihrauch

DORSTEN Es ist immer eine peinliche Angelegenheit, wenn man gegen eine Mannschaft unterliegt, die bislang alle 13 Saisonspiele verloren hat. Nach dem 90:97 beim Schlusslicht Lok Bernau darf sich die BG Dorsten diese Eselsmütze aufsetzen.

2. Bundesliga Pro B Nord: SSV Lok Bernau - BG Dorsten 97:90 (55:48)

Es hat sicher nicht an der Trefferquote gelegen, denn mit 90 Punkten verliert man nur sehr selten ein Basketballspiel. Es war einmal mehr die Verteidigung, die Trainer Torsten Schierenbecks Kopf nicht nur zerbrechen, sondern zerschellen ließ.
Der Tabellenletzte machte allerdings auch das beste Saisonspiel. In der ersten Halbzeiten hatten die Gastgeber sogar eine Traum-Trefferquote von 77 Prozent. Die BG unterstütze das durch ein sehr schlechtes Umschalten von Angriff auf Verteidigung, sodass die Bernauer immer wieder freie Bahn zum Dorstener Korb hatten.
Im ersten Viertel punktete die BG Dorsten munter mit, führte sogar mit 21:15, nach zehn Minuten hieß es aber 28:28-Unentschieden. Dorsten führte zwar noch 30:28, doch Bernau legte einen Zwischenspurt ein. Das lag vor allem an Jermale Jones, der von der BG nicht zu stoppen war. Die Lokomotiven zogen auf 44:34 davon und nahmen ein 55:48 mit in die Pause.
Gegen seinen alten Verein wollte Torsten Schierenbeck aber nicht verlieren und schwor sein Team auf eine ordentlich Defense ein. Das beherzigten die Gäste und Mitte des dritten Viertels sah es nach einer Wende aus. Tom Lipke glich zum 64:64 aus, und Philipp Spettmann besorgte das 66:64. Der 72:73-Rückstand (30.) ließ noch alle Optionen offen.
Es machte sich im letzten Abschnitt aber bemerkbar, dass mit Deon McDuffie eine Wechseloption fehlte, um den anderen eine Pause zu gönnen. Die 14:0-Serie der Bernauer zum 91:76 brachte die Vorentscheidung.

Lok: Jones (24/3), Dathe (7/1), Schekauski (9/1), Klein (10), Heide (5), Lotze (5), Trczionka (29/4), Pankonin (o.E.), Woody (17).

BG:  Bryant (25/1), Pelaj (31/7), Cadmus (4), Schulze Pals, Poole (16), Spettmann (5), Heit, Lipke (5).

Pflichtaufgabe für die BG Dorsten

waz.de - Lokalsport - 10.12.2011 - Felix Hoffmann

Deon McDuffie ist nicht mehr dabei. Der 18-Jährige will in Zukunft für Weißenhorn auflaufen.

Holsterhausen. Das 14. Saisonspiel führt den Aufsteiger am Samstag an den nordöstlichen Rand von Berlin. Die BG Dorsten will beim immer noch sieglosen Schlusslicht SSV Lok Bernau den neunten Schritt Richtung Klassenerhalt machen. McDuffie will nach Weißenhorn.

„Elf Siege“, sagt Torsten Schierenbeck, „dann haben wir gute Chancen auf den Klassenerhalt.“ Eine Rechnung, die seinen Spielern nur noch drei Siege abfordert. Übersetzt auf den SSV Lok Bernau ist Schierenbecks Prognose aber mehr als deprimierend. Die noch sieglosen Brandenburger müssten bis zum Ende der Meisterrunde alle elf Spiele gewinnen.

Durch den überraschenden Weggang von Deon McDuffie ist Schierenbeck zu kleinen taktischen Änderungen gezwungen. So wird die Aufbauposition in den beiden Spielen bis zur kurzen Weihnachtspause vornehmlich auf den Schultern von Terry Bryant lasten. Als Back-up wird Nderim Pelaj spielen. Kopfschmerzen macht Schierenbeck der Verlust des talentierten Basketballers aber keine. „Der erste Ärger ist verflogen. Ich denke, dass wir auch gut ohne ihn klarkommen“, sagt der Trainer. Der Verein werde McDuffie keine Steine in den Weg legen. Erst vor wenigen Tagen hatte die BG Dorsten eine Anfrage der BG Illertal-Weißenhorn erhalten. Der sieglose Tabellenletzte der Südstaffel ist an einer Verpflichtung des 18-Jährigen interessiert und bat bereits um die Freigabe.

Die Vorbereitung auf das Bernau-Spiel fiel Schierenbeck nicht schwer, zumal sie sich auf die Warnung konzentriert, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Vier Spieler des aktuellen Kaders kennt Schierenbeck noch aus seiner Bernauer Zeit. „Der Gegner hat nichts zu verlieren, wir schon“, sagt er.

BG Dorsten reist zur Spätvorstellung

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 10.12.2011 - Ralf Weihrauch

DORSTEN Nicht ganz 600 Kilometer reist die BG Dorsten am Samstag zum weitesten Auswärtsspiel der Saison nach Bernau. In der Spätvorstellung beim Tabellenletzten um 22 Uhr möchten die Dorstener auf jeden Fall die Hauptrolle spielen.

2. Bundesliga ProB Nord: SSV Lok Bernau - BG Dorsten
Sa. 22 Uhr, Halle an der Heinersdorfer Straße, 16321 Bernau bei Berlin.

Ausgangslage: Bekanntlich war Torsten Schierenbeck einige Jahre lang Trainer in Bernau. Es liegt ihm aber fern, dem noch sieglosen Tabellenletzten Entwicklungshilfe zu leisten. Die Dorstener haben nämlich die letzten beiden Spiele verloren und haben auch wieder Appetit auf einen Sieg. Nimmt man die Leistung aus den Spielen in Vechta und am letzten Samstag gegen Braunschweig, braucht man sich um die BG ohnehin keine Sorgen zu machen. Die junge Mannschaft hat beide Male auf hohem Niveau gespielt, nur in einigen Situation Pech gehabt oder noch nicht routiniert genug gespielt.

Die Dorstener fahren mit einem dünnem Kader nach Brandenburg. Deon McDuffie hat den Club bekanntlich unter unrühmlichen Umständen verlassen. Zudem fehlt Marco Dunzel aus schulischen Gründen.
Torsten Schierenbeck hat zu Beginn der Woche gleich die Fühler ausgestreckt. Ein passender Kandidat war aber lange verletzt und hätte noch wochenlang aufgebaut werden müssen. Stattdessen kommt am 27. Dezember ein Neuling in Deutschland und Dorsten an. Schierenbeck verriet nur, dass er einen deutschen Pass habe, weitere Infos werden nach der Vertragsunterzeichnung bekannt gegeben.
Bernau ist trotz der sehr trüben Bilanz kein Kanonenfutter. Gerade in der eigenen Halle standen die Gastgeber oft vor einem Sieg, verloren dann aber doch noch denkbar knapp. Irgendwann wird bei ihnen auch der Knoten platzen.

Torsten Schierenbeck: „Meine Mannschaft hat in dieser Saison erhebliche Fortschritte gemacht. Ich arbeite konsequent mit jedem Einzelnen, aber auch mit der Mannschaft. In dieser Woche haben wir neue Spielzüge trainiert. Das hat nicht geklappt, daher durften die Jungs bis halb elf in der Halle bleiben.“

Vorbericht 15.Spieltag - BG Dorsten zum weitesten Auswärtsspiel

Preseinfo BG Dorsten - 09.12.2011

Am kommenden Samstag macht sich die BG Dorsten zum weitesten Auswärtsspiel der Saison auf den Weg zum SSV Lok Bernau. Ziemlich genau 579 Kilometer liegen zwischen der heimischen Juliushalle und der Halle an der Heinersdorfer Straße in Bernau bei Berlin.

Das Spiel sollte eigentlich um 19 Uhr beginnen, die Stadt hatte aber aufgrund einer Doppelbelegung den zugesagt Termin verschoben. Die Verantwortlichen beider Vereine suchten nach alternativen Spielterminen, da die Wochenenden schon alle belegt sind, wäre nur ein Wochenspieltermin in Frage gekommen. Der ist für eine Anreise aus Dorsten aber eher ungünstig, so einigte man sich auf einen in Deutschland wohl eher ungewöhnlichen Termin mit einem Spielbeginn um 22 Uhr! Die Dorstener Mannschaft wird daher auch nicht mehr nach dem Spiel nach Hause fahren, sondern übernachten. Das löst auch das Problem mit den vielen freien Stunden zwischen der bereits gebuchten Ankunft am Berliner Hauptbahnhof und dem Spielbeginn. Die Mannschaft wird ihr Quartier beziehen und geht dann ausgeruht zum Spiel.
Ungewöhnlich ist auch die sportliche Situation der Brandenburger, die als einziges Team in der Nordstaffel der 2. Bundesliga noch ohne Sieg sind. Die Play Offs und damit der sichere Klassenerhalt ist für die Lok in weiter Ferne und nur durch eine Siegesserie zu erreichen. Die Mannschaft von Axel Rüber zeigt dabei in den meisten Spielen, dass sie in der Liga mitspielen kann. Ein Sieg konnten sie bisher jedoch nicht holen. Nach dem Wechsel auf der Ausländerposition, man verpflichtete den US amerikanischen Aufbauspieler Jermale Jones, fand die Mannschaft wieder etwas Stabilität. Er avancierte gleich zum Topscorer seines Teams und legt 21,8 Punkte auf. Sein Landsmann Martinis Woody steuert 15,5 Punkte und 9,8 Rebounds bei. Der dienstälteste Spieler Sebastian Trzcionka (11,5) und Dominique Klein (10,1) sind die weiteren Spieler, die zweistellig punkten. Im letzten Spiel gab es einen kleinen Rückschlag in dem Auswärtstrend. Eine heftige 67:105 Niederlage in Vechta war die höchste Niederlage, seitdem die Hussitenstädter in der Pro B spielen. In den Heimspielen tritt die Mannschaft deutlich couragierter auf und brachte Teams wie Vechta, Schwelm und Wolfenbüttel an den Rand der Niederlage. Das Hinspiel in Dorsten gewann die BG 91:72.
BG Trainer Torsten Schierenbeck erwartet alles andere als ein leichtes Spiel in seiner alten Heimat, zumal die Mannschaft nur zu acht nach Bernau fährt. Nach dem Weggang von Deon McDuffie muss auch Marco Dunzel aus schulischen Gründen am Wochenende passen. Gewohnt akribisch bereitet sich die Mannschaft auf das für sie wichtige Spiel vor. Drei bis vier Siege brauchen die Holsterhausener noch, um die Play Offs und den damit verbundenen Klassenerhalt zu sichern. Trotz der zwei knappen Niederlagen gegen die zwei Topteams aus Vechta und Braunschweig ist der BG Trainer optimistisch: „Wir werden Bernau nicht unterschätzen und versuchen unsere Stärken zu nutzen. Sollten wir eine ähnliche Leistung wie in den letzten Spielen wieder abrufen, werden wir gute Chancen auf einen Sieg haben“. Die Entwicklung der Mannschaft und der einzelnen Spieler ist sehr positiv. Tom Lipke ist vollständig integriert und zeigt sehr gute und konstante Leistungen. Nderim Pelaj aus der eigenen Jugend wird immer konstanter, ebenso wie der zweite Starter aus den eigenen Reihen Philipp Spettman. Kapitän John Cadmus erwies sich nach einer eher mäßigen Saison in Gotha als absoluter Glücksgriff. Die beiden Amerikaner Terry Bryant und Blake Poole gehören zum besten was die Liga zu bieten hat. Max Schulze Pals und Florian Heit machen Fortschritte, nicht zuletzt sie machen dieses Team aus. Das Teamspiel wird auch nötig sein um die angeschlagenen Bernauer in die Knie zu zwingen. Die werden sich jedenfalls nicht kampflos geschlagen geben.

Dorsten fährt zum Mitternachts-Basketball nach Bernau

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 08.12.2011

DORSTEN Basketball um Mitternacht? Das wird von vielen Vereinen in der Zeit nach der Saison für Jugendliche und Hobbyspieler angeboten. Für die Herren der BG Dorsten geht es aber am kommenden Wochenende zu dieser nachtschlafenen Zeit um handfeste Zweitliga-Punkte.

Ans Einlaufen in dunkle Hallen sind die BG-Spieler gewohnt, aber ein Spiel zu nachtschlafender Zeit? Das ist neu. (Foto: Niehuis)

Der Spielbeginn für das Spiel der BG in Bernau wurde in beiderseitigem Einvernehmen auf 22 Uhr festgelegt. Zustande kam die ungewöhnliche Zeit, weil die Stadt Bernau ihre Sporthalle zum ursprünglichen Termin um 19 Uhr doppelt vergeben hatte. Am Mittwoch teilte der Verein den Dorstenern mit, dass das Spiel deshalb ausfallen müsse.
Da die Fahrt der Dorstener Mannschaft und der Fans aber komplett geplant war und ein Ausweichtermin nur innerhalb der Woche hätte stattfinden können, einigten sich Bernau und die BG Dorsten auf den ungewöhnlichen neuen Spielbeginn. Die BG hatte die Hinfahrt mit der Bahnfahrt am Samstagmittag nach Berlin geplant. Die Rückfahrt sollte per Kleinbusse direkt nach dem Spiel erfolgen.

Neue Reisepläne

Nun wurden die Reisepläne der BG kurzerhand geändert. Die Mannschaft wird auf Kosten von Bernau in Berlin übernachten und erst am Sonntag zurückkehren. Die Anreise findet wie geplant am Samstagmittag mit der Bahn statt.
Auch für die mitreisenden Fans hätte es keinen Rücktritt von der Reise mehr geben können, da die Fahrt unter Ausnutzung von Sonderpauschalen zustande kam. Ihre Reise samt Übernachtung konnte nicht mehr umgebucht werden.
Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren kam der ungewöhnliche Spielbeginn zustande. „Es bleibt abzuwarten, ob die Entscheidung die richtige war“, hofft Vorsitzender Bruno Kemper, dass die organisatorischen Probleme damit abegschlossen sind.

Blake Poole ist "ProB-Spieler des Monats November"

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 05.12.2011 - Andreas Leistner

DORSTEN Sein Trainer nennt ihn „den kleinsten Center der Liga“, und ganz so falsch liegt Torsten Schierenbeck da nicht. 1,95 m sind gerade in der 2. Liga ProB wahrlich kein Gardemaß für das Spiel am Brett. Im November war Blake Poole von der BG Dorsten aber einer der Größten der Liga und wurde zum ProB-Spieler des Monats gekürt.

Der »ProB-Spieler des Monats November« in Aktion: Auch Schwelms Max Dohmen (li.) hatte Blake Pooles Power nicht viel entgegen zu setzen. (Foto: Pieper)

Dass er fehlende Zentimeter mit Kraft und Beweglichkeit ausgleichen kann, bewies der Mann aus dem US-Staat Washington bereits in den Vorbereitungsspielen. Manch einer hatte befürchtet, dass Pooles 122 Kilogramm eine zu schwere Hypothek sein würden, um dem Aufsteiger beim Unternehmen Klassenerhalt in der ProB helfen zu können.
Doch Trainer Torsten Schierenbeck behielt Recht. Der Center war tatsächlich das angekündigte Kraftpaket und kam körperlich absolut fit bei seinem neuen Verein an. Schnell war klar, dass Schierenbeck und die BG bei der Suche nach einem durchschlagskräftigen Center den richtigen Riecher gehabt hatten.

Vielseitigkeit

Pooles größtes Plus ist seine Vielseitigkeit. Beim Rebound macht dem Geburtstagskind, das am Nikolaustag 23 Jahre alt wird, keiner etwas vor. Mit durchschnittlich 12,77 Rebounds pro Spiel führt der Dorstener die Liga in dieser Kategorie souverän an. Doch Poole kann nicht nur rebounden, sondern auch punkten. 15,2 sind es im Schnitt und das bringt ihn auch in einer anderen Kategorie ganz nach vorn: Kein anderer Spieler der ProB hat so oft zweistellig gereboundet und gepunktet wie Blake Poole. In elf von bislang 13 Spielen erzielte er dieses so genannte Double-Double, absolut rekordverdächtig.

Hohe Effektivität

Dass dabei auch sein Effektivitätswert der beste der Liga ist, ist logisch. Im Schnitt bringt es Poole in jeder Partie auf einen Wert von 27,1, absolut hat er bislang 352 Effektivitätspunkte gesammelt – zehn mehr als der Zweitplatzierte.
Die Liga honorierte diese Leistungen nun mit der Auszeichnung als „Spieler des Monats November“. In den vier Partien gegen Vechta, Leverkusen, Alba Berlin und Herten schaffte Blake Poole nur ein einziges Mal kein Double-Double. Gegen Herten holte er nur acht Rebounds – prompt verlor die BG deutlich mit 67:95.
Pooles Bedeutung für das Team unterstreicht auch sein Trainer: „Blake ist ein absoluter Teamplayer, der nicht nur sich selbst sieht“, lobt Torsten Schierenbeck. Vor allem die Einstellung des Amerikaners imponiert dem Coach: „Er gibt immer alles, in jedem Training. Das habe ich so noch nicht gesehen.“

Voll integriert

Auch menschlich ist der Amerikaner voll integriert. „Er hat eine gute Balance“, sagt Torsten Schierenbeck: „Er macht schon mal einen Spaß, aber sobald er aufs Feld geht ist Schluss mit lustig.“
Poole selbst fühlt sich in Dorsten pudelwohl: „Es ist für mich in meinem ersten Jahr in Europa ein perfekter Start. Ich habe großartige Mitspieler, einen netten Coach und ein gutes Management.“
Dass er an seinem Geburtstag ein wenig Heimweh verspüren könnte, befürchtet der 23-Jährige auch nicht: „Ich bin es gewohnt, von meiner Familie getrennt zu leben. Die wohnt in Richmond, Virginia, und ich habe an der Westküste studiert.“
Eine große Party werde es wohl nicht geben, sagt Blake Poole. Schließlich steht auch Training auf dem Programm, und der Basketball spielt bei ihm die Hauptrolle: „Das ist mein Ziel: Weiter Erfolg haben, weiter hart arbeiten.“ Die nächste Auszeichnung durch die Liga scheint da nur eine Frage der Zeit.

BG Dorsten scheitert an Kleinigkeiten

waz.de - Lokalsport - 04.12.2011 - Felix Hoffmann

Holsterhausen. Die BG Dorsten musste am Samstag die fünfte Saisonniederlage hinnehmen. In einem bis zur Schlussminute spannenden Match hatte die SG Braunschweig am Ende knapp mit 84:77 die Nase vorn.

„Braunschweig ist ja nicht irgendwer. Dennoch tut auch eine Niederlage gegen ein Spitzenteam weh“, erklärte Torsten Schierenbeck nach dem Spiel. Dorstens Trainer musste konstatieren, dass an diesem Abend mehr drin gewesen wäre. Vor allem in der ersten Halbzeit hatte sein Team gezeigt, warum es sich vor keinem Gegner der Liga zu verstecken braucht. Schon nach fünf Minuten führte der Gastgeber mit 15:8. Nderim Pelaj hatte zu diesem Zeitpunkt schon drei Dreier versenkt und Hoffnungen auf einen Spaziergang geweckt. Doch das machte Braunschweig nicht mit. Dass Dorsten am Ende das Nachsehen hatte, lag an kleinen Fehlern. Einen davon erlaubte sich die BG schon im ersten Viertel. 25 Sekunden waren noch auf der Uhr, als die BG durch ein Foul an Terry Bryant in Ballbesitz kam. Anstatt die Zeit auszuspielen und Braunschweig keine Zeit mehr zu einer Antwort zu geben, schloss Deon McDuffie einen überhasteten Angriff aus unmöglicher Lage mit einem Fehlwurf ab. Braunschweig verkürzte im Gegenzug auf 17:23. „Mist, das waren vier Punkte gegen uns“, stellte ein auf der Tribüne mitfiebernder Alois Buschmann fest.

Im zweiten Viertel demonstrierte Braunschweig dann seine Wurfstärke. Fünf Dreier haute der Gast den Dorstenern um die Ohren. Die BG hatte es einem hervorragend aufgelegten Terry Bryant zu verdanken, dass sie zur Halbzeit nicht schon zurücklag. Der US-Amerikaner fand immer wieder Lücken in der Braunschweiger Verteidigung und hatte vor dem Seitenwechsel bereits 16 Punkte bei einer Wurfquote von 89 Prozent gesammelt, dazu noch vier Assists. In der Halbzeitpause stellte Braunschweigs Trainer Liviu Calin sein Team besser auf den 26-Jährigen ein. Bryant kam im zweiten Durchgang nur noch zu vier Punkten.

Mit Beginn des dritten Viertels ging Braunschweig in Führung und gab diese bis zum Ende auch nicht mehr ab. Nach 26 Minuten drohte Dorsten komplett den Anschluss zu verlieren. Braunschweigs Howard Sant-Roos hatte mit einem Dreier zum 55:45 getroffen. In dieser heißen Spielphase hatte vor allem ein Dorstener Anteil daran, dass es bis zum Ende spannend bleiben sollte. Tom Lipke bekam an diesem Abend 25 Minuten Spielzeit und nutzte sie eindrucksvoll. Was seine 15 Punkte, fünf Rebounds, drei Steals und zwei Assists noch in den Schatten stellte, war seine Körpersprache, mit der er seine Teamkollegen auf den Schluss-Spurt einschwor.

Braunschweig führte vor dem Schlussviertel zwar noch mit 62:55, doch die BG wehrte sich. Nach 35 Minuten brachte Blake Poole, dem erneut ein Double-Double gelang, die Dorstener auf 64:65 heran. Chancen zur Führung ergaben sich noch viele. 21 Sekunden vor dem Ende schloss die BG durch einen Dreier von Nderim Pelaj zwar noch einmal zum 77:79 auf, doch Braunschweig behielt die Nerven und siegte im Stil einer Spitzenmannschaft.

„Spiele gegen gute Mannschaften bringen uns weiter. Auch das Spiel gegen Braunschweig bringt uns weiter“, zog Schierenbeck trotz aller Enttäuschung schnell das Positive aus der Begegnung.

McDuffie verlässt die BG Dorsten

waz.de - Lokalsport - 04.12.2011

 

Holsterhausen. Deon McDuffie wird nicht mehr für die BG Dorsten spielen. Der 18-Jährige teilte seinen Entschluss am Samstag Vorstand und Trainer mit. Bereits unter der Woche hatte er seinen Ausbildungsvertrag zum Sport- und Fitness-Kaufmann bei der BG Dorsten einseitig gekündigt.

McDuffie führte private Probleme als Gründe für seinen Entschluss an. Vereinsvorsitzender Bruno Kemper und Trainer Torsten Schierenbeck hatten am Samstag noch versucht, Überzeugungsarbeit zu leisten. Vergeblich. McDuffie ließ sich nicht mehr umstimmen. Die Enttäuschung ist entsprechend groß. „Es hat uns viel Zeit und Geld gekostet, ihm diese Perspektiven in Dorsten bieten zu können. Gerade erst sind wir von der Industrie- und Handelskammer als offizieller Ausbildungsbetrieb anerkannt worden und alle im Verein waren stolz auf diese Auszeichnung“, erklärt Bruno Kemper. Dass sich McDuffie nicht einmal von der Mannschaft verabschiedete, enttäuscht vor allem Trainer Torsten Schierenbeck: „Das ist unprofessionell. Wir akzeptieren seinen Entschluss und versuchen, seine Gründe nachzuvollziehen. Ich hätte mehr charakterliche Größe von ihm erwartet. Was mich regelrecht verärgert, ist, dass er sich nicht einmal dazu überreden ließ, bis Weihnachten bei uns zu bleiben. Das hätte uns bei der Suche nach Ersatz Zeit gegeben. So aber lässt er die Mannschaft regelrecht im Stich.“

Das Team nahm die Nachricht zunächst fassungslos, später aber auch mit Erleichterung auf. Selbst sehr erfahrene Spieler wie Tom Lipke oder John Cadmus hatten einen dermaßen unprofessionellen Abgang in ihrer Laufbahn noch nicht erlebt. „Was bleibt, ist ein wenig Frust. Zuviel Einsatz wurde für einen Spieler investiert, der letztendlich an seinen eigenen Ansprüchen scheiterte und sein privates Umfeld trotz zahlreicher Hilfestellungen nicht in den Griff bekommen hat“, machte Bruno Kemper seiner Verärgerung Platz.

Schnellschüsse will die BG Dorsten bei der Suche nach Ersatz nicht abfeuern. „Wir werden in diesem Jahr nichts mehr unternehmen. Für die beiden Spiele bis zum Jahreswechsel wird es keine Neuverpflichtung geben“, so Kemper. Schierenbeck sieht das gelassen: „Für die Gegner wird das keinen Vorteil bedeuten. Im Gegenteil, denn ich gehe schwer davon aus, dass meine Mannschaft jetzt noch enger zusammenrückt.“

Deon McDuffie verlässt Dorsten

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 04.12.2011

DORSTEN Das gerade verlorene Spiel gegen Braunschweig rückte für die Zweitliga-Herren der BG Dorsten kurz nach Spielende am Samstagabend schnell in den Hintergrund, als die Mannschaft und die BG Dorsten von Deon McDuffie erfuhren, dass er nicht mehr gewillt ist, weiter in Dorsten zu spielen.

Deon McDuffie spielt ab sofort nicht mehr für die BG Dorsten. (Foto: Pieper)

Bereits unter der Woche hatte der 18-Jährige seinen Ausbildungsvertrag als Sport- und Fitness-Kaufmann bei der BG Dorsten einseitig gekündigt. „Dabei hatte es uns viel Zeit und Geld gekostet, ihm diese Perspektive in Dorsten bieten zu können“, war BG-Vorsitzender Bruno Kemper enttäuscht. Gerade erst war die BG Dorsten von der Industrie- und Handelskammer als offizieller Ausbildungsbetrieb anerkannt worden und alle waren stolz auf diese Auszeichnung.
Doch McDuffie teilte diese Freude offenbar nicht. Trotz aller Hilfe durch den Verein und Trainer Torsten Schierenbeck habe der Aufbauspieler in den letzten Wochen „die Lust auf Dorsten“ verloren, erklärte Bruno Kemper. Zu viele private Probleme seinen auf den 18-Jährigen eingestürzt, der schließlich keinen anderen Ausweg mehr gesehen habe, als am Samstagabend das Handtuch zu werfen. Torsten Schierenbeck und Bruno Kemper versuchten in einem Gespräch am Samstagabend noch die Wende. Aber McDuffie ließ sich nicht mehr umstimmen und verließ – ohne sich von der Mannschaft zu verabschieden – die Halle und trat schon am Sonntag die Heimreise nach Bamberg an.

Mannschaft geschockt

Die Mannschaft reagierte zunächst fassungslos über den unprofessionellen Abgang, später jedoch erleichtert. „Was bleibt“, so Bruno Kemper, „ist ein wenig Frust. Zuviel Arbeit, Zeit und Geld wurden für einen Spieler investiert, der letztendlich an seinen eigenen Ansprüchen scheiterte und sein privates Umfeld, trotz zahlreicher Hilfestellung, nicht in den Griff bekommen hat.“
Ob es einen Ersatz für Deon McDuffie geben wird, steht noch nicht fest. Die letzten beiden Spiele des Jahres wird die BG auf jeden Fall ohne Nachverpflichtung bestreiten.

Braunschweig entführt Punkte aus Dorsten

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 04.12.2011 Ralf Weihrauch

DORSTEN Zum zweiten Mal in Folge hat die BG Dorsten am Samstag gegen Braunschweig ein sehr enges Spiel in der Schlussphase verloren. Die 400 Zuschauer erlebten ein spannendes Match, dass die Gäste 84:77 gewannen.

2. Bundesliga Pro B Nord: BG Dorsten - SUMB Braunschweig 77:84 (39:38)

Die Gäste von der Oker machten über weite Strecken den stärkeren Eindruck und spielerisch reiferen Eindruck. Das lag nicht zuletzt an den Größenvorteilen, mit denen sie den Gastgebern früh Respekt einflößten. Drei beeindruckende Blocks ließen die BG Dorsten schon nach fünf Minuten etwas vorsichtiger bei Korblegern werden.
Dennoch fanden die Dorstener immer sehr geschickt den Weg zum Korb und trafen auch aus der Mitteldistanz. Über 13:8 (5.) führten sie zum Viertelende (23:17). Nach dem 29:22 (12.) setzten die Braunschweiger die Nadelstiche aus der Distanz, da die Dorstener sie nicht mehr unter den Korb ließen. Das machten die Gäste erschreckend gut. Noch vier Mal setzten sie bis zur Pause einen Dreier in den Dorstener Korb.
Die BG musste auf der anderen Seite immer härter arbeiten, um zum Erfolg zu kommen. Einige Male spielte auch das Glück eine Rolle, damit der Ball in den Korb fand. Zwar ging Dorsten noch mit einer 39:38-Führung in die Pause, aber es war klar, dass es ganz heiße zweite 20 Minuten geben würde.

Starker Buchmiller

Braunschweigs Waldemar Buchmiller, der im ersten Durchgang jeden seiner sieben Würfe traf, hielt die Gastgeber weiter auf Trab. Auch die Theis-Brüder Daniel und Frank sowie Howard Sant-Roos waren nicht zu stoppen.
Die BG Dorsten fand keine wirksamen Mittel mehr, sodass sie schnell in Rückstand gerieten. Mit 48:57 (37) lagen die Dorstener schon zurück, bevor sie noch auf 53:58 (30.) herankamen.

Es sah in den ersten Minuten des Schlussviertels auch nicht danach aus, als sollte die BG Dorsten noch einmal zurück ins Spiel finden. Dann nahm aber Tom Lipke das Spiel in die Hand und versenkte einige Bälle. Auch die Defense stand sehr viel besser. Die Braunschweiger mussten einige Male die 24-Sekunden-Uhr ablaufen lassen, ohne zum Schuss zu kommen. Entscheidend war eine Situation in der 38. Minute. Blake Poole legte den Ball zum vermeintlichen 73:72 in den Korb, doch die Schiedsrichter entschieden unverständlicherweise auf Offensivfoul. Im Gegenzug punktete Braunschweig und nutzte dann auch die folgenden beiden dummen Dorstener Ballverluste zur endgültigen Entscheidung.

BG: Dunzel (o.E.), Brayant (20), Pelaj (Pelaj (12/4), KNittel (o.E.), Cadmus, McDuffie (5/1), Schulze Pals (9/1), Poole (12), Spettmann (4), Heit (o.E.), Lipke (15).

SUMB: Njoya Nken (5), Wenzel, Sant-Roos (16/2), Daniel Theis (21/1), Wessels, Buchmiller (23/4), Redlich, Tessmann (o.E.), Heise (o.E.), Frank Theis (19/2).

BG Dorsten – Drei Siege sollen her

waz.de - Lokalsport - 02.12.2011 - Felix Hoffmann

Holsterhausen. BG Dorsten SG Braunschweig Sa., 19.30

Den acht Siegen in der Hinrunde sollen noch drei weitere folgen. Dann will Trainer Torsten Schierenbeck seine Spieler von der Leine lassen. „Wenn wir den Klassenerhalt sicher haben, können wir uns über andere Ziele unterhalten“, sagt der 46-Jährige. Der Aufsteiger hat in der am Samstag beginnenden Rückrunde (19.30 Uhr, Juliushalle) allerdings ein kleines Problem.

Denn von Überraschungseffekten wird die BG Dorsten in der Rückrunde wohl kaum noch profitieren können. Zu sehr zeigte sich die Konkurrent beeindruckt vom unerwartet reifen Spiel des Aufsteigers, der nach zwölf Partien der Tabellenspitze deutlich näher steht, als den gefürchteten Play-Down-Rängen. Schierenbeck ist sicher, in der Rückrunde auf andere Trümpfe setzen zu können. „Die Entwicklung der Mannschaft geht stetig voran, kleinere Rückschläge wurden bisher immer mit einer Leistungssteigerung beantwortet“, sagt der Trainer vor dem heutigen Spiel gegen Braunschweig (19.30 Uhr, Juliushalle). Das Vertrauen in die Mannschaft ist hoch. Da ist es auch unerheblich, dass der Gegner heute mit sechs Spielern aufläuft, die mit einer Doppellizenz auch im Kader des Erstligisten New Yorker Phantoms Braunschweig stehen. „Können wir die guten Leistungen der letzten Spiele bestätigen, ist ein weiterer Heimsieg möglich“, so Schierenbeck.

Der Trainer sagt aber auch, und das mit ernster Miene: „Das wäre ein weiterer Sieg gegen den Abstieg.“ Schierenbeck will sich nicht davon blenden lassen, dass seine Mannschaft nach der Hinrunde in Schlagdistanz zu Spitzenreiter Hannover steht: „Wenn wir elf Siege eingefahren haben, sind wir auf der sicheren Seite. Erst dann können wir uns über andere Ziele unterhalten.“ Dass sein Team gerade gegen die Schwergewichte der Liga gut mithalten kann, zeigten die Dorstener gleich zum Saisonauftakt bei ihrem knappen Sieg in Braunschweig. Welche Ziele dann aber angestrebt werden könnten, dazu will sich der Berliner nicht äußern. „Dann spielen wir vielleicht in den Play-offs“, sagt er und lacht dabei.

Zum Rückrunden-Auftakt meldet die BG Dorsten einen Spielerabgang. Alexander Günther, der erst vor zwei Wochen als Leihgabe des ProA-Ligisten Gloria Giants Düsseldorf zum Aufsteiger stieß, hat den Club bereits wieder verlassen. Eigentlich sollte er die Power Forward-Position des verletzten Gerrit Budde einnehmen. „Wir wollten prüfen, ob Alex eine Option für die Position 4 ist. Aber er ist nun mal ein echter Flügelspieler. Dort sind wir jedoch sehr gut besetzt und ich konnte ihm keinerlei Spielzeit in Aussicht stellen“, erklärt Schierenbeck, der Günther viel Glück für die weitere Laufbahn wünscht: „Alex hat super trainiert und hat menschlich gepasst, ohne Spielzeit kann er sich nicht entwickeln. Wir wünschen ihm nur das Beste.“

Auszeichnung : Blake Poole ist Spieler des Monats

Blake Poole, Center der BG Dorsten, darf sich zum Beginn der Rückrunde über eine Auszeichnung durch die Liga freuen. Der US-Amerikaner, der am 6. Dezember 23 Jahre alt wird, ist Spieler des Monats November. Er erreichte in vier von fünf November-Spielen ein Double-Double, mit 15,6 Punkten und 11,2 Rebounds pro Spiel.

 

BG startet mit einem Topspiel

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 02.12.2011 Ralf Weihrauch

DORSTEN Die Rückrunde beginnt für die Basketballer der BG Dorsten gleich mit einem Top-Spiel. Die Spot Up Medien Baskets aus Braunschweigs zählen für viele Trainer zu den ersten Kandidaten auf den Titelgewinn.

Terry Bryant (r.) empfängt mit der BG einen der heißesten Titelkandidaten in der Juliushalle.  (Foto: Archiv)

2. Bundesliga Pro B : BG - SUM Braunschweig
Sa. 19.30 Uhr, Juliushalle.

Ausgangslage: Der Dorstener Sieg zum Saisonauftakt hat vor ein paar Monaten für großes Aufsehen in der Liga gesorgt. Auch heute noch bezeichnet Torsten Schierenbeck diesen Sieg als „Lucky Shot“, der mit einigem Glück und viel Kampf zustande gekommen ist.
Seine Mannschaft hat sich seitdem aber kontinuierlich verbessert und spielt in allen Belangen besseren Basketball. Selbst bei der Niederlage in Vechta am letzten Wochenende waren die Dorstener keineswegs die schlechtere Mannschaft. Es waren nur Kleinigkeiten, die den Ausschlag zugunsten der Niedersachsen gaben.
Philipp Spettmann hat bis zum Donnerstag nicht trainiert, da er sich in Vechta eine Fußverletzung zugezogen hat. Schierenbeck geht aber davon aus, dass er gegen Braunschweig dabei ist. Das Kapitel Alexander Günther ist schon wieder beendet, bevor es überhaupt richtig begonnen hat. Die BG hat sich von ihm getrennt, ohne dass er überhaupt eine Minute gespielt hat. Schierenbeck begründete das damit, dass Günther tatsächlich ein reiner Flügelspieler war. Die Position von Gerrit Budde zu übernehmen, hat schlichtweg nicht funktioniert.
Die Braunschweiger Baskets sind das Farmteam der Braunschweiger Phantoms, die in der BBL spielen. Sechs Spieler stehen auch im Kader des Erstligisten. Mit Dennis Schröder, Daniel Theis und Lucas Gertz bekommen sogar drei Spieler Spielzeit in Deutschlands höchster Liga. Schierenbeck hält Theis für eines der größten Talente im deutschen Basketball. Die beiden Tabellennachbarn werden sich Samstag sicher ein heißes Duell liefern.
Torsten Schierenbeck: „Unser Hinspiel-Sieg gegen Braunschweig war etwas glücklich. Ich will damit aber nicht sagen, dass wir am Samstagabend Außenseiter, geschweige denn chancenlos sind. Dieses Spiel werden wir über eine gute Defense in den Griff bekommen müssen. Wir wollen den Dorstener Fans einen Heimsieg schenken.“

ProB-Spieler des Monats: Blake Poole

Preseinfo Die junge Liga - 02.12.2011

Dauerbrenner mit guter Fußarbeit.

Fünf Spiele im November, davon vier mit einem Double-Double beendet. Willkommen im Land des Blake Poole, seines Zeichens effektivster Spieler der ProB Nord. Der Center ist einer der Hauptgründe für das bislang hervorragende Abschneiden der BG Dorsten in der „Jungen Liga“. Dabei ist er mit 1,95 Metern Länge eigentlich der Gegenentwurf zum klassischen Pivoten. Doch vielleicht ist gerade das sein Erfolgsrezept, von dem der Aufsteiger profitiert.

Im November gewann die BG drei ihrer fünf Spiele, musste sich lediglich im emotionsgeladenen Derby gegen Herten (67:95) und in Vechta (95:100) geschlagen geben. Den abgelaufenen Monat beendete Poole mit starken Statistiken von durchschnittlich 15,6 Punkten und 11,2 Rebounds pro Spiel. Damit erfüllt er ganz genau de Anforderungen, die Coach Tosten Schierenbeck durch seine Verpflichtung erfüllt sehen wolle. „Ich hatte für ihn ein klares Profil vorgesehen: Rebounds und Präsenz am Brett“, berichtet der BG-Trainer. „Er ist genau der, den ich für mein Team brauche.“

Wirklich beschweren kann sich Schierenbeck nicht, denn Poole liefert seit Saisonbeginn mehr, als ursprünglich angedacht. „Seine Passqualitäten aus dem Doppel heraus sind sehr gut, selbst jetzt noch, da die anderen Mannschaften sich auf ihn einstellen“, hat der Coach beobachtet. Hinzu kommt, dass der zu klein geratene Big Man sich dank flinker Füße oftmals einer Sonderbewachung entziehen kann. Schierenbeck: „Er profitiert davon, dass er seit Saisonbeginn viel durchtrainierter ist.“

Einiges an Muskelkraft braucht Poole auch, denn er muss für den Aufsteiger reichlich Minuten abreißen (Schierenbeck: „Das war so ursprünglich nicht geplant“). Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Youngster Gerrit Budde (2,03 Meter) fehlt in der Innenrotation der BG ein Spieler, der für Entlastung hätte sorgen sollen. So „durfte“ Poole im Verlauf der Saison bereits vier Begegnungen komplett durchspielen und kommt auf in beachtliches Mittel von fast 38 Minuten pro Partie. „Er ist ein Typ, der, wie auch bei der Arbeit gegen größere Gegner am Brett, solche Herausforderungen annimmt“, lobt Schierenbeck.

Vorbericht 14.Spieltag - Ein Hauch von erster Liga in Dorsten

Preseinfo BG Dorsten - 02.12.2011

Mit den Spot Up Medien Baskets Braunschweig kommt eine der Talentschmieden Deutschlands zum Rückrundenbeginn zur BG Dorsten. Sechs Spieler des sogenannten „Farmteams“ der New Yorker Phantoms Braunschweig stehen auch im Kader des Erstligisten. Mit Dennis Schröder, Daniel Theis und Lucas Gertz bekommen sogar drei Spieler Spielzeit in Deutschlands höchster Liga. Die jungen Okerstädter haben, genauso wie die Holsterhausener, acht Siege und vier Niederlagen auf dem Konto und befinden sich auch Play Off Kurs. Das Hinspiel gewann der Aufsteiger aus Dorsten bei seiner Zweitligapremiere knapp mit 83:81.

Die Niedersachsen um den Trainerfuchs Liviu Calin starteten die Saison zwar mit zwei Niederlagen, legten im Anschluss aber eine sechs Siege dauernde Serie hin. Mit 4 zu 1 gewonnenen Spielen sind sie zudem sehr auswärtsstark. Die beiden Brüder Frank und Daniel Theis unter den Körben gehören zum Besten was die Liga zu bieten hat. Gemeinsam erzielen sie nicht nur knapp 36 Punkte, sondern holen auch noch fast 15 Rebounds pro Spiel. Der 18 jährige Dennis Schröder ist mit durchschnittlich 18,6 Punkten nur schwer zu stoppen und ist mit sieben Assists je Partie der mit Abstand beste Passgeber der gesamten Liga. In die Riege der Topscorer reiht sich noch der pfeilschnelle und sprunggewaltige Flügel Howard Sant-Roos. Der Kubaner erzielt 17,5 Punkte und holt 5,8 Rebounds. Die zweitbeste Offense in der Liga stellt die BG vor eine große Herausforderung.
Bei der BG freut man sich über die hervorragend gelaufene Hinrunde und möchte möglichst schnell die nötigen Siege für den Klassenerhalt einfahren. Die Mannschaft arbeitet intensiv an diesem Ziel. Philipp Spettmann verletzte sich im Spiel gegen Vechta am Fuß und konnte erst am Donnerstag wieder trainieren. Der Einsatz am Wochenende ist nach Aussage von Teamarzt Dr. Gerlach und Physio Christian Sanders aus momentaner Sicht aber ungefährdet. Alle anderen Spieler sind fit und bereiten sich auf Braunschweig vor. Es wird in diesem Spiel sehr auf die Verteidigung ankommen und den Rebound. Die immer zahlreicher werdenden Zuschauer erwartet ein schnelles und hart umkämpftes Spiel. Die Entwicklung der Mannschaft geht stetig voran, kleinere Rückschläge wurden bisher immer mit einer Leistungssteigerung beantwortet. Können die guten Leistungen der letzten Spiele bestätigt werden, ist ein weiterer Heimsieg möglich.

Alexander Günther nicht mehr bei der BG Dorsten

Die BG Dorsten trennte sich zu Beginn der Woche von Alexander Günther. Der sympathische Flügel wurde vor rund zwei Wochen von Düsseldorf ausgeliehen und sollte nach Gerrit Buddes Verletzung auf der Position des Power Forwards aushelfen. „Wir wollten sehen, ob es funktioniert auf der Position 4 aber Alex ist ein echter Flügel. Auf der Flügelposition sind wir jedoch sehr gut besetzt und ich konnte ihm keinerlei Spielzeit in Aussicht stellen. Die Rotation im Team hat gerade auf dem Flügel sehr gut funktioniert, es gab somit keinen Grund diese aufzubrechen. Alex hat super trainiert und hat menschlich gepasst, ohne Spielzeit kann er sich nicht entwickeln“, erklärt Trainer Torsten Schierenbeck die Trennung. Die BG dankt ihm seine Hilfe und wünscht ihm alles Gute.

Bericht 11.Spieltag - Dorsten verliert Spitzenspiel knapp

Preseinfo BG Dorsten - 28.11.2011

Am ersten Adventssonntag bekamen die fast 700 Zuschauer im „Rasta-Dome“ ein hochklassiges und äußerst spannendes Basketballspiel zu sehen. Am Ende besiegte der Topfavorit SC Rasta Vechta den Aufsteiger BG Dorsten in einem mitreißenden Spiel mit 100:94. Dorsten beendet die hervorragende Hinrunde somit mit acht Siegen und vier Niederlagen und ist somit voll auf Kurs in Richtung Klassenerhalt.

Die BG begann hoch konzentriert gegen die personell hochkarätig besetzten Niedersachsen. Es entwickelte sich ein sehr intensives Spiel, von der ersten Sekunde an. Vechta mit dem etwas besseren Start (2:7), Dorsten hielt aber schnell dagegen. Sie hielten das Tempo hoch, fanden oft den richtigen Mitspieler und erarbeiteten sich viele Würfe. Ein 22:20 war der Lohn nach dem ersten Viertel. Im zweiten Viertel erarbeitete sich der Gastgeber erstmalig einen kleinen Vorsprung (23:32, 14. Minute). Der Ex-BBL Spieler Dirk Mädrich nutzte seine Größenvorteile eiskalt aus. Zudem war der zweite Ex-BBL Spieler Flavio Stückemann nur sehr schwer zu kontrollieren. Beide Spieler gehören zu den besten Deutschen, die die gesamte Liga zu bieten hat. Auch die beiden Amerikaner Erick Reid und Andrew Rudowitz sollten in der Folge noch ihre Extraklasse beweisen. Dorsten machte in der Phase zu viele Fehler, vor allem in der Offensive, die das Rasta-Topteam eiskalt nutzte. Mit einem sehenswerten Schlussspurt in der letzten Minute vor der Halbzeit, verkürzten die Holsterhausener auf 42:44.

Das dritte Viertel war geprägt von viele sehenswerten Aktionen, es wurde zwar hart gekämpft, doch trotzdem punkteten beide Teams fast nach Belieben. Mit 70:74 ging es in den Schlussabschnitt, der die Entscheidung bringen musste.

Kein Team konnte sich zu Beginn einen Vorteil erspielen, erst in der 35. Minute gingen die Schützlinge des renommierten Coaches Pat Elzie mit 78:85 in Führung. Als John Cadmus dann per Dreier in der 37. Minute ausglich, hielt es keinen der rund 20 mitgereisten Dorstener Fans mehr auf den Sitzen. Bis zur Schlussminute war die Partie völlig offen (92:94), ehe Stückemann mit einem Dreipunktwurf aus der Ecke die Vorentscheidung (92:97, 40.) brachte. Dorsten hatte es nun eilig und suchte den schnellen Abschluss, ohne Fortune. Die taktischen Fouls brachten keine Wende mehr. Das faire Publikum zollte beiden Teams Beifall, die BG verließ die Halle am Ende eines tollen Basketballspiels erhobenen Hauptes.

„Wir haben kämpferisch wieder einmal hundertprozentig überzeugt. Spielerisch konnten wir über weite Strecken mit den sehr starken Vechteranern mithalten. In der Schlussminute war Rasta einfach abgezockter als wir und haben deshalb verdient gewonnen. Ein Sieg wäre möglich gewesen, wir werden aber auch aus dieser Niederlage lernen“ kommentierte Trainer Torsten Schierenbeck das Spiel. Die junge BG Dorsten brachte den Favoriten Vechta zum wanken, der fiel jedoch an diesem Abend nicht. Die Hinrunde beendet der Aufsteiger weit über den Erwartungen und will diese Entwicklung unbedingt fortsetzen. Der direkte Klassenerhalt durch das Erreichen der Play Offs ist in greifbarer Nähe.

Bryant und Cadmus (je 18 Punkte); Pelaj (16), Lipke (15), Poole (14), Spettmann (8), Mc Duffie (5), Schulze Pals (0), Heit und Günther n.g.

Viel Lob, aber keine Punkte für die BG Dorsten

waz.de - Lokalsport - 27.11.2011 - Felix Hoffmann

Vechta. Die BG Dorsten hat das Spitzenspiel der 2. Bundesliga ProB verloren. Das Schierenbeck-Team brachte den gastgebenden SC Rasta Vechta am Sonntag zwar an den Rand einer Niederlage, zog aber in der Crunch-Time eines außerordentlich intensiven Spiels mit 94:100 knapp den Kürzeren.

„An einer solchen Niederlage kann man wachsen. Das war ein Schritt nach vorne.“ Torsten Schierenbeck wirkte nach der dramatischen Schlussphase äußerst aufgeräumt. Natürlich war der Trainer der BG Dorsten enttäuscht, dass es in Vechta nicht zu einem Überraschungssieg gereicht hatte. Doch die positiven Aspekte stimmten den 46-Jährigen milde. Die Lockerheit des Dorstener Trainers stand an diesem Sonntag in einem krassen Kontrast zur Gemütsverfassung von Rasta-Coach Pat Elzie. Der US-Amerikaner hatte drei Minuten vor Spielende sein zweites Technisches Foul kassiert und musste die mit 650 Zuschauern gefüllte Sporthalle West verlassen. John Cadmus verwandelte die daraus resultierenden Freiwürfe zum 89:89. Zuvor hatte sich Vechta gleich drei Mal kurz vor dem entscheidenden Schlag gewähnt, doch die BG Dorsten ging nicht in die Knie.

Im ersten Viertel wurde bereits deutlich, was der BG zu schaffen machen würde. Die Würfe fanden nicht in der gewohnten Sicherheit das Ziel. Die ersten fünf Dreierversuche gingen allesamt daneben. Erst der sechste Versuch traf. 21 Sekunden vor dem Ende des ersten Spielabschnitts. Mehr noch: Deon McDuffie wurde dabei gefoult, holte auch noch den Extrapunkt, Sekunden später traf dann auch Nderim Pelaj mit einem Dreier zur ersten Dorstener Führung (22:20). Vechtas Dominanz unter den Körben ließ sich aber nicht wegdiskutieren. 13:8-Rebounds wies die Statistik nach den ersten zehn Minuten aus (zur Halbzeit 24:13).

Im zweiten Viertel konnte sich Vechta erstmals auf bis zu neun Punkte absetzen (32:23), doch beeindrucken ließen sich die Dorstener davon nicht. In den letzten 35 Sekunden vor der Halbzeitpause legte Dorsten durch John Cadmus, Tom Lipke und Blake Poole eine 6:0-Serie zum 42:44-Halbzeitstand hin.

Das dritte Viertel begann aus Dorstener Sicht vielversprechend. Nderim Pelaj brachte die BG mit einem Dreier 48:46 in Führung. Dass Vechta nach 25 Minuten mit sieben Punkten Vorsprung führte (57:50), dämpfte Dorstens Hoffnungen auf einen Sieg aber noch nicht. Blake Poole traf nur drei Minuten später zur Dorstener 68:67-Führung. Dramatisch wurde es im Schlussviertel. Die beiden Mannschaften gaben keinen Quadratzentimeter verloren, auf den Zuschauerrängen brodelte die Spannung ihrem Höhepunkt entgegen. Technische Fouls, ein Trainer, der die Halle verlassen musste. Alles schien auf einen Dorstener Erfolg zu deuten. Doch Schierenbeck brachte es am Ende auf den Punkt: „Was die individuelle Klasse angeht, ist Vechta in dieser Liga konkurrenzlos.“ Und so steckten die Gastgeber auch das Fehlen ihres Headcoaches weg. Für den endgültigen Knock-Out sorgten Flavio Stückemann und Dirk Mähdrich, die mit ihren fünf Punkten einen 99:92-Vorsprung heraus holten. „Wir haben sehr gut gespielt und noch besser gekämpft“, kommentierte Schierenbeck den Spielausgang und fügte als Resümee der Hinrunde an: „Wir haben acht Siege geholt, wer hätte damit schon gerechnet?“

BG Dorsten kassiert deutliche Niederlage

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 27.11.2011 Ralf Weihrauch

DORSTEN Eine sehr deutliche Niederlage haben die Dorstener Basketballerinnen kassiert. Bei der Opladener Reserve waren sie mit 55:83 chancenlos.

Frauen-Regionalliga: BBZ Opladen II - BG Dorsten 83:55 (43:30)

Torsten Schierenbeck, der den verletzten Trainer Dennis Neugebauer an der Linie vertrat, erkannte noch viel Lernbedarf bei den Dorstenerinnen. So lag es nicht alleine daran, dass Lea Thiel wegen ihres lädierten Zehs ausfiel. Schierenbeck erkannte viel zu viele Fehler, um so ein Spiel gewinnen zu können.
Auf der anderen Seite gestand er aber auch ein, dass bei den Opladenerinnen einfach alles passte: „Die Trefferquote des BBZ war schon fast unheimlich. es ging einfach jeder Ball rein.“
Nach dem ersten Viertel sah es noch ordentlich aus, denn auch die BG sammelte bis zum 21:24 Punkte. Danach war es aber mit der Dorstener Herrlichkeit vorbei. Bis zur Pause setzte sich Opladen auf 43:30 ab und gewann auch die zweite Halbzeit.

BG: A. Kördt (2), Malinowski (9), L Kördt (6), L. Kemper (10), B. Kemper (4), Heckert (2), Vollmer (2), Pyka (3), Sago (16)

Starke Leistung der BG nicht belohnt

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 27.11.2011 Ralf Weihrauch

DORSTEN Es sind Kleinigkeiten gewesen, die gestern das Top-Spiel in Vechta entschieden haben. Die BG Dorsten hat sich trotz der Niederlage glänzend verkauft.

2. Bundesliga ProB Nord: SC Rasta Vechta - BG Dorsten 100:94 (44:42)

Trainer Torsten Schierenbeck und die 650 Zuschauer sahen eines der besten Spiele der Saison. Die Partie hatte alles, was ein Basketballspiel braucht: Tempo, Athletik und viele Punkte.
Vechta stellte die physisch stärkere Mannschaft. Das glich aber die BG Dorsten mit viel Herz und auch Kampf aus. In der ersten Halbzeit erspielten die Gastgeber ab und zu einen vergleichsweise klaren Vorsprung. Doch immer wieder kam die BG Dorsten heran. So schaffte Nderim Pelaj in der Schlusssekunde des ersten Viertels sogar die Führung zum 22:20.
Gleich zu Beginn des zweiten Viertels drohte das Spiel aber vollends zur Gunsten der Rastas zu kippen. Mit einem 12:1-Run gingen sie 32:23 in Führung. Die BG Dorsten kam aber wieder zurück ins Spiel und kurz vor der Pause verkürzte Blake Poole auf 42:44.
Poole hatte die Aufgabe, mit Dirk Mädrich den stärksten Vechtaer Spieler zu bewachen. Das machte er auch gut, wenngleich Mädrich nicht ganz zu stoppen war.
Es blieb enges und spannendes Spiel, in dem die BG immer in Lauerstellung blieb, um nicht doch eine Überraschung zu schaffen. So war auch nach dem 70:74 (30.) alles möglich. Vier Minuten vor dem Ende gelang John Cadmus mit einem Dreier sogar die 85:84-Führung. Die Entscheidung fiel erst in der letzten Minute, als Flavio Stückemann einen Dreier zum 97:92 im Dorstener Korb versenkte.

BG: Bryant (18), Pelaj (16/4), Cadmus (18/1), McDuffie (5/1), Schulze Pals, Poole (14), Spettmann(8), Lipke (15), Heit (o.E.), Günther (o.E.)

Lieblingsrolle Außenseiter

waz.de - Lokalsport - 2.11.2011 - Christoph Winkel

Dorsten.   Die Mannschaft von Trainer Torsten Schierenbeck spielt am Sonntag beim Tabellenvierten SC Rasta Vechta.

SC Rasta Vechta - BG Dorsten  So., 17.00

Knapp 900 Leute werden erwartet. Torsten Schierenbeck rechnet mit einem ausverkaufen „Rasta-Dome.“ Der Trainer der BG Dorsten ist vor dem schweren Auswärtsspiel, der letzten Partie der Hinrunde, beim SC Rasta Vechta dennoch gewohnt locker. Schierenbeck weiß, dass sein Team am Sonntag nur Außenseiter ist. Wieder mal nur Außenseiter. Eine Rolle, die der BG allerdings ganz gut gefällt. Hannover, Braunschweig und Stahnsdorf unterlagen nämlich genau diesem Außenseiter schon. „Vor der Saison galt Vechta wohl als der Topfavorit auf den Aufstieg. Das Umfeld und die entsprechenden Spieler sind bereits auf ProA-Niveau“, sagt Schierenbeck.

Zuversichtlich, auch in Vechta etwas Zählbares zu holen, stimmen den BG-Coach die vergangenen Trainingseinheiten. Trotz des 82:75-Sieges gegen Bayer Giants Leverkusen am vergangenen Sonntag war Schierenbeck alles andere als zufrieden. Vor allem die Unkonzentriertheiten ärgerten den 46-Jährigen. Daher dauerte die Videoanalyse deutlich länger als gewöhnlich. „Normalerweise sind wir in 20 Minuten durch. Diesmal saßen wir über eine Stunde zusammen“, so Schierenbeck. Die Reaktion der Mannschaft sei entsprechend gewesen.

Hauptsächlich ließ Schierenbeck in den vergangenen Einheiten das Verhalten in der Defensive trainieren. „So wie wir es gemacht haben, hat mir das schon ganz gut gefallen“, sagt er. „Das ist auch die Reaktion, die ich von dieser Mannschaft erwarte. Das hat uns bisher immer voran gebracht.“

Die Euphorie rund um die BG Dorsten beflügelt nicht nur den Trainer, sondern auch die Mannschaft. „Das macht sich schon bemerkbar. Alles ist gut, es macht richtig Spaß“, erklärt der Coach. Trotz des zweiten Tabellenplatzes bleibt Schierenbeck aber bescheiden. Der Klassenerhalt sei noch immer das erklärte Ziel. Elf bis zwölf Siege müssen es laut Schierenbeck schon sein, um auch im kommenden Jahr sicher in der ProB zu spielen. Nach elf Auftritten sind es immerhin schon acht.

Personell kann der Trainer am Sonntag fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf den Langzeitverletzten Gerrit Budde sind alle Mann an Bord. Vor allem John Cadmus spielte in den vergangenen Partien stark, er soll die BG Dorsten auch am Sonntag zum Erfolg führen. Schierenbeck schätzt die Ruhe seines Shootinguards, ist begeistert von der Routine des erst 25-Jährigen. In Vechta hat man vor Blake Poole den größten Respekt. Auf der Vereinshomepage wird der Center als „Musterbeispiel an Ausgeglichenheit“ beschrieben.

Vor allem im Rebound sieht sich der Gastgeber klar im Vorteil und verweist auf die aktuelle Statistik von 42,4 zu 28,5 zugunsten des SC. „Hier können die Gäste einem Vergleich nicht standhalten“, heißt es auf der Homepage.

BG ist auf der Suche nach Konstanz

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 25.11.2011 Ralf Weihrauch

DORSTEN Die BG Dorsten beendet am Sonntag um 17 Uhr die Hinrunde mit einem ganz schweren Auswärtsspiel. Rasta Vechta zählt zu den heißesten Aufstiegsfavoriten.

John Cadmus war zuletzt gegen Leverkusen der Matchwinner für die BG.  (Foto: Pieper)

2. Bundesliga Pro B Nord: SC Rasta Vechta - BG
So. 17 Uhr, Sporthalle Vechta West, Vechtaer Marsch/Ecke Brüsseler Str. 37, Vechta

Ausgangslage: Auch wenn die BG als Tabellenzweiter nach Vechta fährt, liegt die Rolle des Favoriten eindeutig bei den Gastgebern. Dazu war auch das Dorstener Basketball-Spiel in den letzten Wochen nicht konstant genug.
Trotz des Sieges gegen die Giants aus Leverkusen hatte Trainer Torsten Schierenbeck eine Menge zu bemängeln. Vor allem die Defense hat ihm Kopfschmerzen bereitet. Er will sich nicht immer darauf verlassen, dass ein 0:12-Rückstand aus den ersten Minuten aufgeholt wird. Vor allem dann nicht, wenn der Gegner Vechta heißt.

Auch wenn die Gastgeber schon öfter verloren haben als es die Experten vor der Saison vermutet hatten, will sich Torsten Schierenbeck davon nicht blenden lassen. Dirk Mädrich, der von Kamp-Lintfort kommend mit 18 auch ein Jahr lang das BG-Trikot getragen hat, und Flavio Stückemann haben schon in der ersten Liga gespielt. Die beiden Amerikaner Andrew Rudowitz und Eric Reid punkten zweistellig. Der dritte Amerikaner, Joe Wolfinger, wurde in der vergangenen Woche entlassen.

Die Dorstener fahren in Bestbesetzung nach Vechta. Vielleicht kommt auch Neuzugang Alexander Günther zu seinen ersten Minuten im BG-Dress. Er hat die Partie gegen Leverkusen nur von der Bank gesehen. Dafür war Tom Lipke zu stark, außerdem hat sich der Düsseldorfer laut Schierenbeck noch nicht ganz in seiner ihm zugedachten Rolle zurechtgefunden.

Torsten Schierenbeck:
„Die Mannschaft hat meine Einschätzung des Leverkusen-Spiels geteilt und trainierte hochkonzentriert und intensiv. Das ist eine Reaktion, die ich von dieser Mannschaft erwarte. Das hat uns bisher immer voran gebracht!“

Vorbericht 11.Spieltag - Dorsten beendet Hinrunde in Vechta

Preseinfo BG Dorsten - 25.11.2011

Die BG Dorsten fährt zum letzten Spiel ihrer ersten Zweitliga-Hinrunde zum SC Rasta Vechta. Vor der Saison galten die Vechteraner wohl als der Topfavorit auf den Aufstieg in der Liga. Das Umfeld und die entsprechenden Spieler sind bereits auf Pro A Niveau, der Aufstieg ist das erklärte Ziel.

Mit Trainer Pat Elzie verfügt der Verein zudem über einen bundesligaerfahrenen Coach. Die Mannschaft startete auch souverän mit drei Siegen in die Saison, seitdem wechseln sich aber Sieg und Niederlage regelmäßig ab. Mit sieben Siegen und vier Niederlagen bleiben die Niedersachsen wohl hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Die wohl spektakulärste Niederlage musste das Team um ihre beiden erstligaerfahrenen Spieler Dirk Mädrich und Flavio Stückemann gegen Wolfenbüttel hinnehmen. Nach drei Verlängerungen unterlagen sie dem Außenseiter mit 114:116, ihre bisher einzige Heimniederlage. Dirk Mädrich begann seine Karriere im übrigen bei der BG Dorsten. Die Play Offs geben dem Verein aber in jedem Fall die Chance ihr Ziel zu erreichen. Dazu bräuchten sie nach Möglichkeit eine gute Platzierung unter den ersten vier Teams um sich das Heimrecht in den entscheidenden Partien zu sichern. Der 24 jährige Power Forward Benjamin Fumey (9 Punkte je Spiel) kommt nach seiner Verletzung wieder in den Tritt und Marvin Boadu (14,6) spielt wieder eine konstante Saison. Die beiden US Amerikaner Andrew Rudowitz (15,1) und Eric Reid (13) punkten zweistellig. Der dritte Amerikaner Joe Wolfinger wurde in der vergangenen Woche entlassen. Die beiden Guards Daniel Krause (8,2) und Paul Heitzhausen (3) ergänzen die Rotation.
Der Aufsteiger Dorsten ist mit bisher acht Siegen und drei Niederlagen über dem erhofften Soll. Den Klassenerhalt, zudem wohl 11 bis 12 Siege nötig sind, will man möglichst früh unter Dach und Fach bringen. Der Sieg gegen den Mitkonkurrenten aus Leverkusen war dabei sehr wichtig. Die Videoanalyse des Spiels fiel aber diesmal sehr ausführlich aus, Trainer Torsten Schierenbeck war mit der Leistung nicht zufrieden: „Wir haben das Spiel mit viel Kampf gewonnen. Dennoch müssen wir unsere Fehler analysieren und daran arbeiten. Und davon haben wir in dem letzten Spiel nun mal sehr viele gemacht“, so der Coach. Die Mannschaft teilte die Einschätzung des Trainers und trainierte hochkonzentriert und intensiv. „Das ist eine Reaktion, die ich von dieser Mannschaft erwarte. Das hat uns bisher immer voran gebracht!“. Alle Spieler sind hoch motiviert für das Spiel gegen Vechta, als klarer Außenseiter kann man befreit aufspielen. Als Favoritenschreck fühlt sich die Mannschaft recht wohl, Hannover, Braunschweig und Stahnsdorf durften das auch schon erfahren. Die BG fühlt sich auch in fremden Hallen sehr wohl, vier Siege und eine Niederlage sind die sehr gute Bilanz. Nach dem Gesetz der Rasta-Serie müsste nun auch wieder eine Niederlage folgen. All diese Sachen zählen am Sonntag nicht, Dorsten kann eine überragende Hinrunde allerdings mit einer Überraschung krönen. Dafür werden die Holsterhausener wieder bis zum Ende kämpfen.

Spieler des Tages: Blake Poole (BG Dorsten)

Preseinfo Junge Liga / JF - 21.11.2011

Perfekte Tage sind selten im Leben eines Basketballers.

Blake Poole weiß nun, wie sich solch ein perfekter Tag anfühlt. Beim 82:75-Sieg seiner BG Dorsten über die Bayer Giants Leverkusen traf der US-Amerikaner zwei von zwei Würfen aus der Nahdistanz, drei von drei Würfen aus der Mitteldistanz, zwei von zwei Würfen aus der Dreierdistanz und sieben von sieben Freiwürfen. Mit anderen Worten: Kein einziger Wurf Pooles verfehlte sein Ziel! Dazu sammelte er noch 13 Rebounds ein, was ihm im Endeffekt einen Effektivitätswert von 32 bescherte. Für „Die Junge Liga“ ist Blake Poole deshalb der „Spieler des Tages“ – herzlichen Glückwunsch!

Bericht 10.Spieltag - Leverkusen niedergekämpft

Preseinfo BG Dorsten - 21.11.2011

Die BG Dorsten hat einen weiteren wichtigen Sieg zum Klassenerhalt eingefahren und Bayer Giants Leverkusen mit 82:75 besiegt. Damit hat sich der Aufsteiger eine hervorragende Ausgangsposition für die Rückrunde geschaffen. Die letzten vier Teams in der Tabelle (Bernau, Alba 2, Wolfenbüttel und Leverkusen) wurden allesamt geschlagen. Mit dem Spiel am nächsten Sonntag in Vechta endet die Hinrunde.

Erstmalig in dieser Saison hatte Trainer Torsten Schierenbeck 12 Spieler auf der Bank. Die begannen jedoch nicht mit der erwarteten Intensität, sondern eher unkonzentriert. Beim Stand von 0:10 musste der BG Coach in der 2. Minute bereits eine Auszeit nehmen. Zunächst ohne Erfolg, Leverkusen erhöhte auf 0:12. Zu unkonzentriert im Abschluss und zu langsam in der Verteidigung die Dorstener in dieser Phase. Es dauerte bis zur 5. Minute ehe Blake Poole die knapp 500 Zuschauer mit seinen ersten Punkten erlöste. Durch die Einwechslung von Deon McDuffie lief es in der Folge etwas besser. Die BG kämpfte, musste aber mit einem klaren Rückstand von 16:24 in das zweite Viertel starten. In der Viertelpause forderte Schierenbeck sein Team auf, die Schlagzahl in der Verteidigung deutlich zu erhöhen. Außerdem wollten sie das Tempo in der Offensive hoch halten. Die Mannschaft hatte verstanden und startete mit einem fulminanten 12:0 Lauf zur erstmaligen Führung in der 14. Minute (28:24). Es schien zu laufen, drei Dreipunktwürfe in Folge brachten einen kleinen 37:31 Vorsprung, ehe die Giants mit einem 8:0 Run eine 39:37 Führung mit zum Pausentee nahmen.

Spätestens jetzt war wohl jedem klar, dass man die mit zuletzt drei Siegen in Folge erfolgreichen Gäste, nicht im vorbeigehen schlägt. Mit Sadek Farik, Matthias Goddek, Till Jönke und den beiden US Amerikanern John Eggleston und Casey Robinson verfügt Leverkusen über eine sehr gute erste Fünf. Die kamen auch wieder wacher in die Partie und setzten sich bis auf 44:55 in der 16. Minute ab. Die Fehlerquote defensiv und offensiv war einfach viel zu hoch bei den Holsterhausenern um den routinierten Giants in der Phase Paroli zu bieten.

Schierenbeck wieder mit der Auszeit packte seine Spieler an der Ehre und die kamen mit sichtlich Wut im Bauch aufs Feld. Punkt für Punkt kämpfte sich die Mannschaft heran, ohne den spielerischen Glanz zu verbreiten. Beim Stand von 57:61 war Dorsten zum Schlussabschnitt wieder in Reichweite. Die ersten Punkte des letzten Viertels markierte Goddek mit einem Korb plus Bonus-Freiwurf: 57:64! Tom Lipke, nach seiner Verletzung mit einem hervorragenden Comeback und Kapitän John Cadmus bliesen zur Schlussoffensive. Sieben schnelle Punkte brachten den Ausgleich, doch auch in der 37. Minute war immer noch keine Entscheidung gefallen. Bayer mit einem Punkt in Führung, doch es folgten die überragenden 2 ½ Minuten des Kapitäns Cadmus. Mit vier Dreiern in Folge schoss er die Gäste quasi im Alleingang ab. Es hielt keinen der Zuschauer mehr auf den Sitzen, die Stimmung grandios. In der Verteidigung ging die Mannschaft endlich an ihre Grenzen und ließ in dieser Zeit nur noch einen Feldkorb zu. 54 Sekunden vor Ende des Spiels hatten die Liganeulinge mit 79:73 die Nase vorn. Es folgten ein paar taktische Fouls und Freiwürfe, der hart erkämpfte achte Saisonsieg war unter Dach und Fach. Auch Blake Poole darf in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, denn er lieferte das „perfekte“ Spiel ab. Ohne jeglichen Fehlwurf erzielte er 19 Punkte und holte 13 Rebounds. „Man of the match“ war aber eindeutig John Cadmus mit 23 Punkten und sieben Dreiern bei nur zehn Versuchen.

„Wir sind noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen. Was wir zu Beginn des Spiels und zu Beginn der zweiten Halbzeit abgeliefert haben war viel zu wenig. Wir haben heute sehr unkonzentriert gespielt und phasenweise sehr schlecht verteidigt. Unser Herz und unser Wille hat uns heute den wichtigen Sieg gebracht“, so Schierenbeck nach dem Spiel.

Cadmus (23 Punkte); Poole (19); Mc Duffie (14); Lipke (12); Pelaj (9) ; Bryant (5) ; Spettmann, Schulze Pals und Heit ohne Punkte; Günther, Dunzel und Oberschachtsiek nicht eingesetzt.

BG Dorsten besiegt Giants Leverkusen

waz.de - Lokalsport - 20.11.2011 - Felix Hoffmann

Holsterhausen. Die BG Dorsten hat die Siegesserie des Rekordmeisters gestoppt. Der Aufsteiger rang am Sonntag die Bayer Giants Leverkusen mit 82:75 nieder und begeisterte mit großem Kämpferherz mehr als 500 Zuschauer in der Juliushalle.

In den letzten fünf Spielminuten hielt es nur noch ganz wenige Zuschauer auf den Sitzen. Die Spannung näherte sich dem Siedepunkt. Auf dem Spielfeld standen zwei Mannschaften, die den Sieg für sich beanspruchten und das mit allen Mitteln untermauerten. Dass am Ende die BG Dorsten jubelte, hatte mehrere Gründe. Den vielleicht wichtigsten nannte BG-Chef Bruno Kemper: „Diese Mannschaft lässt sich einfach nicht unterkriegen, sie hat Herz.“ Eine Einschätzung, die auch Torsten Schierenbeck teilte: „Wir sind eine Einheit, das macht uns stark.“ Diese Einheit hatte auch am Samstag das Publikum restlos begeistert. Das allein reichte aber nicht, um das einstige Aushängeschild des deutschen Basketballs in die Schranken zu weisen.

Dass Blake Poole erneut ein Double-Double verzeichnete, zeugt zwar von großer individueller Klasse, erstaunt bei der BG mittlerweile aber niemanden mehr. Der US-Amerikaner holte am Sonntag 19 Punkte und 13 Rebounds. Für den 22-Jährigen war es das neunte Double-Double im elften Saisonspiel (Liga-Bestwert). Gegen Leverkusen unterlief ihm kein einziger Fehlwurf. Poole sicherte sich am Sonntag bereits zum dritten Mal in dieser Saison die Liga-Auszeichnung zum „Spieler des Spieltags“. Neben dem US-Amerikaner ragten aber noch zwei weitere Dorstener aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus. In der entscheidenden Spielphase war es Kapitän John Cadmus, der seine Mannschaft mit präzisen Distanzwürfen auf die Siegerstraße brachte. Cadmus brauchte nur zehn Versuche, um insgesamt sieben Dreier zu landen. Drei davon gelangen ihm allein im Schlussviertel. Die Leistung von Tom Lipke liest sich im Scouting zwar weniger spektakulär, machte am Ende aber den kleinen Unterschied aus. Der erst vor wenigen Wochen verpflichtete Small Forward glänzte durch physische Präsenz und seine enorme Durchsetzungskraft. Der 25-Jährige gehörte zu den großen Matchwinnern.

Schierenbeck bedankte sich nach Spielende bei jedem einzelnen seiner Spieler persönlich. Diese Mannschaftsleistung hatte dem Trainer imponiert. Sie war auch nötig, um eine starke Mannschaft aus Leverkusen hinter sich zu lassen. Denn der Gast hatte von der ersten Minute an seinen Anspruch unterstrichen, die Juliushalle nicht ohne Beute verlassen zu wollen. Leverkusen führte mit 12:0. Erst nach 4:18 Minuten gelang der BG der erste Korberfolg. Die Dorstener brauchte lange, um Wege durch die konsequente Leverkusener Verteidigung zu finden. Zwischen dem ersten Dorstener Korberfolg und der ersten Dorstener Führung lagen zehn Minuten. Tom Lipke traf zum 26:24. In der 18. Minute ließ Blake Poole die Dorstener Führung durch einen Dreier auf sechs Punkte anwachsen (37:31). Doch das beeindruckte Leverkusen nicht. Das Team von Achim Kuczmann steckte das scheinbar locker weg. Mit einem Dreier von Casey Robinson holten sich die Leverkusener mit der Halbzeit-Sirene die Führung zurück (39:37).

Mehr noch: Leverkusen legte nach dem Seitenwechsel noch zu, ließ den Vorsprung bis auf zehn Punkte (50:40) in der 25. Spielminute anwachsen. Die BG musste sich ein zweites Mal tief ins Spiel knien, um den Anschluss zu halten. Bis zum Schlussviertel waren die Dorstener wieder auf vier Punkte herangekommen (57:61). Den vierten Sieg in Folge vor Augen wehrte sich Leverkusen lange erfolgreich. Erst drei Minuten vor dem Ende konnte John Cadmus die entscheidenden Zeichen setzen. Dorstens Kapitän versenkte innerhalb von 114 Sekunden gleich drei Dreier zur 79:73-Führung. Diesen Vorsprung ließ sich der Aufsteiger nicht mehr nehmen.

Zum Abschluss der Hinrunde haben die Dorstener am kommenden Sonntag noch einmal eine schwere Aufgabe vor der Brust. Das Schierenbeck-Team muss um 17 Uhr beim Tabellenvierten Rasta Vechta antreten.

BG-Herren stürzen die Giants

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 20.11.2011 Ralf Weihrauch

DORSTEN John Cadmus hat die BG gegen die Leverkusener Giants zum Sieg geworfen. Seine drei Dreier in der Schlussphase haben den Gästen endgültig den Zahn gezogen.

Terry Bryant kam zwar nur auf fünf Punkte, hatte aber die meisten BG-Assists. (Foto: Pieper)

2. Bundesliga Pro-B Nord: BG - Bayer Leverkusen 82:75 (37:39)

Die über 500 Zuschauer in der Juliushalle hielt es wieder einmal nicht auf den Sitzen. Schon Minuten vor der Schluss-Sirene waren sie aufgestanden, um den Schierenbeck-Basketballern den Rücken zu stärken. Die Partie gegen den deutschen Rekordmeister entwickelte sich erneut zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit.
In den ersten Minuten hatten die BG-Fans aber nicht viel zu lachen. Die Leverkusener markierten nämlich die ersten zwölf Punkte. Das lag in erster Linie daran, dass die Dorstener Verteidigung sich überhaupt noch nicht auf die Gäste eingestellt hatte. Dabei hatte Coach Torsten Schierenbeck deutlich auf die Stärke der Distanzschützen hingewiesen. Eine Auszeit brachte Besserung und Dorsten verkürzte auf 16:20 (9.). Ein 12:0-Serie der BG Dorsten zum 28:24, die vor allem dem bärenstarken Tom Lipke zu verdanken war, machte die Partie wieder zu einer ausgeglichenen Begegnung.

Viele Ballverluste

Das Spiel lebte vor allem von den vielen Duellen unter dem Korb und in der Zone. So kam es zu vielen, vielen Ballverlusten auf beiden Seiten, da immer wieder in zum Teil spektakulären Szenen Würfe geblockt wurden. Dorsten führte zwar 37:31, lag zur Pause aber wieder 37:39 hinten.
Als die Gäste nach drei Minuten im zweiten Durchgang 55:44 führten, wurden die Gastgeber endlich wieder wach. Mit einem 57:61 ging es ins Schlussviertel.
Die Kämpfe um den Ball wurden immer intensiver und nahmen schon sehr groteske Züge an. So blieb es rund drei Minuten beim 64:64, weil der Ball immer wieder den Besitzer wechselte. Dann kam die große Zeit des John Cadmus, der schon vier Dreier auf dem Konto hatte. Beim Stande von 70:70 traf er zwei Distanzwürfe in Folge. Entscheidend war aber das 79:73, das 37 Sekunden vor dem Ende fiel. Das Publikum feierte den Aufsteiger, der nach elf Spielen Tabellenzweiter ist, zurecht.
BG: Dunzel (o.E.), Bryant (5), Pelaj (9/3), Cadmus (23/7), McDuffie (14/2), Schulze Pals, Polle (/2), Oberschachtsiek (o.E.), Spettmann, Heit, Lipke (12), Günther (o.E.).
Leverkusen: Raß (3/1), Goddek (12/3), Sadek (13/3), Jönke (11), Menden (o.E.), Fröhlingsdorf (o.E.), Eggleston (13/1), Lucas Welling (2), Robinson (16/4), Nicolas Welling (5).

BG will die Giants stürzen

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 18.11.2011 Ralf Weihrauch

DORSTEN Der Totensonntag ist ab 18 Uhr kein stiller Feiertag mehr. Zumindest nicht in der Juliushalle, wo die BG Dorsten auf den Rekordmeister Leverkusen trifft.

Tom Lipke (l.) hat seine Verletzung auskuriert und kann gegen Leverkusen wieder spielen. (Foto: Ralf Pieper)

2. Bundesliga Pro-B Nord: BG - Bayer Giants Leverkusen
So. 18 Uhr, Juliushalle.

Ausgangslage: Auch wenn die Hochzeiten des Leverkusener Basketballs fast schon 20 Jahre vorbei sind, umwabert den Club immer noch ein Hauch von altehrwürdiger Nostalgie. Das ist aber spätestens dann vorbei, wenn der Ball freigegeben ist. Die Dorstener wollen ihren Fans zeigen, dass das Herten-Spiel wirklich nur ein kleiner Ausrutscher war.

Personell sieht es bei den Gastgebern sehr gut aus. Tom Lipkes Zerrung ist verklungen. Auch das Debüt von Alexander Günther steht unmittelbar bevor. Torsten Schierenbeck ist mehr als zuversichtlich, dass auch die letzten Formulare rechtzeitig wieder in Dorsten sein werden.

Mit Günther, der bekanntlich für den verletzten Gerrit Budde geholt wurde, ändert sich das Dorstener Spiel nicht wesentlich. Mit ihm gibt es allerdings die Option, dass ein langer Spieler auch vermehrt aus der Distanz wirft.
Schierenbeck glaubt aber, dass dieses Match eher in der Defense entschieden wird. Die Leverkusener haben einige sehr treffsichere Spieler, die man nicht aus dem Blick verlieren darf. Die Giants sind allerdings äußerst mau in die Saison gestartet und haben in schlechten Spielen immer verloren. Erst in den letzten Begegnungen lief es besser. Vor allem der Sieg gegen Vechta hat die Liga aufhorchen lassen. Die Amerikaner haben sich besser ins Team integriert und Matthias Goddek hat seine Verletzung auskuriert.

Torsten Schierenbeck: „Wir stehen nun wieder oben in der Tabelle, an dem Ziel des Klassenerhalts hat sich aber nicht viel geändert. Jeder Sieg entfernt uns weiter von den Play-Downs. Ich erwartet ein hart umkämpftes Spiel wie gegen Hannover, das am Ende hoffentlich auch das gleiche Ergebnis hat.“

Vorbericht 10.Spieltag - Der Rekordmeister zu Gast in Dorsten

Preseinfo BG Dorsten - 11.11.2011

Zur ungewohnten Zeit am Sonntag um 18 Uhr ist der vielfache deutsche Meister Bayer Giants Leverkusen zu Gast bei der BG Dorsten. Der 14-fache deutsche Meister und 10-fache Pokalsieger hatte seine Hochzeit allerdings in den 90er Jahren. Inzwischen spielt man in der 2. Bundesliga mit vielen jungen Spielern.

In dieser Saison dauerte es einige Zeit, bis sich das Team fand. Von den ersten sieben Spielen konnten die Rheinstädter gerade eines gewinnen. Danach nahmen sie Fahrt auf und gewannen die letzten drei Spiele in Folge. Neben Bernau mussten auch die beiden aufstiegsambitionierten Teams aus Stahnsdorf und Vechta die Punkte den Leverkusern überlassen. Der Star des Teams in ganz klar Trainer Achim Kuczmann, der Bayer schon mal in der 1. Bundesliga trainiert hat. Der Flügelspieler Matthias Goddek (13,1 P.), der US Amerikaner John Eggleston (12,8), der Dreierschütze Marc Raß (12,3) und der Aufbauspieler Farid Sadek (12,2) sind die Spieler, die zweistellig punkten. Hinzu kommt der 19 jährige Point Guard Till-Joscha Jönke, der nicht nur 9,1 Punkte im Schnitt erzielt, sondern auch 6,4 Rebounds holt und 3,8 Assists gibt. Der zweite US Amerikaner Casey Robinson erzielt 8,6 Punkte und holt 4,5 Rebounds. Das sind die sechs Spieler, die das Team tragen und zuletzt die souveränen Siege eingefahren haben. Leverkusen ist besonders von jenseits der Dreipunktelinie gefährlich. Sie haben nicht nur die meisten Versuche, sondern auch die meisten Treffer von außen. Die letzten drei Siege waren Heimsiege, auswärts gewannen Giants in Wolfenbüttel. Mit vier Siegen und sechs Niederlagen stehen sie zwar noch auf einem Play Down Platz, jedoch nur noch einen Sieg hinter den Play Off Plätzen.

Die BG Dorsten konnte sich gegen einen der Mitkonkurrenten um die unteren Play Off Plätze am letzten Wochenende in Berlin durchsetzen. Leverkusen ist ein weiterer Kandidat für diese Plätze, somit möchte das Team um John Cadmus natürlich gerne nachlegen. Mit sieben Siegen und drei Niederlagen haben die Holsterhausener zwar noch etwas Luft zu den Play Down Plätzen, doch jeder Sieg zählt. Neuzugang Alexander Günther wird wahrscheinlich mit auflaufen können, auch Tom Lipke kann spielen. Die Oberschenkelzerrung ist auskuriert, seit Donnerstag ist er wieder im Training. Die Mannschaft will die gute Leistung aus dem Alba-Spiel bestätigen und einen weiteren Schritt zum Klassenerhalt machen.

BG siegt im Miniatur-Derby

waz.de - Lokalsport - 16.11.2011 - Roveb Chelbna

Wulfen.   U12 des BSV unterliegt im Derby mit 66:84. BG-Nachwuchs bleibt weiter ungeschlagen

U12 BSV Wulfen - U12 BG Dorsten 66:84

In einem zunächst sehr spannenden Spiel setzte sich am vergangenen Wochenende die U12 der BG Dorsten im Derby gegen den BSV Wulfen mit 84:66 durch und rächte damit ihre Herrenmannschaft für die Niederlage vor einigen Wochen in der 2. Bundesliga ProB.

Auch wenn es nur das Nachwuchs-Derby ist, lag am Samstag doch einiges an Spannung in der Wulfener Wittenbrinkhalle. Dass auch schon der Nachwuchs vom Derby-Fieber gepackt wird, konnte BG-Trainer Alois Buschmann nach dem Sieg seines Teams bestätigen: „Meine Jungs waren trotz der drei deutlichen Siege im Vorfeld ziemlich nervös vor dem Spiel gegen Wulfen. Da ist halt auch in der U12 schon eine gewisse Brisanz im Spiel“, gab der 57-jährige einen kleinen Einblick in die Gefühlswelt seiner Schützlinge.

Auch sein Trainerkollege auf der anderen Seite, Romeo Bakoa, wusste was auf seine Jungs zu kam: „Uns war natürlich klar, dass die Dorstener ein sehr starker Gegner sind, schließlich hatten sie die ersten drei Saisonspiele klar gewonnen. Doch wir wollten von Beginn an mitspielen und unsere Chance nutzen“, so der BSV-Trainer, der neben seinem Engagement im Jugendbereich auch für die erste Mannschaft der Münsterland Baskets aktiv ist und somit sowie längst weiß, welchen Stellenwert die Derbys haben.

Und zu Beginn der Partie sah es in der Tat so aus, als wäre für die Wulfener gegen die favorisierte BG etwas zu holen. Dank eines gut aufgelegten Alexander Winck (48/3) hielt die Bakoa-Fünf die Partie bis zur Pause offen und lag bei einem 46:50-Rückstand noch in Schlagweite. „In der ersten Halbzeit haben wir einfach nicht gut gespielt und schlecht verteidigt. Zudem waren da viele einfache Würfe, die wir nicht genutzt haben“, nannte Buschmann die Gründe für die ausgeglichene erste Halbzeit.

Nach der Pause blieb die Begegnung der beiden Nachwuchsmannschaften zunächst weiter spannend und entwickelte sich zu einem packenden Derby. Beide Mannschaften schenkten sich nicht viel, so dass die Zuschauer bis zum 60:63 aus Wulfener Sicht am Ende des dritten Viertels einen offenen Schlagabtausch sahen.

Erst im Schlussabschnitt schwanden auf Seiten der Gastgeber allerdings zunehmend die Kräfte. Die Dorstener verteidigten jetzt viel besser und kamen durch ihr schnelles Umschalten immer wieder zu einfachen Punkten.

„Meine Jungs sind nach der Pause nicht mehr so fit aus der Kabine gekommen. Im letzten Viertel hat dann auch einfach die Kraft gefehlt. Bis dahin habe ich sogar noch fest an einen Sieg meiner Mannschaft geglaubt“, kommentierte Bakoa die Leistung seines Teams in der zweiten Hälfte.

BG-Trainer Alois Buschmann freute sich hingegen, dass sein Team im letzten Viertel doch noch ihr ganzes Potenzial abrufen konnte: „Wir haben das letzte Viertel mit 19:6 gewonnen. Da war der Drops dann gelutscht.“ Buschmann war natürlich sehr glücklich über den 84:66-Sieg. Als fairer Sportsmann verteilte er aber auch ein Lob an den BSV Wulfen: „Man muss sagen, dass die Wulfener wirklich sehr ehrgeizig sind und topmotiviert in dieses Spiel gegangen sind. Vor allem in der ersten Halbzeit haben sie uns das Leben mehr als einmal ziemlich schwer gemacht.“

Dank des Sieges behielt die BG Dorsten auch im vierten Spiel weiter ihre weiße Weste und trifft nun am kommenden Samstag im absoluten Spitzenspiel auf den ebenfalls noch ungeschlagenen ETB SW Essen. „Ich denke, Essen ist in diesem Spiel der klare Favorit. Die haben auch letztes Jahr schon die Zwischenrunde erreicht“, sieht Buschmann seine Spieler in der Außenseiterrolle. „Mit dem Sieg gegen Wulfen sollten wir die Zwischenrunde allerdings erreicht haben“, so der BG-Trainer.

Dieses Ziel verfolgt auch weiterhin Romeo Bakoa mit seinen Korbjägern: „Da sich die ersten vier Mannschaften für die Zwischenrunde qualifizieren, liegen wir noch absolut gut im Rennen. Ich bin mit der Leistung meiner Jungs sehr zufrieden und denke, dass wir mit dem Einsatz noch so einige andere Teams in der Liga schlagen werden.“

BG Dorsten legt personell nach

waz.de - Lokalsport - 15.11.2011 - Christoph Winkel

BG-Coach Torsten Schierenbeck freut sich über die Verstärkung aus der Landeshauptstadt. Foto: André Elschenbroich

Dorsten.   Der 23-Jährige kommt von den Giants Düsseldorf und ist bis zum Saisonende ausgeliehen

Alexander Günther ist der neue Mann bei der BG Dorsten. Der ProB-Ligist reagiert damit auf die schwere Verletzung von Gerrit Budde. Alexander Günther ist 23 Jahre alt, 2,03 Meter groß und bringt 91 kg auf die Waage. Der Vertrag des Flügelspielers gilt in Dorsten zunächst bis zum Saisonende, Günther ist von den Giants Düsseldorf ausgeliehen.

Trainer Torsten Schierenbeck plant, den Zugang vornehmlich auf der Position des Power Forwards einzusetzen und somit für Entlastung auf den großen Positionen zu sorgen. „Er hat schon einige Trainingseinheiten mit der BG absolviert und hinterließ einen sehr guten Eindruck“, sagt der Coach der BG Dorsten.

Sein Debüt soll der Student bereits am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen Leverkusen geben. Alexander Günther begann erst im Alter von 16 Jahren mit dem Basketball. Nachdem er bei verschiedenen Düsseldorfer Vereinen gespielt hat, zog es ihn in die USA. Dort spielte er zwei Jahre lang am Junior-College. Im Sommer 2011 kehrte er zurück nach Deutschland und unterschrieb einen Dreijahresvertrag beim ProA-Ligisten Düsseldorf Giants.

Die Düsseldorfer streben die sofortige Rückkehr in die 1.Bundesliga an. „Nach dem Abstieg ist der Leistungsdruck natürlich riesig“, sagt Günther. In der Landeshauptstadt kam er bislang noch nicht richtig zum Zug. Um Spielpraxis zu sammeln, schaute er sich nach Rücksprache mit Giants-Trainer Murat Didin einer Alternative in der Umgebung um. Die BG Dorsten bezeichnet der gebürtige Düsseldorfer als „Glücksfall.“ Schon nach dem ersten Training stand fest, dass die BG Ansprechpartner Nummer eins sein wird. „Das ist eine super tolle Mannschaft. Der Teamgeist ist sehr groß. Das habe ich selten so erlebt. Ich freue mich riesig auf diese Herausforderung.“

Günther studiert an der Uni Düsseldorf, er wird zu den Trainingseinheiten und zu den Spielen nach Dorsten pendeln. „Ich wohne noch bei meinen Eltern. Nach meiner Rückkehr aus den USA war mein Kinderzimmer noch frei“, sagt er und lacht.

BG Dorsten schlägt noch einmal zu

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 15.11.2011 Ralf Weihrauch

DORSTEN Die BG Dorsten hat einen neuen Spieler verpflichtet: Alexander Günther kommt aus Düsseldorf wird schon ab dem kommenden Sonntag in der Pro B am Ball sein. Günther ist 2,03 Meter groß und wiegt über 90 Kilo.

Die Verpflichtung war notwendig geworden, weil Center Gerrit Budde wegen einer Schambeinentzündung sehr lange ausfallen wird. Günther ist aber kein Center, sondern soll die Rolle eines Power Forwards übernehmen. Der 23-Jährige stand bislang bei den Düsseldorf Giants unter Vertrag, ist dort aber in der Pro A nicht zum Einsatz gekommen. „Düsseldorf hat einen Kader, der für die 1.Bundesliga reicht. Soweit ist Alexander Günther noch nicht,“ sagt BG-Trainer Torsten Schierenbeck.
Kontakt zum Düsseldorfer hatte es schon vor dem Ausfall Buddes gegeben. Nun gab es aber Anlass zum Handeln und die BG einigte sich auf ein Ausleihgeschäft mit den Giants. Günther hat schon einige Trainingseinheiten in der Juliushalle mitgemacht und einen guten Eindruck hinterlassen. Wenn alle Formalitäten problemlos laufen, ist Günter am Sonntag um 18 Uhr gegen Leverkusen dabei.
Das kann auch bei Tom Lipke der Fall sein. Er war am Dienstag im Wurftraining und bekommt noch einige Behandlungen beim Therapeuten. Am Samstag wird man im letzten Training entscheiden, ob Lipke gegen Leverkusen wieder spielen kann.

Bericht 9.Spieltag - Souveräner Sieg der BG Dorsten in Berlin

Preseinfo BG Dorsten - 13.11.2011

Die BG Dorsten konnte den Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt Alba Berlin 2 am Samstag Nachmittag deutlich mit 93:71 besiegen. Mit sieben Siegen aus zehn Spielen liegt der Aufsteiger dabei deutlich über den Erwartungen.

Die Anreise am Tag vor dem Spiel hat sich somit ausgezahlt, die Mannschaft war von Beginn an da und kontrollierte das Spiel. Ohne die beiden mit nach Berlin gereisten Verletzten Tom Lipke und Gerrit Budde und ohne den schulisch verhinderten Marco Dunzel blieben noch acht Spieler. Die Mannschaft wollte sich für die schlechte Leistung gegen Herten rehabilitieren, das merkte man vom Sprungball an. Zwar konnte die Bundesligareserve des vielfachen deutschen Meisters nach dem 7:2 der Gäste mit 7:8 (6. Minute) in Führung gehen, es sollte aber die letzte Führung im gesamten Spiel sein. Die Offensive lief wie geschmiert und in der Defense waren zwar anfängliche Konzentrationsprobleme, die aber schnell abnahmen. Ein Glücksdreier mit der Schlusssirene zum ersten Viertel hielt die Berliner mit 26:22 in Reichweite. BG Trainer Torsten Schierenbeck mahnte in der Viertelpause zu etwas mehr Konzentration in der Verteidigung.

Die Mannschaft erhöhte die Schlagzahl, Alba konnte das Tempo der Dorstener nicht mitgehen. Immer wieder fanden die beiden hervorragend aufgelegten Guards Terry Bryant und Deon McDuffie die Lücken in der Berliner Verteidigung oder schlossen selber ab. McDuffie lieferte zudem sein bestes Spiel im BG Dress ab. Punkt für Punkt setzte sich der Aufsteiger im 2.Viertel ab. Ein Schlüssel war die hervorragende Defense gegen den 2,10 m Center Cem Dinc. Philipp Spettman und Blake Poole sowie Florian Heit leisten hervorragende Arbeit. Blake Poole trotz Größennachteilen wieder mit einem Double-Double und den besten Effektivitätswert des Spieltages. Mit einer beruhigenden 53:40 Führung ging es in die Pause.
Schierenbeck’s größte Sorge war, ob sein Team das sehr hohe Tempo, das sie vorgaben, mit acht Spielern bis zum Ende durchhalten können. Seine Sorge blieb unbegründet, das Gegenteil war der Fall. Die beiden Guards John Cadmus und Nderim Pelaj legten noch ein Schippe drauf und den Topscorer der Jung-Albatrosse Joey Ney auf Eis. Konnte der 19 jährige Shooting Guard in der ersten Halbzeit zehn Punkte erzielen, waren es im zweiten Durchgang ganze zwei. Die BG sprühte nur so vor Spielfreude, schnelle Fast Breaks und sehenswerte Kombinationen erfreuten vor allem die mitgereisten Dorstener Zuschauer. 26 Assists sind eine Dorstener Saisonbestleistung. Der Lohn war ein 70:56 Vorsprung zum letzten Viertel. Wer nun dachte, die BG ließ nach, sah sich getäuscht. Es wurde weiter Druck in der Verteidigung gemacht, Alba fand kein Mittel dagegen und verursachte insgesamt 22 Ballverluste. Sie bekamen kaum offene Würfe und mussten oft ihr Glück im 1 gegen 1 versuchen, da die Passwege geschlossen waren. Spätestens beim 91:65 (37.) war die Oper gesungen, der BG Trainer nahm seine beiden Amerikaner vom Feld. „Die Mannschaft hat sich zu 100% an unseren Gameplan gehalten. Das Resultat war eine sehr souveräne Leistung und eine hervorragende Wiedergutmachung nach dem Herten-Spiel“ so ein sichtlich zufriedener Trainer.

Viertel: 26:22; 27:18; 17:14; 23:17

BG siegt in Berlin

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 13.11.2011 Ralf Weihrauch

DORSTEN Die Reise in die Bundeshauptstadt hat für die BG Dorsten mehr den Charakter einer Mannschaftsfahrt gehabt. Zwischen Stadtrundfahrt und Cafebesuchen gewann Torsten Schierenbecks Team leicht und locker bei Alba II.

2. Bundesliga ProB Nord: Alba Berlin II - BG Dorsten 71:93 (40:53)

Die Rückkehr in seine Heimatstadt hat den Coach wohl mehr aufgewühlt als die Partie. Gleich von der ersten Minute hielten sich die Dorstener an den Kurs, den der Trainer ausgegeben hatte. Die Dorstener spielten dermaßen konzentriert und auch diszipliniert, dass auch die Ausfälle von Gerrit Budde und Tom Lipke nicht ins Gewicht fielen. Es gab am Samstag auch ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Der Amerikaner, den die Berliner verpflichtet haben, heißt Darren Stackhouse. Er hat auch vor einigen Jahren kurz bei der BG Dorsten und dann bei CB Recklinghausen gespielt.
Stackhouse war es auch, der sein Team mit dem 8:7 die einzige Führung des ganzen Spiels bescherte. Die BG spielte eine Defense, die genau den Vorstellungen des Trainer entsprach. Dorsten zwang die Gastgeber zu schnellen und ungenauen Abschlüssen und kam so immer wieder in Ballbesitz.
Die Leistung der BG stand in keinem Vergleich zum Desaster gegen Herten. 26:22 hieß es nach zehn Minuten. Im zweiten Abschnitt bauten die Dorstener diesen Vorsprung kontinuierlich aus – und das in einer Regelmäßigkeit, die keinen Zweifel am Sieg aufkommen ließ. Top-Scorer Deon McDuffie und seine Teamkameraden gingen dann mit einem 70:54 in den Schlussabschnitt. Dort betrug die höchste Führung 91:65, doch Alba schaffte eine Ergebniskosmetik.

Alba: Müller, (7), Blessig, Schumann, Ney (12), Marin, Fülle (11), Grauel (11), Herwig, Stackhouse (4), Tolksdorf (9), Horbn, Dinc (12)
BG: Bryant (12), Pelaj (12/2), Cadmus (13/1), McDuffie (24/5), Schulze Pals (11), Poole (16), Spettmann (5), Heit.
Zuschauer: 135

Für Dorstens Budde ist die Saison wohl vorbei

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 11.11.2011 Ralf Weihrauch

DORSTEN Sowohl die BG Dorsten als auch der BSV Wulfen sind am Wochenende in Richtung Bundeshauptstadt unterwegs. Die BG spielt schon am Samstag um 15 Uhr bei Alba Berlin II. Die Morzuch-Basketballer treten erst am Sonntagabend um 18 Uhr bei Eintracht Stahnsdorf an.

Gerrit Budde (2.v.li.) wird in dieser Saison wohl wegen einer Schambeinentzündung nicht mehr aktiv ins Geschehen eingreifen können. (Foto: Pieper)

2. Bundesliga ProB Nord: Alba Berlin II - BG Dorsten
Sa. 15 Uhr, Max-Schmeling-Halle, Falkplatz 1, 10437 Berlin.

Ausgangslage: Gerrit Budde wird in dieser Saison wohl keinen Basketball mehr spielen. Es wurde eine Schambeinentzündung diagnostiziert, die eine vielmonatige Pause notwendig macht. Auch Tom Lipke kann in der Max-Schmeling-Halle wegen seiner Zerrung nicht spielen. Coach Torsten Schierenbeck kündigte an, dass man für Budde nun einen neuen Spieler holen werde. Es wäre schwierig, einen richtigen Center zu bekommen, es werde aber auf jeden Fall ein großer Spieler werden.
Die Dorstener sind schon am Freitag nach Berlin gefahren. Abends hat das Team noch einmal in Spandau trainiert und kann nach der Nacht im Hotel bestens ausgeruht in die Partie gehen.
Die Gastgeber stellen eine sehr junge Mannschaft. In diesem Jahr haben die Berliner erstmals einen Amerikaner für ihr Team geholt. Eine Verstärkung aus der BBL ist zwar möglich, aber bislang ist de Alba-Nachwuchs auch ohne sie ausgekommen. Drei Mal haben die Berliner gewonnen, alle Siege wurden in eigener Halle eingefahren.

Torsten Schierenbeck: „Wir haben das Herten-Spiel nüchtern und sachlich analysiert. Wir werden diese Fehler nicht mehr machen, vor allem nicht zwei Mal hintereinander. Wir sind sicher nicht chancenlos und können unserem Ziel, dem Klassenerhalt, ein gutes Stück näher kommen.“

Vorbericht 9.Spieltag - Die BG Dorsten fährt nach Berlin

Preseinfo BG Dorsten - 11.11.2011

In das Herzen von Berlin fährt die BG Dorsten am kommenden Wochenende um gegen Alba Berlin 2 zu spielen. Das Ausbildungsteam des mehrfachen deutschen Meisters empfängt die Nordrhein Westfalen am Samstag zur Kaffeezeit um 15 Uhr.

Die junge Berliner Mannschaft startete mit 4 Niederlagen in die Saison, konnte aber seit dem drei von fünf Spielen gewinnen. Zu Saisonbeginn verlor die Mannschaft ihre komplette erste Fünf, die nachfolgenden Spieler mussten nun Verantwortung übernehmen. Topscorer der Mannschaft ist der 19 jährige Joey Ney, der auch in der 1. Bundesliga zum Einsatz kommt. Der 1,98 m große Guard erzielt im Durchschnitt 14,6 Punkte und holt 5,6 Rebounds in der 2. Bundesliga. Mit 13,9 Punkten folgt ihm der 2,10 große Center Cem Dinc, der aus Hameln verpflichtet wurde. Der Flügel Tobias Grauel mit 13,6 und der Guard Sebastian Fülle (10,8) sind die beiden weiteren Spieler, die zweistellig punkten. Der Alba Kader umfasst 17 Spieler, von denen 11 regelmäßig zum Einsatz kommen. Erstaunlicherweise verpflichteten die Berliner mit Darren Stackhouse einen US Amerikaner, was eigentlich ihrem deutschen Jugendförderungskonzept widerspricht. Der Cousin von NBA Star Jerry Stackhouse bringt einige Erfahrung in das junge Team. Trainer Milan Pesic, ein entfernter Verwandter der Trainerlegende Svetislav Pesic, trainiert das Team seit Saisonbeginn und hat das Ziel Klassenerhalt fest im Auge. Die Siege gegen die Mitkonkurrenten um den Ligaverbleib, Bernau, Wedel und Leverkusen unterstreichen die Ambitionen. Am letzten Wochenende gab es eine deutliche 73:92 Niederlage beim Topfavoriten Vechta, allerdings ohne einen ihrer Topscorer Tobias Grauel.

Mit der BG Dorsten kommt nun ein weiter Rivale an die Spree. Die Dorstener reisen mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch in die Hauptstadt. Die hohe Niederlage, noch dazu vor eigenem Publikum, gegen Herten hat das Team mächtig gewurmt. Es ist das zweite Spiel in dieser Saison (nach dem Spiel in Wedel), wo gar nichts zusammenpasste. Die Mannschaft hat die Niederlage ausgiebig analysiert und intensiv trainiert. Die jungen Albatrosse verteidigen sehr intensiv und spielen vor allem sehr schnell. Der sogenannten „Transition Defense“ widmete Trainer Torsten Schierenbeck jedenfalls ein besonderes Augenmerk.

Bei Gerrit Budde steht nach der MRT Untersuchung nun endlich eine Diagnose fest: Eine Schambeinentzündung ist das ernüchternde Ergebnis. Ob er in dieser Saison überhaupt noch ein Spiel machen kann ist mehr als fraglich. Ein Schock für Budde und Trainer Schierenbeck: „Das tut mir für Gerrit sehr leid. Er hat gerade in den letzten Spielen große Fortschritte gemacht. Ein großer Verlust für das Team“. Tom Lipke wird dem Team nicht helfen können. Seine Oberschenkelzerrung wird zwar gut behandelt, am Wochenende kann er nicht eingreifen. Marco Dunzel wird aus schulischen Gründen nicht mit nach Berlin fahren.

Die BG reist bereits am Freitag nach Berlin und wird am Abend dort trainieren, um dann am frühen Nachmittag ausgeruht in die Halle zu fahren. Eine Maßnahme, die die Wichtigkeit des Spiels für die Holsterhausener unterstreicht. Ein Sieg gegen einen direkten Kontrahenten würde die „Mission Klassenerhalt“ einen großen Schritt voran bringen.

Auf den Zahn gefühlt

waz.de - Lokalsport - 09.11.2011 - Christoph Winkel

Torsten Schierenbeck ist Trainer der BG Dorsten. Foto: André Elschenbroich / WAZ FotoPool

Dorsten.   Der Trainer der BG Dorsten im Gespräch bei der WAZ: Der 46-Jährige liebt Florida, Oberhemden und Berlin

Torsten Schierenbeck ist ein Mann mit Format: Ein bisschen größer als die meisten Basketballtrainer ist er. Auch ein bisschen breiter. Und eigentlich immer gut gelaunt.

Es sei denn, es steht wieder mal ein Besuch beim Zahnarzt an. Dann geht die Laune runter und das Herz schneller. „Ich habe richtig Panik. Den Zahnarzt mochte ich schon als kleines Kind nicht“, verrät der 46-Jährige. Am Dienstagmittag war es soweit. Das Resultat: Zwei Zähne mussten raus.

Beim anschließenden Besuch der WAZ-Sportredaktion in Dorsten ist die Laune wieder bestens. Der Ärger über die Heimniederlage gegen die Hertener Löwen ist ebenso verflogen wie der Zahnschmerz. Eine Tasse Kaffee muss der Trainer der BG Dorsten aber ablehnen. „Ich darf doch zwei Stunden nichts Heißes trinken“, sagt er und bittet um ein Glas Wasser.

Seit gut drei Monaten ist Schierenbeck in Dorsten zu Hause. Zumindest sportlich. Mit seiner Ehefrau Patricia wohnt er in Hilden. „Sie arbeitet in Bonn, ich in Dorsten. Da liegt Hilden ziemlich zentral.“

Als seine Heimat bezeichnet Schierenbeck aber nach wie vor Berlin. In der Hauptstadt ist er geboren, in die Hauptstadt will er spätestens im hohen Alter wieder zurück. „Wenn schon aus Berlin raus, dann ist es auch egal, in welches Dorf. Hamburg, München oder eben Dorsten“, sagt er und lacht.

Der BG-Coach mag die alte Zeche Fürst Leopold, in der vor der Saison das Fotoshooting der BG Dorsten stattfand. Ihm gefällt der große Supermarkt in Holsterhausen und natürlich die Juliushalle. „Ansonsten kenne ich mich noch nicht so gut aus“, erklärt er.

Trotz der tiefen Verbundenheit zu Berlin ist Torsten Schierenbeck Mitglied beim FC Bayern München. „Ich bin kein Opportunist“, sagt er. „Die meisten Berliner sind gegen die Bayern. Ich habe mich gefragt, warum eigentlich. Dann habe ich mir ein paar Spiele angeschaut und mochte die Spielweise.“

Lassen es die Zeit und die Finanzen zu, verbringt er einen Teil der basketballfreien Zeit von April bis August am liebsten in Florida. Am Meer, im Mietwagen oder aber in den riesigen „Shopping-Malls.“ 17 Paar Turnschuhe brachte er alleine vom letzten Florida-Trip mit nach Hause. Den Großteil seiner Oberhemden, die er bei den Basketballspielen trägt, hat er ebenfalls aus den Vereinigten Staaten mitgebracht.

„Großen Spaß“ habe er an seiner neuen Arbeit bei der BG Dorsten. Schließlich sei diese Arbeit einzigartig. Noch niemals habe Schierenbeck eine Mannschaft trainiert, in der so viele Eigengewächse zum Stamm gehören. Zudem sei die Leistungsbereitschaft seiner Akteure außergewöhnlich. „Das Herz und die Liebe zum Basketball sind in Dorsten deutlich spürbar. Alle Spieler haben den festen Willen, sich stetig zu verbessern.“

Sechs Mal pro Woche bittet Schierenbeck zum Training. Vier Mal am Abend, zwei Mal vormittags. Mindestens. Denn auch auf Individualtraining legt er großen Wert. Als aktiver Spieler mischte er in der Berliner Oberliga mit. Eine schwere Knieverletzung zwang ihn schon in jungen Jahren zur Aufgabe. Schierenbeck wurde Schiedsrichter, später Trainer.

Nach neun Spielen steht er mit der BG auf Rang sechs. Die Bilanz: Sechs Siege, drei Niederlagen. „Unser Ziel ist und bleibt allein der Klassenerhalt“, betont der Coach und ergänzt: „Nach Möglichkeit vielleicht die Play-Offs.“ Platz acht würde reichen.

Schierenbeck verurteilt Hinterhältigkeit. Von seinen Spieler fordert er Offenheit, fordert er Loyalität. „Das ist es auch, was ich meinen Jungs entgegenbringe. Dann auch gerne doppelt und dreifach.“

Genau über diese Charaktermerkmale habe er mit Vereinsboss Bruno Kemper beim ersten losen Treffen im Berliner Hotel InterContinental gesprochen. Kemper habe genickt.

Und nach der ersten Zusammenkunft mit der jungen Mannschaft Anfang Juni wusste auch Schierenbeck: „Das mit der BG. Das passt.“

Schierenbeck bleibt ohne Sperre

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 08.11.2011 Andreas Leistner

DORSTEN Trainer Torsten Schierenbeck von der BG Dorsten, der am Samstag nach einem disqualifizierenden Foul im Spiel gegen die Hertener Löwen der Halle verwiesen wurde, bleibt ohne Sperre. Die Spielleitung der Jungen Liga verhängte eine Geldstrafe von 300 Euro.

Schon am Montag hatte Spielleiter Jochen Böhmcker gegenüber der Dorstener Zeitung auf den gleich gelagerten Fall des Trainers der BG Illertal-Weißenhorn, Uwe Sauer, verwiesen, der am ersten Spieltag der vergangenen Saison disqualifiziert worden war. Auch damals hatte die Junge Liga bei einer Erhöhung der Geldstrafe auf eine Sperre verzichtet.
Torsten Schierenbeck begrüßte die Entscheidung: "Einzig und allein wichtig war, dass ich beim Spiel gegen Alba Berlin auf der Bank sitzen kann." Eine Sperre hätte der Dorstener Coach auch nicht nachvollziehen können: Ich habe gemeckert, ein Technisches Foul wäre okay gewesen. Aber ich habe den Schiedsrichter nicht beleidigt, deshalb war eine Disqualifikation nicht angebracht. Eine Sperre hätte ja praktisch ein Berufsverbot bedeutet", erklärte Schierenbeck, der bei der BG als hauptamtlicher Trainer beschäftigt ist.

Schierenbeck könnte ohne Sperre bleiben

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 07.11.2011 Andreas Leistner

DORSTEN Trainer Torsten Schierenbeck von der BG Dorsten, der am Samstag nach einem disqualifizierenden Foul im Spiel gegen die Hertener Löwen der Halle verwiesen wurde, muss voraussichtlich nicht mit einer Sperre rechnen.

Nach einem Disqualifizierenden Foul musste Torsten Schierenbeck am Samstag die Halle verlassen. (Foto: Niehuis)

Auf Nachfrage der Dorstener Zeitung verwies Jochen Böhmcker, Spielleiter der Jungen Liga, auf einen Fall aus der vergangenen Saison. Damals hätten gegen den Illertaler Trainer Uwe Sauer seitens der Schiedsrichter genau die gleichen Vorwürfe vorgelegen wie nun gegen Torsten Schierenbeck. „Seinerzeit haben wir von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Geldstrafe zu erhöhen und im Gegenzug die Sperrfrist zu verkürzen“, erklärte Böhmcker, der grundsätzlich auch keinen Grund sieht, im aktuellen Fall anders vorzugehen. Sauer soll seinerzeit 400 Euro Strafe gezahlt haben.

Eine endgültige Entscheidung will der Spielleiter aber erst am Dienstag bekannt geben: „Mir liegen die Stellungnahmen der Schiedsrichter vor und auch der Dorstener Trainer hat mir seine Sicht der Dinge schriftlich mitgeteilt. Jetzt werde ich das Ganze eine Nacht lang überschlafen.“

Schierenbeck droht Sperre

waz.de - Lokalsport - 06.11.2011 - Felix Hoffmann

Holsterhausen. Die Derbyniederlage gegen die Hertener Löwen wird nicht spurlos am Aufsteiger vorüber gehen. Die BG Dorsten muss sich darauf einstellen, dass Torsten Schierenbeck für das nächste Spiel bei Alba Berlin gesperrt wird. Der Trainer handelte sich am Samstag ein Disqualifizierendes Foul ein.

Einen Teil des Sonntags hat Torsten Schierenbeck damit zugebracht, Wissenslücken zu schließen. Der Trainer der BG Dorsten saß vor dem heimischen PC und schaute sich den Videomitschnitt des Derbys gegen die Hertener Löwen an. Gesteigerte Aufmerksamkeit legte er auf die Schlussphase, die er selbst außerhalb der Halle zugebracht hatte. Über das, was 7:22 Minuten vor dem Ende passierte, erschrak Schierenbeck ein wenig. „Das ist mir schon seit 15 Jahren nicht mehr passiert“, bemerkte er und ergänzte: „Das ist natürlich eine Dummheit.“

Der Trainer war ruhig geblieben, als seinem Center Blake Poole schon in der ersten Spielminute mit zwei fragwürdigen Fouls die Luft aus den Segeln genommen wurde. Er hatte es mit einem gequälten Lächeln quittiert, als ein Wurf das Gestänge der Korbanlage traf, der Gegner aber dennoch munter weiter spielen durfte. Es waren viele fragwürdige Kleinigkeiten, die den Auftriff der beiden Schiedsrichter begleiteten. In Summe brachten sie das Fass nach 32 Minuten und 38 Sekunden zum Überlaufen. Schierenbeck baute sich vor einem der beiden auf, bölkte den zwei Köpfe kleineren Mann regelrecht an. Was folgte, war eine Entscheidung, für die sich das Gespann Markus Aichele/Andreas Bohn den Hohn und Spott von mehr als 800 Zuschauern gefallen lassen musste. Das Duo verhängte ein Technisches und ein Disqualifizierendes Foul. Schierenbeck musste die Halle verlassen.

Das Disqualifizierende Foul wiegt schwer: Eine mehrwöchige Sperre und eine saftige Geldbuße (bis zu 5000 Euro) sind laut Spielordnung und Strafenkatalog denkbar. „Eine Bestrafung ist aber nicht zwangsläufig. Wir werden beide Seiten anhören und notfalls auch die Videoaufzeichnungen zu Rate ziehen, bevor wir eine Entscheidung fällen. Unschuldige werden nicht bestraft“, erklärte am Sonntag Spielleiter Jochen Böhmcker im Gespräch mit der WAZ.

Derweil rüsten sich die Verantwortlichen der BG Dorsten schon für den Fall der Fälle. Sollte Schierenbeck tatsächlich gesperrt werden, muss für das Auswärtsspiel bei Alba Berlin erstmalig ein Interimstrainer her. „Wir werden zusammen mit Torsten eine Lösung finden“, sagt Alois Buschmann. Der Sportliche Leiter der BG Dorsten wäre prädestiniert für diese Aufgabe. Aber: Buschmann hat am kommenden Wochenende auch Verantwortung für vier Regionalliga-Jugendteams des Vereins. Neben seiner U14 und U12 muss er die U18 und U16 betreuen, deren Trainer (Terry Bryant und Nderim Pelaj) mit der Mannschaft in Berlin im Einsatz sind. „Ich würde alles für die Mannschaft tun. Wir werden das schon irgendwie regeln“, sagt Buschmann.

BG-Chef Bruno Kemper war am Samstag wenig erfreut über den verhängnisvollen Auftritt seines Trainers. „Das darf ihm natürlich nicht passieren. Die Schiedsrichter waren gut. Okay, sie waren nicht wirklich gut. Aber sie waren nicht verantwortlich für unsere Niederlage. Die haben wir uns selbst zuzuschreiben“, sagte der Vorsitzende.

BG Dorsten schon nach 45 Sekunden geschlagen

waz.de - Lokalsport - 06.11.2011 - Felix Hoffmann

Holsterhausen. Das Spiel gegen die Hertener Löwen war für die BG Dorsten bereits nach 45 Sekunden gelaufen. In den folgenden 39:15 Spielminuten ging es für den Aufsteiger lediglich darum, ein Debakel zu verhindern. Das gelang nur ansatzweise. Die Löwen siegten 95:67.

BG Dorstens Schlüsselspieler Blake Poole konnte nur mit den Schultern zucken. Der Center hatte bereits nach 45 Sekunden zwei Fouls auf dem Konto. Der 22-jährige US-Amerikaner, der in sieben von acht vorangegangenen Spielen Double Doubles erzielt hatte, durchschnittlich 15,8 Punkte und 13,2 Rebounds holte, war Leidtragender der eigenwilligen Linie, die das Schiedsrichter-Gespann Markus Aichele/Andreas Bohn in den Fokus der Kritik rückte.

Am Ende wies das Arbeitsprotokoll der Unparteiischen neben zahlreichen und nachweisbaren Fehlentscheidungen 26 Fouls gegen die BG Dorsten aus (17 gegen Herten). 31 Freiwürfen für Herten standen 17 der BG Dorsten entgegen. Das wollte Torsten Schierenbeck aber nicht als Erklärung für die Niederlage gelten lassen. „Herten hat gespielt wie ein Spitzenteam. Und wir waren deutlich unter Normalform“, sagte der Trainer nach Spielende und ergänzte: „Dieser Einbruch war nach den Topleistungen der letzten Wochen zu erwarten. Das ist ganz normal und gehört zum Reifeprozess der Mannschaft.“

Dorstener waren leichte Löwenbeute

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 06.11.2011 Ralf Weihrauch

DORSTEN Was für ein Desaster für die BG Dorsten! Auch wenn Trainer Torsten Schierenbeck immer auf mögliche Leistungseinbrüche hingewiesen hatte, tat das 67:97 im Derby gegen die Hertener Löwen doch sehr weh.

Gegen Hertens Centergarde um Christoph Hackenesch (re.) hatten es John Cadmus (li.) und Co. schwer, zum Korb zu kommen. (Foto: Niehuis)

2. Bundesliga ProB Nord: BG Dorsten - Hertener Löwen 67:95 (32:48)

Nicht eine Sekunde lang hatten die Dorstener nur den Hauch einer Chance, die Gäste unter Kontrolle zu bekommen. Herten war vom Hochball bis zur Schluss-Sirene die bestimmende Mannschaft. Die Löwen waren schneller, konzentrierter, treffsicherer, eben alles, was man braucht, um ein Basketballspiel mit fast 30 Punkten zu gewinnen. Die BG war eine ganz leichte Beute.

Jedes Spiel hat aber auch mehr oder minder auffällige Nebendarsteller. Am Samstag waren das die Unparteiischen Markus Aichele und Andreas Bohn. Sie drückten dem Spiel schon in der ersten Minute ihren Stempel auf. Blake Poole bekam gleich zwei Fouls und konnte dann nur noch mit den Händen in der Hosentasche verteidigen. Auch wenn es nicht spielentscheidend war, waren die Entscheidungen der beiden oft äußerst ärgerlich. Im zweiten Durchgang bekam Schierenbeck zwei technische Fouls und musste aus der Halle. Die Schiedsrichter hatten nicht mitbekommen, dass Herten nach acht Sekunden immer noch in der eigenen Hälfte stand. Eine Kleinigkeit, die beim Coach das Fass aber zum Überlaufen brachte.

Keine Spannung

Die Spannung, die noch am Dienstag das Spiel gegen Schwelm prägte, kam nie auf. Herten führte schnell mit zehn Punkten. Die lange Garde der Löwen hatte unter dem Korb die uneingeschränkte Lufthoheit, zudem saßen auch die Würfe aus der Distanz. 25:13 führten die Gäste nach dem ersten Spielabschnitt und 32:48 hieß es zur Pause.
An eine Wende glaubte keiner der BG-Fans mehr. Zu deutlich war die Tatsache, dass die junge Mannschaft sich nicht zu einer weiteren Glanztat aufraffen würde. Die BG-Fans freuten sich dann schon über Kleinigkeiten, wie Dreier oder ein Dunking. Oft gab es auch Szenenapplaus für besonders gute Aktionen der Hertener, die weiterhin wie aus einem Guss spielten.
Schon nach 24 Minuten betrug der Rückstand 20 Punkte (35:55) und die Differenz wurde immer größer. 31 Punkte waren es Mitte des Schlussviertels. Hertens Coach Boris Kaminski brachte seine jungen Leute. Bei der BG Dorsten kam Marco Dunzel ins Spiel und sammelte viereinhalb Minuten Erfahrung.

Keine Vorwürfe

Trainer Torsten Schierenbeck wollte seiner Mannschaft keine großen Vorwürfe machen: „Das wird in dieser Saison noch ein oder zwei Mal passieren. Wir haben jetzt sechs Siege und drei Niederlagen. Wenn dieses Verhältnis nach 24 Begegnungen auch noch so ist bleibt, dann stehen wir sehr gut da.“

BG: Dunzel, Brynat (22/1), Pelaj (2), Cadmus (9/3), McDuffie (7), Schulze Pals (9), Poole (10), Oberschachtsiek (o.E.), Spettmann (6), Heit, Lipke (2).
Herten: Geier, Daugherty (18/3), Berger (3), Wright (19, Jetullahi, Hartmann (5/1), Hackenesch (19), Marquardt (1), Pechotta (2), Depta, Kittmann (11), Taylor (20/2).

Bericht 8.Spieltag - Dorsten verliert deutlich gegen Herten

Preseinfo BG Dorsten - 06.11.2011

Es war eines der Spiele, wo leider nichts so richtig passen sollte. Die  BG Dorsten konnte die Leistung der letzten Spiele nicht annähernd abrufen und die Hertener Löwen spielten auf hohem Niveau. Das Resultat dieser Kombination war eine klare und verdiente 67:95 Niederlage für den Aufsteiger.

Von Beginn zeigte sich die Mannschaft von BG Trainer Torsten Schierenbeck ungewohnt nervös, Herten hingegen eiskalt und traf fast jeden Wurf. Das Ergebnis war ein 7:21 (8.) und ein 13:25 zur Viertelpause. Dorsten mühte sich und kämpfte, Herten schien aber immer einen Schritt schneller. Angefeuert von den knapp 800 Zuschauern kam die BG offensiv besser ins Spiel, defensiv war Herten nicht zu stoppen. Die drei US Amerikaner auf Hertener Seite waren deutlich erfolgreicher als im bisherigen Saisonverlauf. Zu allem Unglück musste auch noch Tom Lipke mit einer Oberschenkelzerrung auf die Bank und konnte nicht mehr eingreifen. Die Trefferquoten der Gäste waren unverändert hoch, mit 32:48 ging es in die Halbzeit.

Schierenbeck schwor seine Spieler darauf ein, mehr in die Verteidigung zu investieren. In der Offensive wollte man die Systeme konsequenter laufen. Die Verteidigung war nun deutlich intensiver, die Offensive hingegen zu fehlerbehaftet. Vermeintlich leichte Würfe fanden nicht das Ziel, egal welches System gespielt wurde. Das Viertel verlief völlig ausgeglichen, so dass es mit einem 46:62 in den Schlussabschnitt ging.

Der brachte aber auch keine Wende mehr, zumal BG Coach Schierenbeck in der 33. Minute die Halle verlassen musste. Das Spiel war nun endgültig entschieden, Herten spielte weiterhin souverän. Die junge BG Mannschaft kämpfte bis zum Ende und erhielt als Dank den aufbauenden Beifall der Dorstener Zuschauer. Die Mannschaft saß noch lange nach Spielende enttäuscht in der Halle. Drei Spiele in einer Woche, wovon zwei sehr intensiv und auch erfolgreich waren, kann die Mannschaft noch nicht auf Topniveau spielen. Jetzt gilt es die Niederlage zu analysieren, den Schaum abwischen und sich auf das nächste Spiel in Berlin vorzubereiten. „Es gibt manchmal solche Spiele wie gestern. Wir waren heute nicht ganz so frisch wie in den anderen Spielen. Die Jungs haben alles gegeben, mehr ging heute leider nicht. Wir haben uns bisher als Mannschaft sehr gut entwickelt, es gibt aber in einer Entwicklung auch mal Rückschritte. Solche Niederlagen bringen uns voran, da bin ich mir sicher. Ein ganz großes Kompliment an unsere Zuschauer, die uns bis zum Ende hervorragend unterstützt haben“ so Schierenbeck. Am nächsten Wochenende spielt die Mannschaft bei Alba Berlin 2 und wird versuchen, die bisher gezeigten Leistung zu bestätigen.

Mit Herz und noch mehr Einsatz

waz.de - Lokalsport - 04.11.2011 - Christoph Winkel

Nderim Pelaj (Dorsten). 3. Oktober 2011: SC Rist Wedel gegen BG Dorsten. 2. Bundesliga ProB, Saison 2011/12. Foto: WAZ, Felix Hoffmann

Dorsten.   BG Dorsten empfängt am Samstag den „Platzhirsch im Landkreis“, die Hertener Löwen

BG Dorsten - Hertener LöwenSa., 19.30

Torsten Schierenbeck ist begeistert von seinem neuen Arbeitgeber. In den höchsten Tönen schwärmt der Trainer von der BG Dorsten. Nach acht Spieltagen steht der Aufsteiger auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Bilanz: Sechs Siege, nur zwei Niederlagen. „Mehr als überraschend“, nennt der Trainer das. „Wir haben die Erwartungen bislang weit übertroffen.“

Wir, das sind der Trainer Torsten Schierenbeck und eine Mannschaft, deren Erfolgshunger nicht zu stillen ist. Da ist vor allem Nderim Pelaj, der Co-Kapitän der BG, der Schierenbeck am meisten überrascht. „Seine Entwicklung ist nicht unbedingt überraschend. Aber es ging überraschend schnell“, erklärt der Coach.

Pelaj sei ein Sinnbild für die Mannschaft. Ein Dorstener Eigengewächs, das sich trotz namhafter Zugänge einen Stammplatz erkämpft hat. „Er hat sich in kurzer Zeit von einem reinen Schützen zu einem sehr guten Verteidiger entwickelt“, sagt Schierenbeck.

Pelaj gibt die verbalen Blumen gerne zurück: „Es macht irrsinnig viel Spaß, in der Mannschaft zu trainieren und zu spielen. Alle ziehen an einem Strang und wollen sich verbessern.“

Am Samstagabend sind die Hertener Löwen in der Juliushalle zu Gast. Los geht es um 19.30 Uhr. Schierenbeck freut sich auf das Match, freut sich auf einen attraktiven Gegner. „Die Löwen sind im Landkreis wohl der Platzhirsch“, sagt er und blickt zurück. „Seit Jahren sind sie eines der Topteams der 2. Bundesliga. Der Vorgängerverein spielte Mitte der 90er-Jahre sogar in der 1. Bundesliga.“

Die Gegenwart verrät, dass die Löwen trotz eines guten Spiels am Dienstag gegen den BSV Wulfen hinter der BG Dorsten stehen. Das Team von Trainer Boris Kaminski ist Sechster, Schierenbeck weiß natürlich um die Stärken der Gegner. In akribischer Kleinarbeit analysiert er jedes Team der Liga. An technischem Know-how fehlt es dem Coach nicht.

Er schaut sich die Spiele der Gegner an und schneidet zahlreiche Videosequenzen zusammen. „Ich habe Infos über jeden Spieler in der Liga. Ich weiß, wo die Stärken und Schwächen liegen“, sagt er.

Nach dem Abschlusstraining am Freitagabend trommelt er die Mannschaft noch einmal zusammen, bittet zur Lehrstunde vor dem Fernseher. Schierenbeck erklärt: „Das Gerüst des Teams ist das deutsche Dreieck mit Guard, Forward und Center.“ Besonders großen Respekt hat der Dorstener Trainer vor Vincent Kittmann. „Er ist der Shootingstar der Liga. Er hat unglaublich gute Reboundwerte. Ich würde mich nicht wundern, wenn er zum besten deutschen Spieler der Liga gewählt würde.“

Besonders stark sind die Hertener im Schlussviertel. Das spricht für enorme Konzentrationsstärke und eine gute Kondition. Nach drei recht ausgeglichenen Vierteln zog Herten auch gegen den BSV Wulfen erst im letzten Viertel davon. Hinzu kommt die Auswärtsstärke des Kaminski-Teams. Von den bislang fünf Spielen in fremder Halle gewann Herten vier.

Verzichten müssen die Dorstener wieder auf Gerrit Budde. „Er ist ein wichtiger Faktor in der Rotation unter den Körben“, erklärt Schierenbeck. Der Trainer hofft auf eine volle Juliushalle und auf gute Stimmung wie zuletzt gegen Schwelm. Schierenbeck verspricht: „Die Zuschauer können sich auf eines verlassen. Auf eine mit Herz und noch mehr Einsatz spielende Mannschaft der BG Dorsten.“

Dorsten will Hertens Löwen zähmen

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 04.11.2011 Ralf Weihrauch

DORSTEN In der Juliushalle wird es am Samstagabend wieder hoch hergehen. Gegen die Hertener Löwen wird es brechend voll und auch hoffentlich ein gutes Basketballspiel werden.

John Cadmus (re.) und Co. dürfen sich gegen die Hertener Löwen auf eine bestens gefüllte Juliushalle freuen.  (Foto: Pieper)

2. Bundesliga ProB Nord: BG Dorsten - Hertener Löwen
Sa. 19.30 Uhr, Juliushalle.

Ausgangslage: Eine bessere moralische Ausgangslage als vier Siege in Folge kann ein Aufsteiger nicht haben. Torsten Schierenbeck führt den Erfolg auch zu einem nicht kleinen Teil auf das große Selbstbewusstsein seiner Mannschaft zurück, hat aber keinen Übermut erkannt.
So waren alle Spieler mit ganzer Konzentration beim Training. Lediglich Gerrit Budde ist immer noch nicht fit. Terry Bryant ist an der Leiste behandelt worden, die nun nicht mehr so viele Probleme macht.
Momentan trainieren die Dorstener nur die Standard-Übungen. In den Wochen mit zwei Spielen ist kein Raum für neue Dinge. Schierenbeck sieht noch einige Schwachstellen, die er in den kommenden Wochen abbauen will. Vor allem in der Defense sieht er noch Nachholbedarf.

Starke Deutsche

Die Hertener Löwen haben am Dienstag in Wulfen gewonnen. Es war kein hochklassiges Spiel, doch der Löwen-Erfolg war nicht unverdient. Schierenbeck hält Vincent Kittmann für den besten deutschen Spieler in der Liga. Zudem haben die Gäste mit Christoph Hackenesch (Center) und Maik Berger (Guard) weitere starke Deutsche Spieler in ihren Reihen. Allerdings sagt Hertens Coach Boris Kaminski auch den Dorstenern nach, dass sie individuell sehr stark besetzt seien.

Torsten Schierenbeck: „Herten ist ein großer alter Name im Basketball. Ich gehe aber trotzdem mit vorsichtigem Optimismus in das Spiel.“

Vorbericht 8.Spieltag - Hertener Löwen gastieren bei der BG Dorsten

Preseinfo BG Dorsten - 04.11.2011

Die Hertener Löwen sind im Landkreis wohl der Platzhirsch. Seit Jahren sind sie eines der Top-Teams in der 2. Bundesliga. Der Vorgängerverein spielte Mitte der 90er Jahre sogar in der 1. Bundesliga. Am Samstag zur gewohnten Zeit um 19:30 findet die Partie in der Juliusstraße statt.

Die Löwen stehen mit fünf Siegen und drei Niederlagen zwar hinter den Dorstenern, sind aber besonders auswärts erfolgreich: Von fünf Spielen in fremder Halle konnten vier gewonnen werden. Darauf will die Mannschaft des Erfolgstrainers Boris Kaminski bauen und mit der BG gleich ziehen. Die Niederlagen gab es allesamt gegen die Topteams der Liga aus Hannover, Stahnsdorf und Vechta. Das Gerüst des Teams ist das „deutsche Dreieck“ mit Guard, Forward und Center: Die beiden Aufbauspieler Maik Berger (11,5 P.) und der 34 jährige Back Up Jonas Hartmann (2,3), Center Christoph Hackenesch (14,3 P./ 7,3 Rb), sowie der Shootingstar der Saison und beste deutsche Scorer der Liga Vincent Kittmann (20,3 P.). Er ist außerdem mit 11,1 „Boards“ noch der beste Rebounder seines Teams und der beste Offensivrebounder (5,0) der gesamten Liga. Es gesellen sich mit Joshua Taylor (14,4), Ryan Daugherty (9,8) und Raymond Wright (7,6) gleich drei US Amerikaner hinzu, die dem Kader die nötige Tiefe geben. Zuletzt gewannen die Hertener in Wulfen souverän mit 80:64, wobei das Spiel drei Viertel komplett ausgeglichen war. Erst das letzte Viertel entschieden die Löwen mit 27:10 (!) für sich und fuhren den sicheren Sieg ein. Die Hertener sind besonders im Schlussviertel stark, in fast allen Spielen erzielten sie dort die meisten Punkte.

Bei der BG Dorsten ist man mit dem bisherigen Saisonverlauf mehr als zufrieden. Sechs Siegen stehen nur zwei Niederlagen gegenüber. Der dadurch resultierende 2.Tabellenplatz ist ein Ergebnis, dass sich vor der Saison wohl keiner hat träumen lassen. Es besonders die Art und Weise, wie diese junge Mannschaft auftritt und teilweise vollkommen abgebrüht die Siege einfährt. Leidlich erfahren haben das zuletzt die Schwelmer Baskets, denen der Aufsteiger den bereits sicher geglaubten Sieg noch aus den Händen riss. Man hat das Gefühl, dass das Team hervorragend harmoniert, was auch Co-Kapitän Nderim Pelaj bestätigt: „Es macht irrsinnig viel Spaß in der Mannschaft zu trainieren und zu spielen. Alle ziehen an einem Strang und wollen sich verbessern“. Pelaj ist sinnbildlich für diese Mannschaft, er ist ein Dorstener Eigengewächs, der sich trotz namhafter Zugänge in die erste Fünf gespielt hat. Er entwickelte sich in kurzer Zeit von einem reinen Schützen zu einem sehr guten Verteidiger. Die Mannschaft verkraftet sogar den Ausfall von Gerrit Budde, der ein wichtiger Faktor in der Rotation unter den Körben ist. Budde wird auch am Wochenende wieder fehlen.

Trainer Torsten Schierenbeck sieht den Erfolg als Ergebnis harter Arbeit. Akribisch bereitet er die Mannschaft mit Videos und einem ausführlichen sogenannten „Gameplan“ auf den nächsten Gegner vor. Das die Mannschaft das alles schon in so kurzer Zeit so gut umsetzt freut den Trainer natürlich. „Der zweite Tabellenplatz ist eine schöne Momentaufnahme, letztendlich aber gar nichts Wert. Wir brauchen noch mindesten fünf Siege zum Klassenerhalt, das ist unser Ziel. Wir haben überhaupt keinen Grund uns zurückzulehnen, sondern müssen und werden weiter hart an uns arbeiten. Die Mannschaft will das auch und erarbeitet sich jeden Erfolg hart“, so Schierenbeck. Mit Herten kommt die nächste Mammutaufgabe, bei der die Zuschauer sich wieder auf eines verlassen können: Eine mit viel Herz und noch mehr Einsatz spielende Mannschaft der BG Dorsten. Ob am Ende wieder ein Sieg herausspringt, wird man gegen 21:30 wissen.

Nerven wie Drahtseile

waz.de - Lokalsport - 02.11.2011 - Rouven Chlebna

 

Holsterhausen.   45 Minuten Hochspannung beim 100:95-Erfolg gegen die Schwelmer Baskets

BG Dorsten - Schwelmer Baskets100:95 n.V.

Eine Partie, die an Dramatik und Spannung kaum zu überbieten war, sahen die rund 450 Zuschauer am Dienstagabend in der Juliushalle. Am Ende entschied die BG einen wahren Basketball-Krimi für sich und feierte einen verdienten 100:95-Sieg nach Verlängerung gegen die Schwelmer Baskets.

12,4 Sekunden waren in der Verlängerung noch zu spielen, da setzte Dorstens Terry Bryant mit Ablauf der Schussuhr zum Dreier an: Bruchteile einer Sekunde später landete der Ball zum 99:95 für die BG im Korb und sorgte für die Entscheidung einer nervenaufreibenden Partie, in der die Führung 17 Mal wechselte. Der verfehlte Verzweiflungsdreier von Schwelms Kristofer Speier im Anschluss versank ebenso wie der Freiwurf von Nderim Pelaj zum 100:95-Endstand im Jubel.

Dabei sah es für das Team von Trainer Torsten Schierenbeck zu Beginn der Partie alles andere als gut aus. In den ersten zehn Minuten verteidigte die BG katastrophal und geriet mit 19:28 in Rückstand.

Vor allem Schwelms Julius Dücker (10 Punkte) und Jason Smith (9 Punkte) hatten ihre Treffsicherheit bewiesen. Auf Dorstener Seite versenkte hingegen Blake Poole (11 Punkte) den Ball nach Belieben im Schwelmer Korb.

Lipke rettet BG in Verlängerung

Im zweiten Viertel fand die BG dann besser ins Spiel und konnte den Rückstand kontinuierlich verringern, so dass die Anzeigetafel zur Pause ein 41:41-Unentschieden anzeigte. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich die stets enge Partie schließlich zum Krimi.

Kurz vor dem Ende des dritten Viertels dienten zwei Ballgewinne von Bryant und Tom Lipke als eine Art Initialzündung und waren der Beginn eines 9:0-Laufes, den Lipke mit einem Korbleger zum 66:57 für die BG abschloss.

Die Schwelmer zeigten sich allerdings wenig beeindruckt und glichen mit einer 9:0-Serie zum 66:66 aus (33.). Der Rest der regulären Spielzeit gestaltete sich als ein offener Schlagabtausch, der mit jeder gespielten Sekunde dramatischer wurde. 82:85 lag die BG zurück, als Blake Poole Tom Lipke an der Dreierlinie fand und dieser eiskalt zum Ausgleich traf.

Da die Gäste aus Schwelm keinen Wurf mehr kreieren konnten, musste eine fünfminütige Verlängerung diese Nervenschlacht beenden.

Spätestens jetzt hielt es keinen Zuschauer mehr auf den Sitzen. Kapitän John Cadmus beantwortete einen krachenden Dunking der Gäste mit einem Dreier zum 88:87 für Dorsten (42. ), ehe Terry Bryant dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Vier Punkte erzielte der Aufbauspieler in der heißen Phase der Verlängerung, bevor er 12,4 Sekunden vor dem Ende zum alles entscheidenden Wurf ansetzte. Der Rest ist bekannt.

Sein Coach Torsten Schierenbeck wollte den Sieg nach der Schlusssirenen dennoch nicht nur an Bryants starkem Auftritt festmachen: „Ich denke, dass war ein Sieg des gesamten Teams.“ Ein Blick auf die Statistik gibt ihm Recht: Neben Bryant trafen vier weitere Spieler im Trikot der BG zweistellig.

„Ich bin froh über den Sieg, aber das dramatische Ende übertüncht natürlich etwas unsere katastrophale Leistung in der Verteidigung am Anfang“, analysierte Schierenbeck nüchtern und brachte dann die Stärke des Aufsteigers auf den Punkt: „Ich kann mich halt immer auf den Einsatz und den Willen meiner Mannschaft verlassen, deshalb haben wir am Ende auch verdient gewonnen. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Bericht 13.Spieltag - Dorsten gewinnt Krimi

Preseinfo BG Dorsten - 02.11.2011

Leidenschaft, Emotionen, Kampf und Spannung sind Attribute, die ein Basketballspiel auszeichnen können. Alle waren gestern Teil des Spiels BG Dorsten gegen Schwelmer Baskets. Aufsteiger Dorsten bezwang den letztjährigen Hauptrundensieger Schwelmer, in einem an Dramatik nicht zu überbietenden Spiel mit 100:95 nach Verlängerung. Die über 400 Zuschauer beider Vereine erlebten ein Wechselbad der Gefühle.

Die verletzungsbedingt arg gebeutelten Schwelmer mussten in der vergangenen Woche ihren Kader mächtig umkrempeln: Drei neue Spieler wurden verpflichtet und mussten integriert werden. Eine echte Aufgabe für den erfahrenen Trainer Raffi Wilder, der sein Team dennoch gut einstellte. Die neuen Spieler sind von hoher Qualität und zeigten ihre individuelle Stärke schon gestern in der Partie. Das Spiel begann auf hohem Niveau, hohe Trefferquoten auf beiden Seiten. Schwelm begann, wie es BG Trainer Torsten Schierenbeck erwartet hatte mit vielen Aktionen in der Zone. Julius Dücker und Max Dohmen stellten die Dorstener Verteidigung vor große Probleme. Zudem konnte der Zug zum Korb der Gäste-Guards nicht gestoppt werden. So sehr sich die Holsterhausener Guards auch bemühten, zu oft hatten sie das Nachsehen. Dücker mit 10 Punkten im ersten Viertel und der neue Guard Jason Smith mit 9 Punkten machte die Spielweise deutlich. Das erste Viertel ging klar mit 19:28 an die Schwelmer.

In der Viertelpause zeigte sich der BG Trainer wenig zufrieden mit Verteidigung und stellte um. Mit Erfolg, denn Punkt für Punkt holte die BG auf und ging in der 14.Minute erstmalig mit 31:30 in Führung. Im Anschluss verlief das Spiel sehr ausgeglichen, es konnte sich kein Team absetzen. Folgerichtig ging es mit einem 41:41 in die Kabinen.

Auch das dritte Viertel verlief völlig ausgeglichen, der Schlussabschnitt musste beim Stand von 57:57 die Entscheidung bringen.

Dorsten hochkonzentriert startete einen 9:0 Lauf zum 66:57 in der 33. Minute. Ein technisches Foul wegen Flopping während einer Korbwurfaktion der Schwelmer, brachte die Gäste zurück ins Spiel. Sie konnten auf 66:64 verkürzen, die Begegnung war wieder komplett offen. Schwelm erarbeitete sich eine 71:78 Führung in der 37. Minute, die Messe schien gelesen. Eine Eigenschaft der jungen Dorstener Mannschaft ist aber, sich nie aufzugeben. Dennoch lagen sie zu Beginn der letzten Minute mit 77:83 zurück. Nderim Pelaj blies mit seinem trockenen Dreier zum Halali, ein schnelles taktisches Foul von Tom Lipke brachte zwei Freiwürfe für David Bunts. Er traf beide, woraufhin es Terry Bryant eilig hatte und einfach zum Korb zog und traf: 82:85 bei rund 30 Sekunden auf der Uhr. Den Schwelmer Angriff wollte Julius Dücker mit einem Zug zum Korb abschließen, wurde aber von Tom Lipke abgeräumt. Dorsten wieder in Ballbesitz und der Angriff fand den offenen Lipke an der Dreierlinie: 85:85. Bei 13 Sekunden Restspielzeit verteidigte der Gastgeber gut und Nderim Pelaj konnte den Ball in der Schlusssekunde sogar noch stehlen.

Die Verlängerung blieb weiter dramatisch, Kristofer Speier eröffnete mit einem Dunking, Cadmus legte mit einem Dreier nach. Alexander Starr war der Mann in der Verlängerung für Schwelm und erzielte 8 Punkte. Er hielt sein Team alleine im Spiel, auf Dorstener Seite war es Terry Bryant mit 7. 94:94 rund 40 Sekunden noch zu spielen. Pelaj netzt mit einem sogenannten Floater ein, im Gegenzug wird Bunts gefoult, der nur einen trifft. Gut 30  Sekunden auf der Spieluhr. Dorsten mit dem Angriff braucht einen Korb. Der Ball schien fast vertändelt, ehe Lipke im Liegen Bryant an der Dreierlinie anpasst und der mit Ablauf der Schussuhr den Wurf trifft. 99:95 und noch sieben Sekunden zu spielen, Schwelm mit der Auszeit. Speier nimmt den schnellen Dreier, den Rebound bekommt Pelaj und wird gefoult. Er trifft einen, der Notwurf von Smith trifft nicht. Der Rest war grenzenloser Jubel in der Juliusstraße. Die BG gewinnt zwei knappe Spiele in Folge und kommt ihrem Saisonziel Klassenerhalt in großen Schritten näher.

Die nächste Riesenaufgabe folgt am Samstag auch in der Juliusstraße gegen die Hertener Löwen.

Viertel: 19:28; 22:13; 16:16; 28:28; 15:10

Bryant (28 P.); Poole (19); Cadmus, Lipke und Spettmann (je 11); Pelaj und McDuffie (je 9); Heit (2); Schulze Pals (0); Dunzel und Oberschachtsiek n.g.

BG Dorsten macht es spannend

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 01.11.2011 Ralf Weihrauch

DORSTEN Die BG Dorsten hat die spannenden Spiele der letzten beiden Wochen noch einmal in Sachen Dramatik getoppt. Gegen die Schwelm Baskets gewannen die Zweitliga-Basketballer mit 100:95 nach Verlängerung.

Dorstens Blake Poole beim Wurf. (Foto Ralf Pieper)

2. Bundesliga Pro B: BG Dorsten - Schwelm Baskets 100:95 (85:85;41:41)

Die ersten 20 Minuten gestalteten beide Teams sehr ausgeglichen. Auch wenn die BG Dorsten in der Defense ihre Probleme mit den langen Schwelmern hatte, gab es immer wieder Mittel und Wege, nicht den Anschluss zu verlieren. So wechselte bis zur achten Minute immer wieder die Führung, bevor sich die Gäste etwas absetzten.

Unter den 450 Zuschauern waren etliche Schwelmer Fans, die hofften, dass der Zwischenspurt zum 19:28 (10.), so etwas wie eine Vorentscheidung einleiten würde. Dieser Zahn wurde ihnen aber gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts gezogen. Das Schierenbeck-Team konterte und lag in der 14. Minute mit 31:30 vorn. Bis zur Pause zeigten die Kontrahenten keine Blößen, es gab viele Lichtblicke auf beiden Seiten. Der 41:41-Halbzeitstand verhieß viel Spannung für die zweiten 20 Minuten.
Auch im dritten Viertel gab es keine Anzeichen, dass sich vorzeitig eine Mannschaft als Sieger empfehlen könnte. Die Dorstener verteidigten recht ordentlich, aber auch Schwelm stand hinten gut. So addierten sich nur spärlich die Punkte auf der Anzeigetafel. Die Gastgeber gingen genau nach 25 Minuten durch John Cadmus 50:49 in Führung. Schwelm lag anschließend meist mit einem bis drei Punkten vorn, es gelang aber nie der ganz große Durchbruch. Dorsten war in der Verteidigung hellwach und bestrafte jeden Fehler in der Schwelmer Offense. Terry Bryants Dreier brachte zwar das 57:55, aber in der letzten Sekunde des dritten Viertels glich Schwelm zum 57:57 aus.
Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts wurden die Schwelmer durch eine 9:0-Serie der Dorstener nicht so kalt erwischt, wie es die BG Fans am liebsten gehabt hätten. Die Gäste machte nämlich die nächsten neun Punkte  und alle waren so schlau wie vorher.
Die Anzahl der Minuten nahm aber ab und als die Baskets 78:71 führten, waren nur noch zweieinhalb Minuten zu spielen. Die BG ließ nicht locker, 13 Sekunden vor dem Ende glich Tom Lipke mit einem Dreier zum 85:85 aus.
Die Verlängerung blieb spannend, dass es die Zuschauer nicht mehr auf den Sitzen hielt. Die Entscheidung fiel erst 12 Sekunden vor dem Ende, als Terry Bryant einen Dreier mit der 24-Sekunden Sirene zum 99:95 versenkte.

BG: Dunzel (o.E.), Bryant (28/2),, Pelaj (9/2), Cadmus (11/2), McDuffie (9/2), Schulze Pals , Poole (19/1), Oberschatsiek (o.E.), Spettmann (11), Heit (2), Lipke (11).

Schwelm: Schermeng (o.E), Kramer (9/1), , Starr (8/1), Dücker (17/1), Wischniewski (2), Smith (22/2), Dohmen (11/2), Bunts (11/1), Speier (15/2), , Agyapong (11/1) , Neitzel (o.E).

Bryant droht auszufallen

waz.de - Lokalsport - 31.10.2011

Holsterhausen. Nach dem Sieg am Wochenende gegen Wolfenbüttel geht es für die Basketballer der BG Dorsten bereits am Dienstag (18 Uhr, Juliushalle) gegen die Schwelmer Baskets wieder um Punkte.

Durch den Erfolg gegen Wolfenbüttel hat die BG einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht und rangiert nun auf dem dritten Tabellenplatz. Die Gäste aus Schwelm, die letztes Jahr noch Hauptrundenmeister der 2. Bundesliga Pro B waren, sind aufgrund zahlreicher Verletzungen eher holprig in die Saison gestartet und brauchen jeden Sieg, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. Unter der Woche reagierte Baskets-Trainer Rafael Wilder auf die Verletzungsmisere und verpflichtete mit den US-Boys Alexander Starr und Jason Smith sowie Patrick Wischnewski gleich drei neue Spieler. Zudem musste Devon Baker seine Koffer packen, da er die Erwartungen nicht erfüllen konnte. BG-Trainer Torsten Schierenbeck erhofft sich dadurch einen Vorteil für sein Team: „Aufgrund der vielen neuen Spieler wird bei den Schwelmer wohlmöglich noch die Abstimmung fehlen.“ Dennoch erwartet der Dorstener Coach kein einfaches Spiel: „Wir sind Aufsteiger und wollen einfach versuchen als Team unser Bestes zu geben und Zuhause einen Sieg zu feiern.“ Personell hat Schierenbeck mit Gerrit Budde einen Ausfall zu beklagen. Hinter dem Einsatz von Terry Bryant, der an muskulären Problemen leidet, steht noch ein Fragezeichen. „Ich hoffe er kann gegen Schwelm spielen“, so Schierenbeck.

Dorsten will Schwelm schlagen

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 31.10.2011 Ralf Weihrauch

DORSTEN Die BG Dorsten hat mit den letzten beiden Siegen ihre Fans ganz schön in Atem gehalten. Die Partie gegen die Schwelmer Baskets wird am Dienstag sicher auch kein gemütliches Kaffeekränzchen.

Blake Poole (li.) wird unterm Korb wieder ohne die Hilfe von Gerrit Budde (re.) auskommen müssen. (Foto: Pieper)

2. Bundesliga Pro B : BG Dorsten – Schwelmer Baskets
Di. 18 Uhr, Juliushalle.

Ausgangslage:
In Schwelm haben die Verantwortlichen nach zahlreichen Verletzungen und holprigem Saisonstart im Laufe der Woche Bäumchen-Wechsel-Dich gespielt. Der Amerikaner Devon Baker ist geschasst worden. Dafür kamen mit Jason Smith und Alexander Starr gleich zwei neue US-Basketballer. Zudem spielt nun Patrick Wischnewski für die Gäste, der auch schon für Düsseldorf in der ersten Liga gespielt hat. Mit Kristoffer Speier (2,06 m), Max Dohmen (2,04 m) und Julius Dücker (2,04 m) haben die Schwelmer außerdem ein Centertrio mit Gardemaß. In Hannover gab es für die neue Mannschaft aber gleich eine Niederlage.
Gerrit Budde wird auch gegen Schwelm nicht auflaufen können. BG-Coach Torsten Schierenbeck ist ein wenig ratlos, weil eine exakte Diagnose immer noch aussteht. Daher gibt es auch keine Vorhersage, wann Budde überhaupt wieder mit dabei sein kann. Die muskulären Probleme Terry Bryants verhindern einen Einsatz nicht und werden dann bis zum Wochenende behandelt werden.
Die BG Dorsten hat in den letzten Wochen immer verschiedene Gesichter gehabt, oft wechselte die mentale Verfassung gleich mehrere Male in einem Spiel. Torsten Schierenbeck sieht aber eher einen Prozess, in dem solche Formschwankungen minimiert werden. Er konnte sich zuletzt aber darauf verlassen, dass ein Spieler die Mannschaft immer wieder mitgerissen hat. Gegen Schwelm hat die BG in den letzten Jahren nur selten gut ausgesehen. Das soll sich am Dienstagabend ändern.
Torsten Schierenbeck: „Trotz unserer guten Serie bleibt das Ziel der Klassenerhalt. Da spielt auch keine Rolle, dass wir gerade Dritter sind. Wir brauchen noch sechs Siege, um sicher zu sein.“

Vorbericht 13.Spieltag - Schwelmer Baskets zu Gast in Dorsten

Preseinfo BG Dorsten - 31.10.2011

Am Dienstag, den 1.11.2011 um 18 Uhr sind die Schwelmer Baskets zu Gast in der Juliusstraße. Der letztjährige Hauptrundenmeister der 2. Bundesliga ist verletzungsbedingt etwas holprig in die Saison gestartet. Er braucht jetzt jeden Sieg, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren.

Die Schwelmer sind derzeit stark gebeutelt, Fabian Gentgen, Dominik Malinowski und Topscorer Jason Holmes fallen verletzungsbedingt längere Zeit aus. Trainer Raphael „Raffi“ Wilder mischte seinen Kader unter der Woche ganz schön durch: Drei Neuverpflichtungen und eine Kündigung stehen zu Buche. Den erhofften kurzfristigen Erfolg hat es dabei noch nicht gegeben, Schwelm verlor am Samstag in Hannover mit 89:96. Devon Baker erfüllte die Erwartungen nicht und musste seinen Hut nehmen. Dafür kamen mit Alexander Starr und Jason Smith gleich zwei US Amerikaner auf den Guardpositionen. Zusätzlich wurde Patrick Wischnewski verpflichtet, der in der vergangenen Saison bei den Giants Düsseldorf in der 1. Bundesliga spielte. Für BG Trainer Torsten Schierenbeck kein Unbekannter, er arbeitete mit dem jetzt 24 jährigen in Bernau zusammen. Das Herzstück der Schwelmer ist seit geraumer Zeit die lange Garde. Mit Kristofer Speier (206 cm), Julius Dücker (204) und Max Dohmen (204) sind sie unter den Brettern hervorragend besetzt. Die Neuverpflichtungen sind allesamt als hochkarätig einzustufen, die Frage ist, wie schnell sich das Team zusammenfindet. Sollte dieser Prozess zügig ablaufen, könnte die Mannschaft in Richtung Tabellenspitze marschieren.

Die BG Dorsten hingegen hat ganz andere Ziele und möchte möglichst frühzeitig den Klassenerhalt sichern. Am Samstag konnte das Team um Kapitän und Topscorer der Partie John Cadmus einen direkten Konkurrenten auswärts besiegen. Mit Wolfenbüttel und Bernau hat man zwei Mannschaften geschlagen, die man bei dieser Aufgabe hinter sich lassen muss. Schwelm ist momentan auch hinter den Holsterhausenern und in der momentanen Verfassung mit Sicherheit auch schlagbar. Wozu die BG fähig ist mussten die Topteams Braunschweig, Stahnsdorf und zuletzt Hannover leidvoll erfahren. Die kurze Vorbereitungs- und Regenrationszeit auf das Spiel ist nicht von Vorteil, trifft in dieser Begegnung aber beide Teams gleichermaßen. Gerrit Budde fällt weiterhin aus, Terry Bryant hat muskuläre Probleme, wird aber spielen. Ein spannendes und hart umkämpftes Spiel erwartet die Zuschauer in der Juliusstraße am Feiertag.

BG Dorsten siegt in Wolfenbüttel

waz.de - Lokalsport - 30.10.2011 - Felix Hoffmann

Wolfenbüttel. Herzöge Wolfenbüttel - BG Dorsten 78:87

Eine grandiose erste Halbzeit und 21 Punkte Vorsprung waren plötzlich nichts mehr wert. Die BG Dorsten musste am Samstag bei den Herzögen Wolfenbüttel bis an die Grenze ihres Leistungsvermögens gehen. Am Ende gab es den fünften Saisonsieg und viele wichtige Erkenntnisse.

4 Minuten und 10 Sekunden waren im dritten Viertel noch zu spielen. Wolfenbüttels Michael Hart stand an der Freiwurflinie. Der erste Wurf des US-Amerikaners traf nicht sofort. Der Ball hüpfte hin und her, dann drehte er wilde Kreise auf dem Ring, fiel fast daneben, um dann nach einer gefühlten Ewigkeit doch noch den Punkt zum 34:52 zu bringen. Ein kurioser Wurf. Größere Bedeutung wurde ihm nicht beigemessen. Doch dieser Punkterfolg war der Beginn einer Schlussphase, die rund 450 Zuschauer nicht mehr für möglich gehalten hätten. Dieser Wurf verdeutlichte wie eigenwillig und unberechenbar Basketball sein kann.

Die BG Dorsten hatte das Spiel bis dahin fast nach Belieben dominiert, hatte den Gegner regelrecht an die Wand gespielt. Zeitweise nahmen die Ausmaße dieser Vorstellung skurrile Züge an. Etwa in der ersten Halbzeit, als Wolfenbüttel zwei Mal schlicht nicht in der Lage war, den Ball innerhalb von acht Sekunden in die gegnerische Hälfte zu tragen. Dorsten drückte, kämpfte, kombinierte. Aggressivität und Spielwitz versetzten die Gegenseite regelrecht in eine Schockstarre.

Doch der BG Dorsten glitt das Spiel aus den Händen. Verantwortlich dafür war sicher nicht der kuriose Freiwurf von Michael Hart. Der hatte zwar die Grabesstille in der Lindenhalle beendet und für neue Aufmerksamkeit gesorgt, doch für die Wende waren viel eher Dorstener Konzentrationsfehler verantwortlich. Die schlichen sich im Gefühl des sicheren Sieges zunehmend ein.

Eine unglückliche Figur machte dabei vor allem Deon McDuffie. Als der 18-Jährige im dritten Viertel eingewechselt wurde, führte die BG mit 54:38. Wolfenbüttel legte in nur zwei Minuten eine 10:0-Serie hin. Die Halle stand Kopf. Die Hoffnung der Herzöge und das Publikum waren wieder zum Leben erwacht. McDuffie verlor in diesen zwei Minuten gleich vier Mal den Ball, kassierte ein Unsportliches Foul und versuchte Würfe aus unmöglichen Distanzen. Auf der Gegenseite stopfte Michael Hart unter tosendem Applaus einen Dunking zum 48:54 in die Reuse. Zum Ende des dritten Viertels war Dorstens Vorsprung auf vier Punkte geschmolzen (54:50). „In meiner Mannschaft darf jeder Spieler mal einen schlechten Tag haben. Deon hat mein vollstes Vertrauen. Der Junge hat enormes Entwicklungspotenzial“, relativierte Schierenbeck später.

Der Trainer musste sich für das Schlussviertel etwas einfallen lassen. Doch frisch ins Rollen gekommene Herzöge wollten sich so leicht nicht bremsen lassen. Sie setzten Dorsten nun mit einer konsequenten Zonenverteidigung zu, erzielten nach 33 Minuten den Ausgleich und gingen durch einen Dreier von Stephen Schubert sogar mit 59:57 in Führung. Dorstens Grundordnung war völlig auf den Kopf gestellt.

Was die BG jetzt brauchte, war ein Anführer. Ein Spieler, der die Verantwortung in die Hand nimmt, der einer ausufernden Unsicherheit seiner Mitspieler Einhalt gebietet. Und dieser Anführer war am Samstag Nderim Pelaj. Zwei wohldosierte Dreier zum 62:61 und zum 74:69 sowie der vielleicht wichtigste Ballgewinn elf Sekunden vor dem Ende brachten die Holsterhausener zum zweiten Mal auf die Siegerstraße. „Unglaublich, wie viel Kraft er bis zur letzten Spielminute frei setzt“, kommentierte Schierenbeck.

Den Neun-Punkte-Vorsprung verdankten die Dorstener am Ende aber nicht allein Pelaj, sondern auch dem vielleicht besten Spieler des Gastgebers. Henje Knopke ließ sich in der Schluss-Sekunde nach einem Foul an John Cadmus auf Diskussionen mit dem Schiedsrichter ein. Zwei Technische und sechs Freiwürfe für Dorsten waren das Resultat. Cadmus verwandelte alle.

Dorsten bezwingt auch Wolfenbüttel

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 30.10.2011 Ralf Weihrauch

DORSTEN Nach dem Krimi gegen Hannover hat die BG Dorsten auch in Wolfenbüttel ein Spiel gezeigt, das nichts für schwache Nerven war. Da sich die Dorstener nach einem Blackout wieder am Riemen rissen, gelang aber doch noch ein 87:78-Erfolg.

John Cadmus war in Wolfenbüttel Dorstens erfolgreichster Werfer. (Foto: Pieper)

2. Bundesliga Pro B Nord: Herzöge Wolfenbüttel – BG 78:87 (24:37)

Die BG sah über weite Strecken wie der ganz sicher Sieger aus. Bis zur 25 Minute hielten sich die Gäste an den Plan, den ihnen Trainer Torsten Schierenbeck (Foto) mit auf den Weg gegeben hatte. Die knapp 500 Zuschauer sahen eine Betondefense der BG Dorsten, durch die die Herzöge keinen Weg fanden. Da die Gastgeber wohl auch keine Freiwürfe geübt hatten, sie trafen im Spiel nur 14 von 27, reichten 17 Dorstener Punkte zu einer Fünf-Punkt-Führung nach dem ersten Viertel.
Dorsten ließ auch im zweiten Viertel sehr wenig zu. Erneut kam Wolfenbüttel nur auf zwölf Punkte, und die Dorstener Fans hofften wegen der 37:24-Führung auf eine eine eher entspannte zweite Halbzeit. Die Hoffnungen hielten sich auch noch ein paar Minuten, denn als die Gäste 48:27 führten (24.), gab es kaum noch Hoffnungen für die Norddeutschen. Doch dann kam es zu einem Bruch im Dorstener Spiel, für den auch Torsten Schierenbeck keine Erklärungen fand. Die Herzöge stellten auf eine Zonenpresse um, mit der die Dorstener nicht zurecht kamen. Angesichts der hohen Führung schlichen sich zudem Flüchtigkeitsfehler ein.
Wolfenbüttel kam Punkt für Punkt heran, da die BG höchstens noch von der Freiwurflinie traf. Als Stephen Schubert einen Dreier zur 59:57-Führung versenkte, tobte das Publikum. Doch wie schon gegen Hannover, gelang es der BG, den Schalter noch einmal umzulegen. Es war Tom Lipke, der mit sechs Punkten einen großen Anteil an der zweiten Wende hatte. In der letzten Minute durfte John Cadmus zum Freiwurftraining. Nach einem Foul von Henje Knopke und zwei technischen Fouls, versenkte er alle sechs Versuche.

Wolfenbüttel: Oqwens (11), Nawrocki (10/1), Stevens (12), Knopke (11), Staebe (6), Schwarz, Schubert (6/2), Hart (12), Cantürk.

BG: Dunzel (o.E.), Bryant (10), Pelaj (15/4), Cadmus (23/2), McDuffie, Schulze Pals (4), Poole (12), Spettmann (2), Heit (2), Lipke (19).

Bericht 7.Spieltag - Dorsten mit Kampf zum Sieg

Preseinfo BG Dorsten - 30.10.2011

Die BG Dorsten spielte gut 30 Minuten einen überragenden Basketball, fast 10 Minuten jedoch völlig von der Rolle. Dennoch gewann der Aufsteiger am Ende verdient gegen die Herzöge Wolfenbüttel mit 87:78.

Die BG startet nach einer dreiminütigen Eingewöhnungsphase furios. In der Verteidigung aggressiv und konsequent und im Angriff mit viel Tempo oder geduldig das System ausspielend. Im Stile einer erfahrenen Mannschaft ging es über ein 13:6 (7. Minute) zu einem 13:12 (10.), ehe ein 16:0 Lauf eine 17 Punkte Führung brachte. Wie aus einem Guss und mit viel Energie spielten die Holsterhausener die Niedersachsen förmlich an die Wand. Die Vechta Bezwinger können mit Rückständen umgehen und kämpften sich durch Derrick Stevens zurück ins Spiel. Der war von den Dorstenern nur schwer zu kontrollieren, auf die anderen Spieler und Systeme der Wolfenbütteler war man sehr gut vorbereitet. Die 37:24 Halbzeitführung schien beruhigend, BG Trainer Torsten Schierenbeck lobte die Verteidigung zwar ausdrücklich, mahnte aber zur Konzentration.

Seine Spieler kamen wie meistens sehr konzentriert aus der Kabine und setzten sich schnell mit einem 11:3 Lauf auf 48:27 ab (23.). Immer wieder fanden die Guards Terry Bryant, Nderim Pelaj und John Cadmus durch geschicktes penetrieren in die Zone den freien Mann. Die über 400 Zuschauer waren mucksmäuschenstill, nur die handvoll Dorstener Fans waren erfreut. Bis zur 25. Minute (52:31) sah nach einem klaren Start-Ziel Sieg aus. Dann kam jedoch ein unerklärlicher Bruch in das Dorstener Spiel. Wolfenbüttel mit dem Mute der Verzweiflung, stellte auf aggressive Zonenpresse um und zwang die BG zu einigen Fehlern. Die Ballverluste führten unweigerlich zu leichten Punkten und die Herzöge starteten einen 19:2 Lauf. Nervös und unkenzentriert reagierte die Mannschaft auf die Zonenverteidigung. Bis auf 54:52 kamen die Lessingstädter heran, die BG zwar jetzt wieder mit guter Verteidigung aber offensiv nur mit Freiwürfen einigermaßen erfolgreich. In der Phase trafen sie nämlich nur 3 von 6. Die Halle wurde zunehmend lauter, der Lärm wurde ohrenbetäubend als Schubert per Dreier die 59:57 Führung (33.) für sein Team erzielte. Das Spiel drohte zu kippen, in den folgenden vier Minuten kämpften beide Teams verbissen um jeden Millimeter auf dem Feld (67:69/ 27. aus Dorstener Sicht). 6 Tom Lipke Punkte in Folge und ein eiskalter Nderim Pelaj Dreier brachte die BG auf die Siegerstrasse (74:69). Das Dorstener Team sammelte noch mal alle Kräfte und verteidigte wie zu Beginn der Partie. Der Lohn war die 79:71 Führung gut eine Minute vor Spielende. Danach wurde es noch mal hektisch als Schubert per Dreier rund 15 Sekunden vor Ende auf 81:78 verkürzte. Im Anschluss an das taktische Foul gab es zwei technische Fouls gegen Wolfenbüttel und John Cadmus versenkte alle sechs Freiwürfe sicher. Der dritte Sieg in Folge war unter Dach und Fach, mit viel Herz und Kampf belohnte sich Dorsten. „Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns, wie ich es immer gesagt habe. Unter anderem die Konstanz, defensiv und offensiv und Abgebrühtheit müssen wir schnell lernen. Sonst kann so ein Spiel auch mal in die Hose gehen. Dennoch hat die Mannschaft unglaubliches Herz und Moral“ so das kurze Fazit des BG Coaches. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt nicht, schon am Dienstag geht es zu Hause gegen Schwelm, den Hauptrundenmeister der vergangenen Saison.

Viertel: 17:12; 20:12; 17:26; 33:28

Cadmus (23 P.); Lipke (19); Pelaj (15); Poole (12); Bryant (10); Schulze Pals (4); Spettmann und Heit je 2; Mc Duffie 0 und Dunzel

Dorsten muss ohne Budde zu den Herzögen

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 28.10.2011 Ralf Weihrauch

DORSTEN Die BG Dorsten und auch Wolfenbüttel haben am letzten Spieltag für die großen Überraschungen gesorgt. Am Samstag treffen sie um 17 Uhr aufeinander.

Trainer Torsten Schierenbeck muss in Wolfenbüttel ohne Gerrit Budde (2.v.li.) auskommen. (Foto: Pieper)

2. Bundesliga ProB Nord:  Herzöge Wolfenbüttel – BG Dorsten
Sa. 17 Uhr, Lindenhalle, Halberstädter Str., 38300 Wolfenbüttel.

Ausgangslage: Auch wenn der großartige Erfolg über Hannover Coach Torsten Schierenbeck schon stolz gemacht hat, behält er den Blick fürs Wesentliche. Das ist der Klassenerhalt und dafür brauchen die Dorstener ungefähr elf Siege. Vier haben sie erst. In Wolfenbüttel und dann am Dienstag gegen Schwelm könnte ein weiterer großer Schritt gemacht werden.

Gerrit Budde wird aber nicht dabei sein. Er hat immer noch Probleme mit der Leiste, eine endgültige Diagnose steht noch aus. Da ist es um so wichtiger, dass die Dorstener Tom Lipke verpflichtet haben, der laut Schierenbeck gegen Hannover einer der Matchwinner war.
Wolfenbüttel hat gegen Rasta Vechta nach drei Verlängerungen gewonnen. Das gibt natürlich auch viel Selbstbewusstsein. Aus einem ausgeglichenen Team ragt Henje Knopke heraus, der als bester Allrounder der Liga gilt.

Torsten Schierenbeck: „Wir müssen konstanter werden, aber das ist bei einem jungen Team nicht selbstverständlich. Da feiert man so einen Sieg wie gegen Hannover, aber es kann auch immer ein Wedel folgen.“ 

Vorbericht 7.Spieltag - Dorsten gegen Wolfenbüttel, das Überraschungssiegerduell

Preseinfo BG Dorsten - 28.10.2011

Das Treffen der Überraschungssieger des letzten Spieltages findet am Samstag in Wolfenbüttel statt. Die BG Dorsten reist zu den Herzögen Wolfenbüttel, die am vergangen Wochenende den Top Favoriten Vechta in einem außergewöhnlichen Spiel besiegt haben. Nach drei Verlängerungen gewannen die Okerstädter mit 116:114 und 55 Minuten Zonenverteidigung.

Mit breiter Brust wird der derzeitige Tabellenzehnte den Aufsteiger empfangen, zumal sie nur einen Sieg weniger haben als die Dorstener. Die Herzöge haben neben Vechta, zu Hause Stahnsdorf nach Verlängerung besiegt (98:94) und bei Alba Berlin (86:78) gewonnen. Derrick Stevens (18,3 Punkte), Reginald Owens (13,4) und George Hart (6,3) kommen aus den USA. Letzterer ist zwar ein Sprungwunder, kommt bisher jedoch noch nicht so zum Zuge. Die Stärke allerdings sind die deutschen Spieler, vor allem deren Ausgeglichenheit. Allen voran Henje Knopke, der seine 7. Zweitligasaison in Wolfenbüttel spielt und in dieser Saison schon wieder 10,9 Punkte, 6 Rebounds, 5,1 Assist und 3 Steals auflegt. Der erst 19 jährige Dennis Nawrocki bekommt viel Vertrauen von seinem Trainer Benjamin Travnicek und steuert 11,9 Punkte je Partie dazu. Stephen Schubert (10 Punkte) und Nils Staebe (9,8) sind die weiteren Stützen des Teams. Ein weiterer wichtiger Spieler, vor allem defensiv, ist der langjährige Guard der Wolfenbütteler Martin Kemp. Alles in allem eine gefährliche Kombination für jede Mannschaft. Das Team kämpft mit den Dorstenern um die Play Off Plätze und den damit verbundenen Klassenerhalt.

Die BG Dorsten ist mit vier Siegen aus sechs Spielen deutlich besser gestartet als erwartet. Die letzten beiden Siege in Stahnsdorf und gegen Hannover zeigten, dass einiges an Potential in der Mannschaft steckt. „Wir können unsere Leistung noch nicht konstant abrufen. Daran werden wir weiter arbeiten und zudem in der Verteidigung noch eine ganze Schippe rauflegen“ so ein zuversichtlicher Trainer Torsten Schierenbeck. Die Trainingswoche verlief allerdings nicht wie gewünscht, kleinere Blessuren und jahreszeitbedingt erkältete Spieler (Heit, Pelaj, Budde, Schulze Pals) störten eine geregelte Spielvorbereitung. Ein großes Fragezeichen steht aber nur hinter dem Einsatz von Gerrit Budde, dessen Leistenprobleme durch den BG Physio Christian Sanders behandelt werden. Sein Einsatz ist mehr als unwahrscheinlich am Samstag. Sollte das Team den Trend der beiden letzten Spiele fortführen können, ist auch ein weiterer Auswärtssieg im Bereich des Machbaren.

Wo BG Dorsten draufsteht, ist auch BG Dorsten drin

waz.de - Lokalsport - 25.10.2011 - Felix Hoffmann

Gerrit Budde beißt sich durch.

Holsterhausen. Was die eigene Jugend angeht, ist die BG Dorsten schlimmer als die launischste Hollywood-Diva. Der Verein prahlt regelrecht mit seiner faltenfreien Frische und erobert mit jugendlichem Elan die 2. Bundesliga ProB. Die Eigengewächse sorgen für die Identifikation, zuletzt aber auch immer häufiger für entscheidende Punkte.

Vladimir Pastuschenko schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Der Trainer von Eintracht Stahnsdorf hatte sich und sein Team auf viele Eventualitäten vorbereitet. Doch damit hatte der 39-Jährige nicht gerechnet. Ausgerechnet der kleinste Spieler auf dem Feld, ein Dorstener Eigengewächs, machte dem selbsternannten Aufstiegsanwärter das Leben zur Hölle. Nderim Pelaj warf. Und er traf nach Belieben. Sechs Dreier allein in den ersten 20 Spielminuten, kein einziger Wurf daneben. Nach der Schluss-Sirene, als sich die Spieler der BG Dorsten jubelnd in die Arme fielen, hatte der junge Mann 27 Punkte auf dem Konto. Topscorer und Matchwinner war ein 23-Jähriger, der bereits seit 13 Jahren das Trikot der BG Dorsten trägt.

Vier Tage später kommt der souveräne und ungeschlagene Tabellenführer in die Holsterhausener Juliushalle. Auch er holt sich eine Ohrfeige ab. Die Hannover Tigers verlieren völlig überraschend. Mit Nderim Pelaj und Philipp Spettmann treffen zwei BG-Talente zweistellig. Dass die Halle Kopf steht, verwundert selbst die beiden Dorstener. „So habe ich unsere Fans noch nie erlebt. Das war einmalig“, schildert Pelaj seine Eindrücke. „Das wird von Spiel zu Spiel intensiver“, ergänzt Spettmann.

Die Dorstener im Team geben der Mannschaft ein sympathisches und authentisches Gesicht, sie sorgen dafür, dass sich die lichten Stellen auf den Tribünen der Juliushalle zunehmend füllen. Denn sie sind die Identifikationsfiguren. „Wir spüren sehr genau, dass sich etwas bewegt. Das Publikum fühlt mit uns“, so Pelaj weiter.

Identifikation dank eigener Talente: Ein wichtiges Pfund, mit dem die BG Dorsten auch weiter wuchern möchte. Die Jugendarbeit wird unter der Regie von Alois Buschmann zunehmend intensiviert. Mittelfristig will der Club eine Mannschaft in der Jugend-Bundesliga auflaufen lassen. „Unsere U12 ist voll von Talenten. Wir wollen dieses Team langsam an diese Aufgabe heranführen“, sagt Buschmann, der keine Gelegenheit auslässt, Jungs und Mädchen für den Basketball-Sport bei der BG Dorsten zu begeistern.

Wie sehr die Jugendteams mit der Profi-Mannschaft verknüpft und in Wechselwirkungen verstrickt sind, zeigt das Beispiel von Philipp Spettmann. Der 20-Jährige verließ die BG Dorsten im Jahr 2010 nach seiner letzten Jugendsaison, um beim ETB Essen sein Glück in der 2. Bundesliga ProA zu versuchen. Mit ihrem Regionalliga-Team konnte die BG Dorsten dem jungen Schermbecker nach neun Jahren Basketball-Ausbildung damals keine attraktiven Perspektiven bieten. Das ist nun anders.

Spettmann sagt rückblickend: „Das war die richtige Entscheidung. Ich habe in einem deutlich professionelleren Umfeld große Schritte nach vorn gemacht und wichtige Erfahrungen gesammelt. Das Jahr möchte ich nicht missen.“ Wie sehr die 2. Liga in der Lage ist, junge Talente zu fördern und zu fordern, zeigt ein weiterer Dorstener im Team der BG. Denn die Leistungskurve von Gerrit Budde zeigt steil nach oben. Der 22-jährige Power Forward stand in den sechs bisherigen Saisonspielen 109 Minuten auf dem Spielfeld (18 Minuten pro Spiel), verzeichnet in seiner Rookie-Saison mit 3,5 Rebounds und 5,3 Punkten pro Spiel schon beachtliche Marken. Keinem anderen Mitspieler gelangen so viele Blocks (6), keinem anderen unterliefen so wenige Ballverluste (0,5 pro Spiel). Ein weiterer teaminterner Bestwert ist Buddes Wurfquote aus der Nahdistanz (73 Prozent). „Ich habe keine Angst, Fehler zu machen, weil ich von allen Seiten das Vertrauen spüre“, sagt Budde.

Und im Schatten von Budde, Pelaj und Spettmann reift bereits die nächste Garde an Eigengewächsen heran. Leen Oberschachtsiek (16 Jahre) und Marco Dunzel (17) schnuppern erste Zweitliga-Luft auf der Ersatzbank und in den Trainingseinheiten. Mit Florian Heit drängt sich ein weiterer Spieler schon jetzt für Einsätze auf.


Die BG Dorsten düpiert den Spitzenreiter

waz.de - Lokalsport - 23.10.2011 - Felix Hoffmann

Holsterhausen. 400 Zuschauer waren regelrecht aus dem Häuschen. Sie hatten mit vielem gerechnet. Nicht aber damit, dass der Aufsteiger den ungeschlagenen Tabellenführer besiegen würde. Die BG Dorsten setzte am Samstag ein dickes Ausrufezeichen. Der 90:83-Erfolg verstört die Konkurrenz und lässt die Fans von Höhenflügen träumen.

BG Dorsten – Hannover Tigers 90:83

Torsten Schierenbeck gibt sich große Mühe, Spielergebnisse mit großer Nüchternheit zu kommentieren. So war es nach der Derbyniederlage gegen den BSV Wulfen, so war es auch am Samstag nach dem Sieg gegen die Hannover Tigers. Doch aus den Augen des Dorstener Trainers sprach etwas ganz anderes. Da war kein Platz für staubtrockene Analysen. Der 46-Jährige war stolz. Nicht so sehr auf die eigene Leistung, vielmehr auf seine Mannschaft, der er in kurzen Worten eine fantastische Leistung attestierte. Und Schierenbeck mag oberflächlich Recht haben, wenn er feststellt, dass auch der Sieg gegen den Tabellenführer nur zwei Punkte bringt. Bruno Kempers Erfahrungswerte werden den Sieg etwas anders einordnen. Der Vorsitzende des Clubs weiß um die Strahlkraft von außergewöhnlichen Leistungen. Sie wurden schon damals belohnt, als sich die Frauen des Clubs zum Aushängeschild des deutschen Basketballs aufschwangen.

Die ansteigenden Zuschauerzahlen sind erste Indizien für die spürbare Aufbruchstimmung. Die BG tat am Samstag alles dafür, die Euphorie noch weiter anzuheizen. Die Tigers aus Hannover verließen am Ende wie geprügelte Stubenkater die Halle. Sie hatten die Möglichkeiten des Aufsteigers schlicht unterschätzt.

Dabei hatten die Dorstener ihrem Gast schon im ersten Viertel klar gemacht, dass es keine Geschenke geben würde. Auffälligster Spieler im orangenen Dress war zunächst Terry Bryant. Der Publikumsliebling holte elf seiner insgesamt 25 Punkte bereits in den ersten zehn Minuten. Ihn an die Leine zu nehmen, brachte Hannover am Ende nicht viel ein. „So ein Spiel gewinnst Du nicht mit Einzelleistungen, dazu brauchst Du eine Mannschaft“, erklärte Schierenbeck nach Spielende. Der Sololauf von Bryant wirkte wie eine Blendgranate. Der US-Amerikaner zog die Aufmerksamkeit auf sich, seine Mitspieler bekamen Zeit, fast ungestört Betriebstemperatur zu entwickeln.

So gelang es Hannover dann zwar auch, Bryant in Schach zu halten, in den Griff bekamen sie den Aufsteiger damit aber nicht. Bryant traf bis zur Halbzeit nur noch ein Mal, dafür mit Blake Poole (6), Deon McDuffie (6), Nderim Pelaj (6), Philipp Spettmann (4) sowie John Cadmus (4) fast alle anderen Dorstener mehrfach. Die BG führte vor dem Seitenwechsel folgerichtig mit 48:42. Verhaltener Optimismus dominierte die Stimmung der Fans in der 15-minütigen Pause.

In den Katakomben der Juliushalle schwor Schierenbeck seine Mannschaft dagegen schon auf den bevorstehenden Überraschungssieg ein. „Ich war nicht der einzige, der wusste, dass wir gewinnen können“, sagte der Trainer später. Den Worten des Trainers ließen die Spieler Taten folgen. Keinem Zuschauer blieb verborgen, wie sehr Hannover darum kämpfte, das Spiel in den Griff zu bekommen. Doch die BG spielte wie aus einem Guss, baute den Vorsprung nun auf 13 Punkte aus. Vor allem Dank des vielleicht „kleinsten“ Centers der 2. Bundesliga. Blake Poole (195 cm) wuchs erneut über sich hinaus. Der US-Amerikaner lieferte in seinem sechsten Spiel das fünfte Double-Double ab. Im dritten Viertel fischte er sich gleich sieben Rebounds, im Schlussviertel, das Dorsten mit einer 70:61-Führung begann dann noch einmal sieben.

Wichtige Ballgewinne, denn die Tiger aus Hannover warfen nun den Turbo an, verkürzten den Rückstand und gingen in der 35. Minute erstmals wieder in Führung. Als der Spitzenreiter dann noch drei verwandelte Freiwürfe zum 77:73 folgen ließ, bahnte sich eine späte Wende an. Doch die BG antwortete mit einer 11:2-Serie und ließ sich auch nicht davon beeindrucken, als Hannover 39 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf 83:84 heran kam. Blake Poole entschied die Partie sechs Sekunden vor dem Ende mit zwei verwandelten Freiwürfen.

BG stürzt den Spitzenreiter

dorstenerzeitung.de - Lokalsport - 23.10.2011 - Jan Große-Geldermann

DORSTEN Die Basketballer der BG Dorsten haben für die größte Überraschung des sechsten Spieltags der 2. Bundesliga Pro B Nord gesorgt. In einem mitreißenden Spiel fügte das Team von Trainer Torsten Schierenbeck dem Spitzenreiter Hannover Tigers die erste Niederlage zu.

Deon McDuffie spielte stark, hätte mit seinem Technischen Foul aber fast für die Wende zu Gunsten der Tigers gesorgt. (Foto: Pieper)

2. Bundesliga Pro B Nord: BG Dorsten – Hannover  Tigers 90:83 (48:42)

Nach der Schlusssirene stand die Juliushalle Kopf. Immer mittendrin: Torsten Schierenbeck. Angesichts der Emotionen um ihn herum fiel seine Analyse aber erstaunlich sachlich aus: „Unser Defense-Plan ist bis auf ein paar kleinere Fehler aufgegangen. Dass wir in der Offense keine Probleme haben würden, war mir schon vorher klar.“
Nüchterne Worte, die die Dramatik des Spiels nicht wiedergeben können. Gegen die Offensivmaschine der Liga (zuvor 94,2 Punkte im Schnitt) verteidigten die Dorstener von Beginn an aggressiv. Das Ergebnis: nur 17 Punkte der Gäste im ersten Viertel. Bei den Gastgebern lief Terry Bryant schon jetzt heiß – und sollte bis zum Schluss nicht mehr abkühlen. Seine elf Punkte waren ausschlaggebend für die 20:17-Führung nach den ersten zehn Minuten.
Doch das Spiel blieb eng. Elf Mal wechselte die Führung alleine in der ersten Halbzeit. Die Hannoveraner ließen immer wieder ihre große individuelle Klasse aufblitzen, abschütteln konnten sie die BG aber nie. Im Gegenteil: Nach einem Technischen Foul gegen Gäste-Coach Michael Mai zog Dorsten auf neun Punkte weg (46:37/19.). Zur Pause führte die BG mit 48:42. Auch dank der perfekten Freiwurf-Quote (15/15).

Wende drohte

Im dritten Viertel bauten die Gastgeber diesen Vorsprung zwischenzeitlich auf 61:48 (25.) aus. Das 70:61 vor dem Schlussabschnitt war aber alles andere als beruhigend.  Zumal die ersten Minuten des letzten Viertels die schwächsten der BG im ganzen Spiel waren. Tom Lipke und Nderim Pelaj hatten Wurfpech, während Richard Williams und vor allem Jacob-Luke Doerksen für Hannover Punkt um Punkt aufholten.
Nach einem Technischen Foul gegen Deon McDuffie (Schierenbeck: „Das war dumm, aber er ist halt jung und ein Heißsporn.“) drohte das Spiel endgültig zu kippen, die Tigers gingen mit 77:73 in Führung und hatten Ballbesitz. Doch jetzt bewies die BG Moral und Qualität. Angetrieben von einem überragenden Blake Poole (20 Punkte/19 Rebounds) legten die Dorstener einen 11:2-Lauf hin. Die verzweifelten Dreier-Versuche von Hannover fanden nicht ihr Ziel, Lipke und Poole schnappten sich die Rebounds und verwandelten ihre Freiwürfe sicher zum ebenso verdienten wie überraschenden 90:83-Endstand.

BG: Dunzel (o.E.), Bryant (25), Pelaj (11/1), Cadmus (8), McDuffie (12/1), Budde, Schulze-Pals, Poole (20), Spettmann (10), Heit (o.E.), Lipke (4).
Hannover:  M. Williams (2), R. Williams (18/1), Doerksen (25/1), Welzel, Smith (4), Janzen (15/1), Prasuhn (17/1), Campe (o.E.), Öhlmann, Lodders (2).

Bericht 6.Spieltag - Dorsten gewinnt gegen ungeschlagenen Tabellenführer

Preseinfo BG Dorsten - 23.10.2011

Die gut 400 Zuschauer waren nach dem 90:83 Sieg gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer UBC Hannover völlig aus dem Häuschen. Sie erlebten ein spannendes und hochklassiges Basketballspiel mit einem verdienten Sieger.

Die taktische Marschroute war für den Aufsteiger glasklar: Das Team von Torsten Schierenbeck musste das beste Offensiv-Team der Liga mit guter Verteidigung stoppen. Durchschnittlich 94 Punkte erzielte der Pro Absteiger in den ersten Partien. Gerrit Budde kam mit seiner Leistenverletzung, die sich nach dem MRT nicht als Bruch herausstellte, nur auf einen Kurzeinsatz. Die Spritzigkeit fehlte dem zuletzt gut aufspielenden Dorstener Center. Die Gastgeber gingen mit Terry Bryant, Nderim Pelaj, John Cadmus, Philipp Spettmann und Blake Poole in das Spiel und verteidigten von Beginn an intensiv. Es dauerte allerdings fast 3 Minuten, bis sie den ersten Korb erzielten. In der Folge zeigten die Gäste, weshalb sie Tabellenführer sind, sie punkteten variabel und machten Druck. Die BG hielt die Intensität hoch und lag in der 8. Minute 14:12 vor, mit einem 20:17 ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel konnte sich Dorsten langsam leicht absetzen und führte in der 18. Minute mit 42:34. Mit einem 48:42 gingen die Teams in die Kabine.

Die Holsterhausener knüpften an die gute erste Halbzeit an und lagen in der 25. Minute erstmalig zweistellig in Führung (63:50). Mit 70:61 begann das Schlussviertel.

Jetzt zeigte Hannover Spitzenteam-Qualitäten und kämpfte sich Punkt für Punkt heran.

Langsam stieg die Spannung und das Spiel wurde hochdramatisch. Beim Stand von 73:69 traf Hannovers Aufbauspieler Richard Williams einen Dreier zum 73:72. Im nächsten Angriff der Gäste zog er gegen Deon McDuffie zum Korb und traf trotz Foul. McDuffie bekam ein technisches Foul und sollte fast zum tragischen Helden werden. Nach einer guten Leistung bisher drohte das Spiel nun zu kippen. Schierenbeck baute seine Spieler in der Auszeit wieder auf und forderte sie auf, noch mal den Druck zu erhöhen. 73:74 und Hannover traf in der 36. Minute die fälligen drei Freiwürfe zum 73:77. Hannover nun voller Selbstbewusstsein mit dem Einwurf von der Mitte. Tom Lipke fing den Einwurf ab, schaltete schnell um und passte auf Cadmus. Den nächsten Angriff konnte Williams nicht verwerten, Dorsten hochkonzentriert schloss durch einen überragenden Bryant zum Ausgleich ab. Die Lautstärke in der Halle nun auf Düsenjetniveau, die Dorstener Verteidigung konzentriert und provoziert einen Ballverlust der Niedersachsen. Im nächsten Angriff ein perfektes „Pick and Roll“ zwischen Cadmus und Lipke, der in der Zone den Ball bekommt und uneigennützig auf Poole ablegt. Der verwertet den Assist trotz Foul und traf auch den anschließenden Freiwurf zum 80:77 bei noch knapp drei Minuten Restspielzeit. Bei Hannover lief weiterhin alles über Williams, dieser konnte  wieder nur durch ein Foul gestoppt und traf beide Freiwürfe. Im Gegenzug sagte Bryant das System an, bekam den Pass auf dem Weg zum Korb und setzte wiederum Blake Poole perfekt in Szene. Der von vielen als zu klein empfunden Center lieferte ein perfektes Spiel ab: Mit 20 Punkten und 19 Rebounds gewann er das Centerduell mehr als deutlich. Hinzu kamen noch 4 Assist und die 19 Rebounds sind eine Saisonbestmarke in der Liga. Als Poole nach einem Rebound seinen Mitspieler Cadmus mit einem Pass über das ganze Spielfeld bediente und der sicher einnetzte, schien die Entscheidung gefallen. 2:07 waren auf der Uhr, Michael Mai nahm die Auszeit und fand offensichtlich die richtigen Worte. Janzen mit 2 Punkten hielt sein Team im Spiel (84:81). Im Anschluss konnte Dorsten fünf Angriffsversuche in Folge, nach Rebounds und Foul nicht verwerten, während Janzen einen echten Kunstwurf zum 84:83 bei 40 Sekunden Restspielzeit traf. Bryant zog zum Korb, traf einen Mitteldistanzwurf zum 86:83 und 24,8 Sekunden vor Ende der Partie. Hannovers Trainer nahm noch mal die Auszeit. Williams bekam den Ball, wurde aber von Bryant und Cadmus gut verteidigt und warf einen Airball. Den fischte Lipke weg und wurde schnell gefoult. Die fälligen Freiwürfe traf er sicher. 15,6 Sekunden blieben den Leinestädtern, um das Spiel beim Stand von 88:83 noch zu drehen. Williams wieder mit einem schnellen Dreierversuch, Poole mit dem Rebound und den beiden erfolgreichen Freiwürfen zum 90:83 Endstand. Der Rest war nur noch Jubel, die junge Mannschaft belohnte sich für eine überragende Teamleistung mit einem erneuten Überraschungserfolg.

Viertel: 20:17; 28:25; 22:19; 20:22

Bryant (25 Punkte); Poole (20 P., 19 Rebounds); Mc Duffie (12 P.); Pelaj (11 P.) ; Spettmann (10 P.) ; Cadmus (8 P.) ; Lipke (4 P.); Budde; Heit und Dunzel n.g.

BG Dorsten empfängt den Ligaprimus

waz.de - Lokalsport - 21.10.2011 - Rouven Chlebna

Holsterhausen. Eine ganz schwere Aufgabe wartet auf die Basketballer der BG Dorsten am Samstagabend. Um 19:30 Uhr gastiert mit dem UBC Hannover der bisher noch ungeschlagenen Tabellenführer in der Juliushalle.

BG Dorsten - UBC Hannover Sa., 19.30

Nach dem verdienten Auswärtssieg in Stahnsdorf, kehrte der BG-Tross erst gegen 3:30 Uhr am frühen Mittwochmorgen wieder in Dorsten ein, so dass die Regeneration erst einmal im Vordergrund stand. Nach dem trainingsfreien Mittwoch, begann BG-Trainer Torsten Schierenbeck am Donnerstag seine Mannschaft intensiv auf den Tabellenführer aus der Leinestadt vorzubereiten.

Gegen Hannover wird vor allem die Defensive der BG gefragt sein, da die Gäste mit 94,2 Punkten pro Spiel aktuell die offensivstärkste Mannschaft der ProB (Nord und Süd) sind. Das Team von Trainer Michael Mai, das letztes Jahr noch in der 2. Bundesliga ProA an den Start ging, verfügt mit Richard Williams über einen der effektivsten Spieler der Liga. Der nur 1,78 Meter große Aufbauspieler erzielt pro Spiel 20,4 Punkte, 4,6 Rebounds, 3,2 Steals und 5,8 Assists und ist Dreh-und Angelpunkt im Spiel des UBC. Unterstützt wird er vom 2,02 Meter großen Kanadier Jacob Doerksen, der 17,8 Punkte pro Partie beisteuert. Zudem Punkten Flügelspieler Jan-Peter Prasuhn und Stephen Janzen im Schnitt zweistellig. Viel Arbeit also für die Aufsteiger aus Dorsten, die zudem von kleineren Verletzungsproblemen geplagt werden. Die andauernden Leistenprobleme bei Gerrit Budde stellten sich nach der ersten Diagnose als Leistenbruch heraus. Eine MRT-Untersuchung soll allerdings endgültige Gewissheit bringen. Ob das Dorstener Eigengewächs am Samstag mit von der Partie ist, steht noch nicht fest. US-Boy Blake Poole ist in Stahnsdorf leicht umgeknickt und konnte unter der Woche nicht trainieren. Sein Einsatz am Samstag ist allerdings nicht in Gefahr. Glücklicherweise steht Schierenbeck mit Neuzugang Tom Lipke nun eine weitere Option zur Verfügung, so dass die Intensität im Training trotz der Verletzten sogar noch einmal gestiegen ist. Der 25-jährige Modellathlet, dem bei seinem Debüt gegen Stahnsdorf noch etwas die Bindung zum Team fehlte, ist mittlerweile gut integriert und wird gegen Hannover mit Sicherheit eine tragendere Rolle im Spiel der BG spielen.

Torsten Schierenbeck erwartet ein intensives Spiel und rechnet sich mit dem Schwung aus dem Stahnsdorfspiel eine kleine Chance aus: „Wir sind zwar Außenseiter, aber vielleicht können wir ja einen Überraschungserfolg landen.“

Vorbericht 6.Spieltag - Dorsten empfängt Tabellenführer

Preseinfo BG Dorsten - 21.10.2011

Eine ganz schwere Aufgabe wartet auf die BG Dorsten am kommenden Samstag um 19:30 Uhr. Der ungeschlagene Tabellenführer UBC Hannover ist zu Gast in der Juliusstraße.

Die Niedersachsen spielten in der vergangenen Saison noch in der Pro A, verzichteten aber aus finanziellen Gründen auf einen Start. Ein Neuaufbau eine Liga tiefer war die Marschroute des Vereins. Der alte Trainer Michael Mai baute ein Team aus jungen und erfahrenen Spielern zusammen, das schnell zusammenwuchs. Mit Richard Williams verpflichteten sie einen exzellenten Spielmacher, der nicht nur punktet, sondern auch einer der effektivsten Spieler ist. 20,4 Punkte, 4,6 Rebounds, 3,2 Steals und 5,8 Assists legt der nur 1,78m große Amerikaner durchschnittlich pro Spiel auf. Der 2,02 m große  Kanadier Jacob Doerksen spielt auf der Centerposition und steuert neben 17,8 Punkten noch 3,8 Rebounds bei. Bester Rebounder ist Jan-Peter Prasuhn mit 6,6 pro Spiel, der zudem 17 Punkte beisteuert. Der Flügel spielte schon vor zwei Jahren bei den Landeshauptstädtern. Mit Stephen Janzen kam ein Deutsch-Kanadier ins Team, der mit 14,8 Punkten ebenfalls zweistellig punktet. Der Amerikaner Maurice Williams (9,6 P/S) und der Deutsch-Amerikaner Allen Smith (7 P/S) sind die weiteren offensiven Stützen im Team. Mit 94,2 Punkten ist der UBC die offensiv stärkste Mannschaft in der gesamten Pro B (Nord und Süd).

Der Aufsteiger freute sich über den verdienten Auswärtssieg in Stahnsdorf, war aber erst um 3:30 Uhr am Mittwoch früh zu Hause. Der Mittwoch war trainingsfrei, die Vorbereitung auf das Hannoverspiel begann am Donnerstag. Fast alle Spieler sind fit, Gerrit Budde klagt seit einiger Zeit über Leistenprobleme. Die erste Diagnose ist ein Leistenbruch, das genaue Ergebnis folgt nach einem MRT heute Abend. Trainieren konnte er am Donnerstag nicht, ob er spielen kann ist mehr als ungewiss. Blake Poole ist im Spiel gegen Stahnsdorf leicht umgeknickt und konnte auch nicht trainieren. Er wird sehr wahrscheinlich spielen können. Die Vorbereitung auf das Spiel war somit alles andere als optimal, dennoch ist die Intensität ist nach der Rückkehr der Verletzten und nicht zuletzt durch die Verpflichtung von Tom Lipke stark gestiegen. Die Integration des athletischen Neuzugangs erfolgt reibungslos.

Gegen die „Offensiv-Maschine“ aus Hannover wird es sehr viel darum gehen, wie die Verteidigung der BG funktioniert. Die Leinestädter hatten in der Woche spielfrei und konnten sich in Ruhe auf die BG vorbereiten. Die allerdings nehmen den Schwung aus dem Stahnsdorfspiel vermutlich mit. Die Zuschauer dürfen sich auf ein intensives Spiel freuen, bei dem der Außenseiter aus Dorsten vielleicht wieder einen Überraschungserfolg landen kann.

Bericht 12.Spieltag - Pelaj schießt Stahnsdorf ab

Preseinfo BG Dorsten - 19.10.2011

Es war eine hervorragende Teamleistung der BG Dorsten beim RSV Eintracht Stahnsdorf, dennoch stach das Eigengewächs Nderim Pelaj beim klaren 100:82 Sieg heraus. 27 Punkte mit einer 73% Trefferquote (darunter 7 von 8 Dreier) aus dem Feld und ein 100% Freiwurfquote, sowie 3 Assists und ein Steal sind beeindruckende Werte des Dorstener Eigengewächses.

Das überraschende an dem Spiel war gar nicht mal der Sieg für alle Verantwortlichen, sondern die Souveränität mit der der Aufsteiger bei einem Tiltelaspiranten auftrat. Stahnsdorf führte genau einmal (3:4) ehe Pelaj mit drei Dreipunktwürfen in Folge einen 15:6 Zwischenstand herstellte. Die BG war taktisch gut eingestellt auf die Brandenburger, besonders die aggressive Presse wurde diszipliniert ausgekontert. In der Verteidigung mussten die Schlüsselspieler Kellen Williams, Brenton Butler, Yanick Evans und Thomas Schoeps viel für ihre Punkte arbeiten. Dennoch haben sie ihr Team offensiv getragen. Butler hingegen setzte sich gegen Pelaj, Bryant, Cadmus und McDuffie nicht durch und kam lediglich auf 7 Punkte bei einer Wurfquote von 25%. Williams war allerdings mit einer der Aktivposten. Einige seiner Punkte seien aber vermeidbar gewesen, so der BG Coach: „Williams arbeitete sehr stark beim Offensivrebound und holte sich 6 Stück. Davon machte er bestimmt 5 zu direkten Punkten. Da haben wir unkonzentriert gearbeitet“. Das war aber so ziemlich das Einzige was ein zufriedener Torsten Schierenbeck zu bemängeln hätte, der seinem Team ansonsten eine erstklassige Leistung bescheinigte. Stahnsdorf ist aber eine Mannschaft, die erfahren ist und mit Rückständen umzugehen weiß, was Bernau am Sonntag zu spüren bekam. Dort drehte der RSV einen 17 Punkte Rückstand in eine 21 Punkte Führung. Am gestrigen Abend glich Eintracht zwar noch mal aus (31:31, 13.Minute), die BG zeigte sich unbeeindruckt und Pelaj sorgte wieder mit zwei Dreiern in Folge für die Führung. Terry Bryant in dieser Saison auf Topniveau, führte sein Team sicher durch die schwierigen Phasen des Spiels. Tom Lipke brachte auch einiges an Intensität, in der Offensive fehlte ihm in seinem ersten Spiel noch die Bindung.

Mit einem verdienten 57:45 ging es in die zweite Halbzeit, in die die BG weiterhin hochkonzentriert hereinging und sich mit 64:47 eine 17 Punkte Führung erspielte. John Cadmus ist nun auch endgültig in der Saison angekommen und überragte mit defensivem Einsatz. In der Offensive ist er immer der überlegte Spieler, der kaum Fehler macht. Gerrit Budde und Philipp Spettmann kümmerten sich abwechselnd um Evans, der schon im Bernau Spiel überzeugte und wieder eine sehr gute Leistung zeigte. Gegen Ende des dritten Viertels gaben die Brandenburger noch mal  richtig Gas und konnten zu Beginn des Schlußviertels sogar auf 74:70 verkürzen (32. Minute). Dorsten aber sehr abgeklärt legte in der Verteidigung ein Gang zu. Allen voran Blake Poole, der zwar keine Punkte mehr erzielte, dennoch in der der defensive einige überragende Aktionen hatte. Poole mit seinem vierten „Double-Double“ im fünften Spiel sehr konstant. Der offensive Motor lief und spätestens beim 91:76 in der 37. Minute war die Messe gesungen. Die Freude über den überraschenden aber hochverdienten  Sieg war groß.

Viertel: 27:21; 30:24; 17:24; 26:13

Pelaj (27 P.; 7 Dreier); Bryant (20 P.; 3 Dreier); Poole (20 P., 12 Rb; 2 St.; 3 Ass); Cadmus (11 P.; 1 Dreier); Budde (8 P.; 7 Rb); Spettmann (6 P); Mc Duffie (5 P.; 3 Ass); Lipke (3 P.; 3 Ass); Schulze Pals und Heit n.g.

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