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24.03.- Eine schwere Geburt

Dorsten quält sich zum Sieg
Es war angerichtet in der KIA Baumann Arena. Die Halle war aufgrund der Bundesligapause gut gefüllt. Das große Thema unter den Zuschauern war das bevorstehende Pokalfinale. Doch für Franjo Lukenda und sein Team hieß es, den Fokus auf den Ligaalltag zu legen, denn mit den AOK Ballers Ibbenbüren kam keine Laufkundschaft.
Sein Team fand gegen dezimierte Gäste stark in die Partie. Zwei Dreier von Mike Nwabuzor und ein Korbleger von Lyuben Paskov sorgten schnell für eine 8:5 Führung, die durch die ebenfalls stark aufspielenden Jonas Peters, Willi Köhler und Nderim Pelaj zum Viertelende auf 30:13 ausgebaut wurde. Im zweiten Viertel ließ Dorsten nicht nach und die Zuschauer konnten beim Stand von 44:20 die höchste Führung des Spiels bejubeln. Nach dem Motto "geht's dem Bauern zu gut" verloren die Spieler der BG Dorsten im weiteren Verlauf an Körperspannung und Unkonzentriertheiten schlichen sich ein. Viele unnötige Ballverluste waren die Folge. Ibbenbüren gewann schließlich das zweite Viertel mit 25:18. Mit einer auf +10 geschrumpften Führung zur Halbzeit beim Stand von 48:38 ging Franjo Lukenda mit Sorgenfalten in die Kabine. Er stellte sein Team neu ein.
Anfang des dritten Viertels sah es zunächst nicht so aus, als ob seine Worte Gehör gefunden hatten. Ibbenbüren startete mit einem 5:0 Lauf und Lukenda musste bereits nach 45 Sekunden im dritten Viertel eine Auszeit nehmen. Diese Auszeit wirkte - langsam aber sicher stellte sich seine Mannschaft auf den Gegner ein und konnte das dritte Viertel mit 24:19 gewinnen. Das letzte Viertel gestaltete sich ausgeglichen, wobei die Fehlerquote dennoch weiter hoch blieb. Dorsten gewann das letzte Viertel mit 25:24 und am Ende mit 97:81 das Spiel.
Schön geht sicherlich anders. Aber schlecht spielen und dennoch gewinnen, das zeichnet ein Top Team auch aus. Der Trainer nach dem Spiel: „Selten habe ich mich bei einem ungefährdeten Sieg so geärgert wie heute. Eigentlich müssen wir das Spiel mit 30-40 nach Hause bringen, aber wir haben es uns selbst schwer gemacht. 20 Ballverluste und die meisten davon unnötig. Das passiert, wenn man nach dem ersten Viertel denkt, dass das Spiel bereits gelaufen ist. Das darf uns nicht wieder passieren. Wir haben noch vier Spiele und in denen verlange ich absolute Konzentration.“

#WhateverItTakes, #Finals2019

BG Dorsten vs. AOK Ballers Ibbenbüren 97:81 (30:13, 18:25, 24:19, 25:24)
Topscorer:
BG Dorsten: Nwabuzor 28, Paskov 20
AOK Ballers Ibbenbüren: Zemhoute 28, Romello 20

21.03.- Die Serie soll halten

BG Dorsten empfängt Ibbenbüren
Am kommenden Samstag empfängt das Team von Franjo Lukenda die AOK Ballers Ibbenbüren. Erinnerungen werden an das Hinspiel in Ibbenbüren wach. Es war die Geburtsstunde des Mentalitätsmonsters BG Dorsten. Anfang Dezember vergangenen Jahres sah Dorsten aufgrund des Spielverlaufes und eines -15 Rückstandes zur Mitte des letzten Viertels wie der sichere Verlierer aus und drehte mit unbändigem Willen in den letzten Minuten das Spiel zu einem 85:78 Sieg.
Seitdem hat sich auf Ibbenbürener Seite einiges getan. Das Team von Christian Beuing hat sich in der Winterpause nach einer durchwachsenen Hinrunde auf der Importposition verstärkt. US-Amerikaner Jeremy Lewis verlies den Club und sein Landsmann Denzel Johnson kam. Seitdem gelang Ibbenbüren mehr als achtbare Ergebnisse. So ist Ibbenbüren bis heute das einzige Team, das Spitzenreiter Düsseldorf besiegen konnte. Die AOK Ballers rangieren mit 11 Siegen und 12 Niederlagen im Niemandsland der Tabelle.
Willi Köhler und Co wollen ihre Serie von 3 Siegen in Folge weiter ausbauen und sich langsam aber sicher für das Pokalfinale gegen Grevenbroich eingrooven. Dennoch sind Coach und Team ob der Achtungserfolge wie gegen die Giants Düsseldorf gewarnt:
„Ibbenbüren ist, wenn in Vollbesetzung, eines der Topteams dieser Liga. Diese Saison spielen sie zwar unten ihren Möglichkeiten aber gegen Düsseldorf haben sie gezeigt wozu sie in der Lage sind. Vergangenes Wochenende haben Fumey und Boahene nicht gespielt aber ich bin sehr sicher, dass sie gegen uns wieder auf dem Feld stehen werden. Wir müssen also nicht nur Johnson und Zemhoute stoppen, sondern auch die großen Leute innen. Das wird ein hartes Stück Arbeit aber wir haben uns gesagt, dass wir nach Düsseldorf kein Spiel mehr verlieren wollen. Bisher ist uns das gelungen und so soll es auch am Wochenende weitergehen."

#WhateverItTakes, #Finals2019

Das Spiel beginnt Samstag um 19.30 Uhr in der KIA Baumann Arena, Juliusstraße 12, 46284 Dorsten

18.03.- WBV-Pokalfinale



Sichert Euch bereits Karten im Vorverkauf für das Spiel #1 am 23.03. oder 06.04. während der Heimspiele unser 1. Herren. Die Abendkasse wird am 12.04. ab 18 Uhr geöffnet sein.

Das zweite Spiel findet voraussichtlich am Sonntag 14.04. in Grevenbroich statt.

17.03.- Generalprobe erfolgreich

BG Dorsten siegt in Grevenbroich
Der Spielplan brachte es mit sich, dass sich die Finalteilnehmer im WBV-Pokal an diesem Wochenende schon einmal im Ligabetrieb zur Generalprobe gegenüberstanden. Die BG Dorsten konnte sich in einem spannenden Spiel am Ende mit 77:71 bei den Elephants Grevenbroich durchsetzen.
Eine gewisse Spannung lag vor Spielbeginn in der Halle. Es war kein normales Ligaspiel. Viele Fragen standen offen. Setzt eine Mannschaft ein deutliches Zeichen ? Pokert ein Team ? Am Ende der Begegnung konnte man sagen, es war ein Spiel mit offenem Visier, in dem keines der beiden Teams pokerte oder nicht alle Karten aufdeckte. Beide Teams starteten furios. Mit Highspeed rollte auf beiden Seiten Angriff über Angriff auf die beiden Verteidigungsreihen. Keinem der beiden Teams war die Belastung der Halbfinalspiele unter der Woche anzumerken. Dorsten hatte in dieser Phase die cleverere Spielanlage und entschied das erste Viertel mit 30:21 für sich. Mike Nwabuzor erzielte allein 17 seiner 23 Punkte in diesem ersten Viertel. Im zweiten Viertel ließ die Konzentration der Dorstener nach. Überhastete Angriffe und Flüchtigkeitsfehler in der Defense sorgten dafür, dass der Gastgeber Oberwasser bekam und mit einem 16:11 zum 37:41 Halbzeitstand verkürzen konnte.
Lukenda hatte in der Halbpause viel Redebedarf, um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bekommen. Dorsten kam stark aus der Pause zurück. Innerhalb von 4 Minuten spielte sich das Team einen 10 Punkte Vorsprung zum Stand von 53:43 heraus. Kapitän Willi Köhler schritt in dieser Phase voran und erzielte 8 seiner 18 Punkte. Grevenbroich versuchte in diesen Minuten alles, um den Rückstand zu verkürzen, doch Köhler und Co. hatten immer eine Antwort parat. Kurz vor Ende des Viertels kassierte Köhler jedoch sein 3. Foul und gleich darauf ein technisches Foul. Damit war Köhler, neben Mike Nwabuzor einer der Topscorer auf Dorstener Seite für das letzte Viertel zunächst auf Eis gelegt. Dennoch konnte Dorsten mit einer 63:54 Führung in das Schlussviertel gehen. Nach 2 Minuten erhielt dann Mike Nwabuzor Foul Nummer 4 und musste vorerst ebenfalls auf der Bank platzt nehmen. Grevenbroich witterte Morgenluft und startete früh im letzten Viertel die Schlussoffensive. Der Gastgeber kam noch einmal bis auf 63:65 heran. Doch René Penders, Lyuben Paskov und Arbnor Voca zogen mit einem 7:0 Lauf Grevenbroich den Stecker. In der Schlussphase versuchte Grevenbroich mit aggressiver Presse und schnellen Fouls das Blatt noch einmal zu wenden, doch vergebens.
 
Franjo Lukenda nach dem Spiel : „Es war wie schon im Hinspiel sehr eng mit dem glücklicheren Ende für uns. Wir hatten einen tollen Start, aber es war abzusehen, dass beide Mannschaften dieses Tempo nicht 40 Minuten lang gehen können. Am Ende war es bei uns wieder eine Mannschaftsleistung, die den Sieg einbrachte. Offensiv natürlich von Willi und Mike getragen. Defensiv von Lyuben und Gerrit, der trotz kaum überstandener Grippe wieder alles gegeben hat. Wir freuen uns jetzt vor allem darauf, wieder eine ruhige Woche zu haben und bereiten uns auf Ibbenbüren vor. Alles andere kann erstmal warten.“
Dieses Spiel zweier ausgeglichener Mannschaften verspricht zwei enge, spannende Finalspiele.
Vor der Partie wurde das Heimrecht für die erste Finalbegegnung ausgelost. Die BG Dorsten hat im ersten Finale Heimrecht.

Grevenbroich vs. BG Dorsten 71:77 (21:30, 16:11, 17:22, 17:14)
Topscorer:
Grevenbroich: Jördell 17, Bocksic 16
Dorsten: Nwabuzor 23, Köhler 18

14.03.- Duell der Tabellennachbarn

BG Dorsten reist nach Grevenbroich
Der Jubel über den Einzug in das Finale des WBV-Pokals ist noch allgegenwärtig, da gilt es für Franjo Lukenda und sein Team wieder den Focus auf den Ligaalltag zu legen. Am Samstag reist das Team zu den Elephants Grevenbroich. Grevenbroich liegt punktgleich mit Dorsten auf dem 5 Platz in der Tabelle. Das Hinspiel war eine enge Partie, indem sich Dorsten erst Dank eines starken letzten Viertels durchsetzen konnte.
Seitdem hat sich in Grevenbroich einiges geändert. Mit Milen Zahariev verließ einer der Leistungsträger den Verein, der US-Spot wurde mit Jonathan Parker neu besetzt, Manager Hartmut Oehmen wurde wieder Headcoach und der bisherige Headcoach Simon Bennett wurde wieder Spieler. Wer jedoch meint das Grevenbroich aufgrund der kuriosen „Bäumchen wechsle Dich" Spielchen leichte Beute für die BG ist, der sollte gewarnt sein.
Franjo Lukenda nimmt den kommenden Gegner sehr ernst: "Grevenbroich hat mittlerweile nicht nur einen neuen Ami, sondern auch sonst einiges umgestellt. Sie haben auch den Vorteil, dass sie ihr Pokalspiel und das gegen uns am Samstag zuhause spielen. Für uns sind das zwei Auswärtsspiele, was die ganze Sache nicht einfacher macht. Wir werden aber bereit sein und uns zur Not 40 Minuten lang quälen. Wir haben noch sechs Spiele und möchten natürlich auch alle sechs gewinnen!"

#WhateverItTakes

Das Spiel beginnt Samstag um 19.30 Uhr in der Gross-Sporthalle Gustorf, Torfstecher Weg 18, 41517 Grevenbroich

14.03.- Ein hartes Stück Arbeit

Dorsten zieht in das Finale des WBV-Pokals ein.
Wieder eine Pokalschlacht und wieder siegt die BG Dorsten. Nach 40 hart umkämpften Minuten vor unzähligen lautstarken Dorstener Fans setzen sich die Mentalitätsmonster gegen Schwelm mit 83:77 durch und ziehen nach 10 Jahren wieder in das Finale des WBV-Pokals ein. Es war das erwartet schwere Spiel für das Team von Franjo Lukenda. Dorsten traf auf ein hochmotiviertes Schwelmer Team, die verstärkt durch Pro-B Spieler der 1. Mannschaft antraten.
Zu Beginn der Partie hatten die Dorstener große Probleme mit der ungewohnten Spielhalle und Gastgebern, die furios starteten. Im Angriff fehlten die Ideen und viele Würfe landeten nicht im Ziel. Die Defense wurde von den Gastgebern häufig überrumpelt. Mit fortlaufender Dauer nahm die BG Dorsten Fahrt auf verlor dennoch das erste Viertel mit 17:14. Im zweiten Viertel agierte das Team von Franjo Lukenda sicherer und gewann das Viertel mit 21:17.
Mit einer knappen 35:34 für Dorsten ging es in die Kabine. Der Tenor der Halbzeitansprache war deutlich: "Schlecht gespielt und trotzdem noch vorne. Das muss und geht in der zweiten Halbzeit besser." Zwar gingen die Gastgeber zu Beginn des dritten Viertels mit einem erfolgreichen 3er 37:35 in Führung, doch langsam aber sicher nahm Dorsten das Heft in die Hand und erspielte sich mit einem 25:17 eine 10 Punkte Führung vor dem letzten Viertel. Beim Stand von 51:61 aus Sicht der Gastgeber ging es in das Schlussviertel. Schwelm gab jedoch noch lange nicht auf und konnte immer wieder verkürzen. Aber Dorsten fand in dieser Phase u. a. durch Lyuben Paskov immer eine Antwort. In der Schlussphase versuchte der Gastgeber durch "Stop the clock" das Blatt noch zu wenden. Aber der mehrfach gefoulte Mike Nwabuzor blieb cool und konnte souverän die Freiwürfe verwandeln.
Mit der Schlusssirene brandete der Jubel unter Spielern und Fans auf. Immer wieder wurde das berühmte "Finale Finale" zum Besten gegeben. Es war ein Arbeitssieg, aber so ist es im Pokal. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze und auch seine eigene Art zu spielen. Und wer diese Spiele gewinnt, der hat es verdient im Finale zu stehen. Der Erfolgscoach nach dem Spiel: „Respekt vor Robin und seiner Mannschaft. Schwelm hat das hervorragend gemacht. Am Ende bin ich aber einfach glücklich eine Sache sagen zu können: Finale, Freunde!“
Ein besonderer Dank der Mannschaft gilt den zahlreichen mitgereisten Dorstener Fans. Kapitän Willi Köhler: „Das war heute der Wahnsinn. Danke Leute, wir hätten lieber schöner gespielt, aber ihr habt uns die Power gegeben. Dieser Sieg ist für Euch."

Schwelmer Baskets II vs. BG Dorsten 77:83 (17:14, 17:21, 17:25, 26:23)

12.03.- Do or Die am Mittwoch !

Dorsten will in das Pokalfinale !
Bayern gegen Liverpool in der Champions League? Da gibt es Besseres!!! Zeitgleich kämpft am Mittwochabend die BG Dorsten um den größten sportlichen Erfolg der letzten Jahre. Im Halbfinale des WBV-Pokals tritt das Team von Franjo Lukenda bei den Schwelmer Baskets II an.

Die letzte Finalteilnahme der BG Dorsten liegt 10 Jahre zurück. 2009 unterlag man den Schwelmer Baskets knapp. Mit Gerrit Budde und Nderim Pelaj stehen 2 Spieler im aktuellen Dorstener Kader, die bereits 2009 dabei waren.
Schwelm hat als klassenniedrigeres Team aus der 2. Regionalliga Heimrecht, aber Favorit ist Dorsten dadurch noch lange nicht.
Das Team der Schwelmer ist gespickt mit ehemaligen Pro-B Spielern wie Sebastian Schröter, der trotz höheren Alters noch genau weiß, was er mit dem Ball zu tun hat. Hinzu kommen U23 Doppellizenspielern wie z.B. David Ewald. Der 19-jährige Guard spielt im Schnitt 15 Minuten pro Partie für die EN Baskets Schwelm in der 2. Basketballbundesliga Pro B. Zusätzlich hat sich die Mannschaft von Coach Robin Singh zum Ende der Wechselfrist noch einmal mit Michal Wiesner verstärkt. Wiesner spielte u.a. in der 1. und 2. Polnischen Liga. Keine Leichte Aufgabe für Köhler und Co. am Mittwoch.
„Es wird hart, aber wir stehen so dicht vor dem Finale, wir werden alles in diese Begegnung werfen. Und wenn wir erst in Overtime gewinnen dann ist es so“, gibt sich Kapitän Willi Köhler kämpferisch und fügt hinzu „Wir brauchen jeden Fan am Mittwoch in der Halle. Gebt uns Eure Energie, gemeinsam schaffen wir es.“.
Franjo Lukenda will den Schwung des deutlichen Sieges vom Samstag mit in das Spiel am Mittwoch nehmen. „Es ist natürlich schön, dass wir so eine gute und erfolgreiche Saison spielen, aber am Ende des Tages will man auch wirklich was gewinnen. Meister werden wir nicht mehr, also muss der Pokal her. Schwelm wird dabei definitiv kein Kanonenfutter. Die ProB-Mannschaft ist am Samstag aus den Playoffs ausgeschieden, also werden alle die können in der Zweiten aushelfen. Das ist ein sehr gutes Team mit einer hervorragenden Mischung aus Erfahrung und Talent. Mit Robin habe ich gemeinsam die Trainerlizenz gemacht - ich weiß also, dass sie auch gut gecoacht werden. Wir werden aber mit voller Konzentration an die Aufgabe gehen und alles daran setzen nach einem Jahrzehnt wieder im Pokalfinale zu stehen."

Das Spiel beginnt Mittwoch um 20.30 Uhr im Märkischen Gymnasium, Präsidentenstraße 1, 58332 Schwelm

10.03.- Dorsten lässt nichts anbrennen

Penders-Comeback mit Ausrufezeichen
Das Team von Franjo Lukenda ist beeindruckend aus der Karnevalspause zurückgekehrt. Mit 110:68 schlägt Dorsten ein überfordertes Team aus Deutz auch dieser Höhe verdient. Der Deutzer TV reiste verletzungsbedingt nur mit acht Spielern an. Auf Seiten der Dorstener gab nach 6-wöchiger Verletzungspause René Penders sein Comeback, und dieses hatte es in sich.
Von Beginn an dominierten die Dorstener das Spiel und gewannen das erste Viertel mit 31:12. Im zweiten Viertel schlich sich der Leichtsinn in die Defense der Dorstener ein und Deutz konnte das Viertel ausgeglichener gestalten. Dorsten gewann dennoch mit 21:19 das zweite Viertel.
Der Halbzeitstand von 52:31 und der bisherige Spielverlauf bedeuteten schon eine Vorentscheidung, doch Lukenda wäre nicht Lukenda, wenn er das Spiel so weiterlaufen lassen würde. In der Pause sprach der Coach die Defense an und forderte höhere Konzentration und Intensität. Seine Worte zeigten Wirkung. Wie ein ICE überrollte sein Team den Gegner. Deutz konnte erst 4 Minuten vor Ende durch einen Freiwurf den ersten Punkt im dritten Viertel markieren. Doch da waren die Penders-Festspiele, die im letzten Viertel ihren Höhepunkt fanden, schon im vollen Gang. Der Comebacker des Jahres wurde mit 25 Punkten Topscorer des Spiels und erzielte 7 Treffer jenseits der 3-Punkte Linie. Nach einem 30:6 im dritten Viertel wechselte Lukenda im letzten Abschnitt munter durch, um die Kräfte für das Pokalspiel am Mittwoch zu schonen. Deutz gewann das letzte Viertel mit 31:28, doch das änderte am Ende nichts an der souveränen Vorstellung der BG Dorsten.
Neben Penders stachen Mike Nwabuzor mit einer Effektivität von 34 und Willi Köhler aus einer starken geschlossenen Mannschaftsleistung heraus. Routinier Köhler gelang mit 14 Punkten und 14 Rebounds erneut ein Double-Double.Ein zufriedener Franjo Lukenda nach dem Spiel: „Bis auf die Tatsache, dass wir in den letzten zehn Minuten keine Verteidigung gespielt haben, verlief alles nach Plan. Wir wussten, was auf uns zukommt und haben uns gut auf die Zone eingestellt. Wenn man so konstant von außen trifft, hat man natürlich einen entspannten Abend. Es hat mich aber besonders gefreut, dass Rene so ein Comeback hingelegt hat und uns die Pause offensichtlich sehr gut getan hat.“
Nun gilt alle Konzentration auf das Halbfinale im WBV-Pokal am Mittwoch in Schwelm. Köhler und Co. wollen die Chancen nutzen in das Finale einzuziehen und somit eine bisher fantastische Saison krönen.

BG Dorsten vs. Deutzer TV 110:68 (31:12, 21:19, 30:6, 28:31)
Topscorer:
BG - Penders 25, Nwabuzor 24
Deutzer TV - Schulz 20, Türkan 14

06.03.- Schwelm im Kopf und Deutz vor der Brust

Kein Spielrhythmus aufgrund des Karnevalwochenendes, am kommenden Mittwoch WBV-Halbfinale in Schwelm und zuvor das Spiel gegen starke Deutzer - keine leichte Ausgangssituation für Franjo Lukenda und sein Team. Da heißt es, Ruhe behalten und alles nach und nach auf sich zukommen lassen.
Mit dem Deutzer TV empfängt die BG Dorsten am Samstag in der KIA Baumann Arena eine Mannschaft, die mit breiter Brust anreisen wird. Das Team von Coach Mario Kyriasoglou gewann die letzten drei Spiele in Recklinghausen sowie gegen Dortmund und Ibbenbüren. Damit haben sie sich in der Tabelle auf Rang 10 geschoben. Mit 3 bzw. 2 Spielen Vorsprung auf die Abstiegsplätze hat Deutz schon einen Puffer, doch gerettet sind die selbsternannten Kellerkinder noch lange nicht. Daher wird Deutz versuchen, den Schwung der letzten beiden Spiele mitzunehmen, um sich weiter von den Abstiegsplätzen abzusetzen.
Die BG Dorsten ist gewarnt. Seit Dienstag gilt Pappnasenverbot und volle Konzentration auf Deutz. Am Aschermittwoch ist zwar alles vorbei, doch nicht die intensiven Trainingseinheiten der BG Dorsten. Trainer Franjo Lukenda hat Deutz im Vorfeld gründlich analysiert und sein Team auf den Gegner eingestellt. Er geht optimistisch in die Partie: "Die letzte spielfreie Zeit hat uns nicht gut getan. Wir denken aber, dass es dieses mal besser wird. Deutz ist eine unangenehme Mannschaft, die das Spiel sehr langsam macht und versucht den Score so niedrig wie möglich zu halten. Wir müssen uns auf jeden Fall darauf einstellen, sehr viel gegen Zone spielen zu müssen. Solange wir das Tempo hoch halten und die Bretter dominieren, sollten wir den nächsten Heimsieg einfahren. Man muss Deutz allerdings unbedingt ernst nehmen. Sie sind eine sehr talentierte, junge Mannschaft. Hoffentlich haben sie aber als ordentliche Kölner den Karneval noch in den Knochen."
Erst nach dem Spiel geht die volle Konzentration Richtung Mittwoch dem 13.03.2019. Im Halbfinale des WBV-Pokals tritt die BG Dorsten bei den Schwelmer Baskets II an und hat die große Chance nach 2009 wieder in das Finale einzuziehen. Der Endspielgegner damals : die Schwelmer Baskets

#WhateverItTakes
Das Spiel beginnt Samstag um 19.30 Uhr in der KIA Baumann Arena, Juliusstraße 12, 46284 Dorsten

24.02.- Dorsten verkauft sich teuer!

Großer Kampf wird nicht belohnt
Nach Spielende ließen die Spieler der BG Dorsten die Köpfe hängen, zu nah war man dran, dem Favoriten in eigener Halle ein Bein zu stellen.Am Ende gewinnen die Art Giants Düsseldorf mit 85:76 in einem Spiel, das keinen Sieger verdient hätte. Aber so ist Sport, und Basketball im Besonderen.
Dorsten reiste mit schmalem Besteck in die Landeshauptstadt. René Penders stellte sich nach überstandener OP und nur einer kompletten Trainingseinheit zur Verfügung, doch an einen Einsatz war nur im äußersten Notfall zu denken. Zusätzlich fehlten Leo Hohmann und Andreas Altekruse. Zu Beginn war es eine wilde Partie, in der die Dorstener gut in der Defense arbeiteten, aber sich im Gegenzug mit überhasteten Aktionen und Wurfpech nicht belohnten. Bereits nach sechs Minuten nahm Lukenda eine Auszeit und sortierte sein Team neu. Dies zeigte Wirkung und sein Team gewann das erste Viertel mit 18:16. Im zweiten Viertel bliebt das Pech im Abschluss der BG Dorsten treu und Düsseldorf drehte das Spiel. Dorsten hielt mit Kampf dagegen, musste aber das zweite Viertel dennoch mit 27:15 an Düsseldorf verloren geben.
Mit einem 10 Punkte Rückstand beim Stand von 33:43 aus ihrer Sicht gingen die Dorstener in die Kabine. Lukenda wählte seine Worte in der Pause mit Bedacht. Vor allem die mangelnde Dominanz beim Rebound und die zu hastig vorgetragenen Abschlüsse sprach der Coach an.Im dritten Viertel zeigte sein Team, dass seine Worte Gehör gefunden hatten. Dorsten verteidigte konsequenter und fischte immer mehr Rebounds unter dem eigenen Korb. In der Offense wurde geduldiger der freie Mann gesucht. Am Anfang des Viertels fand der Gastgeber noch eine Antwort, doch angeführt von dem wiedererstarktem Nderim Pelaj, Mike Nwabuzor und Geburtstagskind Lyuben Paskov kämpften sich die Dorstener immer mehr heran und gewannen das dritte Viertel mit 20:14. Der Stand von 57:53 für Düsseldorf versprach ein spannendes letztes Viertel.

Zunächst zog Düsseldorf davon, doch Dorsten holte wieder die Kämpfermentalität heraus. Als Mike Nwabuzor 7:47 Minuten vor dem Ende sein Team 62:61 in Führung warf, wackelte der Favorit bedenklich. Durch einen Wechselfehler gegen die Local Player Regelung bekam die Bank von Düsseldorf ein technisches Foul. 2.27 Minuten vor dem Ende stand es 70:70. Nach einer Auszeit zeigte sich dann aber die deutlich tiefere Bank der Düsseldorfer. De'Shaun Nigel Cooper, bis dato nicht als Schütze groß in Erscheinung getreten, traf innerhalb von 27 Sekunden mit 2 3ern tief in das Herz der Dorstener und zur 6 Punkte Führung. Willi Köhler und Co. versuchten das Spiel nochmal zu drehen, aber Düsseldorf spielte souverän zu Ende. Jedes der beiden Teams hätte das Spiel gewinnen können.
Für Dorsten heißt es jetzt : Kopf wieder hoch und mit Vollgas in die letzten 6 Spiele, um nochmal eine Serie zu starten.
Lukenda nach dem Spiel : „Selten war ich nach einer Niederlage so stolz auf die Jungs. Düsseldorf hat den athletischsten Kader der Liga und würde so sogar in der ProB eine gute Rolle spielen. Wir haben aber niemals aufgegeben, haben bis zum Schluss gekämpft und gezeigt, dass man durch Einsatz vieles kompensieren kann. Am Ende des Tages setzte sich einfach die Tiefe Düsseldorfs durch. Wir können auf jeden Fall erhobenen Hauptes aus dem Spiel gehen. Die Giants sind zwar rechnerisch noch nicht durch aber ich denke man kann ihnen bereits jetzt zu Meisterschaft und Aufstieg gratulieren und viel Spaß in der ProB wünschen.“
Art Giants Düsseldorf vs. BG Dorsten 85:76 (16:18, 27:15, 14:20, 28:23)
Topscorer:
Düsseldorf - William 19, Mitch 16
BG Dorsten - Pelaj 26, Nwabuzor 22

22.02.- Auszeichnung für Mike Nwabuzor

Mike Nwabuzor ist u.a. für seine Leistung im letzten Spiel gegen Hagen-Haspe von eurobasket.com mit dem Titel 1. Regionalligaspieler der Woche ausgezeichnet worden. Im Spiel gegen Hagen gelang Mike erneut ein Double-Double. Mit 43 Punkten und 11 Rebounds drückte er dem Spiel seinen Stempel auf. 54,5 % Trefferquote aus der Nahdistanz, 100% Trefferquote bei den Freiwürfen und 6 von 13 Distanzwürfen zeigen seine Dominanz.

Es ist nicht das erste Mal, dass Mike Nwabuzor dem Spiel mit seinen Leistungen seinen Stempel aufdrückt. Bereits mehrmals in dieser Saison erreichte Mike ein Trible-Double. Mit einem Schnitt von 22,8 Punkten pro Spiel führt Mike das Scorerboard in dieser Saison an. Im gelingen durchschnittlich 5,3 Assist und 9,1 Rebounds pro Spiel. Eine Statistik, die aller Ehren Wert ist.
Coach Franjo Lukenda zu den Leistungen seines Schützlings: „Mit Mike haben wir einfach alles richtig gemacht. Er ist nicht nur spielerisch, sondern auch menschlich eine echte Bereicherung für das Team. Ich freue mich vor allem, dass diese Saison, anders als in der vergangenen, keine Personalrochaden nötig waren. Vor der Saison waren wir die einzige Mannschaft, die ihm ein Angebot gemacht hat, was glaube ich zeigt, wie gut wir gescoutet haben und dass es sich gelohnt hat, auch über den Tellerrand zu schauen.Mike hat sich vom ersten Tag super in den gesamten Verein eingefügt und sorgt nicht nur für Highlights - er sorgt für Siege. Ich denke, dass Mike eine sehr gute Karriere vor sich hat, solange er weiter hart an sich arbeitet und die gleiche positive Einstellung beibehält."
 
Wir freuen uns mit ihm und sagen: „Good Job, Mike“.

21.02.- Ein dickes Brett

BG Dorsten reist zum Tabellenführer !!
Am Samstag reist die BG Dorsten zum bisher in eigener Halle ungeschlagenen Tabellenführer, den Art Giants Düsseldorf. Coach Jonas Jönke hat in dieser Saison den wohl stärksten Kader der Liga. Viele PS reichen jedoch nicht, wenn man sie nicht auf die Straße bringt. Doch das ist in Düsseldorf der Fall, neben einer überragenden Starting Five kann Jönke von der Bank nach Belieben einwechseln, ohne dass ein Qualitätsverlust im Spiel zu spüren ist. Düsseldorf dominiert verdientermaßen die Liga.
Im Hinspiel bot das Team von Franjo Lukenda Düsseldorf 35 Minuten lang die Stirn, ehe sich am Ende die Art Giants aufgrund ihrer tieferen Bank durchsetzen konnten. Bis auf Andreas Altekruse und Rene Penders sind alle Spieler fit und haben in dieser Woche intensiv trainiert. Mit vier Siegen in Folge und dem Wissen, dass Dorsten in dieser Saison bereits Heimserien durchbrochen hat, reist das Team dennoch mit Selbstbewusstsein in die Landeshaupt.
Coach Franjo Lukenda: „Ich glaube, wir werden für den Rest der Saison kein Spiel mehr mit so wenig Druck haben. Düsseldorf steht zurecht auf dem ersten Platz. Sie haben neben Herten den talentiertesten Kader, eine extrem tiefe Bank, werden gut gecoacht und gewinnen auch die engen Spiele. Wir haben aber gemerkt, dass wir jedes Team in dieser Liga schlagen können. Wieso also nicht auch am Samstag? Mit genügend Herz und Hirn sehe ich uns definitiv in der Lage am Wochenende für eine Überraschung zu sorgen."
Das Spiel beginnt Samstag um 19.00 Uhr in 3-fach Halle am Comenius Gymnasium Hansaallee 90 (E: Lütticher Straße), 40547 Düsseldorf - Oberkassel

17.02.- Revanche gelungen

BG Dorsten überrennt Hagen-Haspe
Im Hinspiel in Hagen zeigte die BG Dorsten noch Magerkost und verlor zurecht. Am Samstag im Rückspiel trat das Team von Franjo Lukenda mit einem anderen Gesicht auf. Souverän und verdient schlägt Dorsten das Team von Hagen-Haspe mit 82:61.

Vor Spielbeginn gab es für Franjo Lukenda die nächste Hiobsbotschaft. Neben René Penders fiel auch Andreas Altekruse mit einer Verletzung aus. Altekruse wird dem Team einige Wochen nicht zur Verfügung stehen. Dorsten startete nervös in das Spiel; in den Köpfen schien die Niederlage im Hinspiel doch noch eine Rolle zu spielen. Haspe ging schnell mit 2:6 in Führung. Dieser Rückstand war der Start der großen Mike Nwabuzor-Gala. Der US-Amerikaner auf Seiten der Dorstener spielte groß auf. Am Ende standen bei Nwabuzor 43 Punkte und eine Effektivität von 49, Tagesbestwert. Es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, in dem am Ende zunächst noch Haspe mit 18:17 die Oberhand behielt. Ab dem zweiten Viertel übernahm Dorsten endgültig das Kommando. Die Verteidigung wurde intensiver und mit klugen Angriffsaktionen zog der Gastgeber immer weiter davon. Zur Halbzeit spielte sich das Team einen soliden 39:26 Vorsprung heraus.
Lukenda warnte seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Schon einmal war das Team gegen Haspe unter die Räder gekommen. Zum Anfang des dritten Viertels schien der Coach mit seinen Worten in der Kabine recht behalten zu haben. Mit einem 5:0-Lauf robbte sich Hagen-Haspe an Dorsten heran. Lukenda nahm eine Auszeit und rückte sein Team wieder gerade. Dorsten gewann das dritte Viertel mit 26:23 und ging mit einer 65:49-Führung in das Schlussviertel. Im letzten Viertel setzte die BG Dorsten ihre Dominanz fort und Franjo Lukenda konnte Youngster Leo Hohmann Zeit geben, Luft in der 1. Regionalliga zu schnuppern.
Die auffälligsten Akteure auf Dorstener Seite neben Mike Nwabuzor waren die beiden Routiniers Lyuben Paskov und Kapitän Willi Köhler, der mit 10 Punkten und 15 Rebounds ein Double-Double erzielte. Ein sichtlich zufriedener Coach nach dem Spiel: „Es ist schön, dass wir offensichtlich doch gegen Teams aus Hagen gewinnen können. Ich glaube den Grundstein haben wir im zweiten Viertel gelegt. Wenn man den Gegner bei lediglich acht Punkten hält, darf man selbst den ein oder anderen Fehler machen. Mike war heute nicht zu stoppen und hat das hervorragend ausgenutzt. Froh bin ich aber vor allem, dass wir nur 61 Punkte zulassen, obwohl Gerrit als defensiver Anker aufgrund von frühen Foulproblemen nur zehn Minuten spielt.“
In der Halbzeitpause wurden die Begegnungen im Halbfinale des WBV-Pokals ausgelost. Dorsten tritt bei der Reserve der Schwelmer Baskets an. In der zweiten Begegnung empfangen die Elephants Grevenbroich die AOK Ballers Ibbenbüren. Teammanager Frank Fabek warnte jedoch vor zu großer Euphorie über das Los: „Eigentlich hatten wir uns uns ein Heimspiel gewünscht, Spiele auswärts unter der Woche sind immer aufwändig. Zudem habe ich vor einigen Wochen Schwelm II gegen die HammStars gesehen. Die spielen einen gepflegten Ball. Wer im Halbfinale steht, der steht dort zu Recht."
BG Dorsten vs. Hagen-Haspe 82:61 (17:18, 22:8, 26:23, 17:12)
Topscorer:
BG Dorsten: Nwabuzor 43, Paskov 22
Hagen-Haspe: Bampoulis 22, Bredt 15

14.02.- Hagen-Haspe reloaded!!

BG Dorsten will am Samstag Revanche!
Den 7. Spieltag haben die Spieler, Verantwortlichen und Fans der BG Dorsten noch nicht vergessen. Mit einem 72:100 wurde ihre Siegesserie von 5 Siegen in Folge beim SV Hagen-Haspe, durch die bis heute höchste Saisonniederlage beendet. Mit der schlechtesten Saisonleistung ging die Mannschaft regelrecht unter.
Hagen hat sich in der Winterpause von US-Guard Wilvontre Ivory getrennt, aber mit Daniel McGee einen gleichwertigen Ersatz gefunden. Zusätzlich wurde Scharfschütze Vytautas Nedzinskas aus Grevenbroich verpflichtet. Mit 18 Punkten rangiert Hagen-Haspe auf einem gesicherten Mittelfeldplatz und hat nicht zuletzt durch Siege u.a. bei Citybasket Recklinghausen aufhorchen lassen. Willi Köhler und Co. sind also gewarnt, haben sich für Samstag aber trotzdem viel vorgenommen. Sie wollen mit einem Sieg Revanche für die Niederlage in Hagen nehmen und den 4. Tabellenplatz damit festigen.
Kein leichtes Unterfangen für das Team von Franjo Lukenda, das sich intensiv auf die Begegnung vorbereitet: „Normalerweise ist das Rückspiel einfacher vorzubereiten, da man den Gegner bereits kennt. Bei Haspe ist das jedoch etwas anders. Es ist ein neuer Amerikaner da, Nedzinskas kam aus Grevenbroich dazu. Das Team sieht also deutlich anders aus als in der Hinrunde. Dennoch wollen wir die Niederlage wieder gut machen. Hierfür dürfen wir uns nicht nur auf die Imports konzentrieren, sondern auch auf die Local Player, wie zum Beispiel Luchterhand, der bisher eine tolle Saison spielt. Solange wir aber geschlossen auftreten, können wir den dritten Sieg in Folge einfahren und mit etwas Glück auch in der Tabelle einen Platz nach oben klettern.“
Ein Fragezeichen steht hinter Andreas Altekruse, der sich am vergangenen Sonntag beim U18 Spiel in Wulfen eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen hat. Fehlen wird Lukenda definitiv Rene‘ Penders, der sich seit Anfang der Woche erst wieder im leichten Aufbautraining befindet.
 
#WhateverItTakes
Das Spiel beginnt Samstag um 19.30 Uhr in der KIA Baumann Arena, Juliusstraße 12, 46284 Dorsten

10.02.- Arbeitssieg in Kamp-Lintfort

Auch das dritte Spiel innerhalb von 7 Tagen können Franjo Lukenda und sein Team für sich entscheiden. Mit 76:85 setzt sich die BG Dorsten in einem engen, kampfbetonten Spiel gegen mutig aufspielende Kamp-Lintforter am Ende durch, und klettern damit wieder auf Tabellenplatz 4.

Die Belastung der letzten Woche, vor allem der hart umkämpfte Pokaltriumph nach Verlängerung gegen Herford, war der Mannschaft schon beim Warmup anzusehen. Zähne zusammenbeißen und nochmal alles rausholen war die Devise. Franjo Lukenda änderte die Starting Five um 2 Positionen. Jonas Peters und Arbnor Voca ersetzten Willi Köhler und Nderim Pelaj die zunächst auf der Bank Platz nehmen mussten.
Im ersten Viertel gab es ein munteres Spiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Dorsten gewann das erste Viertel mit 21:18. Im zweiten Viertel versuchte das Team von Franjo Lukenda sich abzusetzen, aber immer wieder kamen nicht aufgebende Gastgeber heran und gingen ihrerseits in Führung. Die körperliche Belastung unter der Woche merkte man hier besonders deutlich in der Reboundarbeit der Dorstener. Die Hoheit bei den Rebounds, eigentlich Paradedisziplin in dieser Saison, ging im ersten und zweiten Viertel an die Gastgeber. Kamp-Lintfort gewann das zweite Viertel mit 21:19 und konnte somit auf 39:40 zur Halbzeit verkürzen.
Franjo Lukenda appellierte in der Halbzeit an sein Team noch einmal das Letzte aus sich heraus zu holen. Das dritte Viertel glich den ersten beiden Vierteln. Kamp-Lintfort spielte mutig auf. Dorsten hielt dagegen. Das dritte Viertel ging mit 22:19 an die BG Dorsten. Fast wäre auch das letzte Viertel ein Spiegelbild der vorgegangen geworden, wenn es nicht die 33. Spielminute gegeben hätte. Der Kamp-Lintforter Feige foulte Mike Nwabuzor bei einem Fastbreakversuch und erhielt dafür ein disqualifizierendes Foul. Wilde Diskussionen von Seiten der Lintforter entbrannten. Mit Paul Krüger erhielt ein weiterer Spieler von Kamp-Lintfort ein disqualifizierendes Foul. Beide Spieler mussten die Halle verlassen. Auch Kapitän Willi Köhler ließ sich zu einem Wortgefecht mit seinem Gegenspieler hinreißen und erhielt ein technisches Foul. Die Halle tobte. Es war Karneval in Kamp-Lintfort. Unter tosenden Pfiffen und Buh-Rufen verwandelte Mike Nwabuzor kalt wie eine Hundeschnauze alle vier folgenden Freiwürfe sicher. Der Gastgeber setzte sichtlich beeindruckt die Partie fort. Dorsten konnte sich auf 73:62 absetzen und brachte das Spiel sicher nach Hause.
Es war ein Arbeitssieg nicht mehr - aber auch nicht weniger! Franjo Lukenda erklärt nach dem Spiel erleichtert: „Nach so einer Woche nehme ich auch einen solchen Sieg gerne mit. Ich glaube, es war zu sehen, dass wir die Woche nicht normal trainieren konnten und die letzten paar Prozent gefehlt haben. Kamp-Lintfort hat uns das Leben nicht einfach gemacht. Ich bin aber gerade glücklich darüber, dass wir in der sehr hitzigen Phase kühlen Kopf bewahrt und uns nicht haben anstecken lassen. Ein wichtiger Sieg für uns, der uns wieder auf Platz vier bringt.“

BG Kamp-Lintfort vs. BG Dorsten 76:85 (18:21, 21:19, 19:22, 18:23)
Topscorer
Kamp-Lintfort - Achtermeier 23, Schild 12
BG Dorsten - Nwabuzor 25, Paskov/Pelaj 20

08.02.- Nächster Halt - Kamp-Lintfort

BG Dorsten am Samstag gefordert
Nach dem Pokalkrimi am Mittwoch, in dem die BBG Herford mit 92:88 nach Overtime bezwungen werden konnte, holt der Ligaalltag das Team von Franjo Lukenda schnell wieder ein. Am Samstag tritt die BG Dorsten beim Tabellenletzten der BG Kamp-Lintfort an.
Die Lintforter Jungs um Coach Thomas Liebke konnten in der bisherigen Saison erst 2 Siege verbuchen und stehen dennoch mit nur 2 Siegen weniger immer noch in Schlagdistanz zum rettenden Platz 11. Warnung genug für Franjo Lukenda, der aufgrund des Pokalspiels und der Party des Sports in der KIA Baumann Arena in dieser Woche nur bedingt mit der Mannschaft trainieren konnte: „Natürlich gibt es eine bessere Spielvorbereitung als eine Party am Abend zuvor, aber nach dem Spiel am Mittwoch haben die Jungs sich das verdient. Kamp-Lintfort hat in dieser Saison zweimal Citybasket geschlagen - schlecht sind die Jungs also nicht. Wir müssen da mit dem nötigen Einsatz ins Spiel gehen und den nächsten Sieg einfahren.“
 
#WhateverItTakes
Das Spiel findet statt Samstag, 09.02.2019, 20.00 Uhr in der Halle der Glückauf-Schule, Moerser Straße 167, 47475 Kamp-Lintfort

07.02.- Pokalkrimi am Mittwoch

Dorsten steht im Halbfinale
Nach langer Zeit gab es wieder ein Heimspiel im WBV-Pokal für die BG Dorsten, und es wurde eine wahre Pokalschlacht. Dieses Spiel hatte alles zu bieten, was den Basketballsport ausmacht: Spannung, Emotionen, Drama und Nervenkitzel pur. Am Ende zieht die BG Dorsten nach Verlängerung mit 92:88 in einem Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften in das Halbfinale des WBV-Pokals ein und darf weiterhin vom großen Wurf träumen.
Die BBG Herford reiste mit dem Momentum des Sieges gegen Dorsten vor 3 Wochen mit breiter Brust an. Franjo Lukenda und sein Team brannten auf die Revanche.Von Beginn an war es eine ausgeglichene Partie. Herford ging schnell mit 5:0 in Führung. Nach einer Auszeit von Lukenda zog Dorsten nach und spielte sich ebenfalls eine Führung heraus. Franjo Lukenda wechselte früh seine Youngster ein. Und auch die hatten einen Sahnetag. Center Arbnor Voca starte mit zwei lupenreinen and-Ones und als er dann noch einen 3er traf stand die Halle das erste Mal Kopf. Dorsten arbeitete leidenschaftlich in der Defense und konnte über die ganze Begegnung hinweg den US-Amerikaner Sam Casell aus dem Spiel nehmen. Dennoch ging das erste Viertel mit 18:16 nach Herford. Im zweiten Viertel drehte dann ein weiterer Youngster auf. Jonas Peters begann seinen Einsatz mit einem staubtrockenen 3er und überragenden Defensivaktionen. Dorsten legte angeführt durch Mike Nwabuzor und Lyuben Paskov sowie den immer stärker aufspielenden Youngster Peters und Voca zu. Koehler und Co. konnten sich zur Mitte des 3. Viertels mit 35:26 absetzen. Doch Herford spielte sich durch den bei den Gästen mit 32 Punkten herausragenden Litauer Vaidotas Volkus wieder heran und glich zur Halbzeit aus. Beim Stand von 42:42 ging es in die Kabine.
Lukenda und sein Team nahmen sich einiges in der Pause vor, jedoch machte der Gegner ihnen einen Strich durch die Rechnung. Herford zog mit 49:44 davon. Doch Basketball ist ein Spiel der Läufe, und Dorsten hatte in dieser Phase einen 10-0 Lauf und drehte abermals das Spiel. Die Reaktion aus Herford ließ nicht lange auf sich warten und die Führung wechselte erneut. 26 Sekunden vor Ende des dritten Viertels führte Herford mit 59:58. Doch der jüngste Akteur auf dem Feld, Andreas Altekruse zeigte in diesem Moment Nerven aus Stahl und sorgte mit einem verwandelten 3er für die 61:59 Führung der BG nach dem 3. Viertel. Die Nerven der Dorstener Fans wurden jedoch auch im letzten Viertel nicht geschont. Nach einem kampfbetonten Viertel stand 6 Sekunden vor dem Ende 78:80 aus Sicht von Dorsten und Lyuben Paskov ging an die Freiwurflinie. Paskov zeigte sich nervenstark und verwandelte beide Freiwürfe zum 80:80.
Es folgte, was folgen muss: 5 Minuten Overtime! Dorsten zeigte in der Overtime von Beginn an, dass sie die Mannschaft sind, die den Sieg mehr wollen und gingen schnell mit +6 in Führung. Herford kämpfte und kam kurz vor Ende noch einmal in Schlagdistanz; durch ein schnelles Foul schickten die Ostwestfalen Gerrit Budde zu den wahrscheinlich wichtigsten Freiwürfen der Saison an die Linie. Ein Treffer würde 10 Sekunden vor dem Ende genügen, damit Herford nicht eine zweite Overtime erreicht. Die Spannung in der Halle war unbeschreiblich - alle hielten den Atem an: Wurf Nummer eins -  kein Treffer! Die Dorstener Spielerbank stand wie versteinert, die Lippestädter auf dem Feld waren hochkonzentriert um einen möglich Rebound zu erkämpfen. Budde warf und alle Augen verfolgten das rote Leder, wie es den Weg durch die Reusse fand. Die Halle schrie ihre Erleichterung heraus!  Herford versuchte den Gegenzug schnell abzuschließen aber vergeblich. Mit der Schlusssirene stand die Halle endgültig Kopf.
Ein Sieg durch eine tolle Teamleistung angeführt durch die Leader Mike Nwabuzor und Lyuben Paskov aber auch durch die Youngster Altekruse, Peters und Voca, die immer häufiger zeigen, dass das Attribut Youngster für sie nicht mehr lange Bestand haben wird. Ein sichtbar mitgenommener Franjo Lukenda nach dem Spiel: „Ich hätte natürlich gerne leichter gewonnen, aber auf diese Art ist es irgendwie noch süßer. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft, die vielleicht nicht das schönste und beste Spiel der Saison gemacht, aber 45 Minuten lang Herz gezeigt hat. Das Herford nur 1/21 Dreiern trifft, sagt viel aus. Wir haben uns an unser Motto gehalten - No Layups. No open threes. - und es hat funktioniert. Dass ein Volkus seine Punkte macht, war uns allen klar aber wichtig ist, dass wir eine Runde weiter sind, nun im Halbfinale stehen und uns schon auf die Auslosung freuen.“
Der Dank von Willi Koehler richtig sich an die Fans : „Die Unterstützung vor allem in der Overtime war der Hammer. Mit Euch im Rücken konnte das gar nicht schief gehen. Einfach nur Danke dafür. ".
Nun heißt es durchpusten für Lukenda und sein Team. Bereits am Samstag steht das nächste Ligaspiel in Kamp-Lintfort an.
 
BG Dorsten vs. BBG Herford 92:88 (16:18, 26:24, 19:17, 19:21, 12:8)
Topscorer
BG Dorsten : Paskov 24, Nwabuzor 23
BBG Hagen : Volkus 32, Brinkmann 20

04.02.- Pokalkracher am Mittwoch

Herford, die Dritte
Mittwochabend steigt in der KIA Baumann Arena das Viertelfinale im WBV Pokal gegen die BBG Herford. Es ist bereits das dritte Spiel beider Teams in dieser Saison gegeneinander.

Sowohl die BG Dorsten als auch die, mit den Topspielern Samuel Cassell jr. und Vaidotas Volkus besetzte Mannschaft aus Herford, hat jeweils einen Sieg verzeichnen können. Das Hinspiel in Dorsten konnte das Team von Franjo Lukenda souverän mit 99:87 gewinnen, im Rückspiel in Herford gab es eine dramatische 76:72 Niederlage, in der der sicher geglaubte Sieg in der letzten Minute Dorsten noch aus den Händen geglitten ist.
Ein Spiel auf Augenhöhe, in dem es keinen Favoriten gibt. Was aber klar ist, es geht um etwas. Es geht um nicht weniger, als um den Einzug in das WBV Halbfinale am Mittwochabend. Und in dieses will Franjo Lukenda mit seinem Team erneut einziehen: „Das Spiel am Mittwoch wäre eigentlich auch ein würdiges Finale, aber so ist es nun einmal im Pokal. Ich denke, es wird wieder ein extrem enges Spiel. In Herford haben wir bis auf die letzten fünf Minuten alles richtig gemacht und es dann doch aus der Hand gegeben. Das darf uns nicht erneut passieren. Gegen so ein Team sind 40 Minuten nötig. Die Jungs sollten motiviert genug sein - zunächst einmal in das Halbfinale einzuziehen, aber auch die Niederlage wieder gut zu machen. Bisher hat immer die Heimmannschaft gewonnen - wir hoffen, dass es dabei bleibt."
Kapitän Willi Köhler ist heiß auf das Spiel: „Wir werden Mittwoch alles geben, um Herford zu schlagen! Wir brennen auf die Revanche für das Spiel in Herford. Natürlich schaffen wir das nicht ohne die Unterstützung unserer Fans. Kommt bitte Mittwoch in die Halle mit Trommeln und allem was Krach macht. Wir wollen mit Euch zusammen Herford aus der Halle schießen und in das Halbfinale einziehen.“

#WhateverItTakes
Das Spiel beginnt Mittwoch um 20.30 Uhr in der KIA Baumann Arena.

03.02.- BG macht es dreistellig

Deutlicher Sieg gegen Salzkotten
Als die Anzeigetafel am Ende 103:75 anzeigte, gab es eigentlich nur zufriedene Gesichter in der KIA Baumann Arena. Nach einem durchwachsenen Start gewann das Team von Franjo Lukenda am Ende souverän und bleibt auf Tuchfühlung zum zweiten Tabellenplatz. Der Gast aus Salzkotten reiste krankheitsbedingt ohne Leistungsträger Matthias Finken an. Dorsten musste auf René Penders verzichten.
Es entwickelte sich zu Beginn ein munteres Spiel. Dorsten begann gewohnt druckvoll und ging schnell mit 5:0 und 8:3 in Führung. Jedoch verteidigen die Dorstener die Außenpositionen zu lässig und Salzkotten traf hochprozentig von der Dreierlinie. Der Gast markierte seine ersten 12 Punkte durch 4 erfolgreiche Treffer jenseits der 3-Punkte Linie. Die BG Dorsten wurde im Angriff hektischer und leistete sich viele unnötige Ballverluste. Durch einen 9:0 Lauf drehte Salzkotten das Spiel Mitte des ersten Viertels und ging mit 15:10 in Führung. Dorsten hielt dagegen und konnte das erste Viertel am Ende mit 26:22 gewinnen. Wer glaubte, dass der Widerstand von Salzkotten schon so früh im Spiel gebrochen war, wurde schnell eines Besseren belehrt. Der Gast legte noch eine Schippe drauf und konnte das zweite Viertel mit 22:19 gewinnen.
Mit einer knappen 45:44 Führung ging Dorsten in die Pause. Beim Gang in die Kabine konnte man Franjo Lukenda ansehen, dass ihm der Punktestand und vor allem der Auftritt seines Teams gar nicht gefallen hat. Es folgte eine lange und klare Ansprache des Trainers in der Kabine. Sein Team kam wie neu gebootet aus der Pause. Es wurde deutlich intensiver verteidigt und das Teamplay stand wieder im Vordergrund. Folgerichtig ging das dritte Viertel mit 37:18 an Dorsten. Im letzten Viertel ließ Dorsten nichts mehr anbrennen und ging nach einem 21:13 verdient als Sieger vom Platz. Man of the Match mit 13 Punkten, 16 Rebounds, 6 Blocks und einer Effektivität von 32 war Gerrit „The Wall" Budde. Lukenda konnte auch den Youngsters viel Spielzeit geben, die das Vertrauen durch starke Leistungen zurück gaben.
Franjo Lukenda nach dem Spiel: „19 Ballverluste sind einfach zu viel. Aber auf der anderen Seite stehen auch 24 Assists und 55 Rebounds auf dem Bogen. Es war einfach deutlich zu sehen, dass wir erst in der zweiten Halbzeit mit der nötigen Einstellung auf dem Feld waren. Die ersten 20 Minuten haben wir nicht unser Spiel gespielt - weder offensiv noch defensiv. Damit war ich gar nicht einverstanden. Ich denke aber, dass die zweite Halbzeit den Jungs gezeigt hat, dass wir es nur gemeinsam schaffen Siege einzufahren.“
Nun richten sich alle Augen auf Mittwoch. Dann empfängt Dorsten die BBG Herford im Viertelfinale des WBV Pokals.
 
BG Dorsten vs. Accent Baskets Salzkotten 103:75 (26:22, 19:22, 37:18,21:13)
Topscorer:
BG Dorsten - Nwabuzor 33, Paskov 22
Salzkotten - Wolf 20, Wenningkamp/Kretschmann 17

03.02.- PARTY des Sports Dorsten - 08.02.2019

Am kommenden Freitag ist es endlich soweit: Wir feiern ab 21:30 Uhr die PARTY des Sports Dorsten in der KIA BAUMANN ARENA. Kommt vorbei und feiert gemeinsam mit unseren 1. Herren in toller Atmosphäre bis spät in die Nacht!

Vorverkauf:
KIA Mitsubishi Baumann Dorsten
Be Fit Dorsten
Atlantis Dorsten
Sparkasse Vest - Julius-Ambrunn-Str. 2
BG Dorsten

 

31.01.- Englische Woche für Köhler und Co.

BG Dorsten empfängt Salzkotten!!
Am Samstag gastieren die Accent Baskets Salzkotten in der KIA Baumann Arena. Ein Spiel mit Druck auf beiden Seiten. Salzkotten gehört mit nur 4 Saisonsiegen zu einer Gruppe von vier punktgleichen Mannschaften, die um die Plätze 10 bis 13 kämpfen. Aufgrund des Abstiegs von ETB Essen aus der Pro B kann es sogar in dieser Saison zu drei Absteigern kommen, so dass Platz 12 nicht zum Klassenerhalt reicht. Damit steht Salzkotten zumindest schon mit der Schulter zur Wand.
Will das Team von Franjo Lukenda nach der unglücklichen Niederlage in Herten noch im oberen Tabellendrittel in dieser Saison um den Titel „Best of the Rest" mitmischen, ist ein Sieg ebenfalls fast schon Pflicht. Für Spannung ist am Samstag also gesorgt und Trainer und Team wissen um die Situation: „Salzkotten spielt eigentlich erst seit dem vergangenen Spiel in Vollbesetzung. Die Mannschaft gehört definitiv nicht auf den derzeitigen Tabellenplatz. Sie sind sehr tief besetzt, haben viel Erfahrung und gleichzeitig junge Talente an Bord. Wir erwarten auf jeden Fall kein leichtes Spiel. Beide Teams stehen unter Druck und werden alles daran setzen, den Sieg zu holen. Bei uns fehlt weiterhin Rene, aber wir hoffen, dass wir sein Fehlen am Samstag besser kompensieren können, als gegen Herten und wir den Abstand auf Platz sieben vergrößern können.“
Das Spiel ist auch der Auftakt in eine englische Woche für die BG Dorsten. Bereits am Mittwoch den 06.02.19 um 20.30 Uhr steigt der Pokalkracher gegen die BBG Herford in der KIA Baumann Arena, ehe es am kommenden Samstag im Ligaspiel nach Kamp-Lintfort geht.
 
#WhateverItTakes
Das Spiel beginnt Samstag um 19.30 Uhr in der KIA Baumann Arena.

27.01.- Der Kampf wird nicht belohnt

BG Dorsten hadert mit der Trefferquote
Nach der Schlusssirene herrschte Niedergeschlagenheit bei den Spielern und über 100 Fans der BG Dorsten. An diesem Abend war mehr drin gewesen als eine 80:73 Niederlage. Die Mannschaft kämpfte, die Defense stand wie ein Bollwerk gegen die Offensemaschine der Hertener Löwen und auch die Angriffszüge der BG wirkten durchdacht. Nur beim Abschluss erwischte das Team von Franjo Lukenda einen gebrauchten Tag. Von 79 Würfen fand der Ball nur 28 mal den Weg durch die Reuse. Es war wie verhext, der Wurf wollte und wollte nicht in die Reusse fallen.
Es war angerichtet in der Hertener Rosa-Parks Schule. Die Halle war trotz der Konkurrenz der Handball WM ordentlich gefüllt, und mehr als 100 Dorstener reisten nach Herten um ihr Team zu unterstützen. Doch das Team von Franjo Lukenda musste sich nach einem schwachen,aber hart umkämpften, Spiel den Hertener Löwen mit 80:73 geschlagen geben. Zu Beginn des Spiels stellten die Gastgeber durch eine aggressive Ganzfeldpresse Dorsten im Spielaufbau vor erhebliche Probleme. Doch das Team von Franjo Lukenda hielt kämpferisch dagegen. Dennoch konnte Herten das 1. Viertel mit 20:15 für sich entscheiden. Unterstützt vom lautstarken Dorstener Anhang kämpfte sich das Team im zweiten Viertel mit einem 24:20 heran, und ging mit einem knappen 40:39 Rückstand in die Pause.
Nach der Pause begann das Drama. Man kann es mit 2 Sätzen beschreiben. Herten traf, Dorsten fightete, aber immer seltener ging der Ball in den Korb. Es war zum verrückt werden. Lukendas Team ließ sich nicht entmutigen und kam phasenweise wieder auf -1 heran, aber dann begann wieder eine Phase in der kein Korb fallen wollte. Herten gewann das dritte Viertel am Ende mit 22:17.
Dorsten gab nicht auf und versuche noch einmal alles, um das Spiel zu drehen. Aber auch in diesem Viertel bliebt dem Team das Wurfpech treu, und wenn ein Treffer für Dorsten fiel, hatten die Löwen prompt eine Antwort parat. Das letzte Viertel ging ebenfalls an Herten (18:17) an Herten und die Niederlage war besiegelt.
Franjo Lukenda nach dem Spiel: „Bei der Quote gewinnt man halt kein Spiel. Schon gar nicht gegen ein Topteam. Ich glaube, wir haben defensiv keinen allzu schlechten Job gemacht und auch bis zum Schluss gekämpft, aber bei nur 73 Punkten ist es schwer zu siegen. Wir haben jetzt in der Rückrunde bereits gegen drei der besten vier Teams gespielt. Es gilt jetzt wieder einen Lauf zu starten und das am besten am Samstag gegen Salzkotten.“
Ein großes Dankeschön an die mitgereisten Fans gab es von der Mannschaft und Teammanager Frank Fabek : „Leute das war heute super. Ihr ward lauter als die Fans der Hertener Löwen. Das hat den Jungs heute geholfen, nicht zu verzweifeln, sondern sich immer wieder gegen die Niederlage zu stemmen. Das war großes Kino. Riesen Dank.".
 
Hertener Löwen vs. BG Dorsten 80:73 (20:15, 20:24, 22:17, 18:17)
Topscorer:
Hertener Löwen - Smith 24, Neumann 13
BG Dorsten - Nwabuzor 25, Paskov 23

24.01.- Derbytime in Herten!

BG Dorsten will auch im Löwenkäfig bestehen!
Bereits am Freitagabend um 20.00 Uhr heißt es wieder Derbytime für Franjo Lukenda und sein Team. Um 20.00 Uhr tritt das Team bei den Hertener Löwen an. Die Vorzeichen haben sich trotz des im Hinspiel in Dorsten nicht verändert.

Die Löwen sind deutlicher Favorit in diesem Spiel. Trainer Cedric Hüsken hat sein Team nach einer Schwächephase im Dezember wieder rechtzeitig in die Spur gebracht und belegt nach 4 Siegen in Folge den dritten Platz in der Tabelle.
Die Mannschaft ist gespickt mit Topspielern wie den US-Amerikanern Ryon Howard und Dijon Smith sowie starken Local-Playern wie u.a. Faton Jetullahi, Matthias Perl und Felix Neumann. Ausfälle wie der von Atanas Penev wurde durch die Verpflichtung des noch aus der letzten Saison bekannten Konrad Tota kompensiert. Ein Zeichen dafür, dass die Verantwortlichen genug Futter für ihr Löwenrudel im Gehege haben.
Willi Köhler und Co. sind nach leichten Anlaufproblemen zum Rückrundenstart wieder auf Betriebstemperatur angekommen. Mit dem ersten Sieg am vergangenen Wochenende im Rücken reisen sie gestärkt nach Herten.
Franjo Lukenda setzt auch am Freitag auf die Dorstener Tugenden Herz, Leidenschaft und Teamplay: „In Herten ist es immer schwer. Vor allem natürlich, wenn sie so gut in das Jahr starten. Herten hat den wahrscheinlich talentiertesten Kader der Liga und enorm viel Rückenwind. Dass man in der Pause noch Tota verpflichtet, sagt viel über die Ambitionen aus. Vor dem Hinspiel sah es zwar ähnlich aus aber ich denke, dass wir nicht erneut unterschätzt werden. Wir haben gezeigt, dass wir in dieser Saison jeden schlagen aber auch gegen jeden verlieren können. Am Freitag sind wir zwar der Underdog aber dennoch wollen wir das nächste Derby gewinnen und wieder an Herten vorbeiziehen.", sagt Lukenda.
Kapitän Willi Köhler: „Das wird ein schweres Spiel da Herten die Niederlage im Hinspiel nicht vergessen hat. Deshalb brauchen wir die Unterstützung unserer Fans dieses Mal umso mehr. Kommt alle mit nach Herten und lasst und den Löwenkäfig entern.“.

Anwurf ist am Freitag um 20.00 Uhr in der Rosa-Parks-Gesamtschule, Fritz-Erler-Straße 2, 45701 Herten
#whateverittakes

20.01.- Ein Spiel mit 2 Gesichtern

Erster Sieg in 2019!
Die BG Dorsten schlägt Fastbreak Leverkusen mit 79:66 und feiert den ersten Sieg in der Rückrunde. Doch es war am Ende ein eher glanzloser Sieg der Marke „Punkte nehmen, und schnell vergessen ".

Das Team von Franjo Lukenda startete stark in das Spiel. Konsequente Defense und durchdachte Offensivaktion sorgen für einen Raketenstart. 10-0 stand es nach 3 Minuten, 21-5 nach 7. Lukenda konnte sich bereits früh erlauben, den Nachwuchsspielern Spielpraxis zu geben. Mit einem deutlichen 31-11 gewann Dorsten das erste Viertel.
Auch im zweiten Viertel lies die Dorstener Verteidigung nicht locker. Im Angriff schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ein. Dennoch gewannen Köhler und Co. auch das zweite Viertel mit 17:12 zur 46:23 Halbzeitführung.

Die Pause bekam Fastbreak Leverkusen deutlich besser als den Dorstenern.
Der Gast aus Leverkusen verteidigte im dritten Viertel deutlich besser und wurde variabler im Angriff. Auf Seiten der Dorstener häuften sich Unkonzentriertheiten und Fehler, die sich vor allem in missglücken Aktionen im Angriff zeigten. Leverkusen konnte mit 18:17 das dritte Viertel für sich entscheiden.
Franjo Lukenda versuche sein Team in der Viertelpause aufzuwecken, aber irgendwie war der Wurm drin. Das Team schaffe es nicht mehr den Schalter umzudrehen und an die Leistung der ersten beiden Viertel anzuknüpfen. Kämpfende Leverkusen gewannen das letzte Viertel mit 25:14 und konnten Ergebniskosmetik betreiben.
Der Sieg der BG Dorsten war jedoch zu keiner Zeit gefährdet. Zur groß war der Vorsprung durch das Feuerwerk der Lippestätter in der ersten Halbzeit. Ein Sieg ganz nach dem berühmten Pferd, das nur so hoch springt wie es muss. Schön ist sicherlich anders.
Trainer Franjo Lukenda nach dem Spiel: „Es war wahrscheinlich eines der besten ersten Viertel der Saison aber auch eines der schlechtesten Viertel. Zu Beginn haben wir den Ball hervorragend bewegt, immer den besser positionierten Mann gesehen und intensiv verteidigt. Am Ende hingegen waren wir unkonzentriert und zu nachlässig. Man muss aber auch den Leverkusenern Respekt zollen. Trotz unserer hohen Führung haben sie auch im letzten Viertel nicht aufgegeben und weiter gekämpft. Wir sind einfach froh den ersten Sieg 2019 eingefahren zu haben und das mit einer großen Rotation. Jetzt konzentrieren wir uns voll auf kommenden Freitag und Herten.“
Teammanager Frank Fabek : „Das Spiel zeigt nur wie eng es dieses Jahr ist. Du musst in jedem Viertel Vollgas geben. Alle Teams können Basketball spielen und sind zurecht in dieser Liga.".
Nun gehen alle Augen Richtung Freitag. Dann steigt das Derby bei den Hertener Löwen. In der Hinrunde konnte das Team von Franjo Lukenda die Löwen besiegen, einen ähnlichen Coup planen Lukenda und seine Mannschaft auch am Freitag.
BG Dorsten vs. Fastbreak Leverkusen 79:66 (31:11;17:12;17:18;14:25)
Topscorer :
BG Dorsten - Pelaj 22, Köhler 14
Fastbreak Leverkusen - Fröhlingsdorf 18, Brückmann 16

18.01.- Der Knoten muss platzen

Dorsten will ersten Sieg im Jahr 2019
In der KIA Baumann Arena empfängt das Team von Franjo Lukenda am Samstag Fastbreak Leverkusen. Auf dem Papier ist Dorsten der klare Favorit, doch Vorsicht ist geboten. Im Hinspiel lieferte Leverkusen dem Team einen harten Kampf und der Sieg konnte erst im letzten Viertel herausgespielt werden.

Zusätzlich reist Leverkusen mit Rückenwind nach Dorsten. Durch den Sieg gegen den SVD 49 Dortmund konnte sich das Team von Trainer Thomas Pimperl von den Abstiegsrängen absetzen und wittert nun Morgenluft im Kampf um den Klassenerhalt.
Für die BG Dorsten lief der Start in die Rückrunde holprig. Nach der Heimniederlage gegen die BG Hagen folgte die Drama-Pleite in Herford. Es wird Zeit für den ersten Sieg in diesem Jahr. Zu einem, um nicht den Kontakt zur Tabellenspitze abreißen zu lassen, zum anderen, um einen guten Rhythmus für das schwere Derby bei den Hertener Löwen zu bekommen. Trainer Franjo Lukenda ist aufgrund des Hinspiels gewarnt und hat in dieser Woche seine Mannschaft entsprechend eingestellt, damit es mit dem ersten Sieg in der Rückrunde klappt.
„Niederlagen wie die in Herford gehören nun einmal dazu. Wir haben in dieser Saison glücklicherweise solche Spiele häufiger gewonnen als verloren. Nichtsdestotrotz schlägt das natürlich aufs Gemüt. Wir möchten deswegen am Samstag wieder einen Sieg einfahren. Klar sind wir Favorit, aber Leverkusen ist eine tolle Truppe, die glaube ich immer besser in der Liga ankommt. Die Jungs können spielen und haben eine sehr harte Spielweise. Mir als Basketballfan gefällt das und ich hoffe, dass sich Fastbreak in der Liga hält. Die nötigen Punkte sollen sie aber bitte in anderen Spielen sammeln und nicht gegen uns. Solange wir unter dem Korb dagegenhalten und unnötige Fehler vermeiden, sollten wir auch als Sieger von Platz gehen.“, gibt sich der Coach optimistisch.
 
Anwurf ist am Samstag um 19.30 Uhr in der KIA Baumann Arena, Juliusstr. 12, 46284 Dorsten

#whateverittakes

18.01.- Lukenda bleibt an Board

Die BG Dorsten hat bereits früh in diesem Jahr eine der wichtigsten Personalentscheidungen für die nächste Jahre fest gemacht: Headcoach Franjo Lukenda wird auch in den kommenden beiden Spielzeiten der Chef an der Linie der BG Dorsten sein.

 
Lukenda übernahm im Winter 2017/2018 die stark abstiegsgefährdete BG Dorsten und führte sie gemeinsam mit Alois Buschmann zum Klassenerhalt und in das Halbfinale des WBV Pokals.
Seit der Saison 2018/2019 ist er allein verantwortlich für das Team. Mit Hochgeschwindigkeits-Basketball gepaart mit leidenschaftlichem Einsatz begeisterte die Mannschaft Verantwortliche und Fans in der Hinrunde und überwinterte zu Recht auf Platz 2 der Tabelle.
„Nicht zuletzt die grandiose Hinrunde hat uns gezeigt, dass Franjo genau der richtige Trainer für uns ist. Er hat einen klaren Plan von Basketball und setzt diesen konsequent um. In den letzten Monaten formte er ein echtes Team auf und neben dem Platz. Franjo war bereits Jugendtrainer bei uns und hat die DNA der BG Dorsten verinnerlicht. Mit ihm haben wir den richtigen Trainer für die Herausforderungen der nächsten Jahre“, sagt Präsident Thomas Klings.
Die größte Herausforderung liegt im Umbruch der aktuellen Mannschaft. Bereits in dieser Saison setzte Lukenda vermehrt auf junge Spieler und gab ihnen Spielzeit in der 1. Regionalliga. Dieser Weg soll auch in der kommenden Saison konsequent fortgesetzt werden. Ziel ist es, eine Mannschaft zu formen die in der Saison 2021/2022 beim um den Aufstieg in die 2. Basketballbundesliga mitkämpft.
„Wir nennen die nächsten 2 Jahre intern Projekt „Dorsten 21“. Klar wird es in der nächsten Saison hin und wieder zu Einbrüchen kommen, aber auch da sind wir fest davon überzeugt das Franjo Lukenda genau der richtige Mann ist, um diese Einbrüche aufzufangen.“, so Thomas Klings weiter.

 

13.01.- Der große Frust

Dorsten schlägt sich in Herford selbst.
Nach Spielende war es still auf der Bank, und auch die Rückfahrt im Mannschaftsbus glich eher einem Trauermarsch.Zu tief saß der Stachel, nach einer großartigen Teamleistung am Ende mit leeren Händen da zu stehen. Damit bleibt die BBG Herford nach einem 72:76 weiterhin zu Hause ungeschlagen.
Dorsten startete stark in die Partie. Der Herforder Starspieler Volkus wurde von der Defense intensiv verteidigt und wirkte beim Zurücklaufen recht früh wie ein Kind, dem man das Spielzeug weggenommen hat. In der Offense rotierte der Ball und stellte die Abwehr der Herforder vor erhebliche Probleme. Verdient gewann Dorsten das erste Viertel mit 28:20. Im zweiten Viertel bot sich ein ähnliches Bild. Zwar gelang es Herford mit einem zwischenzeitlichen 11-0 Lauf auf 5 Zähler heranzukommen, aber das Team von Franjo Lukenda konterte cool und gewann auch das zweite Viertel mit 16:15.
Mit einer komfortablen 9 Punkte Führung beim Stand von 44:35 aus Sicht der Dorstener ging es in die Pause. Der Gastgeber wollte jedoch nicht kampflos die erste Heimniederlage kassieren und drehte nach der Pause auf. Der Vorsprung schmolz dahin und Herford konnte 1 Minute vor dem Ende des 3. Viertels in Führung gehen. Dank eines Treffers von Nderim Pelaj behielt Dorsten jedoch die Oberhand und ging beim Stand von 57:58 mit einer Führung in das letzte Viertel. Mit diesem Wurf hatte Dorsten das Momentum auf seiner Seite und baute schnell bis 7 Minuten vor Spielende seine Führung auf 9 Punkte aus. Das Team schien das Spiel wieder im Griff zu haben. Doch der Gastgeber - getragen von der Zuschauerkulisse - gab nicht auf.
Wieder waren es individuelle Fehler und falsche Entscheidungen, die Herford die zweite Luft gaben. Als der Amerikaner Sam Casell 1 Minute vor Ende sein Team mit einem 3er zum 74:72 in Führung wechselte das Momentum auf die Seite der Herforder. Der anschließende Angriff der Dorstener versandete. Dem Team von Franjo Lukenda blieb nichts anderes übrig als die letzte Karte zu ziehen und Stop-the-Clock zu spielen. Aber letztendlich half auch dies nicht.
 
Dorsten führte 34 Minuten lang und verlor dennoch am Ende das Spiel.
Ein frustrierter Trainer nach dem Spiel : „Am Ende des Tages fehlt uns einfach die nötige Leichtigkeit. Gegen Ibbenbüren, Recklinghausen, Grevenbroich haben wir einfach ohne Druck weitergespielt und die Spiele gedreht. Gegen Herford hingegen wollten wir so unbedingt gewinnen, dass wir angefangen haben zuviel nachzudenken und unser Spiel nicht zu Ende gespielt haben. Hinzu kam, dass Cassell im letzten Viertel auch noch einige unglaubliche Würfe getroffen hat. Wir müssen einfach wieder zu unserer Unbekümmertheit zurückfinden. Am besten am kommenden Sonntag gegen Leverkusen.“
 
Teammanager Frank Fabek: „Der Stachel sitzt natürlich tief. Lieber richtig hoch verlieren als so. Aber ich bin froh, dass wir soviel erfahrene Spieler im Team haben, die können damit umgehen und werden auch den jüngeren Spielern helfen, damit umzugehen. Jetzt starten wir gegen Leverkusen halt eine neue Serie und gewinnen dann in Herten.“
 
BBG Herford vs. BG Dorsten 76:72 (20:28, 15:16, 22:14, 19:14)
 
Topscorer:
BBG Herford - Cassel 29, Sentance 14
BG Dorsten - Nwabuzor 21, Paskov 15

10.01.- Ein ganz dicker Brocken

BG Dorsten reist nach Herford
Nach dem verpatzten Auftakt in die Rückrunde wartet die nächste große Hürde. Am Samstag tritt das Team von Franjo Lukenda bei der BBG Herford an.

Wieder ein ganz wichtiges und schweres Spiel für Dorsten. Beide Teams sind punktgleich und den Tabellensechsten Herford trennt nur der direkte Vergleich vom Tabellendritten Dorsten.
Die Mannschaft aus Herford hat sich nach dem Trainerwechsel von Will Massenburg zu Christos Diktapanidid deutlich stabilisiert. Der US-Amerikaner Samuel Cassel mit 19,5 ppg und der Litauer Vaidotas Volkus mit 19,8 ppg gehören zu den Top 5 Scorern der Liga. Ein hartes Stück Arbeit liegt vor Willi Köhler und Co wollen sie in Herford bestehen.
Die Niederlage vom vergangenen Wochenende wurde beim Training aufgearbeitet und der Blick geht wieder nach vorne. Es wird ein Duell auf Augenhöhe.

Coach Franjo Lukenda zum Spiel: „Herford ist nicht nur ein Top-Team und hat mit Volkus einen der besten Spieler der Liga, sondern ist vor allem zuhause auch noch ungeschlagen. Wir wissen also, dass wir wirklich am absoluten Leistungslimit spielen müssen, wenn wir dort als Sieger vom Platz gehen wollen. Die Jungs sind motiviert, fit und wollen mit Sicherheit keine zweite Niederlage in Folge. Ich denke nicht, dass wir ein so leichtes Spiel haben werden wie beim Hinspiel in Dorsten. Aber wir wissen, was wir tun müssen und werden alles daransetzen, um uns weiter oben festzusetzen."
Das Spiel ist gleichzeitig die Generalprobe für das Viertelfinale im WBV-Pokal. Hier empfängt die BG Dorsten am 06.02.2019 um 20.30 Uhr die BBG Herford.
Anwurf ist am Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums, Werrestraße 9, 32049 Herford.
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06.01.- Katerstimmung zum Rückrundenstart

BG Dorsten unterliegt Hagen
Den Start in die Rückrunde haben sich Fans und Mannschaft anders vorgestellt, völlig verdient verliert das Team von Franjo Lukenda mit 69:79 gegen ein glänzend eingestelltes Team der BG Hagen.
Von Spielbeginn an merkte man, dass Willi Köhler und Co. aufgrund der nicht zur Verfügung stehenden Halle erst seit drei Tagen wieder trainieren konnten, wogegen Hagen bis auf zwei Tage die komplette Winterpause durchtrainiert hat.
Die BG Hagen überraschte nach gewonnen Sprungball und den ersten zwei Punkten mit einer Zonenverteidigung, die die Dorstener vor erhebliche Probleme stellte. Wurfpech, eine hohe Anzahl von Turnover und ein deutlich schlechteres Verhältnis bei den Rebounds auf der einen Seite, und mangelndes Teamplay auf der anderen Seite, sorgten nach dem ersten Viertel für eine 28:14 Führung der Gäste.
Und auch das zweite Viertel brachte keine Besserung. Die Dorstener schienen sich noch im Winterwonderland zu befinden und nicht im Ligamodus. Mit einem 28:46 Rückstand ging es in die Kabine.
In der folgte eine donnernde Ansprache von Franjo Lukenda, die Wirkung zeigte. Im dritten Viertel stand eine andere Mannschaft auf dem Feld. Die Defense wurde stabiler und die Offense wurde konsequenter ausgespielt. Das Mentalitäts-Monster war wieder da. Der -18 Punkte Rückstand wurde teilweise bis auf -5 aufgeholt, ehe er bis zum Viertelende bei -8 Stand. Mannschaft und Zuschauer witterten Morgenluft. Im letzten Viertel versuchten Trainer und Mannschaft noch einmal alles, um das Spiel zu drehen, aber die Aufholjagd im dritten Viertel hatte zuviel Kraft gekostet. Zudem spielte die BG Hagen die Zeit clever runter und gewann am Ende verdient.
 
Eine Niederlage nach dem Motto : kein Beinbruch, aber wir müssen drüber reden. Kein Sieg in der Hinrunde war ein leichter, er musste sich hart erarbeitet werden. Die BG Dorsten ist nicht mehr die Überraschungsmannschaft, sie wird ernst genommen. Das Team wird sich einmal schütteln und sich in der kommenden Woche auf das Auswärtsspiel in Herford vorbeiten.
Coach Franjo Lukenda nach dem Spiel : „20 Minuten okay zu spielen und zehn Minuten sehr gut reicht halt gegen eine Topmannschaft nicht. Die ersten zehn Minuten haben uns das Genick gebrochen. Da hat sich die Befürchtung wegen der Pause bewahrheitet. Wir waren einfach nicht wach und haben den Start verschlafen. Es freut mich natürlich, dass die Mannschaft trotzdem erneut gekämpft und alles versucht hat, aber man kann leider nicht jedes mal die Wende schaffen. Hagen hat das dann mit der Führung im Rücken auch sehr clever runtergespielt und wir haben es ihnen teilweise unnötig leicht gemacht. Unnötig aber kein Beinbruch. Wir werden in der Woche daran arbeiten und wieder in unseren Rhythmus kommen. Denn gegen Herford werden 30 Minuten ebenfalls nicht reichen.“

BG Dorsten vs. BG Hagen 69:79 (14:28, 14:18, 24:14, 17:19)
Topscorer: BG Dorsten  Nwabuzor 27; Pelaj 15
                BG Hagen Ligons 22; Tejera, Zahner 14

03.01.- Es geht schon wieder los !

Zum Start in die Rückrunde kommt BG Hagen
Die kurze Winterpause ist beendet und das Team von Franjo Lukenda ist bereits im ersten Spiel der Rückrunde gefordert. Denn mit der BG Hagen kommt der aktuelle Tabellenvierte in die KIA Baumann Arena.

Gerade einmal ein Sieg trennt beide Teams in der Tabelle voneinander. Das Hinspiel ist allen noch in Erinnerung. Bis 3 Minuten vor dem Ende führte Dorsten nach einem leidenschaftlichen Auftritt in Hagen, ehe man den Sieg noch aus den Händen gab. Gleichzeitig ist das Spiel auch ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Marcus Ligons, der in der letzten Saison maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt der BG Dorsten hatte, schnürt seine Basketballschuhe in der laufenden Saison für die BG Hagen.
Trainer Franjo Lukenda ist optimistisch, sein Team nach der Weihnachtspause in den wenigen Trainingseinheiten vor dem Spiel wieder in den Rhythmus zu bringen: „Für uns kam die Pause natürlich ungünstig. Wir hatten einen Lauf und der wurde nun erstmal gestoppt. Ich bin aber sicher, dass wir am Samstag dort anknüpfen können, wo wir 2018 aufgehört haben. Wir werden wieder mit Enthusiasmus auftreten und versuchen, die Niederlage in Hagen wiedergutzumachen. Wir haben eine tolle Hinrunde gespielt und dürfen jetzt nicht vom Gas gehen, sondern müssen weiterhin mit der gleichen Einstellung antreten wie bisher.“
Das Team hat sich einiges für das Spiel vorgenommen und hofft auf die Unterstützung der Fans, um gut in die Rückrunde zu starten, denn bereits am kommenden Samstag reist das Team von Franjo Lukenda nach Herford, zur wiedererstarkten BG. Die BG Herford - aktuell Tabellendritter - ist auch der Gegner im Viertelfinale des WBV Pokals. In der Woche vom 04. – 10.02.2019 findet das Spiel in KIA Baumann Arena statt. Wir informieren, wenn der Termin genau feststeht.

Anwurf ist am Samstag um 19.30 Uhr in der KIA Baumann Arena, Juliusstr. 12, 46284 Dorsten

#WhatEverItTakes

16.12.- Ein Sieg der aus der Kälte kam

BG Dorsten überwintert auf Platz 2
Die Mannschaft von Franjo Lukenda hat ihr Versprechen wahr gemacht und den Fans den 2. Tabellenplatz unter den Weihnachtsbaum gelegt.

Doch der 85:66 Sieg war keinesfalls souverän, er war harter Kampf und fällt eher in die Kategorie „nicht mehr drüber reden, und die Punkte mitnehmen".
Zwar gewann Mike Nwabuzor das Duell der „Ballermänner" der Liga gegen Aaron Bowser mit einem lupenreinen Tripple-Double (27 Punkte/12 Rebounds/10 Assist) für sich, und auch Willi Köhler (15/10) sowie Lyuben Paskov (14/10) erzielten ein Double-Double, trotzdem tat sich die Mannschaft schwer beim deutlich unterlegen Gastgeber.
In einer sehr kalten Brügmann-Halle hatten die Dorstener ein Heimspiel. Auf einen Dortmunder Fan kamen gefühlt 3 Anhänger der BG. Und das Team kam gut in das Spiel und führte bereits nach 2 Minuten mit 7:0 und am Ende des ersten Viertels mit 20:11.
Im zweiten Viertel schlichen sich immer wieder Unkonzentriertheiten in das Spiel ein. Leichte Ballverluste sorgten dafür das der Gastgeber auf 30:37 nach dem zweiten Viertel verkürzen konnte.
Lukenda schwor in der Halbzeit seine Truppe ein wieder wach zu werden und Vollgas zu geben.
Ganz im Stile des berühmten Pferdes das nur so hoch springt wie es muss verwaltete sein Team den Vorsprung und ging mit einer 57:49 Führung in das letzte Viertel.
Dorsten baute schnell seine Führung zum 70:57 aus. Die Dortmunder versuchten noch einmal durch taktische Umstellungen das Blatt zu wenden und kamen nochmal auf 62:75 heran. Lukenda nahm eine letzte Auszeit und zeigte seinem Team lautstark das er auch Knecht Ruprecht sein kann. Das Team reagierte und mit einem 10:4 Lauf wurde der Sieg perfekt gemacht.
Coach Franjo Lukenda : „Das Team hat zwar nicht alle vier Viertel komplett überzeugend gespielt aber gefühlt war der Sieg nie gefährdet und das ist auch viel wert. Dortmund hat das sehr gut gemacht und uns nicht frei aufspielen lassen. Viele Fehler waren aber einfach fahrlässig. Dennoch ist ein Sieg ein Sieg, wir gehen als Tabellenzweiter in die Pause und haben glaube ich eine sehr erfolgreiche Hinrunde gespielt. Wenn wir jetzt noch eine Pokalrunde weiterkommen, dann haben wir alle Erwartungen übetroffen und können entspannt ans Weihnachtsessen.“
Kapitän Willi Köhler war über die Unterstützung begeistert : „Sauber Leute, das war ein Heimspiel für uns. Mit solchen Fans im Rücken sind wir auch auswärts eine Macht. Danke für Eure Unterstützung. Wir wünschen Euch frohe Weihnachten und im Januar schlagen wir wieder zu.".
Nach dem Spiel tauchte die Mannschaft zur Weihnachtsfeier in das Nachtleben von Düsseldorf ab. Daraus müssen die Spieler jedoch noch einmal wieder auftauchen. Am Donnerstag steht noch das Pokalspiel beim Landesligisten Mettmann auf dem Programm.
SVD 49 Dortmund vs. BG Dorsten 66:85 (11:20,19:17,19:20,17:28)

Topscorer:
SVD 49 Dortmund - Bowser 20, Dimkovski 12
BG Dorsten - Nwabuzor 27, Köhler/Pelaj 15

13.12.- Ein letztes Mal alles raus hauen

BG Dorsten tritt beim SVD 49 Dortmund an
Beim letzten Ligaspiel des Jahres und der Hinrunde bekommt das Team von Franjo Lukenda noch einmal eine knifflige Aufgabe serviert.

Zwar reist die Mannschaft nach einer phantastischen Hinrunde als Tabellenzweiter und hoher Favorit zum Aufsteiger SVD 49 Dortmund, aber trotz des lockeren 80:66 Sieges in der Vorbereitung, ist das Spiel kein Selbstläufer. Da ist zum Einen die ungewöhnliche Lage in der Brügmann-Sporthalle. Das Spielfeld liegt im 3. Stock, so dass manch einer beim Erreichen des Spielfeldes das Gefühl einer Bergbesteigung bekommt. Auf der anderen Seite haben die Dortmunder eine kontinuierliche sportliche Steigerung an den Tag gelegt. Der SVD hat sich nach einer Niederlagenserie zu Anfang der Saison gefangen und rangiert zur Zeit auf Platz 9 mit Abstand zu den Abstiegsplätzen. Vor allem der US-Amerikaner Aaron Bowser ist in der Lage aus allen Positionen zu treffen, und ist mit einem Schnitt von 18.3 Punkte pro Spiel unter den Top 3 Shootern der Liga.
Trainer Franjo Lukenda nimmt den SVD 49 Dortmund nicht auf die leichte Schulter : „Dortmund ist wirklich in dieser Liga angekommen und wir werden sie sehr ernst nehmen. Wir wollen unsere Serie verlängern und im letzten Saisonspiel des Jahres noch einmal alles geben. Der SVD ist uns noch aus dem Testspiel der Vorbereitung bekannt und mit Aaron habe ich bei Herten zusammengespielt. Wir wissen also, was uns erwartet und werden gut vorbereitet in die Partie gehen. Wir sind Zweiter und möchten das auch bleiben.“
Am Samstag gilt es nochmal alle Kräfte zu mobilisieren.  "Wir wollen gemeinsam mit den mitgereisten Fans die Hinrunde vergolden" wie Kapitän Willi Köhler meint: „Kommt am Samstag alle mit nach Dortmund, lasst uns den Mount Brügmann bezwingen, als Zweiter in die Winterpause gehen!".
Anwurf ist am Samstag um 19.00 Uhr in der Brügmann-Sporthalle, Brügmannstrasse 20, 44135 Dortmund
#whateverittakes

09.12.- Oops, I did it again...

BG Dorsten dreht zum 3. Mal in Folge das Spiel
Was ein Derby zwischen der BG Dorsten und Citybasket Recklinghausen in der gut gefüllten KIA Baumann Arena! Zum Sparkasse-Vest Spieltag meldeten sich die zuvor Verletzten René Penders und Gerrit Budde zurück im Team.
In einem hektischen Spiel zeigt das Team von Franjo Lukenda erneut Kämpferherz und dreht einen 11 Punkte-Rückstand in einen 12 Punkte-Sieg.
Die Gastgeber starteten gut in das Spiel, Mitte des 1. Viertels konnte eine Führung von 5 Punkten beim Stand von 16:11 heraus gespielt werden. Citybasket Recklinghausen hielt jedoch dagegen und konnte das 1. Viertel ausgeglichen gestalten.
Im zweiten Viertel häuften sich die Unkonzentriertheiten in der Dorstener Mannschaft. Die Gastgeber erlaubten Citybasket zu viele freie Distanzwürfe und zu viele Rebounds landeten in den Händen der Recklinghäuser, die das zweite Viertel mit 22:15 gewannen.
Franjo Lukenda stellte in der Halbzeitpause seine Mannschaft neu ein. Distanzwürfe verhindern und Rebounds erkämpfen war die simple aber effektive Devise.
Zu Beginn des dritten Viertels setzte das Team aber noch nicht die Anweisungen des Coaches um und Recklinghausen konnte beim Stand von 37:48 sogar auf 11 Punkte davon ziehen. Lukenda nahm eine Auszeit und da war er wieder. Der berühmte Ruck, der in dieser Saison das Markenzeichen ist, ging durch das Team. Die Verteidigung wurde intensiver, die Angriffe druckvoller. Recklinghausen schien wie gelähmt. Durch einem 17:4-Lauf unter dem tosenden Jubel der Fans und mit unbändigen Willen drehte sein Team das Spiel und ging mit einer 54:51-Führung in das letzte Viertel.
Die Gäste konnten zwar noch einmal zum 61:61 ausgleichen. Aber das Momentum war auf Seiten der Dorstener und die ließen nichts mehr anbrennen.
Der Derbysieg war perfekt und Halle skandierte „Die Nummer 1 im Vest sind wir".

Beide Mannschaften können sicher besser spielen, aber ein Derby ist ein Derby. Da zählen Willen und Leidenschaft.
Coach Franjo Lukenda nach dem Spiel: „Ich habe der Mannschaft bereits gesagt, dass ich mich zur Abwechslung auch mal über einen entspannten Samstagabend freuen würde, aber den Sieg nehme ich trotzdem gerne mit. Der Spielverlauf war dem in Ibbenbüren sehr ähnlich - stark begonnen, dann nachgelassen und in der zweiten Halbzeit aufgedreht. Ich glaube da hat sich auch erneut unsere Fitness gezeigt.
Die Einstellung der Mannschaft war wieder hervorragend. Gerrit spielt solange verletzt bis gar nichts mehr geht und Lyuben hält Longoria in den letzten 20 Minuten bei nur einem Treffer aus dem Feld. Jetzt konzentrieren wir uns noch auf Dortmund und schließen die Rückrunde mehr als nur ordentlich ab.“
Kapitän Willi Köhler: „Die Unterstützung war heute genial. Danke an unsere Fans. Dieser Derbysieg ist für Euch."
BG Dorsten vs. Citybasket Recklinghausen 77:65 (20:20, 15:22, 19:9, 23:14)
Topscorer
BG Dorsten: Nwabuzor 20, Paskov 18.
Citybasket: Longoria 14, von Guionnenau 14.

06.12.- Derby-Time beim Sparkasse Vest - Spieltag

Kurz vor Weihnachten hält der Spielplan noch einen Leckerbissen für die Basketballfans bereit. Am Samstag kommt es beim Sparkassen Vest -Spieltag zum Derby zwischen der BG Dorsten und Citybasket Recklinghausen in der KIA Baumann Arena. Beide Mannschaften liegen nicht nur räumlich nahe beisammen. Nur ein Sieg trennt den Tabellenzweiten Dorsten von Recklinghausen auf Platz 5.
Das Team von Coach Johannes Hülsmann, in dieser Saison auswärts noch ungeschlagen, reist mit 2 Heimsiegen im Gepäck nach Dorsten. Zu den Säulen des Teams gehören ohne Zweifel Christopher Longoria, aktueller Topscorer der Liga, sowie Ted Turner und Scharfschütze Christoph Bruns. Aber auch junge Talente aus der NBBL wie Valentin Bredeck oder Lennard Kaprolat erhöhen Woche für Woche den Druck auf die gestandenen Spieler im Team.
Doch auch das Team von Franjo Lukenda kommt mit breiter Brust daher, Kleine Brötchen werden nicht gebacken. Die letzten vier Siege in Serie führten das Team auf den 2. Tabellenplatz, und da möchte Franjo Lukenda gerne über die Weihnachtspause bleiben: „Recklinghausen hatte zwar einem schlechten Start in die Liga aber hat sich zuletzt gefangen und spielt so, wie man es von ihnen erwartet hat. Das ist eine sehr erfahrene und körperlich starke Mannschaft. Recklinghausen will dort hin, wo wir stehen und wir möchten natürlich die Weihnachtspause über zweiter bleiben. Es wird also ein Spiel auf Augenhöhe mit keinem echten Favoriten. Wir werden aber tun was wir immer machen - Vollgas geben! - und versuchen den Sieg einzufahren.“
Ob sich das Lager der Verletzten bis zum Wochenende noch lichtet, ist fraglich. Rene Penders konnte in dieser Woche bereits einige leichte Trainingseinheiten absolvieren, klagte aber über starke Schmerzen und musste dementsprechend wieder kürzer treten. Zudem fehlte Gerrit Budde in dieser Woche weiterhin auf Grund einer Knöchelverletzung. Die medizinische Abteilung geht nicht von einem Einsatz am Samstag aus.
Kapitän Willi Köhler: „Das wird am Samstag ein echter Kracher. Kommt alle in die Halle und lasst uns die Festung KIA Baumann Arena verteidigen. Wir brauchen Euch. „.

Anwurf ist am Samstag um 19.30 Uhr in der KIA Baumann Arena, Juliusstr. 12, 46284 Dorsten

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02.12.- BG Dorsten dreht Spiel in Ibbenbüren

Was ein Hammer-Spiel in Ibbenbüren. Die Jungs von Franjo Lukenda haben wieder einmal gezeigt, was man mit Willen und Leidenschaft erreichen kann; und dabei waren die Aussichten vor der Partie für die Dorstener ganz schön düster!

Coach Franjo Lukenda lag mit einer Grippe die ganze Woche im Bett, und meldete sich erst zu Spielbeginn halbwegs fit zurück. René Penders zog sich unter der Woche eine schmerzhafte Rückenverletzung zu. Er stellte sich mit Schmerzmittel dem Team zur Verfügung, war aber im Grunde nicht einsatzfähig. Am Freitag gab es dann die nächste Hiobsbotschaft. Gerrit „The Wall" Budde verletzte sich beim Abschlusstraining am Knöchel schwer und musste noch in der Nacht im Marienhospital Marl behandelt werden. Wie lange er ausfällt, wird eine MRT Untersuchung im Laufe der Woche zeigen.So reiste Dorsten mit nur 8 halbwegs gesunden Spielern nach Ibbenbüren.
Doch das Team startete stark mit einem 7-0 Lauf in das Spiel. Bei einer 15-10 Führung für Dorsten gab es jedoch einen Bruch im Spiel. Die Lukenda Jungs nahmen viele überhastete Würfe und bauten den Gegner damit auf. Mit einem 15-0 Lauf drehte Ibbenbüren das Spiel und führte nach dem ersten Viertel 25-10. Im zweiten Viertel versuchten die Dorstener wieder heranzukommen. Aber auf jeden Treffer aus Dorsten fand der Gastgeber eine passende Antwort. So ging auch zweite Viertel an Ibbenbüren (21:19). Mit einem Halbzeitstand von 46:34 ging es in die Pause.
Der Coach beschwor sein Team, die Angriffe auszuspielen und nicht überhastet zu werfen. 12 Punkte sind im Basketball kein unaufholbarer Rückstand. Als Jonas Peters mit dem ersten Wurf im dritten Viertel zum 46:37 verkürzte, glaubte jeder an die Aufholjagd. Das dritte Viertel lief jedoch genau wie das Zweite. Dorsten kämpfte und verkürzte den Rückstand. Doch Ibbenbüren fand immer eine Antwort und gewann auch das dritte Viertel knapp, diesmal mit 21:18. Mit einem 67.52 also einen Rückstand von 15 Punkten ging es in das letzte Viertel. Es gab wenig Hoffnung, dass das Team von Franjo Lukenda dieses Spiel noch einmal dreht. Zuviel lief in der Offense schief und die Kräfte bei der 8er Rotation ließen immer mehr nach.
Die Viertelpause kam zur rechten Zeit. Franjo beschwor seine Jungs noch einmal - ruhig bleiben, sichere Würfe nehmen, an sich glauben und wenn es denn so sein soll, ohne Punkte aber mit erhobenen Hauptes in die Lippestadt zurückfahren. Ohne Punkte? Da war doch noch was?! Der Glaube an die eigene Stärke, der unbändige Siegeswillen, die Leidenschaft für den Mitspieler auch eben mal ein paar Schritte mehr zu laufen.Jeder wollte im letzten Viertel alles aus sich heraus holen. Die Dorstener kämpften sich mit einem unwiderstehlichen 11-0 Lauf zum Stand von 69:67 an Ibbenbüren heran und gingen 4 Minuten vor dem Ende durch einen 3er von Nderim Pelaj in Führung. Es wurde still in der Halle der AOK Ballers Ibbenbüren - Dorsten hatte sich das Momentum erarbeitet und bekam die vielbeschworene zweite oder vermutlich sogar dritte Luft! Franjos Männer waren nicht mehr bereit, den Sieg aus der Hand zu geben. Leidenschaftliche wurde um jeden Ball gekämpft, Ibbenbüren fand einfach keine Mittel mehr gegen das Mentalitätsmonster BG Dorsten!
Das Team von Franjo Lukenda bekam die zweite oder vermutlich sogar dritte Luft und ließ Ibbenbüren keine Chance mehr zum Sieg. Mit einem unglaublichen 33:11 gewannen Dorsten das vierte Viertel und zerstörten damit alle Hoffnungen der Ibbenbürer auf einen Heimsieg.
Trainer Franjo Lukenda war nach dem Spiel vom Auftritt seines Teams begeistert : „Ich kann es nur immer wieder sagen. Was diese Mannschaft an Charakter zeigt, ist unglaublich. Wir fangen toll an, sind direkt hellwach und erleben dann einen Einbruch, der ein wenig an das zweite Viertel in Haspe erinnerte, wo wirklich nichts ging. Da nimmt man zwei Auszeiten und es läuft nach jeder genauso schlecht wie vorher. Hinterher wurde das Spiel ausgeglichener, wobei wir uns durch unnötige Fehler das Leben selber schwer gemacht haben.
Nun ja, dann kommen irgendwann die letzten acht Minuten, in denen die Mannschaft wirklich alles richtig macht. Die richtigen Würfe nimmt, unglaubliche Defense spielt, gefühlt jeden Rebound bekommt, immer den besser stehenden Mitspieler sieht. Am Ende hat sich das Team einfach geweigert zu verlieren und sich dadurch meinen höchsten Respekt verdient.“

Nun heißt es in der kommenden Woche, die Akkus aufzuladen.
Am kommenden Samstag empfängt die BG Dorsten im Derby Citybasket Recklinghausen in der KIA Baumann Arena. Wer nicht kommt, ist selbst Schuld!
Topscorer der Partie: Michael Nwabuzor 25 Punkte
 
1. Viertel: 25:15
2. Viertel: 21:19
3. Viertel: 21:18
4. Viertel: 11:33

29.11.- Prüfstein: Ibbenbüren

BG Dorsten will Serie weiter ausbauen
Am kommenden Samstag steht für Franjo Lukenda und seine Jungs das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Diesmal geht es gegen die AOK Ballers aus Ibbenbüren.
 
Das Team von Christian Beuing wurde vor der Saison mit namhaften Neuzugängen u.a. mit dem US-Amerikaner Jeremy Lewis (Topscorer der vergangenen Regionalligasaison) und Daniel Boahene verstärkt, zusätzlich konnten Leistungsträger der Vorsaison wie Benjamin Fumey oder Playmaker Omar Zemhoute gehalten werden. Die Ballers starteten durchwachsen in die Saison und liegen mit 4 Siegen und 6 Niederlagen unter den Erwartungen auf dem 10. Tabellenplatz. Durch die überraschende 80:82 Niederlage am vergangenen Wochenende bei Aufsteiger SVD 49 Dortmund ist der Druck auf Seiten der Gastgeber nochmal gestiegen.
 
Willi Köhler und Co. konnten durch den 74:67 Sieg gegen Grevenbroich in der letzten Woche ihren Platz in den Top 4 festigen. Von der Tabellenkonstellation her reisen die Dorstener als leichter Favorit nach Ibbenbüren. Wie dem auch sei, das Team will seine Siegesserie ausbauen. Gleichwohl weiß die Mannschaft um die Schwere der Aufgabe und wird dementsprechend zu 100% fokussiert in das Spiel gehen.
 
Die Voraussetzungen sind allerdings nicht optimal, liegt Coach Franjo Lukenda doch mit einer Grippe seit Anfang der Woche im Bett. Das Abschlusstraining wird deshalb von Teammanager Frank Fabek geleitet: „Die Hinrunde neigt sich so langsam dem Ende zu und wir möchten uns gerne oben festsetzen. Dabei würde uns ein Sieg gegen Ibbenbüren natürlich helfen. Auch wenn sie derzeit dem Tabellenplatz zufolge nicht so spielen, wie das vor der Saison zu erwarten war, dürfen wir das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Gerade die großen Jungs sind gegen Boahene und Fumey gefragt, aber was auch ein Lewis kann, haben wir vergangenen Saison gesehen. Solange wir aber unser Spiel spielen und 40 Minuten lang dem Gegner das Leben schwer machen, können wir am Samstag Sieg Nummer sieben einfahren. Zudem hoffe ich, dass Franjo am Samstag wieder an der Seitenlinie stehen kann, auch wenn es im Moment nicht danach aussieht.“

Anwurf ist am Samstag um 19.00 Uhr in der SH Ost, Am Sportzentrum 22, 49479 Ibbenbüren
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23.11.- Dorsten siegt im Verfolgerduell

Die BG Dorsten besiegt die Grevenbroich Elephants mit 74:67 und setzt ihre Siegesserie fort. Es war das erwartete, enge Duell gegen die offensiv starken Dickhäuter. Doch auch in dieser Partie behielten die Dorstener mit ihrem leidenschaftlichen Teamplay die Oberhand.
 
Zum Beginn des 1. Viertels stand die Defense von Franjo Lukenda wie eine Mauer. Gerrit Budde wurde im ersten Viertel seinem Namen „The Wall“ gerecht und blockte stark am Brett. Der Angriff war jedoch zerfahren und unkonzentriert. Nach 4 Minuten konnten sich die Gäste einen kleinen 2:6 Vorsprung herausspielen. Lukenda reagierte sofort und nahm früh eine Auszeit. Nach der Auszeit kam die Offense langsam auf Betriebstemperatur und Dorsten konnte das 1. Viertel mit 18:14 für sich entscheiden. Das 2. Viertel gestaltete sich ausgeglichen. Zwar konnte Dorsten sich mit einem Zwischenspurt drei Minuten vor dem Ende beim Stand von 34:25 mit +9 Punkten absetzten, wurden aber durch einen 6:0 Lauf der Gäste wieder eingefangen. Grevenbroich gewann am Ende das Viertel mit 17:16.
Beim Halbzeitstand von 34:31 war allen klar, welch hartes Stück Arbeit in der zweiten Hälfte vor der BG Dorsten liegen würde.
 
Das 3. Viertel war ein Spiegelbild des 2. Viertels. Grevenbroich konnte auch das 3. Viertel mit 16:14 für sich entscheiden. Mit einer hauchdünnen 48:47 Führung ging Dorsten in das letzte Viertel. Und das Viertel war nichts für schwache Nerven. Die Gäste aus Grevenbroich nutzten Unkonzentriertheiten der Dorstener aus und erspielten sich 7 Minuten vor dem Ende einen 7 Punktevorsprung. Nicht wenigen in der Halle kamen Gedanken an das letzte Heimspiel gegen Düsseldorf wieder ins Gedächtnis. Lukenda nahm umgehend eine Auszeit und stellte sein Team neu ein. Was folgte, war ein unwiderstehlicher 12:0 Lauf der Dorstener. Das Spiel war ein weiteres Mal gedreht, und die KIA Baumann Arena stand Kopf. Grevenbroich versuchte alles, um noch einmal heranzukommen. Doch getragen von der Wahnsinnsstimmung ihrer Fans ließen die Dorstener nichts mehr anbrennen. Als Mike Nwabuzor mit einem krachenden Dunk zum Endstand von 74:67 den Sieg perfekt machte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. An diesem Abend gewann das Team, das den Sieg mehr wollte.
 
Coach Franjo Lukenda nach dem Spiel: „Ein Spiel, wie man es am Donnerstagabend um 20:30 Uhr erwartet. Schleppender Beginn, viele Fehler auf beiden Seiten und schlechte Quoten. Dennoch muss man sagen, dass es für unsere Defense spricht, wenn wir so eine Mannschaft bei 67 Punkten halten und bei einer 3er Quote von 18 Prozent. Es war toll anzusehen, dass wieder jeder das macht, was nötig ist, um zu gewinnen. Am Ende des Tages haben wir verdient gewonnen und können nun entspannt auf den restlichen Spieltag schauen.“

BG Dorsten vs. BSG Grevenbroich 74:67 (18:14, 16:17;14:16;26:20)
Topscorer BG Dorsten: Michael Nwabuzor 24 Punkte / Topscorer Grevenbroich: Nino Janoschek 22 Punkte

21.11.- Die nächste Großwildjagd

BG Dorsten empfängt die Elephants aus Grevenbroich
Bereits am morgigen Donnerstag steht für das Team von Franjo Lukenda das nächste Topspiel an. Mit den Elephants Grevenbroich gastiert der direkte Tabellennachbar in der KIA Baumann Arena. Die Dickhäuter haben ebenfalls 6 Siege und 3 Niederlagen auf ihrem Konto.
 
Das Team von Coach Simon Bennett spielt zwar ohne US-Import, ist aber dennoch auf allen Positionen u.a. mit dem Litauer Vytautas Nedzinskas und dem Bulgaren Milen Zahariev stark besetzt. Zu ihnen gesellen sich erfahrene deutsche Spieler wie Farid Sadek oder Nino Janoschek, der bereits mehrmals in der Vergangenheit für die Lippestädter aufgelaufen ist.
Mit einem engen Duell auf Augenhöhe rechnet Coach Franjo Lukenda: „Nach dem Sieg gegen Deutz und am Montag in Uerdingen möchten wir gerne die Woche gut beenden und auch gegen Grevenbroich gewinnen. Natürlich ist das aber eine andere Hausnummer. Vor allem offensiv ist Grevenbroich bärenstark und sehr ausgeglichen. Wir dürfen keine offenen 3er zulassen und müssen intensiv verteidigen. Es kommen nun einige wichtige Spiele, die darüber entscheiden, ob wir uns in der Spitze festsetzen. Gelingt uns ein Sieg am Donnerstag sind wir da einen ordentlichen Schritt weiter.“.
 
Anwurf ist am Donnerstag um 20:30 Uhr in der KIA Baumann Arena, Juliusstr. 12, 46284 Dorsten
 
#WhateverItTakes

18.11.- BG Dorsten wieder in der Spur

Deutlicher Sieg in Deutz
Nach 2 Niederlagen in Folge hat sich das Team von Franjo Lukenda mit einem eindrucksvollen 90:72 Sieg zurückgemeldet. Die Voraussetzungen für diesen Sieg waren mehr als schwer. Gerrit Budde musste vor Spielbeginn mit einer Fußverletzung passen und auch für Kapitän Willi Köhler kam nur auf 8 Minuten Spielzeit ehe er mit einer Verletzung am Oberschenkel das weitere Spiel von der Bank aus verfolgen musste.

Doch das Team steckte Ausfälle wie oft in dieser Saison mit ihrem Teamspirit weg. Das Gesicht dazu am heutigen Tag, Arbnor Voca. Der 19-jährige Youngster musste für die beiden Big Man einspringen und wurde mit einer starken Leistung seinem Spitznamen „The Machine" gerecht. Voca erzielte mit 14 Punkten und 17 Rebounds ein Double-Double und wurde mit einem Score von 31 effektivster Spieler des Abends. US-Boy Mike Nwabuzor schrammte mit nur einem fehlenden Assist an einem Trible- Double vorbei. Fünf Spieler punkteten 2-stellig, darunter die beiden Topscorer René Penders und Lyuben Paskov mit 16 Punkten. Dies zeigt deutlich, welchen starken Teambasketball die Jungs von Franjo Lukenda spielen.

Die Gastgeber erwiesen sich zu Beginn als der erwartete unangenehme Gegner. Bis Mitte des ersten Viertels konnte sich kein Team eine Führung herausspielen. Beim Stand von 14:14 starteten die Dorstener einen 5-0 Lauf, der sofort durch einen 7:0 Lauf der Gastgeber beantwortet wurde. Die BG verlor das erste Viertel mit 25:21. Im zweiten Viertel fand das Team von Franjo Lukenda endgültig zurück in die Spur und spielte mit Power-Teamplay den Gastgeber an die Wand. Mit einem zwischenzeitlichen 12:0 Lauf konnte das zweite Viertel deutlich mit 29:10 gewonnen werden.Nach der Pause zog Dorsten das Tempo weiter an. Nach einem 24:14 im dritten Viertel ging man mit einem komfortablen 25 Punkte Vorsprung in das letzte Viertel. Hier zollte das Lukenda Team dem Tempo der ersten drei Viertel etwas Tribut, verwaltete aber das Ergebnis zu einem sicheren 72:90 Sieg.

Der Trainer nach dem Spiel: „Die Verletzung von Willi tut natürlich weh und wir hoffen, dass es nichts Langwieriges ist, aber ich bin mal wieder Stolz auf den Teamspirit, den diese Mannschaft zeigt. Fällt einer aus, übernimmt der nächste. Wir mussten uns im ersten Viertel zunächst etwas als Mannschaft finden und vor allem das Fehlen von Gerrit in der Defensive kompensieren, aber danach lief
es deutlich besser. Auch wenn Arbnor natürlich statistisch ein riesen Spiel gemacht hat, kann man nicht nur ihn nennen, sondern muss die ganze Mannschaft hervorheben. Eine ausgewogene Teamleistung und ein deutlicher Sieg - so soll es weitergehen.“

Bereits am Montag reist die BG Dorsten in der nächsten Runde des WBV Pokals zum 2. Regionalligisten Bayer 05 Uerdingen.

Deutzer TV vs. BG Dorsten 72:90 (25:21, 10:29, 14:24, 23:16)
Topscorer Deutzer TV: Gero Boch 12 Punkte / BG Dorsten : Rene Penders & Lyuben Paskov 16 Punkte

14.11.- Auftrag: Zurück in die Spur

BG Dorsten reist zum Aufsteiger Deutz

Nach einer verdienten und einer unglücklichen Niederlage in den letzten beiden Spielen möchte das Team von Coach Franjo Lukenda auch wieder punktemäßig in die Spur kommen. Gelegenheit bietet sich am Samstag beim Zuhause noch sieglosen Aufsteiger Deutzer TV. Die Kölner um Headcoach Mario Kyriasoglou konnten nur zum Saisonstart in Kamp-Lintfort punkten und warten seitdem auf ihren 2. Saisonsieg.
 
Damit liegt die Favoritenrolle klar auf Seite der Dorstener. Willi Köhler und Co. sind dennoch gewarnt und nehmen den Gegner ernst.
Auch Trainer Franjo Lukenda möchte nicht, dass seine Mannschaft den Deutzern den 2. Saisonerfolg beschert und bereitet sein Team in dieser Woche fokussiert auf den Gegner vor: „Deutz hat zwar bisher nur einen Sieg, allerdings auch einige sehr unglückliche und knappe Niederlagen gegen Topteams. Gegen Haspe haben sie mit sechs und gegen Düsseldorf mit zwei Punkten verloren - wir nehmen sie also definitiv ernst und wissen, dass es kein leichtes Spiel wird. Deutz hat eine sehr ausgeglichene Truppe aber in Philipp Pfeifer einen der besten jungen Spieler dieser Liga. Zwei Niederlagen in Folge reichen uns allerdings und wir wollen wieder einen Sieg einfahren. Mit konzentrierter Defense und einem hohen Tempo vom Beginn an möchten wir den nächsten Lauf starten.“

Mit Romeo Bakoa, der Anfang November zum Team gestoßen ist, besitzt Lukenda nun zusätzlich eine erfahrene Alternative auf den Positionen 1,2. Verzichten muss Lukenda allerdings nun auf Youngster Jason Fabek. Der 18-jährige wechselte in der letzten Woche zurück zu seinem vorherigen Verein den TuS 59 HammStars in die 2. Regionalliga, um dort mehr Spielpraxis sammeln zu können.
 
 
#WhateverItTakes

Das Spiel findet statt:
Samstag um 18.30 Uhr in der SH des Gymnasiums Kreuzgasse, Vogelsangerstraße 1, 50672 Köln

11.11.- Düsseldorf wankt, aber fällt nicht

BG Dorsten verkauft sich teuer

Auch die BG Dorsten konnte die Art Giants Düsseldorf nicht knacken und dem Spitzenreiter die erste Saisonniederlage zufügen. In einer prallgefüllten KIA Baumann Arena boten die Gastgeber dem Tabellenführer mit leidenschaftlichem Kampf 35 Minuten lang die Stirn und können trotz der Niederlage erhobenen Hauptes vom Platz gehen.

Die Vorzeichen der Begegnung standen unter einem ungünstigen Stern. Kapitän Willi Köhler setze eine Magen-Darm-Grippe bis kurz vor dem Spiel außer Gefecht und Gerrit Budde musste noch am Freitagabend wegen einer Rückenverletzung im Krankenhaus behandelt werden. Aber beide bissen auf die Zähne und standen in der Starting Five der Dorstener.
 
Die Hausherren starteten stark in die Partie nach 7 Spielminuten konnten sie sich mit 23:16 absetzten. Der Gästetrainer war schon früh im ersten Viertel gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Das erste Viertel ging dennoch knapp mit 24:23 an Dorsten. Im zweiten Viertel zogen die Gäste das Tempo an. Dorsten hielt stark dagegen. Ein ums andere Mal wechselte die Führung. Düsseldorf gewann das zweite Viertel mit 19:17. Bei einem Halbzeitstand von 41:42 aus Sicht der Dorstener ging es in die Kabine. Franjo Lukenda fand die richtigen Worte in der Pause und sein Team startete stark in das dritte Viertel. 3 Minuten vor dem Viertelende konnte sich die Mannschaft eine 57:50 Führung herausspielen. Die Gäste zogen ihrerseits wieder an und starteten einen 7:0 Lauf. Dorsten gewann das dritte Viertel mit 16:15. Mit 57:57 ging es in das Schlussviertel. Düsseldorf übernahm direkt das Kommando und spielte sich zur Mitte einen 7-Punkte Vorsprung heraus, den sie souverän verwalteten. Das Team von Franjo Lukenda zahlte im vierten Viertel allerdings der kleineren Rotation Tribut, die letzten Körner waren verbraucht. Mit großem Kämpferherz versuchten die Dorstener noch einmal alles, aber es reichte leider nicht.
 
Trainer Franjo Lukenda nach dem Spiel: „Es war ein hartes, knappes Spiel mit dem besseren Ende für Düsseldorf. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Der Einsatz war 40 Minuten lang war da, aber gegen den ungeschlagenen Tabellenführer mit vier nicht-Locals und einem Kader, der in der ProB mithalten kann, darf man verlieren. Herzlichen Glückwunsch an Düsseldorf aber vor allem ein großes Dankeschön an alle Fans, die uns von der ersten bis zur letzten Minute angefeuert haben.“
 
BG Dorsten vs. Art Giants Düsseldorf 70:80 (24:23, 17:19, 16:15, 13:23)
Topscorer BG Dorsten: Nderim Pelaj 19P / ART: De Shaun Cooper  22P

09.11.- Der Primus kommt!

Dorsten empfängt Düsseldorf
Am Samstag wartet auf das Team von Franjo Lukenda ein dicker Brocken. Tabellenführer Art Giants Düsseldorf gibt sein Gastspiel in der KIA Baumann Arena.

Coach Jonas Jönke verfügt über ein starkes ambitioniertes Team, das in dieser Saison noch ungeschlagen ist. Der Mix aus erfahrenen Importspielern und talentierten Local Playern unterstreicht deutlich die Ambitionen der Düsseldorfer und die Kräfteverhältnisse auf und neben dem Platz.
Dennoch lassen sich die Jungs um Kapitän Willi Köhler nicht beeindrucken. Das Team hat bereits im Derby gegen Herten bewiesen, in dieser Saison an guten Tagen jeden schlagen zu können.
Die Dorstener, sicherlich Underdog in der Begegnung, wollen mit ihrem leidenschaftlichen Teamplay dem Starensemble entgegentreten und für eine weitere Überraschung sorgen.
In intensiven Trainingseinheiten hat Franjo Lukenda sein Team unter der Woche auf den Gegner vorbereitet und freut sich auf das Topspiel: „Die Jungs sind doppelt motiviert. Zunächst einmal möchten wir die Leistung gegen Haspe wiedergutmachen. Wenn möglich schaffen wir es dann auch, dem nächsten Topteam in der KIA Baumann Arena ein Bein zu stellen. Selbstverständlich sind wir klarer Außenseiter und es treten zwei verschiedene Philosophien gegeneinander an - auf der einen Seite wir mit zwei Imports und vielen jungen deutschen Spielern, auf der anderen Seite Düsseldorf mit vier nicht-Local-Playern und dem tiefsten Kader der Liga. Solange wir jedoch unser Spiel machen und 40 Minuten ackern, können wir jeden schlagen.“
Anwurf ist am Samstag 10.11.2018 um 19.30 Uhr in der KIA Baumann Arena, Juliusstr. 12, 46284 Dorsten
#WhateverItTakes

04.11.- Blackout in Hagen-Haspe

Die Sporthallen in Hagen scheinen in dieser Saison kein gutes Pflaster für das Team von Franjo Lukenda zu sein. Nach der knappen Auftaktniederlage bei der BG Hagen endete die Serie von 5 Siegen in Folge beim SV 70 Hagen-Haspe. Selten erlebt man eine Mannschaft, bei der alle Spieler mit dem falschen Bein aufgestanden sind und einen gebrauchten Tag erwischt haben.

Das Spiel begann noch recht positiv. Nach 7 Spielminuten konnte das Team von Franjo Lukenda mit 23:9 eine deutliche Führung herausspielen. Mit einer 21:27 Führung für die Dorstener endete das 1. Viertel. Im zweiten Viertel starteten die Gastgeber dann durch. Fehler der Dorstener und mangelndes Teamplay wurde von den Hagenern gnadenlos ausgenutzt und mit einer überirdischen Trefferquote bestraft. Ein 21:0 Lauf der Gastgeber brach zunächst die Moral der Dorstener. Durch ein 35:19 im zweiten Viertel drehten die Gastgeber einen -14 Rückstand nach 7 Minuten in eine +10 Punkte Führung nach 20 Minuten. Mit einem Rückstand von 46:56 ging Franjo Lukenda und sein Team bedient in die Kabine.
Vergeblich wartete man nach der Pause auf ein Aufbäumen der Dorstener. Die BG versuchte meist durch Einzelaktionen das Blatt zu wenden. Mit 19:16 ging auch das dritte Viertel an Hagen-Haspe. Franjo Lukenda versuchte im letzten Viertel durch taktische Umstellungen das Blatt zu wenden. Leider blieben diese Versuche erfolglos und die Gastgeber gewannen das letzte Viertel mit 25:10.
Der Sieg der Hagener war auch in dieser Höhe verdient, da das Team von Franjo Lukenda ihre Tugenden der letzten 5 Siege nicht auf den Platz bringen konnten.7 Assists gegenüber 18 der Hagener in der Gesamtstatistik zeigen deutlich, wer an diesem Tag besser als Team zusammen spielte. Zusätzlich wurde der Kampfgeist durch einige sehr diskussionswürdige technische und unsportliche Foulpfiffe gebrochen.
Ein sichtlich bedienter Trainer Franjo Lukenda nach dem Spiel: „Dass ein Lauf mal endet ist normal und zu erwarten aber nicht auf diese Art und Weise. Wir hatten einen guten Start in das Spiel, haben uns dann aber zu schnell aus dem Rhythmus bringen lassen. Da hat man dann leider zu häufig gesehen, dass uns noch die Abgeklärtheit und Routine fehlt, um entspannt aber konzentriert unser Ding zu machen. Wir werden aber daran arbeiten und diese Fehler abstellen. Ich hoffe einfach, dass die Niederlage zum richtigen Zeitpunkt kam und wir kommenden Samstag vor heimisches Publikum die richtige Antwort zeigen.“ Für das Team heißt nun in der kommenden Trainingswoche „Mund abwischen und nach vorne schauen. Lieber einmal mit 30 als dreimal mit 10 verlieren."

Am Samstag empfängt die BG Dorsten den noch ungeschlagenen Spitzenreiter aus Düsseldorf. Bei dem Duell Herz und Leidenschaft vs. Kommerz wird das Team von Franjo Lukenda wieder mit einem ganz anderen Gesicht in der Festung KIA Baumann Arena auflaufen.
 
SV Hagen-Haspe vs. BG Dorsten 100:72 (21:27,35:19,19:16,25:10)

03.11.- Sportler des Monats

01.11.- Mittagsschicht am Wochenende

BG Dorsten reist nach Hagen-Haspe 
Zur recht ungewöhnlichen Zeit am Sonntagmittag um 13.30 Uhr treten die Jungs von Franjo Lukenda beim SV 70 Hagen-Haspe an.

Das Team der Coaches Martin und Michael Wasielewski belegt zurzeit den 6. Tabellenplatz. Mit Siegen gegen Grevenbroich zuhause und gegen Ibbenbüren auswärts, konnten die Hagener für die ein oder andere Überraschung in dieser Saison sorgen. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge brennt das Team jetzt darauf wieder Punkte einzufahren.
Willi Köhler und Co sind also gewarnt.  Seit Montag werden die Jungs von Coach Lukenda im Training intensiv auf die Begegnung in Ostwestfalen vorbereitet. Vier Tage nach Halloween wird sich zeigen, ob die Lippestädter für die Gastgeber Süßes oder Saures mitgebracht haben. „Nach fünf Siegen in Folge wollen wir natürlich auch den sechsten. Wir wissen aber, dass es gegen Haspe eine ganz schwere Nummer wird. Das ist eine Mannschaft, die ebenfalls sehr schnell spielt und viele offensive Optionen hat. Wir müssen erneut intensiv verteidigen und vorne den Ball laufen lassen. Sonntags um 13:30 Uhr ist natürlich nicht unsere Lieblingszeit, aber wenn wir am Nachmittag mit einem Sieg bei Kaffee und Kuchen sitzen, dann sind wir alle glücklich.“
 
Alle Spieler sind fit und am Sonntag einsatzbereit.
#WhateverItTakes

Das Spiel findet statt:
Sonntag um 13.30 Uhr in der Rundsporthalle Haspe, Kölner Straße 50, 58135 Hagen - Haspe

28.10.- BG Dorsten siegt souverän gegen Kamp-Lintfort

Mit einem 86:44 besiegt das Team von Franjo Lukenda den Tabellenletzten und wird seiner Favoritenrolle gerecht. Dabei geriet der Sieg zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

Die Lippestädter legten los wie die Feuerwehr und gewannen das 1.Viertel deutlich mit 21:8. Somit konnte Coach Franjo Lukenda schon früh den jungen Spielern Einsatzzeit geben.  Nach einem 22:11 im zweiten Viertel ging es mit einer 43:19 Führung in die Halbzeitpause. Doch der Pausentee schien den Dorstener nicht wirklich gut bekommen zu sein. Nach dem
Seitenwechsel spielte das Team zunächst nachlässig und unkonzentriert. Mit einer lautstarken Auszeit rüttelte Lukenda jedoch sein Team zum richtigen Zeitpunkt auf. Durch einen 18:0 Lauf setzten sich die Dorstener entscheidend ab. Die Messe war gelesen. Mit dem 5. Sieg in Folge festigen die Dorstener den 2.Tabellenplatz und gehen mit breiter Brust in das nächste Spiel am ungewohnten Sonntag  gegen Hagen- Haspe.
 
Trainer Franjo Lukenda: „Es ist schön auch mal völlig stressfrei ein Spiel zu gewinnen. Natürlich waren wir favorisiert, aber gerade dann muss man das erstmal souverän über die Bühne bringen. Schön ist es natürlich, wenn alle Einsatzzeit bekommen und auch noch jeder scort. Das war jetzt der fünfte Sieg in Folge aber da wollen wir nicht stehenbleiben. Es gilt jetzt weiter zu arbeiten und am kommenden Wochenende den Sieg in Haspe zu holen.“
 
BG Dorsten vs. BG Kamp-Lintfort 86:44 (21:8,22:11,20:15,23:10)

25.10.- Überheblichkeit verboten

Wenn am Samstag Kamp-Lintfort zum Ligaspiel in der KIA Baumann Arena antritt, sind die Rollen klar verteilt. Die BG Dorsten ist als Tabellenzweiter haushoher Favorit gegen den Tabellenletzten. Und gerade in solchen Begegnungen liegt häufig die Gefahr einer Überraschung. Ligakonkurrent Citybasket Recklinghausen konnte, das vor 2 Wochen leidvoll erfahren, als das Team von Trainer Tobias Liebke sensationell die Recklinghäuser mit 47:52 in der Vestischen Arena besiegte.
 
Coach Franjo Lukenda hat im Training unter der Woche seiner Mannschaft die Begegnung der Kamp-Lintforter gegen Citybasket als mahnendes Beispiel ans Herz gelegt. Der Spirit im Team ist fokussiert und die Jungs sind motiviert auch den 5. Sieg in Folge einzufahren, um sich somit eine komfortable Tabellenposition vor dem Auswärtsspiel gegen den aktuell 3. der Tabelle Hagen-Haspe zu schaffen.
Alle Spieler sind fit und an Bord. Trainer Franjo Lukenda geht davon aus,  dass das Team die Belastung des Allstar-Games unter der Woche gegen die Kids des BG Herbstcamps wegsteckt und geht optimistisch in die Begegnung am Samstag: „Natürlich sind wir Favorit und sollten eigentlich klar gewinnen. Aber das hat sich Recklinghausen auch gedacht und das dachte Herten auch gegen uns. Wir wissen also, dass wir jeden Gegner ernst nehmen müssen. Lyuben ist zwar noch nicht ganz fit, konnte aber wieder mittrainieren. Ansonsten ist die Truppe aber heiß und möchte unseren Lauf verlängern. Wir werden also alles tun, um zuhause weiter ungeschlagen zu bleiben. Wir freuen uns insbesondere darauf, dass wir vor den Teilnehmern des Camps spielen werden und möchten gerade da eine vernünftige Vorstellung liefern.“, so Franjo Lukenda.
 
Anwurf ist am Samstag um 19.30 Uhr in der KIA Baumann Arena, Juliusstr. 12, 46284 Dorsten

21.10.- BG Sieg bei Pelaj Comeback

Wenn die Verantwortlichen, Fans und Spieler der BG an Auswärtsspiele in Salzkotten dachten kam ihnen unwillkürlich der BAP-Klassiker „Verdammt lang her" in den Kopf.  In den letzten Jahren hieß es immer „In Salzkotten nichts zu holen ".

Doch in dieser Saison ist alles anders. Völlig verdient konnten die Jungs von Franjo Lukenda mit 78:63 den Sieg mit nach Hause nehmen.
Beim Warmup brandete unter den zahlreichen mitgereisten Fans der Dorstener Jubel auf als Nderim Pelaj im Trikot der Dorstener die Halle betrat. Pelaj musste aus traurigen privaten Gründen für das letzte Spiel passen und kehrte nun zum Team zurück.
Somit war der Kader der Dorstener wieder komplett. Lediglich Lyuben Paskov zog sich am gestrigen Abschlusstraining eine leichte Knieverletzung zu, und wurde zunächst geschont.
 
Und die Dorstener starteten stark in das Spiel. Beim Stand von 9:6 für Dorsten startete das Team einen 16:0 Lauf und konnte das erste Viertel mit 25:8 für sich entscheiden.
Der Gastgeber wollte es den Dorstenern jedoch nicht so leicht machen und hielten dagegen. Mit 21:19 gewannen die Sälzer das zweite Viertel.  Mit einer 29:44 Halbzeitführung ging es in die Pause.
 
Nach dem Seitenwechsel lieferten beide Teams im dritten Viertel ein zerfahrenes Spiel. Viele leichte Korbleger und Halbdistanzwürfe landeten nicht mehr im Ziel. Die Ballverluste häuften sich und die Foulfrequenz stieg an.
Salzkotten konnte das dritte Viertel mit 16:11 für sich entscheiden und den Rückstand noch einmal verkürzen.
Die Fans in Salzkotten witterten Morgenluft doch die Anhänger der BG hielten lautstark dagegen.
Lukenda drückte mit einer lautstarken Ansprache in der Viertelpause auf den „Erase and Rewind" Knopf und sein Team fing sich wieder und konnte das vierte Viertel mit 23:18 für sich entscheiden.
Vor allem Rückkehrer Nderim Pelaj zerstörte mit seinen Distanzwürfen in der Crunch Time alle Hoffnungen der Hausherren.
Am Ende konnten Spieler und Fans gemeinsam den Sieg feiern.
 
Trainer Franjo Lukenda zum nunmehr vierten Sieg in Folge: „Wie erwartet ein schweres Stück Arbeit. Im ersten Viertel lief alles perfekt - offensiv und defensiv. Leider haben wir aber danach nachgelassen. Das darf uns eigentlich nicht passieren. Wir wussten, dass gerade Finke Heißlaufen kann und haben ihm trotzdem zu offene Würfe ermöglicht und selbst nicht mehr so konzentriert gespielt wie zu Beginn. Nichtsdestotrotz ist es ein wichtiger Sieg. Umso schöner wurde er dadurch, dass Nderim wieder zurück ist und ein überragendes Spiel hingelegt hat und wir Lyuben aufgrund seiner Verletzung komplett schonen konnten und nichts riskieren mussten. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle auch an alle mitgereisten Fans. Gerade in der kritischen Phase haben sie uns geholfen die zwei Punkte mit nach Dorsten zu nehmen.“
 
Accent Baskets Salzkotten vs. BG Dorsten 63:78 (8:25,21:19,16:11,18:23)

18.10.- BG in Salzkotten gefordert

Auf den ersten Blick scheint die Favoritenrolle klar. Die BG Dorsten tritt als Tabellenzweiter beim aktuellen Tabellenelften den Accent Baskets Salzkotten an. Für Franjo Lukenda und sein Team jedoch kein Grund die Begegnung auf die leichte Schulter zu nehmen.

Die Gastgeber konnten am vergangenen Wochenende ihren ersten Saisonsieg mit 75:63 beim SVD 49 Dortmund einfahren und werden mit Rückenwind die Dorstener empfangen. Das Team rund um Felix Wenningkamp setzt auch in dieser Saison auf einen Mix aus bewährten Kräften und talentierten Nachwuchsspielern aus der Region.
Nach dem viel umjubelten Derbysieg am vergangenen Samstag liegt der Fokus seit dieser Woche auf der Begegnung in Salzkotten. Bis auf den aus privaten Gründen verhinderten Nderim Pelaj kann Coach Franjo Lukenda auf alle Spieler zurückgreifen.
„Salzkotten ist deutlich besser, als es der Tabellenplatz vermuten lässt. Die Niederlagen gegen Recklinghausen und Ibbenbüren waren denkbar knapp. Das wird ein sehr unangenehmer Gegner für uns und wir dürfen uns keine Schwächen erlauben. Vor allem Finke und Wenningkamp können immer heißlaufen und Wolf hat nicht ohne Grund in Paderborn gespielt. Wir müssen hier genauso auftreten wie gegen Herten, um den Sieg mitzunehmen.“, sagt Coach Franjo Lukenda.

Mit Leidenschaft und Einsatz wird das Team alles daransetzten, den Derbysieg zu vergolden.

Das Spiel findet statt:
Samstag um 18.30 Uhr in der Hederauenhalle,
Upsprunger Straße 69, 33154 Salzkotten

17.10.- Highlightvideo und Fotos von den ersten Heimspielen

Wer es noch nicht gesehen hat, findet hier einige Highlights von unseren Jungs aus dem Derby gegen die Hertener Löwen!

 

Und hier noch ein paar schöne Fotos von den ersten beiden Heimspielen.
 Vielen Dank an die Fotografin Christine Wilms.

14.10.- BG Dorsten erlegt Hertener Löwen

Laut Vorbericht war das Spiel für die Hertener Löwen nur ein kleines Derby, für Dorsten jedoch ein großes. Nach dem Spiel waren auf beiden Seiten die Emotionen groß, bei unseren Jungs die Freude auf Seiten der erlegten Löwen die Enttäuschung! Mit einem 74:69 besiegt die BG Dorsten den absoluten Ligafavoriten aus Herten.

Das Spiel stand für die Dorstener unter einem traurigen Schatten. Nderim Pelaj, ununstrittener Leistungsträger und Topscorer der Dorstener in den ersten Spielen, erreichte am Dienstag Morgen die Nachricht vom Tod seines Vaters. An einen Einsatz war vor diesem Hintergrund natürlich überhaupt nicht zu denken. In Verbundenheit mit ihrem Teamkameraden spielte das Team mit einem Trauerflor auf dem Trikot. Das Team war heiß für Ihren Co-Käpitan den Sieg zu holen und startete furios in die Partie.
Mit einer leidenschaftlichen Teamdefense kauften sie den Hertener Löwen von Minute zu Minute immer mehr den Schneid ab und führten folgerichtig nach 10 Minuten mit 18:12. Der Favorit aus Herten wehrte sich nach Kräften und konnte zur Halbzeit auf 35:34 verkürzen.
Nach der Halbzeit schien sich das Blatt zugunsten der Hertener zu wenden. Die Löwen verteidigen physisch stärker, konnten den ein oder andere Distanzwurf versenken und gewannen das 3. Viertel mit 15:19.
Doch wer nun auf Hertener Seite dachte, die Messe sei gelesen, der hatte die Rechnung ohne die beiden "Man of the Match" Gerrit Budde und Lyuben Paskov gemacht.
Der Bulgare schrammte mit 5 fehlenden Assists knapp am Triple Double vorbei. 23 Punkte, 11 Rebounds, 5 Assists und eine Effektivität von 27 belegen deutlich, wer den stärksten Spieler auf seiner Seite hatte. Gerrit Bude verdient seit dem heutigen Abend den Namen „The Wall". Unzählige Male scheiterten die Big Men der Hertener am Center der Dorstener. Mit 24:16 gewann das Team von Franjo Lukenda das letzte Viertel um Ende das Derby.
Der Coach war mit seiner Mannschaft mehr als zufrieden : „Hut ab vor dieser Mannschaft. Rückgrat und Charakter - diese zwei Worte fallen mir ein, wenn ich an sie denke. Ich glaube; so spielt halt nur dann ein Team, wenn es wirklich aufrichtig füreinander kämpft. Keiner von außerhalb traute uns etwas zu - wir schon! Heute muss man vor allem Lyuben loben, der offensiv und defensiv unser Anker war,. Aber jeder hat heute das getan, was er tun musste, um uns den Sieg zu sichern. Es war nicht der beste Basketball aber ein leidenschaftlicher Kampf in einem emotionalen Derby.
Abschließend noch etwas im Namen der gesamten Mannschaft: Nderim, der war für dich!“
Die KIA Baumann Arena ist dabei, wieder eine Festung zu werden. Das Team ist bereit, jedem Gegner Paroli zu bieten.
BG Dorsten vs. Hertener Löwen 74:69 (18:12,17:22,15:19,24:16)

14.10.- Derbysieger

11.10.- BG geht auf Großwildjagt

Dorsten empfängt die Hertener Löwen
Schon am 4. Spieltag der Saison kommt es zu einem ersten Topspiel.Der Tabellenvierte BG Dorsten empfängt den ungeschlagenen Tabellenführer die Hertener Löwen.
 
Das Team von Coach Cedric Hüsken gilt als absolutes Topteam der Liga. Leistungsträger der Vorsaison konnten gehalten und durch namhafte Neuzugänge verstärkt werden. Und auch auf alte Bekannte trifft die Mannschaft von Coach Franjo Lukenda. So schnürten bereits u.a. Antanas Penev und Faton Jetullahi ihre Schuhe für die BG und kennen damit den Weg zur KIA Baumann Arena genau.

Herten geht aufgrund der Möglichkeiten und der Kadertiefe sicherlich als Favorit in diese Begegnung, jedoch lassen sich Coach Franjo Lukenda und sein Team, auch wegen der letzten Erfolge davon nicht beeindrucken: „Sicherlich ist Herten Favorit. Und das nicht nur gegen uns, sondern gegen eigentlich jedes Team dieser Liga. Aber Herford war auch favorisiert. Wir haben bisher einen guten Start in die Saison gehabt und können vor allem zuhause jeden schlagen. Das wir zum vierten Spieltag ein Topspiel in der Kia Baumann haben, hätten nicht viele erwartet aber das ist der Lohn der harten Arbeit. Wir werden Samstag genauso auftreten wie bisher - hohes Tempo, Intensität und Leidenschaft von der ersten bis zur letzten Minute. Treten wir so auf wie wir es können, muss man uns auch erstmal schlagen.".
 
Teamkapitän Willi Köhler fügt hinzu: „Das Team ist heiß auf die Begegnung und wird am Samstag mit Leidenschaft und Herz gegen die Raubkatzen aus Herten auflaufen".
 
Das Spiel beginnt Samstag um 19.30 Uhr in der KIA Baumann Arena.

08.10.- Pelaj hält die BG Dorsten im Spiel

DZ Ralf Weihrauch

Mit einem harten Stück Arbeit hat sich die BG Dorsten den zweiten Sieg geholt. Dieser kam nur wegen eines starken Schlussviertels zustande.
Der Aufsteiger aus Leverkusen war genau so ein unangenehmer Gegner, wie es BG-Trainer Franjo Lukenda erwartet hatte. Die BG brauchte auch lange, um den Gegner zu knacken.

1. Regionalliga West
SC FB Leverkusen - BG 86:92 (40:44)

Leverkusen ist gespickt mit erfahrenen Spielern, die einen sehr körperbetonten Basketball spielen und die Räume sehr eng machen. So hatten die Gäste unter dem Korb auch nur wenig zu bestellen. Drei Viertel lang sah der Trainer eine Leistung, die ihm nicht gefiel: „Da war zu wenig Leidenschaft und zu wenig Mannschaftsspiel.“

So mussten sich die Gäste auf einen einzigen Spieler verlassen, der die BG im ersten Durchgang im Spiel hielt. Nderim Pelaj sah sich in die Rolle des Alleinunterhalters gedrängt und traf aus allen Lagen. Er sammelte in der ersten Halbzeit 25 seiner 29 Punkte. Das passt zwar nicht zu Lukendas Spielphilosophie, genommen hat er die Punkte aber trotzdem gerne.
Die BG führte zwar fast immer und lag nach dem ersten Viertel 22:17 vorn, spielte aber zerfahren und unkonzentriert. Neun Sekunden vor der Pause warfen die Dorstener einen Ball aus der eigene Hälfte auf den Korb, weil die Uhrzeit nicht präsent war. Beim Rebound gab es ein Dorstener Foul und die zwei Freiwürfe brachten Leverkusen auf 44:40 heran.

Da sich das Dorstener Spiel auch nach der Pause erst einmal nicht verbesserte, blieb Leverkusen auf Tuchfühlung und ging sogar mit einer 61:59-Führung ins Schlussviertel.
Erst jetzt hatte die BG begriffen, worum es ging. Rene Penders eröffnete das vierte Viertel mit einem Dreier und fünf Minuten später führten die Gäste mit 78:67. Bis kurz vor dem Ende lag die Führung im Zehnerbereich, und die letzten beiden Leverkusener Körbe zum Endstand ließen keine Nervosität mehr aufkommen. Nun freut man sich auf dieHertener Löwen.

BG: Nwabuzor (29/1), Pelaj (29/5), Penderns (9/3), Paskov (11), Altekruse, Köhler (6), Budde, Fabek, Peters (6), Voca (2).

Nderim Pelaj (M.) hielt die BG Dorsten in Leverkusen in der ersten Halbzeit im Spiel. Foto: Pieper

04.10.- Roadtrip für die 1.Herren

Ein reiseintensives Wochenende liegt vor den Spielern der BG Dorsten: Sonntag in Leverkusen, Montag in Emsdetten

Ab in den Süden heißt am Sonntagnachmittag, wenn das Team von Franjo Lukenda beim starken Aufsteiger Fastbreak Leverkusen zum 3. Spiel der Saison antritt.
Das Team um Ex-Pro B Center Adrian Brueckmann hat in den ersten beiden Spielen gezeigt, dass es keine Laufkundschaft ist. Das erste Spiel der Saison verloren die Leverkusener gegen Citybasket Recklinghausen denkbar knapp mit 65:64 und am vergangenen Wochenende gewann Leverkusen nach Overtime beim SVD 49 Dortmund mit 92:90. In beiden Spielen beeindruckte vor allem die Reboundstärke der Leverkusener.

Coach Franjo Lukenda hat den Gegner intensiv per Video analysiert und geht optimistisch in das Spiel: „Leverkusen ist kein typischer Aufsteiger, dass haben sie direkt gezeigt. Wer so gut gegen Recklinghausen mithält und Dortmund schlägt, der ist nicht in dieser Liga, um irgendwie die Klasse zu halten. Sie haben mit Brückmann den effizientesten Spieler der Liga und dazu noch einige erfahrene Shooter. Solange wir aber die Defense der ersten beiden Spiele spielen und uns offensiv so variabel zeigen wie gegen Herford, können wir den zweiten Sieg der Saison einfahren.“

Richtung Norden heißt es dann am Montag.
In der 2.Runde des WBV Pokals bei Bezirksligist TV Emsdetten ist die BG klarer Favorit. Dennoch gilt es auch hier den Gegner ernst zu nehmen und von Anfang an voll konzentriert in das Spiel zu gehen.

Die Spiele am Wochenende :

Sonntag um 16.30 Uhr in der Halle des Werner-Heisenberg-Gymnasium,
Werner-Heisenberg-Straße 1, 51381 Leverkusen
Montag um 20.15 Uhr in der Sporthalle am Hallenbad, Stauffenbergstraße,
48282 Emsdetten

01.10.- Ausrufezeichen zum Heimauftakt

BG besiegt Herford deutlich
Ein Auftakt nach Maß gelang dem Team von Franjo Lukenda im ersten Heimspiel der neuen Saison.

Mit 99:87 besiegte die BG Dorsten das Team aus Herford auch in dieser Höhe verdient und beschenkte den Coach damit bereits am Vortag seines 31. Geburtstags.
Allen voran Nderim Pelaj, Gerrit Budde, Lyuben Paskov, Willi Köhler und Mike Nwabuzor zeigten eine starke Partie. Pelaj wurde mit 26 Punkten Topscorer der Begegnung und Nwabuzor verpasste um 2 Assists haarscharf ein Trible Double.
Das Team bestätigte damit eindrucksvoll das die knappe Niederlage am vergangenen Freitag beim Top Team in Hagen keine Eintagsfliege war, sondern das mit den Dorstenern in dieser Saison zu rechnen ist.
Mit perfektem Teamplay begeisterte das Team die Zuschauer zu denen unter anderem die Fußballprofis des FC Schalke 04 Breel Embolo und Salif Sané gehörten.

Nach dem Spiel ließen es sich die Jungs von Franjo Lukenda auch nicht nehmen ein Erinnerungsfoto zu schießen.


Trainer Franjo Lukenda war nach dem Spiel sichtlich zufrieden : „Nach so einem Spiel gibt es eigentlich kaum was zu meckern. Die letzten Minuten hätten natürlich konzentrierter zuende gespielt werden müssen aber das muss man den Jungs verzeihen. Wir haben vor allem defensiv alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und verdient den Sieg geholt. Ich freue mich, dass wir es auch geschafft haben, den Fans ein attraktives und schnelles Spiel zu zeigen. Man darf jetzt nur nicht den Fehler machen und sich zurücklehnen. Kommenden Sonntag in Leverkusen steht uns ein harter Brocken bevor und wir müssen genauso konzentriert weiterarbeiten wir bisher.“

BG Dorsten vs. BBG Herford 99:87 (25:12;25:23;26:22;23:30)

 

28.09.- Ein dicker Brocken zum Heimspielauftakt

Dorsten empfängt die BBG Herford
Nach der mehr als unglücklichen Niederlage, trotz starker Teamleistung, in Hagen am vergangenen Freitag empfängt die BG Dorsten am Samstag zum ersten Heimspiel der Saison die BBG Herford in der KIA Baumann Arena. Die Mannschaft von Coach Will Massenberg ist jedoch keine Laufkundschaft, sondern ein starker Gegner.

Der Kader der Herforder wurde kräftig durchgemischt. 7 Abgängen stehen 7 Neuzugänge gegenüber. Zu den auffälligsten Neuverpflichtungen zählen Big Man Franceso La, der britische Forward Elliott Sentance, der Litauer Vaidotas Volkus und der US-Amerikaner Sam Casell Junior. Letzterer spielte in den vergangen beiden Spielzeiten in der NBA Summer League für die Washington Wizzards und die Cleveland Cavaliers.
Das Team von Franjo Lukenda ist gewarnt und geht mit Respekt aber gesunden Selbstbewussten an die Aufgabe heran: „Wir haben in Hagen vor allem defensiv eine äußerst konzentrierte und leidenschaftliche Leistung gezeigt. Darauf werden wir aufbauen, uns jedoch offensiv etwas variabler zeigen müssen. Herford hat eine sehr erfahrene und körperlich starke Mannschaft. Besonders Volkus kann mit seiner Erfahrung und Athletik ein Spiel entscheiden. Die Jungs sind aber alle hochmotiviert und möchten in der heimischen Halle den ersten Saisonsieg einfahren. Sofern wir unsere Leistung abrufen wird uns dies auch gelingen.“
Die Vorbereitung unter der Woche war hochkonzentriert und motiviert. Es hab einige erkältungsbedingte Ausfälle. Die Verantwortlichen gehen jedoch davon aus, dass der komplette Kader am Samstag einsatzfähig ist.
Kapitän Willi Köhler freut sich auf die Partie: „Die Jungs sind heiß darauf den ersten Saisonsieg einzufahren. Dazu brauchen wir die zahlreiche und lautstarke Unterstützung unserer Fans. Kommt alle in die Halle und lasst uns gemeinsam unser Wohnzimmer verteidigen.“

24.09.- BG Dorsten verpasst Überraschung

DZ Andreas Leistner

Einen Sieg bei der BG Hagen hatte die BG Dorsten nicht unbedingt eingeplant gehabt. Doch er wäre möglich gewesen. Drei Viertel lang führte Dorsten am Freitagabend bei einem der vermeintlichen Topteams der Liga. Doch zum Sieg reichte es nicht.

1. Regionalliga West
BG Hagen - BG Dorsten 73:69 (33:38)

Wer geglaubt hatte, Dorsten sei in Hagen chancenlos, wurde schon in der ersten Halbzeit eines Besseren belehrt. Das lag allerdings nicht unbedingt nur an Stärken der Gäste, sondern zu einem Gutteil auch an einer unterirdischen Hagener Trefferquote.
Dorsten führte nach guten zwei Minuten mit 8:0, ehe die Gastgeber einige Wechsel vornahmen und sich bis zum Viertelende bis auf 17:21 heranarbeiteten. Beim Seitenwechsel hieß es 38:33 für die Gäste. Bei denen hatte Mike Nwabuzor bis dahin 18 Punkte erzielt, die meisten davon aber mit wenn auch spektakulären Einzelaktionen. Beiden Teams war noch deutlich anzumerken, dass sie am Beginn der Saison stehen und noch nicht bei 100 Prozent ihres Leistungsvermögens angelangt sind.
Bis zu Beginn des Schlussviertels verteidigte Dorsten eine 57:53-Führung. Doch in der 32. Minute gelang Hagen beim 59:57 erstmals die Führung, und bis in die Schlussminuten blieb es nun spannend. Hagens Spiel war mangels echter Center auf seine Aufbauspieler ausgelegt. Von denen traf am Freitag nur Jasper Günther zufriedenstellend, doch das sollte am Ende reichen. Denn 1:18 Minuten vor Spielende traf Günther per Dreier zum 69:67 für die BG, und nachdem Dorstens nächster Angriff trotz vorangegangener Auszeit verpuffte, sorgte der Hagener Aufbauspieler mit dem 71:67 auch für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber.

G: Altekruse, Pelaj (12/2), Penders (3/1), Paskov (10/1), Köhler (6), Budde (4), Peters (2), Nwabuzor (29/2), Voca (2).

Willi Köhler (M.) markierte im ersten Saisonspiel sechs Punkte für die BG Dorsten.(a) Pieper © Ralf Pieper

05.09.- BG Dorsten verpflichtet Modellathleten Nwabuzor

Dorstener Zeitung

Mike Nwabuzor heißt der neue US-Amerikaner der BG Dorsten. Er sollte schon am Dienstagabend in Waltrop spielen, doch die Anreise des 22-Jährigen verlief nicht ganz problemlos.

Da sein Flug für die letzte Etappe von Amsterdam nach Düsseldorf ausgefallen war, kam er erst um 18 Uhr in Deutschland an. Zu allem Überfluss fehlte auch noch sein Gepäck, und für das erste Training am Mittwoch musste noch ein Paar Schuhe besorgt werden.
Nwabuzor (Foto) hat zuletzt für die New Mexico Highlands in der NCAA II, der zweithöchsten College-Liga gespielt. Er lag in allen team-internen Statistiken weit vorne und sein Bewerbungs-Video verspricht einige spektakuläre Aktionen. BG-Trainer Franjo Lukenda sagt: „Der Modellathlet hat sehr viele Freiwürfe geholt, das bedeutet, er zieht gerne zum Korb. So einen Spieler brauchen wir.“ Am Freitag wird der Amerikaner mit nigerianischen Wurzeln zum ersten Mal für die BG spielen.


Zuversichtlich und gut gelaunt: Mike Nwabuzor bei der Unterzeichnung seines Vertrages mit der BG Dorsten. Foto: Privat

Testspiel
GV Waltrop - BG 58:74

Im Testmatch beim Zweitregionalligisten Waltrop fehlte nicht nur der Neuzugang, sondern auch noch weiter Ljuben Paskov sowie die beruflich verhinderten Willi Köhler, Arbnor Voca und Lacki Sinnathamby. So half Florian Pohl aus der zweiten Mannschaft aus, und Jonas Peters durfte sich zwischenzeitlich als Center versuchen.

Gegen die sehr stark besetzten Waltroper war das Spiel lange offen. 15:15 hieß es nach dem ersten Viertel und zur Pause führte der Gast 33:32. Die BG gewöhnte sich dann aber an die ungewohnte Aufstellung und traf dann auch die Dreier. Vor allem im letzten Abschnitt. den die BG 19:8 gewann, fiel ein Distanzwurf nach dem anderen.

BG: Pelaj (10), Penders (20), Altekruse (15), Budde (7), Pohl, Fabek (7), Bakoa (4), Peters (11).

02.09.- BG Dorsten präsentiert sich verstärkt

Dorstener Zeitung

Zur Saisoneröffnung bezwang das junge Herren-Team der BG Dorsten den Ligagefährten Derne deutlich mit 80:66. Zuvor war die Generalprobe in Werne mehr als deutlich misslungen. Die Saisoneröffnung der BG Dorsten ist gelungen. Gegen den SV Derne überzeugten die BG-Herren am Sonntag mit einem 80:66.


Der junge Jonas Peters machte gegen Derne einen sehr guten Eindruck. In seinen gut 24 Minuten auf dem Feld trug er acht Punkte zum Dorstener Sieg bei.Pieper © Ralf Pieper

Testspiele
BG - SV Derne Dortmund
80:66 (40:28)

Die Dorstener präsentierten überraschend einen weiteren Neuzugang. Romeo Bakoa wechselt nach einigen Jahren in Bochum zur BG. Damit hat Franjo Lukenda eine weitere willkommene Option auf der Bank, die auch eine gewisses Maß an Erfahrung mitbringt.

Ljuben Paskov konnte gegen den Ligagefährten Derne nicht spielen. Auch wenn die Verletzung von Samstag nicht schwerwiegend scheint, wird er sich am Montag erst einmal untersuchen lassen.

Gerrit Budde, am Vortag noch nicht dabei, zeigte, wie wichtig er für die Defense sein kann. Ihm gelangen einige schöne Blocks und zehn seiner elf Rebounds vor der Pause. Einen schönen Start ins Spiel erwischte auch Willy Köhler. Die vier Feldkörbe zum 8:0 gingen allesamt auf sein Konto.

Auch die jungen Spieler bekamen große Spielanteile. Dabei zeigten sie, dass sie unter der Führung erfahrener Spieler auch Akzente setzen können. Arbnor Voca (16:11 Minuten) hatte gute Szenen unter den Körben. Andreas Altekruse (18:33 Min.) und Jonas Peters (24:07 Min.) zeigten sich schon gut ins Spiel integriert. Der Trainer hat auch großes Vertrauen in die Youngster: „Die werden nicht nur zwei oder drei Minuten pro Spiel bekommen. Wir bauen auf die Jungs.“

So entsprach es durchaus dem Spielgeschehen, dass die Hausherren ihre Saisoneröffnung in der ersten Halbzeit sehr souverän gestalteten. Nach dem ersten Viertel lag das Lukenda-Team 19:8 vorn und ging über 26:19 (15.) mit einem 40:28 in die Pause.

Dieses Resultat war umso überraschender, als die Derner schon alle Spieler an Bord hatten. Der Dorstener Ligagefährte hatte auch im zweiten Durchgang kaum eine Chance gegen die Lukenda-Basketballer. Auch nach dem dritten Abschnitt lag die BG noch mit 54:41 vorne, bevor sie im Schlussabschnitt noch einmal richtig aufs Gaspedal drückte.

Die 70:47-Führung (35.) wuchs sogar noch etwas an, bevor in den Schlussminuten Derne noch einmal Ergebniskosmetik betreiben konnte. Lukenda hatte dafür Verständnis: „Unser Konditionstraining geht auch gerade erst zu Ende. Da kann so was passieren.“

Der Coach freut sich schon auf das Spiel gegen die Citybaskets Recklinghausen am nächsten Freitag: „Dann ist Ljuben Paskov wieder dabei. Außerdem werden wir dann unseren neuen Amerikaner vorstellen können.“ Wenn alles nach Plan läuft, wird der Aufbauspieler am Dienstag in Dorsten ankommen und abends schon in Waltrop spielen.

BG: Sinnathamby, Pelaj (6/2), Penders (9/2), Altekruse (6), Köhler (16), Budde (10), Hohmann (o.E.) Fabek (4), Voca (10), Bakoa (11), Peters (8).

LippeBaskets Werne- BG
80:49

Franjo Lukenda akzeptierte das Match am Samstag als misslungene Generalprobe. Gerrit Budde fehlte und Ljuben Pasko schied nach kurzer Zeit mit einer Prellung aus. Lukenda machte aus der Not eine Tugend und brachte nun die ganz jungen Spieler: „Das war schon so etwas wie Jugend forscht.“

Der Nachwuchs machte seine Sache nicht schlecht, aber es war nicht überraschend, dass es für 40 Minuten auf hohem Niveau nicht reicht. Der Zweitregionalligist hatte so ein leichtes Spiel, das Franjo Lukenda schnell aus seinem Gedächtnis streichen will.

BG: Pelaj (3), Penders (6), Paskov (3), Altekruse (2), Köhler (10), Fabek (10), Peters (13), Voca, Sinnathamby, Hohmann.

22.08.- Jörg Hansmeyer neuer Teamarzt der BG Dorsten

BG Dorsten

Verstärkung im Team hinter dem Team.

Jörg Hansmeyer, Leitender Oberarzt, Klinik für Chirurgie, Fachbereich Orthopädie und Unfallchirurgie im Marien-Hospital Marl; Chefarzt Priv.-Doz. Dr. M. Röllinghoff, KKRN GmbH ist ab der kommenden Saison Teamarzt der BG Dorsten.


Unter Basketballern im Kreis Recklinghausen ist  Jörg Hansmeyer kein Unbekannter. In den vergangenen Spielzeiten betreute er bereits Spieler von Citybasket Recklinghausen und Spieler unserer 1.Herren und viele andere Sportler in der Sportlersprechstunde des Marien-Hospital Marl. „Bei Sportverletzungen zählen schnelle Diagnostik und schneller Therapiebeginn. Das verkürzt die Ausfallzeiten deutlich. All das können wir hier in unserer Sportlersprechstunde bieten und unterstützen die BG Dorsten damit.“, so Hansmeyer.

Trainer Franjo Lukenda ist über den „Zuwachs“ im Team begeistert: „„Es ist immer wichtig, dass man nicht nur auf dem Feld, sondern auch abseits davon professionell aufgestellt ist und ich glaube da haben wir mit Jörg Hansmeyer einen ganz großen Schritt gemacht. Ich hoffe natürlich, dass die Jungs nur sehr selten einen Grund zum Arztbesuch haben, aber wenn, dann kann ich sie mit gutem Gewissen in die Sportlersprechstunde in das Marien-Hospital Marl  schicken und weiß, dass sie in kompetenten Händen sind.“

Thomas Klings, Vorsitzender der BG Dorsten: „Wir freuen uns über die Kooperation mit Jörg Hansmeyer und dem Marien-Hospital. Es ist ein weiterer Schritt das Umfeld zu professionalisieren und neben der 1.Mannschaft auch einen kompetenten Ansprechpartner für alle Senioren- und Juniorenspieler/innen bei Verletzungen bieten zu können.“.

11.08.- Arbnor Voca wird Dorstener!

BG Dorsten

Der 19 jährige Center wechselt vom Ligakonkurrenten Hagen-Haspe an die Lippe.



Vor 6 Jahren begann der 2,03 Hühne mit dem Basketball. In der vergangenen Saison spielte er neben der Mannschaft von Hagen-Haspe auch für die Phoenix-Hagen Youngsters in der NBBL und konnte auch hier mit 4 Double-Doubles und einer durchschnittlichen Effektivität von 12 überzeugen.

Coach Franjo Lukenda: „Arbnor passt als Spieler genau in unser Profil. Er ist jung, talentiert und hat sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft, kann uns aber bereits jetzt helfen. Er füllt eine Lücke, die wir vergangene Saison hatten und gibt uns defensiv wie offensiv eine echte Inside-Präsenz. Ich denke, er wird von Willi und Gerrit viel lernen können und uns zeigen, dass wir uns vor allem was Rebounding und Einsatz anbelangt auf ihn verlassen können.“

"Bei Dorsten hat mir der Teamgeist letzte Saison sehr gefallen. Der Wille zu gewinnen war da, obwohl ich das selbst nur in einem Spiel live erleben konnte. Das war auch der Grund, warum ich mich für Dorsten entschieden habe.", so Voca zu seinen Beweggründen für den Wechsel. Auf die Frage nach seinen Erwartungen an Saison und Mannschaft: "Es geht meistens darum, dass die Einstellung des Teams und die Chemie vorhanden ist. Alles andere entwickelt sich dann im Laufe der Zeit. Erwarten kann ich als Neuling recht wenig, aber ich hoffe das Fans und die Mannschaft mich gut in Dorsten annehmen und ich mich mit engagierten Trainingsleistungen für einige Spielminuten empfehlen kann.".

Herzlich Willkommen Abnor Voca!


07.08.- Ein Trio für die 1. Herren…

BG Dorsten

Mit Rückkehrer Lakki Sinnathamby, Andreas Altekruse und Leo Hohmann verstärken drei hochtalentierte Youngster aus der Dorstener Talentschmiede das Regionalligateam der BG Dorsten.



Sinnathamby kehrt nach einem halben Jahr beim BSV Wulfen zurück in den Kader, dem er schon in den Saisons 16/17 und 17/18 angehörte. Altekruse und Hohmann rücken aus der U18 in die 1. Mannschaft. Alle drei wurden im Rahmen von Grundschulturnieren von Alois Buschmann entdeckt und zur BG Dorsten eingeladen. Hier durchliefen sie alle Jugendmannschaften der BG. Altekruse ging neben den Jugendmannschaften der BG auch für die Metropol Baskets Ruhr in der JBBL auf Korbjagd. Hier zählte er in der vergangenen Saison zu den auffälligsten Akteuren. Sein Engagement wird er in der kommenden Saison fortsetzen und wieder in der in Nachwuchsbasketballbundesliga für die Metropol Baskets Ruhr an den Start gehen. Sinnathamby und Hohmann werden hingegen die 2. Mannschaft der BG Dorsten verstärken.

Coach Franjo Lukenda freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Trio: "Andy habe ich das erste Mal in seiner ersten u16-Saison trainiert und direkt gesehen, wie talentiert er ist. Ich bin gespannt, wie er damit zurechtkommt, wenn er mal nicht der athletischste Spieler auf dem Feld ist. Ich glaube aber, dass er uns durchaus nicht nur im Training, sondern auch bei den Spielen helfen kann. Natürlich ist es noch ein weiter Weg für ihn, aber sofern er mit der richtigen Einstellung weiterarbeitet, stehen ihm alle Türen offen. Über Rückkehrer wie Lakki freut man sich immer. Vor allem über diejenigen, die aus der eigenen Jugend kommen. Der Kontakt zu ihm war immer da, weil er ja noch bei mir in der u18 gespielt hat. Für ihn ist es hervorragend, dass wir mit den zweiten Herren aufgestiegen sind und er dort auch in der Landesliga auf einem besseren Niveau spielen kann. Ich glaube, dadurch wird er auch körperlich zulegen, um in der Regionalliga Minuten zu bekommen.“.

Lakki Sinnathamby zu seinen Erwartungen für die neue Saison : Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen und beobachten, wie sich die Saison entwickelt. Ganz wichtig ist: Fans und Spieler müssen zusammenhalten, egal wie die Saison verläuft.". Andreas Altekruse geht optimistisch und mit klaren Vorstellungen in seine Premierensaison: "Wir haben ein sehr gutes Team, was sich auch gut untereinander versteht. Wenn wir dies mit aufs Spielfeld nehmen, sehe ich keine Probleme. Ich denke, ich werde von der Mannschaft viel Unterstützung erfahren. Ich noch sehr jung und spüre aber schon, wie ich von meinen neuen Teammitgliedern integriert werde. Es ist spannend mit den 1. Herren zu trainieren und hoffentlich auch zu spielen.“ Und auch Leo Hohmann geht optimistisch in sein erstes Seniorenjahr: "Von meiner ersten Saison in der 1. Mannschaft erhoffe ich mir vor allem, dass meine Mitspieler mir Tipps geben, wie ich mich verbessern kann.“

Wir drücken dem Trio die Daumen, dass es eine tolle Erfahrung wird.

03.08.- Lyuben Paskov ist wieder Dorstener!

BG Dorsten

Die BG Dorsten präsentiert mit dem nächsten Neuzugang für die kommende Saison ein bekanntes Gesicht. Nach nur einem Jahr bei den Art Giants Düsseldorf kehrt Lyuben Paskov zurück nach Dorsten.

Headcoach Lukenda ist über den Transfer begeistert. „Ich denke, dass vergangene Saison beide Seiten gemerkt haben, dass es miteinander doch besser ist als ohne. Lyuben kehrt einfach nur dorthin zurück wo er hingehört. Ich schätze seine professionelle Einstellung sehr und sehe in ihm nicht nur einen Leistungsträger auf dem Feld, sondern auch ein Vorbild für die jüngeren Spieler.“
Der sympathische 28–jährige Bulgare stammt aus einer sportbegeisterten Familie. Seine Mutter war ebenfalls Basketballerin und sein Vater Ruderer. Da war es für den Junior logisch im Alter von 11 Jahren ebenfalls mit dem Basketball zu beginnen. Lyuben Paskov kommt zusammen mit seiner Frau Maria und einer süßen Überraschung nach Dorsten. Ihr Sohn Pavlin erblickte vor 10 Tagen das Licht der Welt in Dorsten.
Der Mann aus Sofia spielte bereits von 2015 bis 2017 bei der BG und war nicht zuletzt wegen seines unbändigen Siegeswillen und Einsatzes eine tragende Säule des Teams. Daran möchte Paskov in der nächste Saison anknüpfen.
 
Auf die Frage was der Grund für die Rückkehr nach Dorsten sei, antwortete Paskov:
„Alles! Der Trainer, das Management und selbstverständlich meine Mitspieler. Ich habe hier schon zwei Jahren gespielt, ich kenne die Leute und Dorsten gut und ich fühle mich hier wohl. Wir werden uns bemühen, ganz oben mitzuspielen, aber das Wichtigste ist, dass wir gesund bleiben und das Beste zeigen. Wir sind ein gutes Team und ich glaube, dass wir einen sehr guten Basketball spielen werden! Unsere Fans sind die beste und die größte Unterstützung für uns und ich erwarte, dass sie immer so bleiben werden, nicht nur in den guten Zeiten, sondern auch in den schlechten Zeiten.“

31.07.- Jonas Peters verstärkt die Lippestädter!

BG Dorsten

Jonas Peters wechselt vom Pro A Aufsteiger Schalke 04 Baskets nach Dorsten. In der vergangen Saison stand der Gelsenkirchener im Schnitt 5.45 Minuten in 23 Spielen in der 2. Basketballbundesliga Pro B auf dem Parkett.

 
„Jonas war einer der ersten Spieler mit denen ich gesprochen habe und er hat mich direkt mit seiner Reife und seinem Charakter beeindruckt. Er hat bei Schalke schon sehr lange auf hohem Niveau trainiert, aber jetzt muss er beweisen, dass er nicht mehr der Jugendspieler ist, sondern auch Verantwortung und eine tragende Rolle in einem Team übernehmen kann. Das traue ich ihm absolut zu und ich freue mich, dass er sich für die BG Dorsten entschieden hat.“, so Coach Franjo Lukenda.
 
Der 21-jährige Guard stammt aus einer basketballverrückten Familie. 2 Brüder und 2 Cousins spielen ebenfalls Basketball und so wurde auch Jonas mit dem Virus infiziert und spielt seit seinem 12 Lebensjahr bei den Schalke Baskets.
 
„Für mich war der Zeitpunkt gekommen, eine neue Richtung einzuschlagen. Der Mix der Mannschaft als junges talentiertes Team, geführt durch erfahrene Spieler sowie das offene und entgegenkommende Verhalten  von Trainer und Vorstand haben mir die Entscheidung nicht schwer gemacht.“, erläutert der Gelsenkirchener seinen Wechsel und fügt hinzu „Wir gehen sicher nicht als Aufstiegskandidat in die Saison, allerdings werden wir durch unsere aggressive Spielweise die Top-Teams ins Stolpern bringen. Wir möchten als die Mannschaft bekannt werden, die es erstmal zu schlagen gilt. Wir werden als Team zusammenwachsen und Alles geben.“

28.07.- Jason Fabek zurück in Dorsten!

BG Dorsten

Mit Jason David Fabek kehrt ein bekanntes Gesicht zurück nach Dorsten. Jason Fabek spielt seit seinem 7. Lebensjahr Basketball.  Über die Stationen Hertener Löwen und Citybasket Recklinghausen kam er in der Saison 2015/2016 nach Dorsten und spielte für die U16, U18 und die 2. Mannschaft.
 
In der letzten Saison spielte der 18-jährige bei den TuS 59 HammStars seine erste Saison im Seniorenbereich. Er war vom ersten Spiel an Starter und Leistungsträger der erfolgreichen Aufstiegsmannschaft der Hammer in die 2. Regionalliga und machte beim WBV Pokalspiel der Hammer gegen die BG auf sich aufmerksam.
 
Coach Franjo Lukenda : „Ich kenne Jason nun schon seit gemeinsamen Hertener Zeiten und habe seine komplette Entwicklung mitbekommen. Spätestens nach dem Pokalspiel in Hamm war mir auch klar, dass ich ihn wieder in Dorsten haben möchte. Er war eine wichtige Stütze in der Oberliga und soll sich nun bei uns in der Regionalliga etablieren. Außerdem wird er mit Sicherheit auch den zweiten Herren in der Landesliga helfen. Ich denke, dass wir ihm für das Hier und Jetzt, aber auch für die Zukunft eine sehr gute Situation bieten und wir hoffentlich nicht nur eine Saison Freude an ihm haben werden.“
 
„Ich habe immer gerne in Dorsten gespielt und der Kontakt ist auch nicht abgerissen. Beim Tryout hat mich unser Coach überzeugt, dass er mich weiterentwickeln kann. Daher fiel die Entscheidung leicht wieder nach Dorsten zurück zu kehren.“, so Jason Fabek. „Was die Saison bringt, werden wir sehen. Es ist wichtig, dass wir nur von Spiel zu Spiel schauen, alle mitziehen und 100% geben.




25.07.- Gerrit Budde sagt für eine weitere Saison zu!

BG Dorsten

Der nächste Eckfeiler der Dorstener Mannschaft für die kommende Saison steht fest. Gerrit Budde, kampfstarker Center und „Dorstener Junge“ wird auch in der kommenden Saison unter Körben für ordentlich Dampf sorgen.

„Gerrit ist genau der Typ Spieler, den jeder Trainer liebt. Er gibt immer Gas, kämpft bis zum Umfallen und würde niemals einen Ball verloren geben. Er ist eine ganz wichtige Säule in der Defensive und ist einfach ein unglaublich verlässlicher Teamkollege. Ich freue mich sehr, dass Gerrit sich wieder für die BG entschieden hat und uns kommende Saison bestimmt wieder das ein oder andere Highlight zeigt.“, freut sich Coach Franjo Lukenda über die Vertragsverlängerung.

Budde, schnupperte mit 7 Jahren Basketballluft bei den Minis unter Engelbert Sanders, und spielte dann in Jugend- und Seniorenmannschaften bis 2014 bei der BG Dorsten. Er gehört zur goldenen Generation, die in der Saison 2010/2011 den Aufstieg in die 2. Basketballbundesliga Pro B mit der BG erreichten. Nach einer Weltreise 2015 erfolgte eine beruflich bedinge Spielzeit in der 2. Regionalliga in Bulmke ehe er 2017 zur BG Dorsten zurückkehrte.

„Es gibt für mich keine Alternative als für meinen Heimatverein zu spielen. Mit dem Team und dem Coach kann es einfach nur Spaß machen. Ich bin überzeugt, dass wir dieses Jahr im Vergleich zum letzten eine wesentlich bessere Defense spielen werden und mit einem guten Teamspirit sehr viel erreichen können. Ich denke, dass der Dorstener Basketball sowohl auf dem Feld als auch von den Rängen etwas wieder attraktiver werden muss. Dazu ist es unsere Aufgabe den Fans spektakulären und attraktiven Basketball zu liefern und die Erwartung an die Fans ist es sowohl in guten als auch in schweren Phasen durch guten Support zu unterstützen.“, so Gerrit Budde.

21.07.- Dorsten ist seine Heimat - Nderim Pelaj bleibt!

BG Dorsten

Eine weitere wichtige Personalie für die kommende Saison ist unter Dach und Fach.
Nderim Pelaj, Dorstener Eigengewächs und Führungsspieler der vergangenen Saison, bleibt ein weiteres Jahr. „Nderim gehört einfach zu Dorsten. Die vergangene Saison war eine schwere für ihn. Die Verletzungen haben ihn immer wieder rausgeworfen aber wenn er fit war, hat er gezeigt was er kann. Wir brauchen Nderim als Führungsperson auf- und abseits des Feldes und ich glaube auch, dass er ganz genau das für uns sein wird.“, so Coach Franjo Lukenda.

Der 29-jährige Guard und hochprozentige Distanzschütze spielt seit 20 Jahren mit kurzen Unterbrechungen bei den BSW Sixers und dem USV Halle für die BG Dorsten. Seine erste Trainerin damals Jessica Buschmann, Tochter von Alois Buschmann unter dem Pelaj in der Saison 2010/2011 einer der Helden beim Aufstieg in die Basketballbundesliga Pro B wurde.

Bei soviel Verbundenheit fiel die Entscheidung ein weiteres Jahr das Dorstener Trikot zu tragen nicht schwer. „Ich habe bei der BG Dorsten mit dem Basketballspielen angefangen und bin hier groß geworden. Es ist eine Herzensangelegenheit für mich. Unser primäres Ziel sollte sein, eine wesentlich bessere Saison zu spielen als im letzten Jahr und dabei unsere jungen Spieler weiterzuentwickeln. Wenn das funktioniert, bin ich sicher, dass wir im oberen Drittel landen werden.“, sagt Pelaj.

An seine Teamkollegen hat Pelaj daher eine deutliche Erwartung: „Leidenschaft! Die letzte Saison war diesbezüglich echt enttäuschend. Das Team muss für den Verein brennen und die Fans ebenso für das Team. Ich erwarte Kampf, Leidenschaft und Siegeswillen – dann werden wir auch den Rückhalt der Fans wiedergewinnen.“

22.06.- René Penders verlängert!

BG Dorsten

Mit seiner Unterschrift unter den Vertrag für die neue Saison 2018/2019 ist es amtlich: Der athletische Small Forward geht in seine mittlerweile vierte Saison bei der BG Dorsten!

„René konnte in der letzten Saison kaum zeigen, was er wirklich kann. Zu groß waren aus meiner Sicht die Einschränkungen durch seine verletzungsbedingten Ausfälle“, resümiert Coach Franjo Lukenda die abgelaufene Spielzeit. „Die letzte Saison war für mich schwierig. Ich bin fit aus der Saisonvorbereitung gekommen. Meine anschließenden Fuß- und Hand-Verletzungen haben mich einige Spiele an den Spielfeldrand verbannt und mich so sportlich weit zurück geworfen. Erst zum Ende der Saison hatte ich wieder das volle Vertrauen, dass Fuß und Finger wieder beschwerdefrei sind“, erklärt der sympathische Dorstener. „Dass man als Trainer, dann vielleicht an mir als Spieler zweifelt, verstehe ich. Umso mehr freut mich das Vertrauen, das Trainer und Verein mir schenken. Ich werde es nicht enttäuschen.“ Auch der Verein freut sich auf die - wie bereits erwähnt - vierte Saison von René: „Wenn jemand so lange in einer Mannschaft spielt, dann liegt beiden Seiten etwas an der Zusammenarbeit. Er hat sich mittlerweile enorm weiterentwickelt und wird aus unserer Sicht eine wichtige Rolle im Team übernehmen. Darauf freuen wir uns!“

15.06.- In Ruhe gearbeitet… und der Kapitän bleibt an Bord

BG Dorsten

„Man kann sich erst der Herausforderung einer neuen Saison stellen, wenn man die abgeschlossene Spielzeit vernünftig analysiert und aufgearbeitet hat.“ Diesen Grundsatz teilen die Verantwortlichen der BG Dorsten mit ihrem Headcoach der ersten Herren Franjo Lukenda.

Nicht umsonst wurde Franjo schon frühzeitig als Trainer für die Saison 2018/2019 bestätigt. Die Entwicklung der Mannschaft zum Ende der abgelaufenen Serie hin, deutete an, welches Potential grundsätzlich in dem Team vorhanden war. Gleichwohl galt es zunächst in Ruhe, die Lehren aus der nahen Vergangenheit zu ziehen. Naturgemäß wurden dabei auch einige Leistungsträger aus dem letztjährigen Kader eingebunden. Eine wichtige Rolle spielte dabei naturgemäß Willi Köhler, Kapitän und Publikumsliebling der Dorstener Zuschauer.
„Willi war und ist ein wichtiger Baustein im Team der BG Dorsten. Sobald klar war, dass ich als Trainer auch 18/19 am Spielfeldrand stehe, hat er mir signalisiert, dass er auf jeden Fall in Dorsten bleiben will. Dieses starke Zeichen den Zuschauern, dem Verein und mir gegenüber, rechne ich ihm hoch an.“ Franjo Lukenda sieht in Willi Köhler einen wichtigen Baustein für den neuen Kader. „Willi genießt bei seinen Mitspielern auf und außerhalb des Spielfeldes hohes Ansehen – und auch oder gerade deshalb bin ich froh, diese wichtige Personalie unter Dach und Fach zu haben!“

„Ich habe es schon beim Saisonabschluss gesagt: ich fühle mich einfach sehr wohl hier bei der BG Dorsten. Auch und gerade weil die letzte Saison nicht so gelaufen ist, wie wir uns das alle gewünscht haben. Vielleicht hört sich das komisch an – aber trotz der Widrigkeiten hat uns der Vorstand der BG Dorsten immer unterstützt. Das gibt es nicht so oft – und jetzt gilt es in der anstehenden Spielzeit wieder für attraktiven Basketball zu stehen.“ weiß Willi Köhler um die Schwere der kommenden Aufgabe. „Franjo hat mich zur Halde Haniel eingeladen. Dort bietet sich schon eine beeindruckende Kulisse. Er hat die Katze nicht ganz aus dem Sack gelassen – aber die Gegend bietet sich schon für anstrengende Fitnessübungen ohne Ball an. Das wird hart, aber ich weiß, wir werden zum Saisonstart fit sein!“ erklärt der 2,06 m große Big Man!   „Ich freue mich drauf!“

03.04.- Saisonvorbereitung 2018/2019 startet mit Tryouts

BG Dorsten

BG Dorsten & Franjo Lukenda starten mit Tryouts in die Saisonvorbereitung 2018/2019

In diesem Jahr liegt erstmalig auch die Saisonvorbereitung in den Händen von Franjo Lukenda. Der in der letzten Saison berufene Headcoach der BG Dorsten lädt zum Tryout am Freitag, den 13.04. und am Mittwoch, den 18.04.2018 ab 20 Uhr.
O-Ton des Trainers: "Nach der doch eher holprigen Saison 2017/2018 suchen wir Spieler, mit denen wir ein Team formen können, dass mit- und füreinander spielt. Dabei setze ich auf Disziplin, eine positive Einstellung und Leistungsbereitschaft. Wer das mitbringt, ist herzlich willkommen. Ich freue mich wirklich auf jeden, der den Weg in die KIA Baumann Arena findet. Ziel ist es, eine starke Mannschaft mit bekannten Gesichtern und frischen Kräften zusammen zu stellen.

 
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