Am gestrigen Abend landeten unsere Herren einen Überraschungserfolg gegen die Baskets Lüdenscheid in der Juliushalle. Mit 72:64 setzten sie sich gegen die im Vorfeld favorisierten Gäste durch und das ohne Hakim Malano und mit einem noch deutlich gehandicapten Jason Fabek.
Das Team startete ungewohnt mit Theo Archer ins Spiel. Dieser zeigte vor allem in der Defensive einen starken Einsatz und sicherte sich die Rebounds. Am anderen Ende des Feldes überrannte Zy Wingfield die Lüdenscheider förmlich und steuerte allein 13 Punkte zum 21:10 Viertelergebnis bei.
Doch den Schwung konnte die Mannschaft leider nicht ins zweite Viertel retten. Nach zwei Minuten ohne Korberfolg sah sich Coach Franjo Lukenda zur Auszeit genötigt. Und es sollte trotzdem noch eine weitere Minute bis zum ersten Korb unseres Teams dauern. In Minute 17 verkürzten die Baskets sogar auf 30:29, aber Zy Wingfield und Tim Müller brachten etwas Luft für den 34:31-Halbzeitstand.
Der dritte Abschnitt verlief dann mit 22:19 relativ ausgeglichen. Eine Schrecksekunde erlebte die Halle als Zy Wingfield nach einem Bodenkampf um den Ball mit einem schiefen kleinen Finger vom Feld musste. Doch dieser fand Gott sei Dank schnell seinen Weg zurück in die richtige Position. Die Gäste nutzen die Aufregung, um auf 47:46 (26.) heranzukommen, doch die beiden „Timmis“ (Severing und Müller) sicherten die 56:50-Viertelführung.
Auch im letzten Abschnitt bleibt das Spiel ausgeglichen und Zy Wingfield konnte wieder eingesetzt werden. Unser Team hielt dem Druck der Gäste stand und ging so schlussendlich als verdienter Sieger von Platz.
Coach Franjo Lukenda war mit seinem Team überwiegend zufrieden: „Ein toller Start und dann lassen wir leider nach. Wir müssen gerade die defensive Intensität länger hoch halten und dürfen nie aufhören, um die Rebounds zu kämpfen. Jason hat es zwar versucht, aber ich habe schnell gemerkt, dass ich nicht Schlimmeres riskieren möchte. Ohne ihn und Hakim wird die Rotation dann natürlich schwieriger. Wir bewahren aber die weiße Weste zuhause und hoffen natürlich vor allem, dass bei Zys Finger alles in Ordnung ist.“
